28.02.2011 in Internationales, Technik & Dienstleistungen
Die terzStiftung ist eine gemeinnützige und nicht gewinnorientierte Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Selbständigkeit und die Sicherheit vor und nach der Pensionierung der älteren Generation zu fördern. Ein innovatives Projekt der terzStiftung sind die sogenannten „terzScouts“, mit denen die terzStiftung in der Schweiz ein Pionierprojekt lanciert hat, um Trends aufzuspüren, um den demografischen Wandel aktiv mit zu gestalten. Sie will herausfinden, welche Wünsche und Bedürfnisse reifere Jahrgänge haben, welche Barrieren und Hemmschwellen ihnen im alltäglichen Leben auffallen, was sie an Produkten und Dienstleistungen verbessern würden und welche Wertvorstellungen sie vertreten.
Weitere Informationen: www.terzstiftung.ch
28.02.2011 in Bürgerschaftliches Engagement
Der Spiegel berichtet in seiner Onlineausgabe über den ehrenamtlichen Beratungseinsatz von deutschen Seniorinnen und Senioren im Ausland. “In über 2000 ehrenamtlichen Einsätzen rund um den Globus gaben im vergangenen Jahr deutsche Ruheständler ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter, teilte der Senior Experten Service (SES) am Donnerstag in Bonn mit. Die Hilfe reicht dabei von Tipps für Kfz-Spezialisten in Kamerun über Unterstützung beim Kauf von Druckmaschinen in Togo bis hin zur Hilfe bei der Textilproduktion in Äthiopien.”
Weiterführende Informationen:
www.spiegel.de
www.ses-bonn.de
16.02.2011 in Bund
Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Pflegerat haben in einer gemeinsamen Erklärung beschrieben, wie in der Pflege und Betreuung tätigen Personen besser auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet werden sollen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aus- und Weiterbildung der Frauen und Männer in diesem Berufsfeld gerichtet. Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Pflegerat setzen sich für eine dreijährige Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss ein. Darüber hinaus sollen angesichts des Fachkräftemangels geeignete Menschen für die Pflegeberufe zu qualifizierten Fachkräften umgeschult und weitergebildet werden.
Weitere Informationen:
“Pflege und Betreuung älterer Menschen sichern – Perspektiven und Potenziale des Berufsfeldes Pflege eröffnen”
16.02.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Schleswig-Holstein
Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat am 15.02.2011 das neue Internetportal „Wege zur Pflege“ gestartet, darin stehen Informationen rund um das Thema Pflege in Schleswig-Holstein zur Verfügung. „Das neue Pflegeportal soll jedem auf verständliche Art verschiedene Wege zur Pflege eröffnen“, so Garg.
Auf den Internetseiten finden Interessierte anhand von Beispielen aus dem Alltag „ihren“ persönlichen Weg zu den Angeboten oder Informationen. Damit hat das Portal die Funktion, Menschen in dieser häufig schwierigen Situation an die Hand zu nehmen und mit den unterschiedlichen Möglichkeiten vertraut zu machen. Zu diesem Themen gehören beispielsweise folgende Fragestellungen: Welche Wohnformen gibt es? Wie wird eine Pflegestufe festgestellt? Wo finde ich schnell Hilfe? Wer informiert über Demenz? Was kann ich tun, um so selbstbestimmt wie möglich zu leben, auch wenn ich Hilfe und Pflege benötige? Wo kann ich mich individuell beraten lassen? Wie finde ich heraus, welche Pflegeeinrichtung zu meinen Eltern passt?
Weitere Informationen:
Medien-Information zum Start des Pflegeportals „Wege zur Pflege“
Pflegeportal www.pflege.schleswig-holstein.de
15.02.2011 in Über uns
Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein und das Deutsche Institut für Sozialwirtschaft bieten Ihnen auf diesen Seiten aktuelle Informationen zu seniorenpolitischen Themen.
Unsere Gesellschaft ist geprägt von demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die an uns alle generationsübergreifend große Anforderungen stellen – an den Einzelnen, Familien, Gemeinden und die Gesellschaft insgesamt. Sie finden hier eine Bündelung von Anregungen und Informationen, insbesondere für Fach- und Führungskräfte von Initiativen, Institutionen, Vereinen und Verbänden, die im Bereich der Seniorenpolitik tätig sind. Das Portal ist aber auch so gestaltet, dass Bürgerinnen und Bürger und insbesondere auch ältere Menschen für sie wichtige Informationen finden. Ergänzt wird dieser Service durch die Bereitstellung diverser Studien, Forschungsergebnisse und Vorträge erfahrener Referentinnen und Referenten. Zudem erhalten Sie Einblicke in die Aktivitäten und Entscheidungen des Bundes und internationaler Organisationen. Es freut uns, wenn die bereitgestellten Informationen als Orientierungsrahmen und Inspirationsquelle dienen, die einen zukunftsorientierten Weiterentwicklungsprozess fördern.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre! Ihr Redaktionsteam.
10.02.2011 in Bildung, Kultur & Medien
“Erfahrung ist Zukunft”, eine Initiative der Bundesregierung, hat sich dem Thema Seniorenstudium angenommen. 58.000 Menschen, so berichtet der Akademische Verein der Senioren in Deutschland (AVDS), sind im Wintersemester 2010 / 2011 für ein Seniorenstudium eingeschrieben. Was sind das für Menschen, welche Ziele haben sie, welche Angebote finden sie an ihren Universitäten vor?
Mehr Informationen finden sich hier: www.avds.de
8.02.2011 in Bürgerschaftliches Engagement, Schleswig-Holstein
Das „EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein“ und das Sozialministerium veranstalten in 2011 zahlreiche Ehrenamt-Foren: „Ehrenamt bewegt“ ist das Motto unter dem alle Ehrenamtlichen und interessierten Bürgerinnen und Bürger zu 24 öffentlichen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein eingeladen sind. Die offizielle Auftaktveranstaltung mit Landtagspräsident Torsten Geerdts und Sozialminister Dr. Heiner Garg fand am 2. Februar im Kieler Landeshaus statt. Die Veranstaltungen des EhrenamtForums Schleswig-Holstein 2011 werden vom EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein ausgerichtet, einem Zusammenschluss von über hundert Frauen und Männern aus dem ganzen Land.
Weitere Informationen:
Medien-Information – Sozialminister Garg, 01.02.2011
Flyer EhrenamtForum 2011 SH
1.02.2011 in Bildung, Kultur & Medien, Gesundheit, Wohnen
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat ein Positionspapier zur interkulturellen Öffnung der Altenarbeit erarbeitet, das nun der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde. Die „Empfehlungen des Deutschen Vereins zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund“ reagieren auf die nur zögerlichen Schritte zur interkulturellen Öffnung der sozialen Dienste und der Altenhilfe. Das Papier informiert über die Lebenslagen älterer Menschen mit Migrationshintergrund und deren biographische Erfahrungen. Der Deutsche Verein möchte mit den vorliegenden Empfehlungen die Akteure auf Bundes- und Länderebene für die Thematik der interkulturellen Öffnung sensibilisieren und die Kommunen als Träger der örtlichen Altenhilfe „ermutigen, ihre Dienste und Einrichtungen der Regelversorgung zu öffnen und stärker als bisher an den Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auszurichten und Zugangsbarrieren abzubauen“. Die Empfehlungen beziehen sich auf die Handlungs- und Politikfelder „Wohnen, Wohnumfeld und Quartier“, „Interkulturelle Begegnung, Bildung und Kulturarbeit“, „Engagement und Partizipation“ sowie „Gesundheit und Pflege“. Es wird Zeit, dass die Ressourcen und Kompetenzen älterer Menschen mit Migrationshintergrund stärker in den Blick geraten und anerkannt werden. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins leisten dazu einen wesentlichen Beitrag.
Die Empfehlungen zur interkulturellen Öffnung der Altenhilfe finden Sie hier: Deutscher Verein für Öffentliche und Private Fürsorge e.V.
1.02.2011 in Bund
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Ende des vergangenen Jahren den sechsten Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel “Altersbilder in der Gesellschaft” veröffentlicht. Der Bericht verfolgt das Ziel, ein realistisches und differenziertes Altersbild zu entwickeln, gängigen Stereotypen entgegenzuwirken und für die Folgen eines unreflektierten Altersbildes zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt steht die Analyse von Altersbildern in Wirtschaft, Politik, Recht und Medien. Es werden darüber hinaus aber auch die Auswirkungen von Altersbildern in den sozialen Berufen und der Pflege untersucht. Das Bundesministerium für Senioren hat in diesem Zusammenhang Mitte Januar das Programm “Alter neu denken – Altersbilder” gestartet. Den Auftakt bildet der Foto- und Videowettbewerb “Mein Bild vom Alter – Was heißt schon alt?” Der Foto- und Videowettbewerb richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen, die ihre subjektive Perspektive auf das Alter im Video darstellen oder als Foto einreichen können. Die Beiträge sollen deutlich machen, wie vielfältig und unterschiedlich die Vorstellungen vom Alter(n) sind. Der Wettbewerb läuft bis zum 30. April.
Den Sechsten Altenbericht der Bundesregierung finden Sie unter www.bmfsfj.de oder hier: Bundestag-Drucksache 17/3815