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Ankündigung: Fachtagung Gesellschaft 2020 des Bundesfamilienministeriums

Unsere Gesellschaft altert und schrumpft. Trübe Aussichten?
Bundesministerin Kristina Schröder trifft am 30. Mai 2011 Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, um mit ihnen die Prognosen für 2020 zu diskutieren. Wie lässt sich der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft fördern und wie die Eigenverantwortung des Einzelnen stärken? Wie lassen sich faire Chancen für jene eröffnen, die ohne Unterstützung von den gesellschaftlichen Entwicklungen abgehängt würden?

Veranstalter: Tagungsbüro „Gesellschaft 2020“

Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein

Der aktuell erschienene Bericht „Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein – 2011“ hat den Schwerpunkt „Älter werdende Belegschaften“. Er beleuchtet Aspekte des demographischen Wandels aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt Beispiele guter Praxis in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mehr lesen:

Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein

“Wir brauchen barrierearme Wohnungen”

Graue Wohnungsnot in Deutschland? Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB) warnt anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten Studie der Kieler “Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen” (ARGE) im Rahmen der Kampagne “Impulse für den Wohnungsbau” am 23. März 2011 in Berlin vor einer “Grauen Wohnungsnot”. “Wir brauchen barrierearme Wohnungen, die es Menschen bis ins hohe Alter ermöglichen, in den eigenen vier Wänden zu leben”, so Siebenkotten. Es dürfe in Zukunft nicht so sein, dass ältere Menschen nur allein deshalb ins Pflegeheim gehen müssten, weil eine ambulante Betreuung wegen der Ausstattung der eigenen Wohnung nicht mehr möglich sei. Siebenkotten: “Das dürfen und können wir uns nicht leisten.”

Befragung zu Wohnwünschen von Senioren

Wie wollen wir im Alter wohnen? Dies hat TNS Emnid in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter deutschen Mietern und Eigentümern ab 50 Jahren ermittelt, die heute auf der BAU in München von Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie dem Deutschen Mieterbund vorgestellt wurde. Nach Ergebnissen der Umfrage bevorzugen zwei Drittel der Seniorinnen und Senioren sicheres und selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Gute Infrastruktur und ambulante Hilfen sind besonders wichtig. Durchschnittlich stehen 280 Euro monatlich für Serviceleistungen und bauliche Anpassungen zur Verfügung.

Weiter Informationen:

Grafikreport “Wohnwünsche im Alter”
Pressemitteilung

Brücke Rendsburg-Eckernförde informiert über Seniorenwohnanlage

Rund 80 Prozent der Senioren in Deutschland können sich nicht vorstellen, in einem Heim zu leben. Dementsprechend rege war das Interesse an der Vorstellung der Hausgemeinschaftsinitiative Abbeyfield, die älteren Menschen eine alternative Wohnform bietet. Susanne Jahn, Diplom-Pädagogin und Projektmanagerin für Seniorenarbeit bei der Brücke Rendsburg-Eckernförde, stellte diese Initiative im Pavillon der Seniorenwohnanlage Hainweg vor.

Weiter Informationen im Bericht des SHZ.

Bestandsaufnahme des bürgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein

Im Rahmen der Vortragsveranstaltung „Das Ehrenamt im Norden“ am 10. März 2011 in Ahrensburg wurde eine Bestandsaufnahme zur Lage des bürgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein präsentiert.

Die Veranstaltung „Das Ehrenamt im Norden“ fand im Rahmen der landesweiten Veranstaltungsreihe der EhrenamtForen statt. Thematisiert wurden die aktuelle Lage des bürgerschaftlichen Engagements in Schleswig-Holstein und Perspektiven für die zukünftige Entwicklung. Dr. Thomas Gensicke, Senior Projektleiter im Bereich „Familie und Bürgergesellschaft“ bei der TNS Infratest Sozialforschung GmbH, erläuterte anhand der Ergebnisse des Dritten Freiwilligensurveys die derzeitige Situation und Zukunftsszenarien für den Engagementsektor.

Weiterer Informationen:

Ergebnisse des Freiwilligensurveys
Ehrenamt Netzwerk Schleswig-Holstein

Weniger Einwohner und mehr alte Menschen – Neue Bevölkerungsvorausberechnung bestätigt Trend

Schleswig-Holstein wird in den nächsten Jahren weiter an Einwohnern verlieren. Gleichzeitig wird die Zahl der Haushalte steigen. Und in allen Regionen des Landes wird es weniger junge und mehr alte Menschen geben als heute. Das ist das Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsvorausberechung bis 2025 für die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein. Die Daten, die das Statistikamt Nord zusammen mit dem Innenministerium erstellt hat, sind die Grundlage von Planungen auf allen wichtigen gesellschaftlichen Gebieten wie beispielsweise für den Wohnungsbau, den Arbeitsmarkt, das Gesundheitswesen, für Schulen, Hochschulen oder Kindertagesstätten.

Weiterführende Informationen:

Innenministerium Schleswig-Holstein
Demographischer Wandel in Schleswig-Holstein

Pflegezeitmodelle im europäischen Vergleich

Die Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa stellt Regelungsmodelle vor, die Arbeitnehmern in Europa die Pflege erkrankter Angehöriger ermöglichen. Anlass zur Beschäftigung mit dem Thema „Pflegezeitmodelle im europäischen Vergleich“ ist der in Deutschland angekündigte Gesetzentwurf zur „Familienpflegezeit“. Das neue Pflegezeitmodell verfolgt das Ziel, Arbeitnehmern die Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger in häuslicher Umgebung zu ermöglichen und ihnen gleichzeitig ihre finanzielle Absicherung sowie ihren Arbeitsplatz zu erhalten.

Weitere Informationen: Pflegezeitmodelle im Europäischen Vergleich

Neuer Gesundheitsstudiengang vermittelt altersgerechte Lösungen für mehr Lebensqualiät

Die Hochschule Furtwangen bietet den Erwerb einer gesundheitswissenschaftlichen Erstqualifikation an bzw. ermöglicht diese nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung. Der Gesundheitsstudiengang soll wissenschaftlich fundiert sein und sich am aktuellen Wissensstand ausrichten. Auf dem Gesundheitsmarkt werden verstärkt altersgerechte Lösungen für mehr Lebensqualität verlangt. Der Studiengang vermittelt Qualifikationen im Bereich der Konzeption, Planung und Implementierung technischer Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living) in Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Arbeitswelt. Von Barrierefreiheit über telemedizinische Services bis hin zu Servicerobotern – Der praxisnahe Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ befähigt zur selbständigen Bearbeitung von Konzepten für komfortables, sicheres und selbstbestimmtes Leben im Alter.

Weitere Informationen: Hochschule Furtwangen

Ehrenamtsportal Schleswig-Holstein

Das Internetportal www.ehrenBanner: ehrenamt-shamt-sh.de ist die zentrale Informationsquelle für alle Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein, die sich bereits bürgerschaftlich engagieren oder sich zukünftig engagieren wollen. Auf den Internetseiten von ehrenamt-sh finden sich aktuelle Informationen, Links und Nachrichten rund um das Thema Ehrenamt, bzw. Bürgerschaftliches Engagement.

Siehe: www.ehrenamt-sh.de