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Sommer-Forum Generationendialog: 18. – 20. August 2011 in Langen (Hessen)

Die „generationengerechte Gemeinde“ als kommunales Leitbild ist im Kommen. Dafür spricht die Zahl und Kontinuität von Bundes- und Modellprogrammen, die kommunale Netzwerke fördern. Aber auch viele Initiativen in Städten und Gemeinden belegen diesen Trend. Das Projektebüro „Dialog der Generationen“ will mit dem Sommer-Forum 2011 gemeinsam mit lokalen, regionalen, bundesweiten und europäischen Partner/inne/n eine Gelegenheit schaffen, diese Entwicklung vor Ort erlebbar und begehbar zu machen.

In der hessischen Stadt Langen soll ein Forum ermöglicht werden, das Generationen verbindende Projekte und Arrangements für ein Fachpublikum öffnet, ihre kommunale Vernetzung sichtbar macht und dazu ermutigt, Problemlagen, Hindernisse und Chancen zu thematisieren und mit den Akteuren zu diskutieren.

Ausführliche Informationen zum Programm unter: www.generationendialog.de/sommerforum

Das Sommer-Forum 2010 fand in Bordesholm statt. Ein ausführliche Dokumentation steht zum Download bereit:
www.generationendialog.de/_uploadfiles/file/Sommerforum2010_neu1.pdf

10. Deutscher Seniorentag in Hamburg “JA zum Alter!”

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) veranstaltet alle drei Jahre den Deutschen Seniorentag.  Der 10. Deutsche Seniorentag mit der Messe SenNova findet vom 3. bis 5. Mai 2012 in Hamburg statt. Die Veranstaltung wird in zentraler Lage im Congress Center Hamburg (CCH) durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziell unterstützt. Als Kooperationspartner konnte die Körber-Stiftung gewonnen werden.

Insgesamt 100 Einzelveranstaltungen bieten den Besucherinnen und Besuchern Informationen zu allen Fragen eines möglichst gesunden, aktiven und engagierten Älterwerdens.

Weitere Informationen:
www.bagso.de
Flyer zum 10. Deutschen Seniorentag

In Schleswig-Holstein werden überproportional viele Menschen stationär gepflegt

In Schleswig-Holstein hat stationäre Altenpflege im bundesweiten Vergleich eine herausragende Rolle. 41 Prozent der fast 80 000 Pflegebedürftigen werden hierzulande in Heimen versorgt. Bundesweit ist es lediglich jeder Dritte. Nur 38 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause durch Angehörige betreut, etwa jeder Fünfte von ambulanten Pflegediensten.

Siehe Artikel des Wedel-Schulauer Tagblatts (12.07.2011)

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Verringerung der Pflegebedürftigkeit

Unter dem Titel “Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflege stärken!” veröffentlichte der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Empfehlungen zur Verringerung von Pflegebedürftigkeit.

Darin werden die große Bedeutung einer sozialraumorientierten Gesundheitsförderung, abgestuften Frühdiagnostik und der geriatrischen, insbesondere mobilen Rehabilitation betont. Gleichzeitig wird klargestellt, dass Pflegebedürftigkeit nur teilweise vom individuellen Gesundheitszustand abhängt und das Ausmaß der Beeinträchtigung oft erst im Wechsel mit anderen Faktoren zum Tragen kommt. Daher spielen auch die Gestaltung der Umwelt und die Verfügbarkeit kompensatorischer Angebote, ebenso wie die individuelle Unterstützungsinfrastruktur durch Angehörige, Nachbar/innen und bürgerschaftlich Engagierte, eine große Rolle.

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Verringerung der Pflegebedürftigkeit

Stellungnahme der BAGSO zum Bundesfreiwiligendienst

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat anlässlich der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes zum 1.7.2011 eine Stellungnahme erarbeitet. Darin heißt es, dass der neu geschaffene Bundesfreiwilligendienst, der sich an alle Generationen wendet und den bisherigen Zivildienst für Wehrpflichtige ersetzt, dringend neue Impulse brauche, damit das Angebot auch die älteren, engagementbereiten Menschen erreiche. Offensichtlich sei die Mehrzahl älterer Bürgerinnen und Bürger über das Angebot noch nicht informiert.

Die BAGSO sieht in dem neuen Freiwilligendienst durchaus eine Chance, Ältere zu erreichen, die bisher noch nicht in einem festen Engagement stehen, aber – wie es der Freiwilligensurvey ausweist – noch ein passendes Betätigungsfeld suchen. Sie weist aber auch darauf hin, dass im Verbändebereich Besorgnis bestehe, dass dieser neue Dienst bisher ehrenamtlich geleistete Arbeit gefährden könnte.

Weitere Informationen:
www.bagso.de
www.ehrenamt-sh.de

Schleswig-Holsteinischer Integrationspreis ausgelobt

2011 wird erstmals der Schleswig-Holsteinische Integrationspreis verliehen. Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration sowie die Investitionsbank Schleswig-Holstein würdigen damit Projekte und Maßnahmen aus dem Bereich der Integration von Migrantinnen und Migranten. 2011 lautet das Motto: Vielfalt macht stark. Es werden Ideen gesucht, wie es im Alltag gelingt, die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten sowie die interkulturelle Öffnung der Gesellschaft zu gestalten. Verliehen werden zwei Preisgelder à 2.500 Euro sowie ein Sonderpreis der Investitionsbank über weitere 2.500 Euro. Der Schleswig-Holsteinische Integrationspreis soll künftig jährlich verliehen werden.

Bewerben für den Schleswig-Holsteinischen Integrationspreis können sich Einzelpersonen, Personengruppen, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Kommunen und Sonstige. Bedingung ist lediglich die Projektdurchführung in Schleswig-Holstein.

Bewerbungsschluss ist am 24. August 2011. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Integrationspreis sind über das Integrationsministeriums erhältlich.

Bewerbungsphase zur Sicherung der Mehrgenerationenhäuser gestartet

Die Mehrgenerationenhäuser in Deutschland können sich von heute an um weitere staatliche Unterstützung bewerben. Da die Förderung für die ersten Häuser Ende des Jahres ausläuft, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Folgeprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro bis 2014 aufgelegt. Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium mit dem Folgeprogramm neue Schwerpunkte für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser:

  • Alter und Pflege: Beratungsangebote für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen
  • Integration und Bildung: Integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebot
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: Ausbau des Mehrgenerationenhauses als die Drehscheibe für familiennahe Dienstleistungen der Kommune
  • Freiwilliges Engagement: Stärkere Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Initiativen

Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können an dem neuen Programm teilnehmen, eines für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt. Das Ziel ist, dass die Häuser wie im bisherigen Aktionsprogramm jeweils einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro erhalten. Aus Bundes- und ESF-Mitteln werden davon pro Mehrgenerationenhaus 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Anteil der Kommunen in Höhe von 10.000 Euro kann auch durch eine mietfreie Bereitstellung von Räumlichkeiten geschehen. Darüber hinaus sind die Voraussetzungen geschaffen, dass jedes Mehrgenerationenhaus Bundesfreiwillige einsetzen und entsprechende Stellen anbieten kann.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.mehrgenerationenhaeuser.de und www.bafza.de.