27.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Schleswig-Holstein, Wohnen
Nach dem Erfolg der beiden Flensburger Servicehäuser in Sandberg und Fruerlund haben der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Montag, den 22. August 2011 in der Mathildenstraße in Flensburg am Friesischen Berg das dritte Servicehaus offiziell eröffnet. In der Fördestadt stehen damit weitere 81 altengerechte Wohnungen zur Verfügung.
An der Gesamtinvestition in Höhe von 14 Millionen Euro hat sich das Land Schleswig-Holstein mit Darlehen über 5,4 Millionen Euro aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung beteiligt.
Nach Auffasung der Landesregierung Schleswig-Holstein sind die Servicehäuser ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alten Menschen ein betreutes Leben in Sicherheit und Selbständigkeit geboten werden könne. Dazu trage auch das Wohnumfeld bei. Die Leistungen der AWO garantierten den Bewohnern individuelle Hilfe. Selbst schwer kranke und pflegebedürftige Menschen müssten so nicht umziehen. Flensburg sorge mit seinem Wohnungsmarktkonzept dafür, dass Kommune und Wohnungswirtschaft sich seit Jahren gemeinsam den Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung und des wirtschaftlichen Wandels erfolgreich stellten.
Siehe:
Innenministerium Schleswig-Holstein
Servicehäuser Flensburg
18.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
Pflege kann zum Armutsrisiko werden, insbesondere für Frauen aufgrund der geringen durchschnittlichen Altersrente für Frauen, das stellte der Sozialverband Deutschland (VDK) fest. Pflegearbeit zu Hause, die zu 70 Prozent von Frauen geleistet wird, könnte das Problem der Frauenaltersarmut noch verschärfen. Die Gesellschaft dankt dieses Engagement kaum, so der VDK, beispielsweise was die Rentenansprüche betrifft. Der VDK warnte deshalb davor, die Angehörigenpflege zum Nulltarif als Zukunftsmodell zu etablieren.
Mehr dazu: www.vdk.de
6.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Infrastruktur, Technik & Dienstleistungen, Wohnen
Am 7. und 8. September 2011 findet zum zweiten Mal das “Zukunftsforum Langes Leben” in Berlin statt. Das Zukunftsforum Langes Leben 2011 wird erneut Entscheider der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitswirtschaft zusammenführen, um innovative Projekte und Produkte sowie umsetzbare Geschäftsmodelle im demografischen Wandel zu erörtern. Der Kongress mit begleitender Fachausstellung ist eine Art Werkstatt, um die wirtschaftlichen Chancen einer älter werdenden Gesellschaft zu erschließen und die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.
Mehr dazu: www.zukunftsforum-langes-leben.de
6.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Bund
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Zuge des Modellprogramms “Aktiv im Alter” von April 2008 bis Dezember 2010 Kommunen gefördert, die ältere Bürgerinnen und Bürger zu Engagement und Mitbestimmung ermuntern wollen.
Der nun vorliegende Praxisleitfaden richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern auch an Verbände, Vereine, Kirchen oder Unternehmen. Mit diesem Handlungsansätzen sollen, Initiativen für ein aktives Alter(n) gefördert werden.
Mehr dazu: Praxishandbuch “Kommune gemeinsam gestalten”
4.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Schleswig-Holstein, Wohnen
Am 9. September 2011 findet in der Sparkassenakademie in Kiel von 09:30 – 15:30 Uhr die Regionalkonferenz “Selbst ist das Alter!” statt. Sie ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“. Diese Veranstaltungsreihe will das Thema Gesundheit und Alter aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung von Selbstbewusstsein, Selbständigkeit und Selbstbestimmung für gesundes und aktives Altern aufzuzeigen. Sie will Informationen bieten, Raum geben für Austausch und Diskussionen sowie Möglichkeiten zum Kennenlernen und Vernetzen. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte aus der Seniorenarbeit, aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen, Beschäftigte aus kommunalen und landesweiten Institutionen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Eine Anmeldung ist bis zum 1. September 2011 bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein möglich. Näheres hierzu und zum Ablauf der Veranstaltung siehe Einladungsflyer.
4.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Bürgerschaftliches Engagement, Schleswig-Holstein
Sowohl von Seiten der Träger des Bundesfreiwilligendienstes (BFD, www.bundesfreiwilligendienst.de ) als auch von der Landesregierung wird die Planung des Bundes, eine feste Quote für das Verhältnis von Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialen Jahr einzuführen, kritisiert.
Zum 1. Juli 2011 haben nach Zahlen des für den BFD zuständigen Bundesfamilienministeriums 3.000 neue BFD-Absolventen ihren Dienst angetreten. Bei 14.000 weiteren BFDlern handelt es sich um ehemalige Zivildienstleistende, die ihren Dienst freiwillig verlängert haben. Geplant war die Besetzung von 35.000 BFD-Stellen nach Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst. Dagegen ist die Nachfrage nach Plätzen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) ungebrochen. Auf einen vorhandenen FSJ-Platz kommen bundesweit zwei BewerberInnen.
Deshalb will das Bundesfamilienministerium jetzt zugunsten des Bundesfreiwilligendiensts umschichten und hat eine Quote ins Spiel gebracht, nach der auf drei besetzte FSJ-Stellen zwei besetzte BFD-Stellen kommen müssen – ansonsten fließen vom Bund keine Fördergelder für das FSJ.
Gegen diese Quotenregelung regt sich massive Kritik von Seiten der Träger von Bundesfreiwilligendienst und FSJ, aber auch von Seiten vieler Bundesländer. Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg sagte den Kieler Nachrichten am 2. August: “Wenn das Angebot des BFD kaum nachgefragt wird, muss das Angebot verbessert werden und nicht die Einrichtungen zu einem anderen Verhalten gezwungen werden.”
4.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Bürgerschaftliches Engagement
Das Europäische Parlament hat am 7. Juli 2011 mit 557 Ja-Stimmen bei 15 Enthaltungen und 33 Nein-Stimmen grünes Licht für das Europäische Jahr 2012 zum Thema “Aktives Altern und Generationensolidarität” gegeben. Ein Fahrplan und ein Manifest sollen am 7. November 2011 in einer Veranstaltung im Europäischen Parlament vorgestellt werden.
Zum 1. Juli 2011 hat die deutsche Geschäftsstelle zum “Europäischen Jahr für aktives Altern und die Solidarität zwischen den Generationen 2012″ ihre Arbeit aufgenommen. Träger der Geschäftsstelle sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. (FfG) in Dortmund. In Kürze sollen Informationen über die Beteiligungsmöglichkeiten bekannt gegeben werden.