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“Wegweiser Demenz” – ein Internetportal für Betroffene und Angehörige

Das Bundesfamilienministerium unterstützt die Arbeit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und fördert Angebote, die den Umgang mit der Krankheit und ihren Folgen verbessern. Das Internetportal Wegweiser Demenz klärt Betroffene und Angehörige auf und bietet ihnen Hilfestellung. Heute leben mehr als 1,2 Millionen an Demenz erkrankte Menschen in Deutschland. Bis 2050 könnte sich die Zahl der Demenzkranken in Deutschland auf 2,6 Millionen erhöhen, wenn kein Durchbruch bei Prävention oder Behandlung gelingt. Weltweit wird zu diesem Zeitpunkt mit 115 Millionen Demenzpatienten gerechnet.

Mehr dazu:
www.wegweiser-demenz.de
Pressemeldung des Bundesfamilienministeriums

Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet

Am 16. September wurde die 7. bundes­weite „Woche des bürger­schaft­li­chen Enga­ge­ments“ in Berlin eröffnet. Die vom Bundes­netz­werk Bürger­schaft­li­ches Enga­ge­ment (BBE) orga­ni­sierte Akti­ons­woche läuft bis zum 25. September und präsen­tiert bürger­schaft­li­ches Enga­ge­ment in seiner ganzen Viel­falt. Präsen­tiert werden bundes­weit inno­va­tive Projekte und ein großes Spek­trum an Aktionen, Ideen und Beispielen, unter anderem in den Berei­chen Bildung, Sport, Kultur, Umwelt­schutz, Gesund­heit und Migra­tion. Erst­malig bietet die Akti­ons­woche drei Themen­tage zu den Berei­chen Unter­neh­men­sen­ga­ge­ment (19. September), Europa (21. September) und Bürger­stif­tungen (23. September).

Mehr Informationen unter www.engagement-macht-stark.de und www.bmfsfj.de.

Leitfaden zum Zukunftsmarkt 50plus

Viele kleine und mittelständische Unternehmen könnten sich noch stärker auf die Bedürfnisse älterer Kundinnen und Kunden einstellen. Bei technologieintensiven Produkten unter dem Stichwort Ambient Assisted Living (AAL) muss dagegen erst noch Pionierarbeit geleistet werden, ehe die Angebote auf einen breiten Markt treffen. Der neue Leitfaden „Zukunftsmarkt 50plus – Chancen und Herausforderungen für das verarbeitende Gewerbe: Konsumgüter, Wohnen und Leben generationengerecht gestalten“ wird herausgegeben von der Geschäftsstelle “Wirtschaftsfaktor Alter”, einer gemeinsamen Initiative des Bundeswirtschfts- und des Bundesfamilienministeriums.

Leitfaden “Zukunftsmarkt 50plus: Chancen und Herausforderungen für das Verarbeitende Gewerbe”

Fachtagung zum Thema “Eine Stadt für alle Lebensalter”

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) veranstaltet am 20. Oktober 2011 eine Fachtagung zum Thema “Eine Stadt für alle Lebensalter” im KörberForum Hamburg. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis soll herausarbeitet werden, welche Anforderungen die Alterung unserer Gesellschaft für die Stadt- und Verkehrsplanung mit sich bringt.

Weitere Informationen: www.bagso.de

Beirat zur Pflege und Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein

Der Beirat “Gesundheit und Pflege in Schleswig-Holstein” wurde im Auftrag des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein einberufen, um über die Versorgungsstruktur im Land vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu beraten. Bis 2050 nimmt die Zahl der in Schleswig-Hosltein lebenden über 65-jährigen im Vergleich zu 2007 um 200.000 zu. Gleichzeitig schrumpft der Bevölkerungsanteil der anderen Altersklassen, damit verkleinert sich die Gruppe Beitragszahler zur Kranken- und Pflegeversicherung. Jetzt soll ein neugegründeter Beirat bis Februar 2012 die aktuelle Situation analysieren, Probleme erkennen und politische Handlungsempfehlungen zur Sicherstellung der künftigen Versorgung abgeben.

Mehr dazu in der Medien-Information.

Diskussionen über Renten-Pläne der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in Gesprächen mit Rentenversicherung, Fachpolitikern, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern den Regierungsdialog Rente gestartet. Mit der Zusatzrente für Langzeitjobber soll Altersarmut vorgebeugt werden, indem unterstütz werden soll, wer viele Jahre gearbeitet oder Kinder erzogen hat und trotzdem wenig Rente erhält. Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert die Renten-Pläne der Bundesregierung als zu kurz greifend.

Mehr dazu:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Pressemeldung des Sozialverband VdK

Einsatz von Robotern in der Altenpflege steht in der Kritik

Der Einsatz von Robotern in der Altenpfege sorgt für Diskussionen. Auslöser ist der seit einem Jahr in Bremen eingesetzte Kuschel-Roboter, der wie eine Babyrobbe aussieht und Demenzkranke emotional berühren soll. Kritiker haben nun davor gewarnt, menschliche Zuwendung durch emotionale Robotik zu ersetzen.

Mehr dazu:
www.welt.de
www.taz.de

Dokumentation zur BAGSO-Fachtagung „Der Sechste Altenbericht – Konsequenzen für die Praxis“

Am Freitag, den 17. Juni 2011, veranstaltete die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) eine Fachtagung zum Sechsten Altenbericht der Bundesregierung, der sich mit „Altersbildern in der Gesellschaft“ befasste. Nun liegt eine ausführliche Dokumentation der Fachtagung mit einer Zusammenfassung der Fachbeiträge vor:

Dokumentation zur Fachtagung „Der Sechste Altenbericht – Konsequenzen für die Praxis“

Aktiv im Alter: Praxisleitfaden

Langes Lebens als persönliche und gesellschaftliche Chance, dieser Ansatz lag dem Modellprogramm »Aktiv im Alter« zugrunde. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat damit von April 2008 bis Dezember 2010 Kommunen gefördert, die ältere Bürgerinnen und Bürger zu Engagement und Mitbestimmung ermuntern wollen. Teilhabeprozesse mit erweiterten Handlungsspielräumen für ältere Menschen wurden begonnen. In Bürgerforen unter dem Motto »Wie wollen wir morgen leben« konnten ältere Menschen ihr Erfahrungswissen und ihre vielfältigen Kompetenzen einbringen, Aktivitäten in den Kommunen entwickeln und auf den Weg bringen. Das Programm »Aktiv im Alter« zielte darauf ab, die Verantwortung von Kommunen und Trägern für freiwilliges Engagement zu stärken, Einrichtungen und Institutionen für das Bürgerengagement zu eröffnen, die Eigeninitiative älterer Bürgerinnen und Bürger zu fördern und so zur Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft beizutragen. Ein jetzt vorliegender Praxisleitfaden richtet sich nicht nur an Kommunen, sondern auch an Verbände, Vereine, Kirchen und Unternehmen.

Praxisleitfaden: Kommune gemeinsam gestalten – Handlungsänsätze zur Beteiligung Älterer vor Ort

Landtagsdebatte über Ehrenamtsbericht der Landesregierung Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein liegt bei ehrenamtlichen Tätigkeiten bundesweit auf dem fünften Platz. Nach dem Bericht der Landesregierung engagieren sich 900.000 Bürgerinnen und Bürger in Sportvereinen, Feuerwehren, in der Kinder- und Jugendarbeit oder anderen Bereichen. Sie leisten fast 200 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit im Jahr. Wenn man einen Bruttostundenverdienst von 20 Euro die Stunde ansetzt, entspricht dies einem volkswirtschaftlichen Nutzen von fast vier Milliarden Euro.

Anlässlich der Landtagsdebatte am 24. August 2011 über den Ehrenamtsbericht wies Finanzminister Wiegard auf Verbesserungen in diesem Bereich hin. So seien die Mustersatzungen für die Feuerwehren geändert, die Entschädigungsverordnung angepasst und Höchstbeträge für steuerfreie Aufwandsentschädigungen angehoben worden. Andere Gesetzesinitiativen, beispielsweise zur Stärkung des Ehrenamts in der kommunalen Selbstverwaltung, seien auf den Weg gebracht worden.

Mehr dazu: Finanzministerium Schleswig-Holstein