Bund

Bewerbungsphase für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II startet Anfang Juli 2011

Mehrgenerationenhäuser sind zu zentralen Begegnungsstätten aller Generationen, deshalb hat sich das Bundesfamilienministerium für ein Folgeprogramm eingesetzt, das generationenübergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm beginnt Anfang Juli 2011. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält – wie im bisherigen Aktionsprogramm – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.

Weitere Informationen: www.mehrgenerationenhaeuser.de

Bundesfamilienministerium startet Fachdiskurs zu den Chancen und Risiken der “Gesellschaft 2020″

Wie wird unsere Gesellschaft im Jahr 2020 aussehen? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Schrumpfungs- und Alterungsprozesse zu kompensieren und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiterhin sicherzustellen? Dies sind Fragen, die Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Fachtagung “Generation 2020″ am 30. Mai 2011 in Berlin diskutierten, zu der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geladen hat.

Mehr dazu: www.bmfsj.de

Wettbewerb ist Auftakt des Programms “Altersbilder” des Bundesfamilienministeriums

Als Auftakt des Programms “Altersbilder” wurden die Gewinner des Foto- und Videowettbewerbs ausgezeichnet. Was heißt schon alt? Bis wann ist man noch jung? Wie sieht das Leben im Alter tatsächlich aus? Mehr als 1.600 Einsenderinnen und Einsender aus sieben Ländern haben eine Antwort auf diese Fragen. Sie haben mitgemacht im gleichnamigen Foto- und Videowettbewerb des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der am Montag in Berlin mit der Preisverleihung zu Ende ging.

Die meisten der rund 3.700 abgegebenen Stimmen hat das Video “Mein Generationenvertrag” erhalten und wird deshalb von Staatssekretär Josef Hecken mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Der Foto- und Videowettbewerb bildet den Auftakt des Programms “Altersbilder”. Jung und Alt sollten angeregt werden, ihr ganz persönliches Bild vom Alter zu zeigen. Altersbilder sollen zum Thema in der öffentlichen Diskussion werden. Welche Bilder wirken in unseren Köpfen? Die Vorstellungen vom Leben im Alter sollen überprüft und ältere Menschen ermutigt werden, ihre Fähigkeiten selbst bestimmt in die Gesellschaft einzubringen. Junge Menschen sollen angeregt werden, ihr Bild vom Alter zu überprüfen. Die Vermittlung von realistischen und differenzierten Altersbildern bildet eine zentrale Grundlage für das gegenseitige Verständnis und damit für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Mehr lesen: www.programm-altersbilder.de

Online-Bibliothek zum Freiwilligensurvey

Mit dem Freiwilligensurvey hat das Bundesfamilienministerium ein öffentliches Informationssystem in Auftrag gegeben, das im fünfjährigen Rhythmus umfassende Daten zur Situation und Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland zur Verfügung stellt. Der Survey gibt Auskunft darüber, wie sich freiwilliges Engagement in Struktur und Umfang seit 1999 entwickelt hat, wer sich wie in Deutschland engagiert, welche Motive dabei eine Rolle spielen, in welchem Umfeld Freiwillige agieren und was sie sich an Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen wünschen.

In der Online-Bibliothek finden sich Kurzberichte und Grafiken zum Freiwilligensurvey: www.initiative-zivilengagement.de

Studie “Managerinnen 50plus” untersucht Karriereabbrüche von Frauen in Führungspositionen

Bei genauer Betrachtung von Frauen im Management ist feststellen, dass viele Frauen auf dem Höhepunkt ihrer bis dahin beachtlichen Karriere ausssteigen. Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung von Frauen über 50, ihre erfolgreiche berufliche Karriere zu einem bestimmten Zeitpunkt abzubrechen? Diese und weitere Fragen untersuchten der Verein European Women’s Management Development International Network (EWMD) und die TU Berlin in der vom Bundesfamilienministerium geförderten Studie “Managerinnen 50plus”.

Die Studie fördert interessante Ergebnisse zutage: Sämtliche befragte Frauen durchlaufen eine Phase des (selbst-)kritischen Nachdenkens, in der sie den innerbetrieblichen Kampf reflektieren und in verschiedener Form darauf reagieren. Die durch die Studie ermittelten Reaktionstypen fordern teilweise einen hohen Tribut von den Unternehmen, indem ihnen eine Vielzahl von Kompetenzen und Erfahrungswissen abhanden kommt.

Direkt zur Studie “Managerinnen 50plus”.

Starker Anstieg der Kosten für die Altenpflege wird erwartet

In seiner neusten Ausgabe berichtet das Magazin Focus über eine OECD-Studie, nach der sich die Kosten für die Altenpflege bis 2050 mindestens verdoppeln werden. Wegen des wachsenden Bedarfs an Altenpflegern fordert die OECD den Umbau von Pflegesystemen in den Industrieländern.

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Studie der Wirtschaftsweisen zum demografischen Wandel

Das Gutachten des Sachverständigenrates der “Fünf Wirtschaftsweisen” zu den “Herausforderungen des demografischen Wandels” fordert die Regierung zum aktiven Handeln auf. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts muss sich die junge Generation auf noch längere Arbeitszeiten einstellen als bisher angenommen. Bis zum Jahr 2060 müsse das Renteneintrittsalter stufenweise auf 69 Jahre angehoben werden.

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Vom Zivildienst zum Bundesfreiwilligendienst

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder würdigt den scheidenden Zivildienst und wirbt für den neuen generationsübergreifenden Bundesfreiwilligendienst. “Der neue Bundesfreiwilligendienst lädt Frauen und Männer jeden Alters ein, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Davon profitieren nicht nur wir alle, sondern auch die Freiwilligen selbst. Ich bin optimistisch, dass in Zukunft viele Menschen dieses attraktive Angebot annehmen werden”, so Kristina Schröder.

Siehe:
Pressemeldung des Bundesfamilienministeriums
http://www.bundesfreiwilligendienst.de

Broschüre über Schutz vor Betrügern und Trickdieben

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat eine neue Borschüre mit dem Titel “Rate mal, wer dran ist” aufgelegt. Sie informiert über die typischen Tricks von Betrügern und Trickdieben. Es wird dargestellt, wie sich gegen diese kriminellen Machenschaften geschützt werden kann und wie vorgegangen werden soll, wenn doch etwas passiert ist.

Weitere Informationen zur Broschüre: http://www.bmfsfj.de

Gesetzentwurf zur Einführung einer Familienpflegezeit

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am 23. März das neue Gesetz zur Einführung einer Familienpflegezeit in das Bundeskabinett eingebracht. Der Gesetzentwurf fördert und unterstützt Beschäftigte bei der Pflege von Angehörigen und soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten.

Siehe: http://www.bmfsfj.de

Ankündigung: Fachtagung Gesellschaft 2020 des Bundesfamilienministeriums

Unsere Gesellschaft altert und schrumpft. Trübe Aussichten?
Bundesministerin Kristina Schröder trifft am 30. Mai 2011 Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft, um mit ihnen die Prognosen für 2020 zu diskutieren. Wie lässt sich der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft fördern und wie die Eigenverantwortung des Einzelnen stärken? Wie lassen sich faire Chancen für jene eröffnen, die ohne Unterstützung von den gesellschaftlichen Entwicklungen abgehängt würden?

Veranstalter: Tagungsbüro „Gesellschaft 2020“

Bundesfamilienministerium und Deutscher Pflegerat wollen gemeinsam Pflege älterer Menschen sichern

Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Pflegerat haben in einer gemeinsamen Erklärung beschrieben, wie in der Pflege und Betreuung tätigen Personen besser auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet werden sollen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aus- und Weiterbildung der Frauen und Männer in diesem Berufsfeld gerichtet. Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Pflegerat setzen sich für eine dreijährige Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss ein. Darüber hinaus sollen angesichts des Fachkräftemangels geeignete Menschen für die Pflegeberufe zu qualifizierten Fachkräften umgeschult und weitergebildet werden.

Weitere Informationen:

“Pflege und Betreuung älterer Menschen sichern – Perspektiven und Potenziale des Berufsfeldes Pflege eröffnen”

Sechster Altenbericht der Bundesregierung und Programm “Alter neu denken – Altersbilder”

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat Ende des vergangenen Jahren den sechsten Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland unter dem Titel “Altersbilder in der Gesellschaft” veröffentlicht. Der Bericht verfolgt das Ziel, ein realistisches und differenziertes Altersbild zu entwickeln, gängigen Stereotypen entgegenzuwirken und für die Folgen eines unreflektierten Altersbildes zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt steht die Analyse von Altersbildern in Wirtschaft, Politik, Recht und Medien. Es werden darüber hinaus aber auch die Auswirkungen von Altersbildern in den sozialen Berufen und der Pflege untersucht. Das Bundesministerium für Senioren hat in diesem Zusammenhang Mitte Januar das Programm “Alter neu denken – Altersbilder” gestartet. Den Auftakt bildet der Foto- und Videowettbewerb “Mein Bild vom Alter – Was heißt schon alt?” Der Foto- und Videowettbewerb richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersklassen, die ihre subjektive Perspektive auf das Alter im Video darstellen oder als Foto einreichen können. Die Beiträge sollen deutlich machen, wie vielfältig und unterschiedlich die Vorstellungen vom Alter(n) sind. Der Wettbewerb läuft bis zum 30. April.

Den Sechsten Altenbericht der Bundesregierung finden Sie unter www.bmfsfj.de oder hier: Bundestag-Drucksache 17/3815

Folgeprogramm für Mehrgenerationenhäuser aufgelegt

Nach Informationen von ehrenamt-sh.de hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Folgeprogramm für die Mehrgenerationenhäuser vorgestellt. Vor allem die neuen Themen “Alter und Pflege” sowie “Integration und Bildung” sollen das Profil der Mehrgenerationenhäuser schärfen. Die aktuelle Förderperiode war von vorneherein auf fünf Jahre angelegt und läuft für die ersten Häuser Ende 2011 aus.

Weitere Informationen: www.ehrenamt-sh.de

Auszeichnung für den Senior Service der Hochschule Offenburg

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnet den Senior Service der Hochschule Offenburg mit der Hochschulperle des Monats Dezember aus. Mit einer bundesweit einmaligen Initiative bereichert die Hochschule Offenburg ausländischen Studierenden ihre Zeit in Deutschland.

Weitere Informationen:

www.offenburg.de
www.stifterverband.de
http://idw-online.de

“Zum Kennenlernen ist man nie zu alt”

Ein gelungenes Beispiel für die Integration muslimischer Senioren ist das Angebot des DRK Kreisverbandes Bodenseekreis eines Treffs für deutsche und muslimische Senioren.

Weitere Informationen finden sich auf den folgenden Seiten:

www.suedkurier.de

www.drk-kv-bodenseekreis.de

Untersuchung zum Internetverhalten der sogenannten Silver Surfer vorgestellt

Nur jede und jeder Dritte über 65 Jahre ist online. Gründe hierfür sind vorwiegend Sicherheitsbedenken. Mehr dazu auf der Seite des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., BITKOM.

Broschüre zum Deutschen Alterssurvey

In einer aktuellen Broschüre des Bundesfamilienministeriums werden zentrale Ergebnisse der 3. Befragungswelle des Deutschen Altersservey veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine seit 1996 durchgeführte, bundesweit repräsentative Befragung über Lebenssituationen und Lebensplanungen von Menschen ab 40 Jahren.

Siehe: Altern im Wandel – Zentrale Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys

Mitgestalten und Mitentscheiden – Das Programm “Aktiv im Alter”

Die vom Bundesfamilienministerium herausgegebene Broschüre informiert über das Bundesprogramm „Aktiv im Alter“ und stellt Beispiele guter Praxis vor. Wie können Kommunen das Engagement älterer Menschen fördern und die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement verbessern?

Mitgestalten und Mitentscheiden – Das Programm “Aktiv im Alter”

Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus und Schlussfolgerungen für die Tourismuspolitik

Welche Auswirkungen hat der demographische Wandel auf die Tourismusbranche? Wie können sich die Anbieter neu positionieren? In der Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden Handlungsfelder der Tourismuspolitik dargestellt und Gestaltungsansätze für einen barrierefreien Tourismus beschrieben.

Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus

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