Aktuelle Beiträge

Internetseite zur Qualität in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind ein etablierter Bestandteil des Pflegewesens geworden – nicht nur für Menschen mit Demenz. Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft “Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften” werden ausführliche Informationen über diese Wohnform angeboten.

Die Internetseite wurde nun aktualisiert und inhaltlich ausgebaut. Neu auf www.wg-qualitaet.de sind Landesseiten für jene Bundesländer mit Koordinierungs- und Beratungsstellen. Dort finden sich Informationen zur Qualitätssicherung vor Ort sowie Kontaktmöglichkeiten zu den verantwortlichen Landesministerien. Die Landesseiten ergänzen den Länderatlas, ein ausführlicher Überblick zu den Rahmenbedingungen für betreute Wohngemeinschaften in den Ländern.

Weitere Informationen: www.wg-qualitaet.de

Projekt „Generation Erfahrung – Chance 50plus“

Mit dem Projekt „Generation Erfahrung – Chance 50plus“ richtet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) den Blick auf ältere Arbeitnehmer. Durch den demografischen Wandel steht die Personalentwicklung vieler Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Eine aktive Gestaltung der letzten fünf bis zehn Berufsjahre trägt dazu bei, den Übergang in die nachberufliche Zeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sinnvoll zu gestalten. Die BaS bietet mit diesem Projekt Vorträge, Workshops und Beratung für kleine und mittlere Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und die Sozialwirtschaft an.

Mehr dazu: www.generation-erfahrung.de

Auftakt für landesweit 16 Veranstaltungen der EhrenamtMessen 2012

Das EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein richtet mit der Unterstützung des Sozialministeriums erneut die EhrenamtMessen Schleswig-Holstein aus. Unter dem Motto “Freiwillige – ein großer Gewinn” finden im Februar und März unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Dr. Heiner Garg landesweit 16 Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Heute (1.2.) wurde die Veranstaltungsreihe im Rahmen einer offiziellen Auftaktveranstaltung mit Landtagspräsident Torsten Geerdts, Staatsekretärin Dr. Bettina Bonde und 140 am Ehrenamt interessierten Gästen im Kieler Landeshaus eröffnet.

Im Rahmen der EhrenamtMessen 2010 kamen über 30.000 Besucherinnen und Besucher zu den Veranstaltungen; mehr als 1.100 Vereine nutzten diese Plattform, um in Kontakt mit Interessierten zu kommen. Im Ergebnis konnten rund 6.000 neue Ehrenamtliche gewonnen werden.

Förderer der EhrenamtMessen Schleswig-Holstein 2012 sind das Diakonische Werk Schleswig-Holstein, das Deutsche Rote Kreuz Schleswig-Holstein, der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein, der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein, das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, sowie örtliche Unternehmen und Stiftungen. Der NDR und die führenden Printmedien begleiten die Messen publizistisch. Zu den Projektteams der einzelnen EhrenamtMessen gehören über 100 Freiwillige im ganzen Land.

Einzelheiten zu den Veranstaltungen unter www.ehrenamtmesse.de

Freiwilligendienste aller Generationen: Festveranstaltung würdigt Ergebnisse des Bundesprogramms

Mit einer Festveranstaltung im Erfurter Palmenhaus wurde der Abschluss des Programms „Freiwilligendienste aller Generationen“ (FDaG) am 9. Dezember 2011 zusammen mit fast 200 Gästen gefeiert. Nach dreijähriger erfolgreicher Laufzeit des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Programms wurde der kraftvolle Einsatz für die bundesweite Etablierung von Freiwilligendiensten aller Generationen an diesem Tag besonders gewürdigt.

Weitere Informationen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Arbeitsgemeinschaft Unterstützte Selbsthilfe für Menschen mit Demenz

Mit der neuen Homepage www.agush.de präsentiert sich die Arbeitsgemeinschaft unterstützte Selbsthilfe für Menschen mit Demenz (AGuSH). Sie ist ein Zusammenschluss von Personen mit und ohne Demenz, die das Konzept der Unterstützten Selbsthilfe für Menschen mit Demenz weiterentwickeln und voranbringen wollen. Darüber hinaus will die AGuSH Anlaufstelle und Austauschplattform für all diejenigen sein, die Unterstützte Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz initiieren, unterstützen und begleiten wollen.

Weitere Informationen: www.agush.de

Förderprogramm “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau läuft weiter

Obwohl der Bund seine Förderung aus dem Programm “Altergerecht Umbauen”, das im April 2009 von ihm initiiert wurde, zurückgezogen hat, wird das Programm fortgeführt. Die KfW fördert weiterhin alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude. Das Darlehen umfasst 100 % der förderfähigen Kosten, bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Weitere Informationen:
Pressemeldung
www.kfw.de

Kieler Seniorenpass 2012

Mit dem Seniorenpass bietet die Leitstelle “Älter werden” der Landeshauptstadt Kiel ein Kultur- und Freizeitangebot für einkommesschwache SenioreInnen. Personen von 65 Jahren an und schwerbehinderte Menschen von 63 Jahren an erhalten den Seniorenpass. Zusätzlich erscheint alle drei Monate die Broschüre „…aktiv und unternehmenslustig durch das Jahr 2012“ mit Freizeit- und Kulturangeboten, sowie speziellen Angeboten für hochaltrige, unterstützungs- und pflegebedürftige Menschen, bei denen eine Teilnahme auch ohne Seniorenpass möglich ist. Bei den Veranstaltungen stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ehrenamtlich tätige Ansprechpersonen unterstützend zur Seite.

Weitere Informationen:
Kieler Seniorenpass 2012
Leitstelle “Älter werden” Kiel

Kulturelles Bildungsprogramm für die Generation 50+

Das Nordkolleg in Rendsburg hat sein kulturelles Bildungsangebot um spezielle Angebote für die Generation 50+ erweitert. Das Programm ist vielfältig und bietet das passende Seminar für unterschiedliche Voraussetzungen und Wünsche der Teilnehmenden.

Weitere Informationen: www.nordkolleg.de

Seniorenpolitische Workshops starten mit fünf Modellkommunen

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit (MASG) hat zusammen mit der Bertelsmann Stiftung einen mehrtägigen Workshop für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik konzipiert. Er richtet sich an kommunale Entscheider aus Politik und Verwaltung sowie an weitere gesellschaftliche Akteure der kommunalen Seniorenpolitik. Landkreise und kreisfreie Städte können die Workshops ebenso durchführen wie einzelne kreisangehörige Kommunen, Ämter und andere Zusammenschlüsse von Kommunen.

Die Workshops werden dabei auf die individuellen Bedarfe der Kommunen abgestimmt. Im Vordergrund stehen die Vermittlung innovativer und konzeptioneller Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik sowie ein erster Maßnahmenplan. Ziel ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität für alle Menschen vor Ort.

In der Pilotphase wird ab Januar 2012 in fünf Modellkommunen das Konzept für Schleswig-Holstein erprobt. Die Modellkommunen haben unterschiedliche Strukturen und Bedarfslagen. Es sind die Städte: Tornesch im Kreis Pinneberg, Schwentinental im Kreis Plön, Rendsburg im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg und Norderstedt im Kreis Segeberg. Weitere Kommunen haben ihr Interesse an diesen Workshops bekundet.

Von 2012 bis 2014 wird das MASG jährlich etwa 10 Kommunen in Schleswig-Holstein unterstützen. Das Sozialministerium fördert – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – Kommunen, die die Workshops durchführen möchten, mit je 2.500 Euro (das ist die Hälfte der Kosten für die Workshops).

Ansprechpartnerin im Ministerium ist Dorothea Blume:
E-mail dorit.blume(at)sozmi.landsh.de, Tel. 0431 / 988-5555

Weitere Informationen: Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein

Workshops des Kompetenzzentrum Demenz der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.

Das Kompetenzzentrum Demenz der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. veranstaltet unter den Titeln „Der Körper spricht“ und „Märchen für Menschen mit Demenz: MärchenBilder – fühlen, schmecken, spielen und erzählen“ die ersten beiden Workshops des Jahresprogramms 2012.

Der Workshop „Der Körper spricht“ findet am Mi, 25.01.2012 von 14.00-18.00 Uhr bei der AWO WOHNpflege Haus an der Stör in Neumünster und der Workshop „Märchen für Menschen mit Demenz” findet am Mo, 06.02.2012 von 10.30-16.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Vinetaplatz in Kiel Gaarden statt.

Weitere Informationen zu den Workshops, Anmeldung und Teilnahmegebühren siehe: www.demenz-sh.de

KDA Jahresprogramm 2012 für Fortbildungen und Fachtagungen veröffentlicht

Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) bietet in 2012 Fachtagungen und Fortbildugnen u.a. zu den Themen Altersbilder, Pflegende Angehörige, Quartierskonzepte und Nachbarschaftsarbeit an. Eine Jahresprogramm des Fortbildungs und Tagungsangebot ist nun auf www.kda.de einsehbar. Das KDA setzt sich seit 1962 für die Lebensqualität und Selbstbestimmung älterer Menschen ein.

KDA-Fortbildungen 2012
KDA-Fachtagungen 2012

Wegweiser für Wohnen im Alter

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in einem Ratgeber über Möglichkeiten, Unterstützungen und praktische Planungshilfen für ein längeres Leben zuhause. Altersgerechter Umbau, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen machen es möglich, auch dann in der vertrauten Wohnung zu bleiben, wenn man Unterstützung oder Pflege braucht. Der Wegweiser des Bundesfamilienministeriums für das Wohnen im Alter beantwortet Fragen, zeigt Möglichkeiten auf und hilft mit praktischen Checklisten bei der Planung: von der Einschätzung der eigenen Wohnwünsche bis zur Entscheidung für den richtigen Pflegedienst.

Wegweiser “Länger zuhause leben”

Online-Journal „LernCafe“

Die aktuelle Ausgabe des Online-Journals “LernCafe”, das von Senioren verfasst und herausgegeben wird, widmet sich dem Thema Alter. Damit bieten die Autoren und Redakteure einen ganz persönlichen Zugang zu Themen des Älterwerdens.

Siehe: Online-Jornal “LernCafe”

Landessportverband und Forum Pflegegesellschaft unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) und das Forum Pflegegesellschaft planen ein landesweites Netzwerk für den Senioren- und Gesundheitssport mit dem Titel “Alter in Bewegung” und haben am 13. Dezember 2011 eine offizielle Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie wollen zukünftig die Zusammenarbeit auf Landes-, Kreis- und Ortsebene nachdrücklich fördern.

Weitere Informationen:
Landessportverband Schleswig-Holstein
Forum Pflegegesellschaft

Aktionstag zum Internationalen Tag der Migration

Im Vorfeld des Internationalen Tages der Migration veranstaltet die AWO Schleswig-Holstein am 16. Dezember 2011 einen großen Aktionstag in der Landesgeschäftsstelle der AWO Schleswig-Holstein (Sibeliusweg 4, 24109 Kiel-Mettenhof). Gemeinsam mit Frauen aus 12 Nationen und vielen Ehrenamtlichen stellen Landesgeschäftsführer Michael Selck und die ehemalige Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein, Heide Simonis, Ergebnisse des „AWO Projekte-Projekts“ und der Jahreskampagne „Wir stricken gemeinsam an der Zukunft der Pflege“ vor.

Weitere Informationen: www.awo-pflege-sh.de

Kompetenzzentrum Demenz veröffentlicht Jahresprogramm 2012

Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein hat das Jahresprogramm 2012 in dem 25 verschiedene Workshops und eine 20-Stunden-Schulung für Ehrenamtliche in Schleswig-Holstein angeboten werden, veröffentlicht. Das Kompetenzzentrum Demenz hat den Auftrag, die Versorgungsstrukturen des Landes Schleswig-Holstein für Menschen mit Demenz und deren Angehörige auszuweiten, zu verbessern und qualitätsgesichert zu erhalten.

Weitere Informationen:
Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein
Jahresprogramm 2012

Schleswig-Holsteinischer Altenpflegepreis 2011

Am 08. Dezember 2011 wurde von Sozialminister Dr. Heiner Garg der Schleswig-Holsteinische Altenpflegepreis für beispielhafte Projekte aus den Bereichen Altenpflegeausbildung, Pflegepraxis, Begleitung und Betreuung alter Menschen verliehen.

Der 1. Preis ging an den Betreuungsverein Ostholstein e.V. in Eutin für sein Filmprojekt, mit dem Informationen zum Thema Betreuung sowie Anregungen zum Verfassen einer Vorsorgevollmacht vermittelt werden und ehrenamtlicher Betreuer gewonnen werden sollen. Den 2. Preis erhielt das Diakonische Werk Schleswig-Holstein in Rendsburg für die Entwicklung und Gestaltung einer Broschürenreihe “Expertenstandards einfach gemacht –Unterstützungsangebot in der Pflegeberatung”. Mit dem 3. Preis wurde die AWO Schleswig-Holstein gGmbH, Unternehmensbereich Pflege, aus Kiel für sein Projekt zur Risikoerkennung der häufigsten Pflegeprobleme im Alltag auf der Grundlage der Expertenstandards ausgezeichnet.

Links zu den Preisträgern:
Betreuungsverein Ostholstein
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
AWO Schleswig-Holstein

Weitere Informationen: www.schleswig-holstein.de

Neues Gesundheitsportal für Flensburg

Das neue Gesundheitsportal-Flensburg informiert Bürger über die Bereiche „Gesund werden“ und „Gesund bleiben“. Das Gesundheitsportal ist ein gemeinschaftliches Angebot der Fachhochschule Flensburg und des Gesundheitshauses Flensburg. Es bietet eine aktuelle Übersicht über alle Angebote im Gesundheitswesen der Stadt Flensburg an, die ein gesundes Leben fördern und erhalten.

Zum Gesundheitsportal-Flensburg: www.gesundheitsportal-flensburg.de

Sozialpolitisches Hearing zum Thema Altersarmut

Am 8. Dezember 2011 findet ab 16 Uhr im Wissenschaftszentrum Kiel ein sozialpolitisches Hearing zum Thema Altersarmut statt. Neben dem Hauptreferenten Prof. Dr. Gerhard Bäcker vom Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen diskutieren Oberbürgermeister Albig, Sozialamtsleiter Bornhalm und weitere Experten der Gewerkschaften, der Deutschen Rentenversicherung Nord, dem Sozialverband Deutschland, der Kieler Tafel und dem Beirat für Senioren über Entwicklungen der Altersarmut.

Hintergrund des Hearings sind die alarmierenden Zahlen im Sozialbericht der Landeshauptstadt Kiel 2010. Danach ist die Altersarmutsdichte (Zahl der Leistungsberechtigten in der Grundsicherung pro 1.000 der über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner) in Kiel von 42,8 (2005) auf 51,3 (2009) gestiegen.

Weitere Informationen: www.kiel.de

Neues Internetportal informiert über verschiedene Wohnformen im Alter

Mit der Internetseite “Zuhause im Alter” Informiert das Bundesfamilienministerium über altersgerechte Wohnraumanpassung und die Gestaltung eines altersgerechten Wohnumfelds, gibt einen Überblick über verschiedene Wohnformen im Alter sowie Hilfs- und Serviceangebote. Außerdem werden mehr als 100 geförderte Wohnprojekte in ganz Deutschland präsentiert. Begleitet wird das Webportal von der Informationsbroschüre “Länger zuhause leben”. Sie ergänzt das Angebot durch Checklisten, Literaturlisten und Verweise auf weiterführende Informationen.

Mehr dazu: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

Deutscher Olympische Sportbund fördert Möglichkeiten sportlicher Aktivitäten im Alter

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsorganisationen in vielen Projekten und Studien die Bedingungen und Möglichkeiten sportlicher Aktivität älterer Menschen erprobt. Einen Überblick über die Projekte “Bewegungsnetzwerk 50plus“, “Richtig fit ab 50“, “Initiative Sturzprävention” sowie weiterer beispielhafter Projektet gibt der DOSW auf der Internetseite:

www.richtigfitab50.de

Umfrage zu Altersdiskriminierung – Welche Beratungsangebote gibt es?

Welche Rolle spielen Benachteiligungen aufgrund des Lebensalters in der praktischen Arbeit von Verbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen? Dies möchten die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durch eine Befragung klären. Die Befragung richtet sich zum an alle Organisationen, die sich mit den Anliegen älterer Menschen befassen sowie an alle Anlauf- und Beratungsstellen in der Antidiskriminierungsarbeit.

Der Fragebogen kann bis zum 23. Dezember 2011 unter www.bagso.de online beantwortet werden.

Weitere Informationen:
www.bagso.de
www.kda.de
www.antidiskriminierungsstelle.de

Auftaktveranstaltung zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012“

Am 06. Februar 2012 findet die Auftaktveranstaltung zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012“ in Berlin statt. Ziel des Europäischen Jahres ist die Etablierung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Menschen im Alter von Ende 50 und älter zu mobilisieren. Mit der Fachkonferenz sollen die Ziele des Europäischen Jahres, die Umsetzung in Deutschland diskutiert sowie Rahmenbedingungen zur Gestaltung des Jahres präsentiert werden.

Mehr dazu: www.ej2012.de

Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer verbessert sich

Laut der Studie “Karriere und Beruf 50plus: Wege zu mehr demografischer Fitness und Beschäftigung” hat sich die Beschäftigungssituation der älteren Arbeitnehmer in den letzten Jahren stetig verbessert. Der Anteil der Beschäftigten in der Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen hat in den Jahren 2000 bis 2010 mehr als verdoppelt. Die Studie wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt.

Mehr dazu siehe:
Studie “Karriere und Beruf 50plus”
www.deutschland-check.de

Zahl der Hochbetangten steigt rasant

Die rasante Zunahme der hochbetagten Menschen stellt die deutschen Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. Nach einer neuen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung wird die Zahl der über 80-jährigen Einwohner in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2030 um rund drei Viertel steigen, das ist mehr als im Bundesdurchschnitt. Am schwächsten wird die Gruppe der Hochbetagten in Lübeck wachsen (+41%), am stärksten im Landkreis Segeberg: dort wird sich die Zahl der über 80-Jährigen bis 2030 mehr als verdoppeln (+117%).

Unter www.wegweiser-kommune.de können Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für deutschlandweit alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.

Weitere Informationen:
Karten zur Bevölkerungsentwicklung
Länderinformation Schleswig-Holstein

Fachtagung über Technik in der Pflege

Am 10. November 2011 findet der 2. Berliner Fachtag für innovative Lebenskonzepte im Alter statt. Das Thema des diesjährigen Fachtags ist “Technik in der Pflege – Versuchung oder Chance?”. Es wird diskutiert ob und wie moderne Technologien das Leben von Senioren und Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen erleichtern und verbessern können. Veranstalter sind die St. Elisabeth Diakonie, die Berliner Stadtmission und die Konkret Consult Ruhr GmbH.

Einladung zum 2. Berliner Fachtag für innovtive Lebenskonzeote im Alter

Bundesregierung legt Demografiebericht vor

Der „Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes“ beschreibt die demografische Entwicklung des Landes sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die einzelnen Lebens- und Politikbereiche. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich legte den Bericht am 26.10.2011 dem Kabinett vor.

Mehr dazu: www.bmi.bund.de
Direkt zum Demografiebericht der Bundesregierung

Schleswig-Holsteiner leben immer länger

Schleswig-Holsteiner leben immer länger, trotzdem liegt die Lebenserwartung in Norddeutschland noch unterhalb des Bundesdurchschnitts. Das Statitikamt Nord veröffentlichte aktuelle Berechnungen. Demnach liegt die Lebenserwartung von heute Neugeborenen bei 77,4 Jahren für Jungen und 82,2 Jahren für Mädchen. Der Abstand zwischen den Geschlechtern verringert sich.

Diese und weitere Daten zur Lebenserwartung siehe: www.statistik-nord.de

Bundesfamilienministerium fördert selbstständiges Wohnen im Alter

Die meisten Menschen in Deutschland wollen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben. Die Realität sieht oft anders aus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert deshalb im Rahmen des neuen Programms “Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen” bundesweit 35 Projekte, die innovative Formen der Unterstützung und Versorgung anbieten.

Mehr dazu:
www.serviceportal-zuhause-im-alter.de
www.bmfsfj.de

Gesprächsrunde „Aktives Alter – Freiheit oder Verpflichtung?“ am 18.10.11 in Berlin

BaS (Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros) und BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) laden gemeinsam zu einer Gesprächsrunde am 18. Oktober 2011 in Berlin. Mit prominenten Gästen wie der BAGSO-Vorsitzenden Prof. Dr. Ursula Lehr und Franz Müntefering wird sowohl über alte Klischees und neue Rollenbilder, über Chancen des Engagements und Generationsgerechtigkeit als auch über die Freiheiten und Pflichten des Alters diskutiert.

Weitere Informationen:
Einladung “Aktives Alter – Freiheit oder Verpflichtung?”