Wohnen

Internetseite zur Qualität in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind ein etablierter Bestandteil des Pflegewesens geworden – nicht nur für Menschen mit Demenz. Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft “Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften” werden ausführliche Informationen über diese Wohnform angeboten.

Die Internetseite wurde nun aktualisiert und inhaltlich ausgebaut. Neu auf www.wg-qualitaet.de sind Landesseiten für jene Bundesländer mit Koordinierungs- und Beratungsstellen. Dort finden sich Informationen zur Qualitätssicherung vor Ort sowie Kontaktmöglichkeiten zu den verantwortlichen Landesministerien. Die Landesseiten ergänzen den Länderatlas, ein ausführlicher Überblick zu den Rahmenbedingungen für betreute Wohngemeinschaften in den Ländern.

Weitere Informationen: www.wg-qualitaet.de

Förderprogramm “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau läuft weiter

Obwohl der Bund seine Förderung aus dem Programm “Altergerecht Umbauen”, das im April 2009 von ihm initiiert wurde, zurückgezogen hat, wird das Programm fortgeführt. Die KfW fördert weiterhin alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude. Das Darlehen umfasst 100 % der förderfähigen Kosten, bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Weitere Informationen:
Pressemeldung
www.kfw.de

Wegweiser für Wohnen im Alter

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in einem Ratgeber über Möglichkeiten, Unterstützungen und praktische Planungshilfen für ein längeres Leben zuhause. Altersgerechter Umbau, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen machen es möglich, auch dann in der vertrauten Wohnung zu bleiben, wenn man Unterstützung oder Pflege braucht. Der Wegweiser des Bundesfamilienministeriums für das Wohnen im Alter beantwortet Fragen, zeigt Möglichkeiten auf und hilft mit praktischen Checklisten bei der Planung: von der Einschätzung der eigenen Wohnwünsche bis zur Entscheidung für den richtigen Pflegedienst.

Wegweiser “Länger zuhause leben”

Neues Internetportal informiert über verschiedene Wohnformen im Alter

Mit der Internetseite “Zuhause im Alter” Informiert das Bundesfamilienministerium über altersgerechte Wohnraumanpassung und die Gestaltung eines altersgerechten Wohnumfelds, gibt einen Überblick über verschiedene Wohnformen im Alter sowie Hilfs- und Serviceangebote. Außerdem werden mehr als 100 geförderte Wohnprojekte in ganz Deutschland präsentiert. Begleitet wird das Webportal von der Informationsbroschüre “Länger zuhause leben”. Sie ergänzt das Angebot durch Checklisten, Literaturlisten und Verweise auf weiterführende Informationen.

Mehr dazu: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

Bundesfamilienministerium fördert selbstständiges Wohnen im Alter

Die meisten Menschen in Deutschland wollen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben. Die Realität sieht oft anders aus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert deshalb im Rahmen des neuen Programms “Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen” bundesweit 35 Projekte, die innovative Formen der Unterstützung und Versorgung anbieten.

Mehr dazu:
www.serviceportal-zuhause-im-alter.de
www.bmfsfj.de

Älteren das Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen

93 Prozent der älteren Menschen in Deutschland leben in einer normalen Wohnung. Viele Seniorinnen und Senioren wollen auf ihre gewohnte Umgebung nicht verzichten, auch wenn sie im Alter besondere Ansprüche an ihre Wohnumgebung stellen. Das betrifft nicht nur die Barrierefreiheit der eigenen Wohnung, sondern auch die Verfügbarkeit von altersgerechten Angeboten im Stadtviertel. Daher hat sich das Bundesfamilienministerium hat sich zum Ziel gesetzt, älteren Menschen noch stärker als bisher die Möglichkeit zu geben, in der vertrauten Wohnumgebung zu leben und auch bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit nicht in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.

Ein Beispiel dafür ist das Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”. Auftakt des Programms war der Wettbewerb “Technikunterstütztes Wohnen – Selbstbestimmt leben zu Hause”. Im Frühjahr 2011 wurden in dessen Rahmen 18 Projekte ausgezeichnet, die durch einfach zu handhabende Wohnungstechnik den Alltag der Menschen erleichtern.

Ein weiteres Projekt des Förderprogramms hat sich zum Ziel gesetzt, Kompetenz- und Qualitätszentren aufzubauen, in denen Handwerkerinnen und Handwerker sich für das altersgerechte und barrierefreie Bauen und Wohnen besonders schulen lassen können. Das Projekt wird vom Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks durchgeführt.

Das Kompetenznetzwerk Wohnen informiert über die Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung der eigenen Wohnung sowie deren Umsetzung und Finanzierung. Die Mobile Wohnberatung bringt dieses Wissen direkt in die eigene Wohnung. Eine Beraterin oder ein Berater macht sich vor Ort ein Bild von der Situation, gibt Tipps und hilft bei der Planung des Umbaus.

Damit sich die Pläne umsetzen lassen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Programms “Altersgerecht umbauen” des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Fördermittel. Möglich sind Darlehen mit besonders günstigen Zins- und Tilgungsbedingungen oder ein Zuschuss für den Einbau eines Aufzugs oder Treppenlifts oder Umbauten in Küche und Bad.

Weitere Informationen zum Thema:
Zuhause im Alter – Wohnen im Alter
Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”

In Flensburg öffnet das 3. Servicehaus für Senioren

Nach dem Erfolg der beiden Flensburger Servicehäuser in Sandberg und Fruerlund haben der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Montag, den 22. August 2011 in der Mathildenstraße in Flensburg am Friesischen Berg das dritte Servicehaus offiziell eröffnet. In der Fördestadt stehen damit weitere 81 altengerechte Wohnungen zur Verfügung.

An der Gesamtinvestition in Höhe von 14 Millionen Euro hat sich das Land Schleswig-Holstein mit Darlehen über 5,4 Millionen Euro aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung beteiligt.

Nach Auffasung der Landesregierung Schleswig-Holstein sind die Servicehäuser ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alten Menschen ein betreutes Leben in Sicherheit und Selbständigkeit geboten werden könne. Dazu trage auch das Wohnumfeld bei. Die Leistungen der AWO garantierten den Bewohnern individuelle Hilfe. Selbst schwer kranke und pflegebedürftige Menschen müssten so nicht umziehen. Flensburg sorge mit seinem Wohnungsmarktkonzept dafür, dass Kommune und Wohnungswirtschaft sich seit Jahren gemeinsam den Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung und des wirtschaftlichen Wandels erfolgreich stellten.

Siehe:
Innenministerium Schleswig-Holstein
Servicehäuser Flensburg

Zukunftsforum Langes Leben

Am 7. und 8. September 2011 findet zum zweiten Mal das “Zukunftsforum Langes Leben” in Berlin statt. Das Zukunftsforum Langes Leben 2011 wird erneut Entscheider der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitswirtschaft zusammenführen, um innovative Projekte und Produkte sowie umsetzbare Geschäftsmodelle im demografischen Wandel zu erörtern. Der Kongress mit begleitender Fachausstellung ist eine Art Werkstatt, um die wirtschaftlichen Chancen einer älter werdenden Gesellschaft zu erschließen und die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

Mehr dazu: www.zukunftsforum-langes-leben.de

Regionalkonferenz “Selbst ist das Alter” am 9. September in Kiel

Am 9. September 2011 findet in der Sparkassenakademie in Kiel von 09:30 – 15:30 Uhr die Regionalkonferenz “Selbst ist das Alter!” statt. Sie ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“. Diese Veranstaltungsreihe will das Thema Gesundheit und Alter aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung von Selbstbewusstsein, Selbständigkeit und Selbstbestimmung für gesundes und aktives Altern aufzuzeigen. Sie will Informationen bieten, Raum geben für Austausch und Diskussionen sowie Möglichkeiten zum Kennenlernen und Vernetzen. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte aus der Seniorenarbeit, aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen, Beschäftigte aus kommunalen und landesweiten Institutionen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Eine Anmeldung ist bis zum 1. September 2011 bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein möglich. Näheres hierzu und zum Ablauf der Veranstaltung siehe Einladungsflyer.

Neue Studie “Wohnen im Alter” veröffentlicht

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstellte Studie “Wohnen im Alter – Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf” veröffentlicht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bisher lediglich 1 Prozent der Wohnungen altersgerecht sind. 90 Prozent aller Seniorenhaushalte leben mit Barrieren in ihrer Wohnung: Stufen beim Zugang zur Wohnung oder in der Wohnung, zu enge Bäder und kleine Bewegungsflächen lassen oft eine selbständige Lebensführung nicht zu.

Weitere Informationen:
Studie “Wohnen im Alter”
Förderprogramm “Altersgerecht Wohnen”