Schleswig-Holstein

Land startet Informationsangebote zu Freiwilligendiensten

Am 7. April 2011 informierte die in Rendsburg veranstaltete Fachtagung „Freiwilligendienste in Schleswig-Holstein“ über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Freiwilligendienste und gab den Startschuss für eine landesweite Kampagne zur Stärkung der Freiwilligendienste.

Die Jugendfreiwilligendienste „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) und „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) sind bereits seit langer Zeit als Bildungs- und Orientierungsmöglichkeit für junge Menschen etabliert und stark nachgefragt. Dem Erfolg, den die Freiwilligendienste bei jungen Menschen zu verzeichnen haben, hat die Bundesregierung mit der Entwicklung des Programms „Freiwilligendienste aller Generationen“ (FdaG) Rechnung getragen. Mit diesem Angebot soll ein verbindliches Engagement auch für Menschen anderer Altersstufen attraktiv gemacht werden.

Ein weiteres Freiwilligendienste-Modell wird in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland eingeführt werden. Die geplante Aussetzung der Wehrpflicht bedeutet auch das Ende für den Zivildienst. Um damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die soziale Infrastruktur entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung den Bundesfreiwilligendienst (BFD) konzipiert – ein Modell, das aktuell in Politik, Verbänden und Gesellschaft lebhafte und kontroverse Diskussionen auslöst.

Weitere Informationen:
www.freiwilligendienste-sh.de
Infobroschüre „Freiwilligendienste in Schleswig-Holstein“

Landkreis Nordfriesland veröffentlicht Masterplan Daseinsvorsorge

Der Landkreis Nordfriesland hat sich zu Beginn des Jahres mit dem regionalen Handlungskonzept »Kreis Nordfriesland — Gemeinsam den Wandel gestalten« für das Modellvorhaben »Region schafft Zukunft« des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung beworben und ist als eine von zwei Regionen unter den 35 bundesweiten Teilnehmern ausgewählt worden. Die Ergebnisse des Modellvorhabens wurden am 31. März 2011 in Husum vorgestellt.

Wie können die verschiedenen Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an die Herausforderungen des demografischen Wandels angepasst werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Masterplans Daseinsvorsorge.

Weitere Informationen: www.nordfriesland.de
Direkt zum Masterplan Daseinsvorsorge

Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein

Der aktuell erschienene Bericht „Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein – 2011“ hat den Schwerpunkt „Älter werdende Belegschaften“. Er beleuchtet Aspekte des demographischen Wandels aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt Beispiele guter Praxis in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mehr lesen:

Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein

Weniger Einwohner und mehr alte Menschen – Neue Bevölkerungsvorausberechnung bestätigt Trend

Schleswig-Holstein wird in den nächsten Jahren weiter an Einwohnern verlieren. Gleichzeitig wird die Zahl der Haushalte steigen. Und in allen Regionen des Landes wird es weniger junge und mehr alte Menschen geben als heute. Das ist das Ergebnis der aktuellen Bevölkerungsvorausberechung bis 2025 für die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein. Die Daten, die das Statistikamt Nord zusammen mit dem Innenministerium erstellt hat, sind die Grundlage von Planungen auf allen wichtigen gesellschaftlichen Gebieten wie beispielsweise für den Wohnungsbau, den Arbeitsmarkt, das Gesundheitswesen, für Schulen, Hochschulen oder Kindertagesstätten.

Weiterführende Informationen:

Innenministerium Schleswig-Holstein
Demographischer Wandel in Schleswig-Holstein

Gesundheitsminister Garg startet Internetportal “Wege zur Pflege”

Banner: Wege zur Pflege in Schleswig-HolsteinGesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat am 15.02.2011 das neue Internetportal „Wege zur Pflege“ gestartet, darin stehen Informationen rund um das Thema Pflege in Schleswig-Holstein zur Verfügung. „Das neue Pflegeportal soll jedem auf verständliche Art verschiedene Wege zur Pflege eröffnen“, so Garg.

Auf den Internetseiten finden Interessierte anhand von Beispielen aus dem Alltag „ihren“ persönlichen Weg zu den Angeboten oder Informationen. Damit hat das Portal die Funktion, Menschen in dieser häufig schwierigen Situation an die Hand zu nehmen und mit den unterschiedlichen Möglichkeiten vertraut zu machen. Zu diesem Themen gehören beispielsweise folgende Fragestellungen: Welche Wohnformen gibt es? Wie wird eine Pflegestufe festgestellt? Wo finde ich schnell Hilfe? Wer informiert über Demenz? Was kann ich tun, um so selbstbestimmt wie möglich zu leben, auch wenn ich Hilfe und Pflege benötige? Wo kann ich mich individuell beraten lassen? Wie finde ich heraus, welche Pflegeeinrichtung zu meinen Eltern passt?

Weitere Informationen:

Medien-Information zum Start des Pflegeportals „Wege zur Pflege“
Pflegeportal www.pflege.schleswig-holstein.de

Ehrenamt-Foren 2011 geben Impulse für das Gemeinwesen in Schleswig-Holstein

Das „EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein“ und das Sozialministerium veranstalten in 2011 zahlreiche Ehrenamt-Foren: „Ehrenamt bewegt“ ist das Motto unter dem alle Ehrenamtlichen und interessierten Bürgerinnen und Bürger zu 24 öffentlichen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein eingeladen sind. Die offizielle Auftaktveranstaltung mit Landtagspräsident Torsten Geerdts und Sozialminister Dr. Heiner Garg fand am 2. Februar im Kieler Landeshaus statt. Die Veranstaltungen des EhrenamtForums Schleswig-Holstein 2011 werden vom EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein ausgerichtet, einem Zusammenschluss von über hundert Frauen und Männern aus dem ganzen Land.

Weitere Informationen:

Medien-Information – Sozialminister Garg, 01.02.2011
Flyer EhrenamtForum 2011 SH

Durch Netzwerke den Sport für Ältere fördern

Bei der Fachtagung Seniorensport des Landessportverbandes Schleswig-Holstein am 30. Oktober im Haus des Sports in Kiel ging es um Netzwerkbildung und die damit verbundenen Chancen und Risiken. Mehr als 135.000 über-60-Jährige treiben Sport in den Vereinen des LSV. Mehr Informationen inklusive Tagungsauswertung finden Sie auf der Seite des Landessportverbands Schleswig-Holstein.

Verbraucherschutz für Senioren im Internet

Verbraucherschutzkonferenz 2010: Staatssekretär Rabius will besseren Verbraucherschutz für SeniorenInnen im Internet.

Siehe: Pressemitteilung

Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zur Neuordnung der Pflegeberufe

Die Ausbildungen im Bereich der Pflegeberufe befinden sich im Umbruch. Der vom Europäischen Parlament 2008 beschlossene Qualifikationsrahmen (EQR)1 und der nationale Qualifikationsrahmen (DQR)2 weisen auf bestimmte Veränderungsnotwendigkeiten hin. Gleichzeitig enthält auch der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP eine Modernisierung und Zusammenführung der Pflegeberufe in der Ausbildung durch ein neues Berufsgesetz.

In der aktuellen Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zur Neuordnung der Pflegeberufe wird das Anliegen, die Pflegeausbildungen grundlegend zu modernisieren, unterstützt. Gleichzeitig wird auf begleitende Rahmenbedingung hingewiesen, die insbesondere in der Altenpflege berücksichtigt werden sollten.

Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zur Neuordnung der Pflegeberufe

Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein

Wie sehen die demographischen Entwicklungen in Schleswig-Holstein aus und inwieweit sind die einzelnen gesellschaftlichen Bereiche davon betroffen? Gibt es in den verschiedenen Landesteilen unterschiedliche Auswirkungen des demographischen Wandels und sind im bundesweiten Vergleich spezielle Entwicklungen für Schleswig-Holstein absehbar?

Die Studie “Zukunftfähiges Schleswig-Holstein” gibt auf diese und weitere Fragen Antworten. Zudem werden Handlungsoptionen aufgezeigt, wie das Land den negativen Auswirkungen der demographischen Entwicklung begegnen kann.

Zur Studie “Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein

Weiterführende Links

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