Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge veröffentlicht Empfehlungen zur interkulturellen Öffnung der Altenhilfe

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat ein Positionspapier zur interkulturellen Öffnung der Altenarbeit erarbeitet, das nun der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde. Die „Empfehlungen des Deutschen Vereins zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund“ reagieren auf die nur zögerlichen Schritte zur interkulturellen Öffnung der sozialen Dienste und der Altenhilfe. Das Papier informiert über die Lebenslagen älterer Menschen mit Migrationshintergrund und deren biographische Erfahrungen. Der Deutsche Verein möchte mit den vorliegenden Empfehlungen die Akteure auf Bundes- und Länderebene für die Thematik der interkulturellen Öffnung sensibilisieren und die Kommunen als Träger der örtlichen Altenhilfe „ermutigen, ihre Dienste und Einrichtungen der Regelversorgung zu öffnen und stärker als bisher an den Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auszurichten und Zugangsbarrieren abzubauen“. Die Empfehlungen beziehen sich auf die Handlungs- und Politikfelder „Wohnen, Wohnumfeld und Quartier“, „Interkulturelle Begegnung, Bildung und Kulturarbeit“, „Engagement und Partizipation“ sowie „Gesundheit und Pflege“. Es wird Zeit, dass die Ressourcen und Kompetenzen älterer Menschen mit Migrationshintergrund stärker in den Blick geraten und anerkannt werden. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins leisten dazu einen wesentlichen Beitrag.

Die Empfehlungen zur interkulturellen Öffnung der Altenhilfe finden Sie hier: Deutscher Verein für Öffentliche und Private Fürsorge e.V.