Archive for the ‘Demografie’ Category

“Ja zum Alter!” – Hamburger Erklärung zum Abschluss des 10. Deutschen Seniorentages

Mit der Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und ihrer 110 Mitgliedsorganisationen zum Abschluss des 10. Deutschen Seniorentages in Hamburg haben sich die Organisationen dafür ausgesprochen, sich für ein selbstbestimmtes, aktives und engagiertes Älterwerden in sozialer Sicherheit einzusetzen. Sie sind überzeugt, dass die Teilhabe älterer Menschen dem Einzelnen, aber auch der gesamten Gesellschaft zugutekommt. In einer Gesellschaft, die nicht nur älter wird, sondern auch schrumpft und „bunter“ wird, kann die von vielen Älteren praktizierte Solidarität mit allen Generationen Vorbild sein.

Hamburger Erklärung “Ja zum Alter!”

Festreden der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten auf dem 10. Deutschen Seniorentag

In ihrer Ansprache auf dem 10. Deutschen Seniorentag am 4. Mai 2012 in Hamburg bekundete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung der politischen Teilhabe der Seniorinnen und Senioren. „Sie diskutieren über zentrale Felder unserer Gesellschaft. Und dass Sie das so selbstbewusst tun, ‚JA zum Alter‘ sagen – aber auch zur Einmischung, zum Mitreden, zum Engagement, ist unendlich wichtig für uns.“wBundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Älteren auf, sich einzumischen!

Bundespräsiden Joachim Gauck stellte die gesellschaftlichen Rollenbilder in Frage: „Warum teilen wir all die Tätigkeiten, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde, nicht besser zwischen den Generationen und Geschlechtern – die Sorge um Kinder oder ältere Angehörige, die Arbeit im Haushalt, das Engagement in der Nachbarschaft, in der Zivilgesellschaft und in Ehrenämtern?“

Nach dem Ende des 10. Deutschen Seniorentags können einige Reden und Beiträgenachgelesen werden.

Festrede des Bundespräsidenten
Festrede der Bundeskanzlerin

Gut ein Fünftel der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner älter als 64 Jahre

Anlässlich des Deutschen Seniorentages wurden vom Statistikamt-Nord aktuelle bevölkerungsstatistische Daten für Schleswig-Holstein und Hamburg veröffentlicht. Rund 614.000 Menschen, die 65 Jahre oder älter waren haben 2010 in Schleswig-Holstein gelebt, das sind knapp 22 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Hamburg haben 2010 etwa 342.000 Menschen gelebt, die 65 Jahre oder älter waren, das entspricht 19 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Weitere Informationen zu Schleswig-Holstein
Weitere Informationen zu Hamburg

Neuer Newsletter der „Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa“

Aktuelles Schwerpunktthema ist “Aktives Altern in Europa” anlässlich des “Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen”.Die Regierungen in Europa müssen sich zunehmend mit den Auswirkungen auseinandersetzen, die die demografische Alterung auf die Soziale Kohäsion, die öffentlichen Dienstleistungen und Finanzen hat. Die Kampagnen im Rahmen des Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen sollen dazu beitragen, EntscheidungsträgerInnen und Öffentlichkeit stärker für das Thema zu sensibilisieren und die Bemühungen der betroffenen Akteure zu unterstützen.

Mehr dazu:
Newsletter in Deutsch
Newsletter in Englisch
Homepage der “Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa”

Zahl der Hochbetangten steigt rasant

Die rasante Zunahme der hochbetagten Menschen stellt die deutschen Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen. Nach einer neuen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung wird die Zahl der über 80-jährigen Einwohner in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2030 um rund drei Viertel steigen, das ist mehr als im Bundesdurchschnitt. Am schwächsten wird die Gruppe der Hochbetagten in Lübeck wachsen (+41%), am stärksten im Landkreis Segeberg: dort wird sich die Zahl der über 80-Jährigen bis 2030 mehr als verdoppeln (+117%).

Unter www.wegweiser-kommune.de können Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für deutschlandweit alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.

Weitere Informationen:
Karten zur Bevölkerungsentwicklung
Länderinformation Schleswig-Holstein

Bundesregierung legt Demografiebericht vor

Der „Bericht der Bundesregierung zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes“ beschreibt die demografische Entwicklung des Landes sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die einzelnen Lebens- und Politikbereiche. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich legte den Bericht am 26.10.2011 dem Kabinett vor.

Mehr dazu: www.bmi.bund.de
Direkt zum Demografiebericht der Bundesregierung

Schleswig-Holsteiner leben immer länger

Schleswig-Holsteiner leben immer länger, trotzdem liegt die Lebenserwartung in Norddeutschland noch unterhalb des Bundesdurchschnitts. Das Statitikamt Nord veröffentlichte aktuelle Berechnungen. Demnach liegt die Lebenserwartung von heute Neugeborenen bei 77,4 Jahren für Jungen und 82,2 Jahren für Mädchen. Der Abstand zwischen den Geschlechtern verringert sich.

Diese und weitere Daten zur Lebenserwartung siehe: www.statistik-nord.de

Beirat zur Pflege und Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein

Der Beirat “Gesundheit und Pflege in Schleswig-Holstein” wurde im Auftrag des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein einberufen, um über die Versorgungsstruktur im Land vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu beraten. Bis 2050 nimmt die Zahl der in Schleswig-Hosltein lebenden über 65-jährigen im Vergleich zu 2007 um 200.000 zu. Gleichzeitig schrumpft der Bevölkerungsanteil der anderen Altersklassen, damit verkleinert sich die Gruppe Beitragszahler zur Kranken- und Pflegeversicherung. Jetzt soll ein neugegründeter Beirat bis Februar 2012 die aktuelle Situation analysieren, Probleme erkennen und politische Handlungsempfehlungen zur Sicherstellung der künftigen Versorgung abgeben.

Mehr dazu in der Medien-Information.

Bundesfamilienministerium startet Fachdiskurs zu den Chancen und Risiken der “Gesellschaft 2020″

Wie wird unsere Gesellschaft im Jahr 2020 aussehen? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um Schrumpfungs- und Alterungsprozesse zu kompensieren und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiterhin sicherzustellen? Dies sind Fragen, die Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft bei der Fachtagung “Generation 2020″ am 30. Mai 2011 in Berlin diskutierten, zu der das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geladen hat.

Mehr dazu: www.bmfsj.de

Studie der Wirtschaftsweisen zum demografischen Wandel

Das Gutachten des Sachverständigenrates der “Fünf Wirtschaftsweisen” zu den “Herausforderungen des demografischen Wandels” fordert die Regierung zum aktiven Handeln auf. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts muss sich die junge Generation auf noch längere Arbeitszeiten einstellen als bisher angenommen. Bis zum Jahr 2060 müsse das Renteneintrittsalter stufenweise auf 69 Jahre angehoben werden.

Mehr lesen.

Landkreis Nordfriesland veröffentlicht Masterplan Daseinsvorsorge

Der Landkreis Nordfriesland hat sich zu Beginn des Jahres mit dem regionalen Handlungskonzept »Kreis Nordfriesland — Gemeinsam den Wandel gestalten« für das Modellvorhaben »Region schafft Zukunft« des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung beworben und ist als eine von zwei Regionen unter den 35 bundesweiten Teilnehmern ausgewählt worden. Die Ergebnisse des Modellvorhabens wurden am 31. März 2011 in Husum vorgestellt.

Wie können die verschiedenen Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge an die Herausforderungen des demografischen Wandels angepasst werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Masterplans Daseinsvorsorge.

Weitere Informationen: www.nordfriesland.de
Direkt zum Masterplan Daseinsvorsorge

Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein

Der aktuell erschienene Bericht „Gesund leben und arbeiten in Schleswig-Holstein – 2011“ hat den Schwerpunkt „Älter werdende Belegschaften“. Er beleuchtet Aspekte des demographischen Wandels aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt Beispiele guter Praxis in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mehr lesen:

Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein