14.05.2012 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
Am 16. Mai 2012 findet um 15 Uhr im AWO Servicehaus Lübeck (Paul-Ehrlich-Str. 5-7, 23562 Lübeck) die Veranstaltung „Welche Rechte und Pflichten habe ich? – Stationäre Pflegeverträge auf dem Prüfstand” statt.
Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) regelt seit dem 1. Oktober 2009 auf Bundesebene auch die Anforderungen an Verträge für ältere, pflegebedürftige oder behinderte erwachsene Menschen, die Pflege- oder Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen und denen damit verbunden Wohnraum überlassen wird. Das WBVG soll die Interessen der VerbraucherInnen durch mehr Information und Transparenz besser schützen. Das Gesetz legt außerdem genau fest, welche Inhalte ein Heimvertrag enthalten muss. Viele Fragen sind in diesem Zusammenhang an das PflegeNotTelefon herangetragen worden: Was muss in diesem Vertrag stehen und was muss geregelt werden? Was darf in dem Vertrag nicht stehen, auf was muss ich achten? Wann und warum kann mein Vertrag gekündigt werden? Welche Kündigungsfrist muss ich als Verbraucher einhalten? Was passiert mit dem Vertrag im Todesfall? Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes haben sich gleichzeitig die Zuständigkeiten für die Prüfung dieser Heimverträge verändert, so dass nicht mehr die örtlichen Heimaufsichtsbehörden die Verträge prüfen. In Schleswig-Holstein hat im Rahmen des Projektes „Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz – stärkerer Ver-braucherschutz für mehr Selbstbestimmung“ die Verbraucherzentrale die Beratung übernommen.
Weitere Informationen: Pflege-Not-Telefon
11.04.2012 in Aktuelle Beiträge, Schleswig-Holstein, Wohnen
Die Landeshauptstadt Kiel hat die aktuelle sozialraumorientierte Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung für ältere Menschen vorgelegt. Ihr Ziel ist es, älteren Menschen den Verbleib im eigenen Zuhause zu ermöglichen, auch dann, wenn sie Hilfe, Unterstützung oder Pflege benötigen.
Mehr dazu:
Sozialraumorientierte Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung,
Landeshaupstadt Kiel
21.03.2012 in Aktuelle Beiträge, Schleswig-Holstein
Das Kompetenzzentrum Demenz der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Region Schleswig e.V. und dem Diakoniewerk Kropp unter dem Titel „Von Räubern, Oasen und Tankstellen – Selbstkompetenz-Training zur Burnout-Prävention“ einen Workshop. Selbstkompetenz-Training zielt auf eine umfassende, gesunde Persönlichkeitsentwicklung und dient damit unter anderem der Burnout-Prävention. Das Identifizieren eigener Stärken und Schwächen, die Auseinandersetzung mit Lebenszielen und der Umgang mit verschiedenen Einflussfaktoren führen zu einer selbstbewussten Haltung und können so zu einer zufrieden stellenden Lebenssituation beitragen. Besonders für Pflegende ist die Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Zielen und Haltungen hilfreich, um den täglichen Herausforderung selbstsicher zu begegnen und so langfristig gesund zu bleiben.
Termin ist der 19.04.2012 von 10.00-17.00 Uhr in der Stiftung Diakoniewerk Kropp, in Kropp. Eine Anmeldung über das Kompetenzzentrum Demenz (040/609264-20, E-Mail: info@demenz-sh.de) ist notwendig.
Weitere Infomationen: Kompetenzzentrum Demenz
8.02.2012 in Aktuelle Beiträge, Wohnen
Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind ein etablierter Bestandteil des Pflegewesens geworden – nicht nur für Menschen mit Demenz. Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft “Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften” werden ausführliche Informationen über diese Wohnform angeboten.
Die Internetseite wurde nun aktualisiert und inhaltlich ausgebaut. Neu auf www.wg-qualitaet.de sind Landesseiten für jene Bundesländer mit Koordinierungs- und Beratungsstellen. Dort finden sich Informationen zur Qualitätssicherung vor Ort sowie Kontaktmöglichkeiten zu den verantwortlichen Landesministerien. Die Landesseiten ergänzen den Länderatlas, ein ausführlicher Überblick zu den Rahmenbedingungen für betreute Wohngemeinschaften in den Ländern.
Weitere Informationen: www.wg-qualitaet.de
8.12.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Schleswig-Holstein
Am 08. Dezember 2011 wurde von Sozialminister Dr. Heiner Garg der Schleswig-Holsteinische Altenpflegepreis für beispielhafte Projekte aus den Bereichen Altenpflegeausbildung, Pflegepraxis, Begleitung und Betreuung alter Menschen verliehen.
Der 1. Preis ging an den Betreuungsverein Ostholstein e.V. in Eutin für sein Filmprojekt, mit dem Informationen zum Thema Betreuung sowie Anregungen zum Verfassen einer Vorsorgevollmacht vermittelt werden und ehrenamtlicher Betreuer gewonnen werden sollen. Den 2. Preis erhielt das Diakonische Werk Schleswig-Holstein in Rendsburg für die Entwicklung und Gestaltung einer Broschürenreihe “Expertenstandards einfach gemacht –Unterstützungsangebot in der Pflegeberatung”. Mit dem 3. Preis wurde die AWO Schleswig-Holstein gGmbH, Unternehmensbereich Pflege, aus Kiel für sein Projekt zur Risikoerkennung der häufigsten Pflegeprobleme im Alltag auf der Grundlage der Expertenstandards ausgezeichnet.
Links zu den Preisträgern:
Betreuungsverein Ostholstein
Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
AWO Schleswig-Holstein
Weitere Informationen: www.schleswig-holstein.de
2.11.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Technik & Dienstleistungen
Am 10. November 2011 findet der 2. Berliner Fachtag für innovative Lebenskonzepte im Alter statt. Das Thema des diesjährigen Fachtags ist “Technik in der Pflege – Versuchung oder Chance?”. Es wird diskutiert ob und wie moderne Technologien das Leben von Senioren und Mitarbeitern in Pflegeeinrichtungen erleichtern und verbessern können. Veranstalter sind die St. Elisabeth Diakonie, die Berliner Stadtmission und die Konkret Consult Ruhr GmbH.
Einladung zum 2. Berliner Fachtag für innovtive Lebenskonzeote im Alter
20.09.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Schleswig-Holstein
Der Beirat “Gesundheit und Pflege in Schleswig-Holstein” wurde im Auftrag des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein einberufen, um über die Versorgungsstruktur im Land vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu beraten. Bis 2050 nimmt die Zahl der in Schleswig-Hosltein lebenden über 65-jährigen im Vergleich zu 2007 um 200.000 zu. Gleichzeitig schrumpft der Bevölkerungsanteil der anderen Altersklassen, damit verkleinert sich die Gruppe Beitragszahler zur Kranken- und Pflegeversicherung. Jetzt soll ein neugegründeter Beirat bis Februar 2012 die aktuelle Situation analysieren, Probleme erkennen und politische Handlungsempfehlungen zur Sicherstellung der künftigen Versorgung abgeben.
Mehr dazu in der Medien-Information.
14.09.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
Der Einsatz von Robotern in der Altenpfege sorgt für Diskussionen. Auslöser ist der seit einem Jahr in Bremen eingesetzte Kuschel-Roboter, der wie eine Babyrobbe aussieht und Demenzkranke emotional berühren soll. Kritiker haben nun davor gewarnt, menschliche Zuwendung durch emotionale Robotik zu ersetzen.
Mehr dazu:
www.welt.de
www.taz.de
5.09.2011 in Aktuelle Beiträge, Wohnen
93 Prozent der älteren Menschen in Deutschland leben in einer normalen Wohnung. Viele Seniorinnen und Senioren wollen auf ihre gewohnte Umgebung nicht verzichten, auch wenn sie im Alter besondere Ansprüche an ihre Wohnumgebung stellen. Das betrifft nicht nur die Barrierefreiheit der eigenen Wohnung, sondern auch die Verfügbarkeit von altersgerechten Angeboten im Stadtviertel. Daher hat sich das Bundesfamilienministerium hat sich zum Ziel gesetzt, älteren Menschen noch stärker als bisher die Möglichkeit zu geben, in der vertrauten Wohnumgebung zu leben und auch bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit nicht in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.
Ein Beispiel dafür ist das Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”. Auftakt des Programms war der Wettbewerb “Technikunterstütztes Wohnen – Selbstbestimmt leben zu Hause”. Im Frühjahr 2011 wurden in dessen Rahmen 18 Projekte ausgezeichnet, die durch einfach zu handhabende Wohnungstechnik den Alltag der Menschen erleichtern.
Ein weiteres Projekt des Förderprogramms hat sich zum Ziel gesetzt, Kompetenz- und Qualitätszentren aufzubauen, in denen Handwerkerinnen und Handwerker sich für das altersgerechte und barrierefreie Bauen und Wohnen besonders schulen lassen können. Das Projekt wird vom Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks durchgeführt.
Das Kompetenznetzwerk Wohnen informiert über die Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung der eigenen Wohnung sowie deren Umsetzung und Finanzierung. Die Mobile Wohnberatung bringt dieses Wissen direkt in die eigene Wohnung. Eine Beraterin oder ein Berater macht sich vor Ort ein Bild von der Situation, gibt Tipps und hilft bei der Planung des Umbaus.
Damit sich die Pläne umsetzen lassen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Programms “Altersgerecht umbauen” des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Fördermittel. Möglich sind Darlehen mit besonders günstigen Zins- und Tilgungsbedingungen oder ein Zuschuss für den Einbau eines Aufzugs oder Treppenlifts oder Umbauten in Küche und Bad.
Weitere Informationen zum Thema:
Zuhause im Alter – Wohnen im Alter
Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”
18.08.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
Pflege kann zum Armutsrisiko werden, insbesondere für Frauen aufgrund der geringen durchschnittlichen Altersrente für Frauen, das stellte der Sozialverband Deutschland (VDK) fest. Pflegearbeit zu Hause, die zu 70 Prozent von Frauen geleistet wird, könnte das Problem der Frauenaltersarmut noch verschärfen. Die Gesellschaft dankt dieses Engagement kaum, so der VDK, beispielsweise was die Rentenansprüche betrifft. Der VDK warnte deshalb davor, die Angehörigenpflege zum Nulltarif als Zukunftsmodell zu etablieren.
Mehr dazu: www.vdk.de
19.07.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein hat stationäre Altenpflege im bundesweiten Vergleich eine herausragende Rolle. 41 Prozent der fast 80 000 Pflegebedürftigen werden hierzulande in Heimen versorgt. Bundesweit ist es lediglich jeder Dritte. Nur 38 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause durch Angehörige betreut, etwa jeder Fünfte von ambulanten Pflegediensten.
Siehe Artikel des Wedel-Schulauer Tagblatts (12.07.2011)
17.07.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
Unter dem Titel “Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflege stärken!” veröffentlichte der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Empfehlungen zur Verringerung von Pflegebedürftigkeit.
Darin werden die große Bedeutung einer sozialraumorientierten Gesundheitsförderung, abgestuften Frühdiagnostik und der geriatrischen, insbesondere mobilen Rehabilitation betont. Gleichzeitig wird klargestellt, dass Pflegebedürftigkeit nur teilweise vom individuellen Gesundheitszustand abhängt und das Ausmaß der Beeinträchtigung oft erst im Wechsel mit anderen Faktoren zum Tragen kommt. Daher spielen auch die Gestaltung der Umwelt und die Verfügbarkeit kompensatorischer Angebote, ebenso wie die individuelle Unterstützungsinfrastruktur durch Angehörige, Nachbar/innen und bürgerschaftlich Engagierte, eine große Rolle.
Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Verringerung der Pflegebedürftigkeit
16.06.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit
In dieser Woche geht das Portal von www.pflege-ist-vertrauenssache.de online. Es werden Informationen über die Qualität der Pflegeanbieter angeboten, Einrichtungen können ihr Profil selbst vorstellen und Angehörige tragen durch Bewertungen und Kommentare ihre Erfahrungen bei.
Mehr dazu: www.pflege-ist-vertrauenssache.de
23.05.2011 in Aktuelle Beiträge, Bund, Gesundheit
In seiner neusten Ausgabe berichtet das Magazin Focus über eine OECD-Studie, nach der sich die Kosten für die Altenpflege bis 2050 mindestens verdoppeln werden. Wegen des wachsenden Bedarfs an Altenpflegern fordert die OECD den Umbau von Pflegesystemen in den Industrieländern.
Mehr lesen.
16.02.2011 in Bund
Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Pflegerat haben in einer gemeinsamen Erklärung beschrieben, wie in der Pflege und Betreuung tätigen Personen besser auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet werden sollen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Aus- und Weiterbildung der Frauen und Männer in diesem Berufsfeld gerichtet. Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Pflegerat setzen sich für eine dreijährige Pflegeausbildung mit einem einheitlichen Berufsabschluss ein. Darüber hinaus sollen angesichts des Fachkräftemangels geeignete Menschen für die Pflegeberufe zu qualifizierten Fachkräften umgeschult und weitergebildet werden.
Weitere Informationen:
“Pflege und Betreuung älterer Menschen sichern – Perspektiven und Potenziale des Berufsfeldes Pflege eröffnen”
16.02.2011 in Aktuelle Beiträge, Gesundheit, Schleswig-Holstein
Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg hat am 15.02.2011 das neue Internetportal „Wege zur Pflege“ gestartet, darin stehen Informationen rund um das Thema Pflege in Schleswig-Holstein zur Verfügung. „Das neue Pflegeportal soll jedem auf verständliche Art verschiedene Wege zur Pflege eröffnen“, so Garg.
Auf den Internetseiten finden Interessierte anhand von Beispielen aus dem Alltag „ihren“ persönlichen Weg zu den Angeboten oder Informationen. Damit hat das Portal die Funktion, Menschen in dieser häufig schwierigen Situation an die Hand zu nehmen und mit den unterschiedlichen Möglichkeiten vertraut zu machen. Zu diesem Themen gehören beispielsweise folgende Fragestellungen: Welche Wohnformen gibt es? Wie wird eine Pflegestufe festgestellt? Wo finde ich schnell Hilfe? Wer informiert über Demenz? Was kann ich tun, um so selbstbestimmt wie möglich zu leben, auch wenn ich Hilfe und Pflege benötige? Wo kann ich mich individuell beraten lassen? Wie finde ich heraus, welche Pflegeeinrichtung zu meinen Eltern passt?
Weitere Informationen:
Medien-Information zum Start des Pflegeportals „Wege zur Pflege“
Pflegeportal www.pflege.schleswig-holstein.de
23.08.2010 in Schleswig-Holstein
Die Ausbildungen im Bereich der Pflegeberufe befinden sich im Umbruch. Der vom Europäischen Parlament 2008 beschlossene Qualifikationsrahmen (EQR)1 und der nationale Qualifikationsrahmen (DQR)2 weisen auf bestimmte Veränderungsnotwendigkeiten hin. Gleichzeitig enthält auch der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP eine Modernisierung und Zusammenführung der Pflegeberufe in der Ausbildung durch ein neues Berufsgesetz.
In der aktuellen Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zur Neuordnung der Pflegeberufe wird das Anliegen, die Pflegeausbildungen grundlegend zu modernisieren, unterstützt. Gleichzeitig wird auf begleitende Rahmenbedingung hingewiesen, die insbesondere in der Altenpflege berücksichtigt werden sollten.
Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zur Neuordnung der Pflegeberufe