Archive for the ‘Wohnen’ Category

Neue Seniorenwohnanlage in Kiel durch Landesförderung

Im Kieler Stadtteil Gaarden entstehen 94 neu Wohnungen speziell für Seniorinnen und Senioren unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit und Herkunft. Das Innenministerium fördert das Bauvorhaben der aus dem Wohnraumförderungsprogramm des Landes. Neben betreuten Wohnungen stehen zwölf Wohnplätze für Menschen mit Demenz zur Verfügung. Mit einem Mietertreff, eine Sozialstation und Tagespflegeeinrichtung sowie eine Kindertagesstätte mit 96 Plätzen soll der Gustav-Schatz-Hof Teil des Sozailraums werden.

Weitere Informationen: Innenministerium Schleswig-Holstein

Kiel fördert Selbstbestimmung im Alter

Die Landeshauptstadt Kiel hat die aktuelle sozialraumorientierte Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung für ältere Menschen vorgelegt. Ihr Ziel ist es, älteren Menschen den Verbleib im eigenen Zuhause zu ermöglichen, auch dann, wenn sie Hilfe, Unterstützung oder Pflege benötigen.

Mehr dazu:
Sozialraumorientierte Infrastruktur- und Pflegebedarfsplanung,
Landeshaupstadt Kiel

“JA zum Alter!” – Der 10. Deutsche Seniorentag findet 2012 in Hamburg statt

Der Deutsche Seniorentag findet zum ersten Mal in seiner 25jährigen Geschichte vom 3. bis 5. Mai 2012 in Hamburg statt. Die meisten der etwa 100 Einzelveranstaltungen werden, ebenso wie die begleitende Messe SenNova, im Congress Center Hamburg ausgerichtet. Der Deutsche Seniorentag bietet nicht nur etwas für diejenigen, die sich haupt- und ehrenamtlich in der Seniorenarbeit engagieren, sondern für alle, die das Älterwerden nicht verdrängen, sondern sich mit Fragen der gesundheitlichen Vorsorge, des Wohnens im Alter oder der Betreuung und Pflege von Angehörigen auseinandersetzen. Rund 100 Einzelveranstaltungen und ein großer Messebereich mit attraktiven Ständen uermöglichen Information und Austausch.

Weitere Informationen:
www.deutscher-seniorentag.de
Flyer zum Deutsches Seniorentag

Rat und Hilfe für Bewohnerbeiräte – bundesweiter Informations- und Beratungsdienst der BIVA

Bewohnerbeiräte sind erste Ansprechpartner, wenn es um die Verbraucherrechte von Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Einrichtungen geht. Um die Fülle von Fragen, Anregungen und Beschwerden bewältigen zu können, erhalten Bewohnerbeiräte und Multiplikatoren eine neue ProjektInformation, Beratung und Qualifizierung. Das Projekt wird von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V. durchgeführt und vom BMFSFJ gefördert.

Mehr dazu: www.biva.de

Internetseite zur Qualität in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften sind ein etablierter Bestandteil des Pflegewesens geworden – nicht nur für Menschen mit Demenz. Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft “Qualitätssicherung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften” werden ausführliche Informationen über diese Wohnform angeboten.

Die Internetseite wurde nun aktualisiert und inhaltlich ausgebaut. Neu auf www.wg-qualitaet.de sind Landesseiten für jene Bundesländer mit Koordinierungs- und Beratungsstellen. Dort finden sich Informationen zur Qualitätssicherung vor Ort sowie Kontaktmöglichkeiten zu den verantwortlichen Landesministerien. Die Landesseiten ergänzen den Länderatlas, ein ausführlicher Überblick zu den Rahmenbedingungen für betreute Wohngemeinschaften in den Ländern.

Weitere Informationen: www.wg-qualitaet.de

Förderprogramm “Altersgerecht Umbauen” der Kreditanstalt für Wiederaufbau läuft weiter

Obwohl der Bund seine Förderung aus dem Programm “Altergerecht Umbauen”, das im April 2009 von ihm initiiert wurde, zurückgezogen hat, wird das Programm fortgeführt. Die KfW fördert weiterhin alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und eine angenehme Wohnqualität gewährleisten oder den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude. Das Darlehen umfasst 100 % der förderfähigen Kosten, bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Weitere Informationen:
Pressemeldung
www.kfw.de

Wegweiser für Wohnen im Alter

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in einem Ratgeber über Möglichkeiten, Unterstützungen und praktische Planungshilfen für ein längeres Leben zuhause. Altersgerechter Umbau, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen machen es möglich, auch dann in der vertrauten Wohnung zu bleiben, wenn man Unterstützung oder Pflege braucht. Der Wegweiser des Bundesfamilienministeriums für das Wohnen im Alter beantwortet Fragen, zeigt Möglichkeiten auf und hilft mit praktischen Checklisten bei der Planung: von der Einschätzung der eigenen Wohnwünsche bis zur Entscheidung für den richtigen Pflegedienst.

Wegweiser “Länger zuhause leben”

Neues Internetportal informiert über verschiedene Wohnformen im Alter

Mit der Internetseite “Zuhause im Alter” Informiert das Bundesfamilienministerium über altersgerechte Wohnraumanpassung und die Gestaltung eines altersgerechten Wohnumfelds, gibt einen Überblick über verschiedene Wohnformen im Alter sowie Hilfs- und Serviceangebote. Außerdem werden mehr als 100 geförderte Wohnprojekte in ganz Deutschland präsentiert. Begleitet wird das Webportal von der Informationsbroschüre “Länger zuhause leben”. Sie ergänzt das Angebot durch Checklisten, Literaturlisten und Verweise auf weiterführende Informationen.

Mehr dazu: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

Bundesfamilienministerium fördert selbstständiges Wohnen im Alter

Die meisten Menschen in Deutschland wollen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben. Die Realität sieht oft anders aus. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert deshalb im Rahmen des neuen Programms “Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen” bundesweit 35 Projekte, die innovative Formen der Unterstützung und Versorgung anbieten.

Mehr dazu:
www.serviceportal-zuhause-im-alter.de
www.bmfsfj.de

Älteren das Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen

93 Prozent der älteren Menschen in Deutschland leben in einer normalen Wohnung. Viele Seniorinnen und Senioren wollen auf ihre gewohnte Umgebung nicht verzichten, auch wenn sie im Alter besondere Ansprüche an ihre Wohnumgebung stellen. Das betrifft nicht nur die Barrierefreiheit der eigenen Wohnung, sondern auch die Verfügbarkeit von altersgerechten Angeboten im Stadtviertel. Daher hat sich das Bundesfamilienministerium hat sich zum Ziel gesetzt, älteren Menschen noch stärker als bisher die Möglichkeit zu geben, in der vertrauten Wohnumgebung zu leben und auch bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit nicht in ein Pflegeheim umziehen zu müssen.

Ein Beispiel dafür ist das Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”. Auftakt des Programms war der Wettbewerb “Technikunterstütztes Wohnen – Selbstbestimmt leben zu Hause”. Im Frühjahr 2011 wurden in dessen Rahmen 18 Projekte ausgezeichnet, die durch einfach zu handhabende Wohnungstechnik den Alltag der Menschen erleichtern.

Ein weiteres Projekt des Förderprogramms hat sich zum Ziel gesetzt, Kompetenz- und Qualitätszentren aufzubauen, in denen Handwerkerinnen und Handwerker sich für das altersgerechte und barrierefreie Bauen und Wohnen besonders schulen lassen können. Das Projekt wird vom Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks durchgeführt.

Das Kompetenznetzwerk Wohnen informiert über die Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung der eigenen Wohnung sowie deren Umsetzung und Finanzierung. Die Mobile Wohnberatung bringt dieses Wissen direkt in die eigene Wohnung. Eine Beraterin oder ein Berater macht sich vor Ort ein Bild von der Situation, gibt Tipps und hilft bei der Planung des Umbaus.

Damit sich die Pläne umsetzen lassen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen des Programms “Altersgerecht umbauen” des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Fördermittel. Möglich sind Darlehen mit besonders günstigen Zins- und Tilgungsbedingungen oder ein Zuschuss für den Einbau eines Aufzugs oder Treppenlifts oder Umbauten in Küche und Bad.

Weitere Informationen zum Thema:
Zuhause im Alter – Wohnen im Alter
Förderprogramm “Soziales Wohnen im Alter”

In Flensburg öffnet das 3. Servicehaus für Senioren

Nach dem Erfolg der beiden Flensburger Servicehäuser in Sandberg und Fruerlund haben der Selbsthilfe-Bauverein Flensburg und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Montag, den 22. August 2011 in der Mathildenstraße in Flensburg am Friesischen Berg das dritte Servicehaus offiziell eröffnet. In der Fördestadt stehen damit weitere 81 altengerechte Wohnungen zur Verfügung.

An der Gesamtinvestition in Höhe von 14 Millionen Euro hat sich das Land Schleswig-Holstein mit Darlehen über 5,4 Millionen Euro aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung beteiligt.

Nach Auffasung der Landesregierung Schleswig-Holstein sind die Servicehäuser ein hervorragendes Beispiel dafür, wie alten Menschen ein betreutes Leben in Sicherheit und Selbständigkeit geboten werden könne. Dazu trage auch das Wohnumfeld bei. Die Leistungen der AWO garantierten den Bewohnern individuelle Hilfe. Selbst schwer kranke und pflegebedürftige Menschen müssten so nicht umziehen. Flensburg sorge mit seinem Wohnungsmarktkonzept dafür, dass Kommune und Wohnungswirtschaft sich seit Jahren gemeinsam den Herausforderungen der Bevölkerungsentwicklung und des wirtschaftlichen Wandels erfolgreich stellten.

Siehe:
Innenministerium Schleswig-Holstein
Servicehäuser Flensburg

Zukunftsforum Langes Leben

Am 7. und 8. September 2011 findet zum zweiten Mal das “Zukunftsforum Langes Leben” in Berlin statt. Das Zukunftsforum Langes Leben 2011 wird erneut Entscheider der Wohnungs-, Sozial- und Gesundheitswirtschaft zusammenführen, um innovative Projekte und Produkte sowie umsetzbare Geschäftsmodelle im demografischen Wandel zu erörtern. Der Kongress mit begleitender Fachausstellung ist eine Art Werkstatt, um die wirtschaftlichen Chancen einer älter werdenden Gesellschaft zu erschließen und die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

Mehr dazu: www.zukunftsforum-langes-leben.de

Regionalkonferenz “Selbst ist das Alter” am 9. September in Kiel

Am 9. September 2011 findet in der Sparkassenakademie in Kiel von 09:30 – 15:30 Uhr die Regionalkonferenz “Selbst ist das Alter!” statt. Sie ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“. Diese Veranstaltungsreihe will das Thema Gesundheit und Alter aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Bedeutung von Selbstbewusstsein, Selbständigkeit und Selbstbestimmung für gesundes und aktives Altern aufzuzeigen. Sie will Informationen bieten, Raum geben für Austausch und Diskussionen sowie Möglichkeiten zum Kennenlernen und Vernetzen. Herzlich eingeladen sind Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte aus der Seniorenarbeit, aus dem Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen, Beschäftigte aus kommunalen und landesweiten Institutionen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Eine Anmeldung ist bis zum 1. September 2011 bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein möglich. Näheres hierzu und zum Ablauf der Veranstaltung siehe Einladungsflyer.

Neue Studie “Wohnen im Alter” veröffentlicht

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erstellte Studie “Wohnen im Alter – Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf” veröffentlicht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bisher lediglich 1 Prozent der Wohnungen altersgerecht sind. 90 Prozent aller Seniorenhaushalte leben mit Barrieren in ihrer Wohnung: Stufen beim Zugang zur Wohnung oder in der Wohnung, zu enge Bäder und kleine Bewegungsflächen lassen oft eine selbständige Lebensführung nicht zu.

Weitere Informationen:
Studie “Wohnen im Alter”
Förderprogramm “Altersgerecht Wohnen”

“Wir brauchen barrierearme Wohnungen”

Graue Wohnungsnot in Deutschland? Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB) warnt anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer bundesweiten Studie der Kieler “Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen” (ARGE) im Rahmen der Kampagne “Impulse für den Wohnungsbau” am 23. März 2011 in Berlin vor einer “Grauen Wohnungsnot”. “Wir brauchen barrierearme Wohnungen, die es Menschen bis ins hohe Alter ermöglichen, in den eigenen vier Wänden zu leben”, so Siebenkotten. Es dürfe in Zukunft nicht so sein, dass ältere Menschen nur allein deshalb ins Pflegeheim gehen müssten, weil eine ambulante Betreuung wegen der Ausstattung der eigenen Wohnung nicht mehr möglich sei. Siebenkotten: “Das dürfen und können wir uns nicht leisten.”

Befragung zu Wohnwünschen von Senioren

Wie wollen wir im Alter wohnen? Dies hat TNS Emnid in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter deutschen Mietern und Eigentümern ab 50 Jahren ermittelt, die heute auf der BAU in München von Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie dem Deutschen Mieterbund vorgestellt wurde. Nach Ergebnissen der Umfrage bevorzugen zwei Drittel der Seniorinnen und Senioren sicheres und selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Gute Infrastruktur und ambulante Hilfen sind besonders wichtig. Durchschnittlich stehen 280 Euro monatlich für Serviceleistungen und bauliche Anpassungen zur Verfügung.

Weiter Informationen:

Grafikreport “Wohnwünsche im Alter”
Pressemitteilung

Brücke Rendsburg-Eckernförde informiert über Seniorenwohnanlage

Rund 80 Prozent der Senioren in Deutschland können sich nicht vorstellen, in einem Heim zu leben. Dementsprechend rege war das Interesse an der Vorstellung der Hausgemeinschaftsinitiative Abbeyfield, die älteren Menschen eine alternative Wohnform bietet. Susanne Jahn, Diplom-Pädagogin und Projektmanagerin für Seniorenarbeit bei der Brücke Rendsburg-Eckernförde, stellte diese Initiative im Pavillon der Seniorenwohnanlage Hainweg vor.

Weiter Informationen im Bericht des SHZ.

Wohnen und leben im Alter

“Der Verlust der Selbständigkeit ist die größte Sorge von Senioren”, berichtet Emnid. Die Menschen sähen für ein selbständiges Leben im Alter ambulante Hilfen und eine gute Infrastruktur als entscheidend an. 95 Prozent stuften die Möglichkeit, Hilfen im Haushalt und bei der Pflege in Anspruch nehmen zu können, für ihre Eigenständigkeit als wichtig ein. 94 Prozent wünschen sich Geschäfte, Ärzte und öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe. Den Einbau eines Fahrstuhls oder einer ebenerdigen Dusche halten mehr als 80 Prozent für wichtig.

Mehr dazu hier klicken.

In Deutschland fehlen Senioren-Wohnungen

Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung fehlen in Deutschland Millionen Senioren-Wohnungen. Die FDP mache nun in der schwarz-gelben Koalition Druck, damit mehr Menschen in den eigenen vier Wänden alt werden können. Studien belegen: Deutschland könnte eine “graue Wohnungsnot” drohen.

Mehr Informationen: www.sz-online.de/

Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum steigt erheblich

Nach Bevölkerungsmodellrechnungen des Eduard-Pestel Instituts fehlen allein in Schleswig-Holstein bis 2025 über 70.000 altersgerechte Wohnungen.
Weitere Informationen:

Unternehmensleitfaden “Potenziale nutzen – die Kundengruppe 50plus”

Was zeichnet ältere Konsumentinnen und Konsumenten aus? Welche Werte, Wünsche und Präferenzen haben sie? Und wie können Unternehmen auf diese wachsende Zielgruppe angemessen reagieren? Auf diese Fragen gibt der neue Unternehmensleitfaden “Potenziale nutzen – die Kundengruppe 50plus” erste Antworten.

Potentiale Nutzen – Kundengruppe 50plus