Weiterlesen Silbernetz e. V. bietet darüber hinaus feste „Telefonfreundschaften“ sowie weitere Angebote vor Ort an. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Webseite des Vereins. Die Bekämpfung von Einsamkeit im Alter gehört inzwischen zu den zentralen Themen der Seniorenpolitik. Angebote wie die Silbernetz-Hotline sollen dazu beitragen, soziale Teilhabe zu stärken und Isolation entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) im Rahmen des Projekts ReWiSil (Reichweite und Wirkung der Silbernetz-Hotline) untersucht, welche Menschen durch das Angebot erreicht werden und welche Wirkung die Gespräche entfalten. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem folgende Fragen: Am 24. Juni 2026 werden die Ergebnisse der Studie von 9:30 bis 12:00 Uhr in Berlin vorgestellt und gemeinsam mit Fachpersonen aus Wissenschaft, Praxis und Politik diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Interessierte können sich anmelden und entweder vor Ort im bUm – Raum für solidarisches Miteinander (Paul-Lincke-Ufer 21, 10999 Berlin) oder online teilnehmen. Die Zahl der Plätze vor Ort ist begrenzt.
Weiterlesen Nun hat der Verein ein weiteres Angebot gestartet. Das neue Projekt mit dem Titel „Lücken schließen – Brücken bauen“ richtet sich ebenfalls an ältere Menschen, setzt den Schwerpunkt jedoch stärker auf praktische Unterstützung im Alltag. Als Infotelefon konzipiert, soll es Senior*innen in Berlin dabei helfen, schneller Orientierung und Antworten auf alltägliche Fragen zu erhalten. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die zunehmende Komplexität vieler Lebensbereiche. Gerade für ältere Menschen kann es schwierig sein, sich in einer zunehmend digitalisierten und schnelllebigen Gesellschaft zurechtzufinden. Nach aktuellen Angaben verfügen mehr als ein Viertel der über 60-Jährigen in Deutschland über keine eigenen Erfahrungen mit der Nutzung des Internets. Für diese Gruppe kann der Zugang zu wichtigen Informationen und Dienstleistungen dadurch erschwert sein. Über das Infotelefon können sich ältere Menschen beispielsweise über öffentliche Einrichtungen, Arztpraxen, Geschäfte oder Banken informieren. Auch bei Fragen zur Nutzung technischer Geräte wie Smartphone, Fernseher oder Computer geben die Mitarbeitenden Auskunft. Darüber hinaus werden Hinweise zu Freizeitmöglichkeiten, Seniorentreffs, Ehrenämtern oder Vereinen vermittelt, die gesellschaftliche Teilhabe fördern können. In bestimmten Fällen übernimmt das Infotelefon auch eine vermittelnde Funktion, etwa wenn Kontakte zu Einrichtungen des Gesundheitswesens wie Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen gesucht werden. Zudem erhalten Anrufer*innen Informationen zum Verhalten bei extremen Wetterlagen. Das Infotelefon ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Für Berliner Senior*innen ist der Service kostenfrei unter der Telefonnummer 030 544 533 0 533 erreichbar. Daneben besteht weiterhin die bundesweite Silbernetz-Hotline für ältere Menschen, die sich einsam fühlen und Gesprächsbedarf haben. Diese ist täglich von 8 bis 22 Uhr unter der Nummer 0800 4 70 80 90 erreichbar. Über Silbernetz haben wir auf seniorenpolitik-aktuell bereits mehrfach berichtet.
Veranstaltungen: Silbernetz gegen Ageismus
9. September 2024Weiterlesen Dieses Thema hat sich Silbernetz e. V. (eine kostenfreie Hotline für ältere Menschen, die sich einsam fühlen) zu eigen gemacht und eine Kampagne gestartet. Ursprünglich wurde Silbernetz 2016 in Berlin ins Leben gerufen, um Einsamkeit unter Senior*innen entgegenzuwirken. Dieses Phänomen kann als eines der größten sozialen Probleme unserer Zeit bezeichnet werden und betrifft insbesondere Menschen im Rentenalter. Eine Umfrage von Statista aus dem Jahr 2022 ergab, dass etwa jeder sechste Mensch im Alter zwischen 65 und 79 Jahren von Einsamkeit betroffen ist, in der Gruppe der über 80-Jährigen ist es sogar fast jeder vierte. Ehrenamtliche des Vereins Silbernetz bieten den Betroffenen 14 Stunden täglich die Möglichkeit für unverbindlichen telefonischen Austausch und bauen zu den Rentner*innen durch regelmäßige Anrufe einen guten Kontakt auf. Die Organisation, welche sich ausschließlich durch Spenden finanziert, wurde für ihr Wirken bereits mehrmals ausgezeichnet und wird aufgrund der steigenden Zahl älterer Menschen sowie der Nachwirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland immer relevanter. Nun hat sich Silbernetz im vergangenen Mai ein weiteres Ziel gesetzt und mehrere Workshops organisiert, um gegen Altersdiskriminierung vorzugehen. Dabei geht es weniger darum, Ageismus konkret zu stoppen, als die Betroffenen mental zu stärken und zum persönlichen Austausch untereinander anzuregen. Nach der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden zum ersten Event im Juli 2024 unter dem Motto „Ageismus sichtbar machen, Veränderung bewirken!" sind vier weitere Veranstaltungen bis zum Jahresende geplant, wovon zwei über Zoom (15.10. und 05.11.2024) und zwei in Berlin (03.09. und 03.12.2024) stattfinden bzw. stattfanden. Eine Anmeldung kann per E-Mail an a.reifschneider@silbernetz.de erfolgen. Silbernetz e. V. ist jeden Tag von 8 bis 22 Uhr über die 0800 4 70 80 90 erreichbar.
Silbernetz: Feiertagstelefon rund um die Uhr
23. Dezember 2022Weiterlesen Zum sechsten Mal startet Silbernetz am 24. Dezember das Feiertagstelefon. Zwar ist das „Silbertelefon“ – das Telefonangebot für ältere Menschen, die sich einsam fühlen und einfach mal reden wollen – auch sonst im Jahr erreichbar, zwischen den Jahren allerdings rund um die Uhr. „In der Weihnachtszeit leiden ältere Menschen immer besonders stark unter ihrer Einsamkeit und dieses Jahr kommen die Herausforderungen dazu, mit denen wir alle konfrontiert sind – Krieg, Inflation, Energiepreise, Klimakatastrophe“, erklärt Silbernetz-Gründerin Elke Schilling den besonderen Bedarf zu dieser Zeit auf der Internetseite des Vereins. „Angesichts dessen bewundere ich so manche unserer Anrufer*innen, die sich unverzagt und mit viel Humor den eigenen Schwierigkeiten stellen“, so Schilling weiter. Im letzten Jahr gingen zwischen Heiligabend und Neujahr 4.250 Anrufe ein, teilt der Verein mit. Mit 91 % wollten die meisten dabei „einfach mal reden“, verbreitete Themen waren unter anderem Trauer wegen des Verlusts nahestehender Personen, über die Corona-Isolation oder über Probleme mit Nachbarn. In mehr als jedem dritten Gespräch gab es eine positive Rückmeldung und Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Das Silbertelefon ist unter 0800 4 70 80 90 deutschlandweit erreichbar. Um 8 Uhr an Heiligabend startet die durchgehende Erreichbarkeit, bis Neujahr um 22 Uhr können Menschen ab 60 Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen. Weitere Beiträge unseres Portals rund um Silbernetz e.V.:
Beispielsweise… Silbernetz e.V.
15. Juni 2022Weiterlesen Ehrenamtliche Senior*innenvertreterin und Silbernetz-Gründerin Elke Schilling war aufgefallen, dass ihr Nachbar nie Besuch hatte. Der Mann hatte Kinder, die besuchten ihn allerdings nicht mehr. Hilfsangebote wurden von ihm abgelehnt. Nachdem dann wochenlang ein Werbeflyer an seiner Tür hing, alarmierte Schilling schließlich die Polizei. Der Mann wurde tot gefunden, als es schon lange zu spät war. So jedenfalls wird der Beginn des Ganzen auf der Internetseite von Silbernetz e.V. beschrieben. In dieser Zeit habe Schilling zudem einen Roman gelesen, in dem die Idee eines Altennetzwerks beschrieben werde. Daraufhin habe sie sich weitere Gedanken gemacht: „Wie können wir das einsame Sterben verhindern und dazu beitragen, dass ältere, vereinsamte oder isoliert lebende Senior_innen Unterstützung, neue Kontakte und zurück ins Leben finden? Menschen, die niemanden mehr haben und über Wochen nur die Stimme aus dem Fernseher hören. Menschen, deren Lebenspartner_innen und Freunde verstorben, deren Kinder Erwachsene mit ihren eigenen Belastungen sind.“ Konkrete Inspiration für das Silbernetz als Telefonhotline gab dann die britische Silver Line Helpline, die 2013 als Pilotprojekt gestartet war. In einem aktuellen Interview mit Schilling – veröffentlicht bei Gesund & aktiv älter werden, einem Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – berichtet sie über die Inspiration durch die Helpline: „Auf dieses Angebot bin ich 2014 gestoßen und habe durch meine langjährige Erfahrung als Seniorenvertreterin und Telefonseelsorgerin in Berlin das Potenzial gesehen, auch bei uns ganz niedrigschwellig etwas gegen die Einsamkeit älterer Menschen tun zu können.“ Silbernetz ist ein dreistufiges Angebot für Senior*innen mit Einsamkeitsgefühlen oder Menschen, die einfach mal jemanden zum Reden suchen. Die erste Stufe ist das „Silbertelefon“. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Telefonhotline (Rufnummer 0800-4708090), die sieben Tage in der Woche zwischen 8:00 und 22:00 Uhr erreichbar ist – seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 auch bundesweit. Die zweite Stufe des Angebots bilden die „Silbernetz-Freund*innen“. Dabei handelt es sich um Ehrenamtliche, die auf Wunsch der Seniorinnen und Senioren für wöchentliche Telefonate vermittelt werden können. Dabei habe das Medium des Telefons einige Vorteile im Vergleich zu persönlichen Treffen, beispielsweise deshalb, weil man aus der Gesprächssituation jederzeit aussteigen könne. „Diese Anonymität über das Telefon bietet hier eine Schutzfunktion für unsere vulnerable Klientel, die vielleicht vor Hausbesuchen, aufsuchenden Leistungen zurückschrecken“, erklärt die Silbernetz-Gründerin in dem aktuellen Interview. Dritte Stufe des Angebots ist die „Silberinfo“. Hierbei werden Senior*innen mit Angeboten vor Ort in Verbindung gebracht, die sie benötigen. Diese Stufe fungiere also als Brücke zur örtlichen Angebotsstruktur. „Durch meine langjährige Tätigkeit als Seniorenvertreterin in Berlin hat sich mir gezeigt, dass ältere Menschen häufig über ein Informationsdefizit verfügen, das ihnen den Zugang zu seniorenspezifischen Angeboten verwehrt“, so Schilling. Silbernetz e.V. kooperiert dafür mit lokalen Anbieter*innen und bilde eine Schnittstelle. „In den ersten drei Monaten des ersten Lockdowns hat sich unser Anrufaufkommen verdreifacht“, beschreibt die Initiatorin die besondere Situation in der Pandemie. Tatsächlich ist das Einsamkeitsempfinden in Zusammenhang mit der Pandemie gestiegen. Vor wenigen Monaten berichteten wir auch auf diesem Portal beispielsweise über den Bericht der Studie D80+ zum Thema Einsamkeit im hohen Alter, nachdem sich die Einsamkeit mit der Pandemie in dieser Altersspanne verdoppelt habe. Schilling berichtet von einem enormen Bedarf in dieser Zeit, der auch in dem Projekt zu spüren war. Die besondere Situation führte aber auch zu weiteren Kooperationen und zur bundesweiten Öffnung der Hotline in Absprache mit dem Berliner Senat. Das Projekt soll nun deutschlandweit weiter vernetzt werden, neue Kooperationspartner*innen sollen gewonnen werden. Darüber hinaus soll das Thema und die Angebotsform auch international angegangen werden: „Ein Ziel von mir neben dieser bundesweiten Verankerung und Vernetzung ist die internationale Vernetzung, da es etliche solcher ‚Kinder‘ der Silver Line aus London gibt und das Thema Einsamkeit im Alter vielfach relevant ist.“ Über allem stehe für Elke Schilling aber weiterhin der Wunsch, „dass jeder Mensch über 60, der dieses Bedürfnis hat, in seinem Einsamkeitsgefühl jemanden zum Reden zu finden, unsere Nummer kennt.“
Was genau bietet Silbernetz an?
Einsamkeit in der Corona-Pandemie
Ausblick
„Silbernetz“ gegen Einsamkeit
29. Dezember 2020Weiterlesen „Einsamkeit trifft viele ältere Menschen, und sie schleicht sich oft unmerklich ins Leben ein“, heißt es auf der Internetseite des Projekts „Silbernetz“. „Einsamkeit kann krank machen, und je länger sie andauert, desto schwerer kann der Weg hinaus werden.“ Daher soll das Angebot einer kostenlosen und anonymen Telefon-Hotline Menschen ab 60 Jahren Gesprächsmöglichkeiten bieten. Unter der Rufnummer 0800 4 70 80 90 sind zahlreiche Hauptamtliche und Freiwillige täglich zwischen 8:00 und 22:00 Uhr erreichbar. „Um hier anzurufen, braucht es keine Krise und kein Problem - der Wunsch zu reden genügt“, heißt es weiter auf der Seite des Projektes. Möglich ist auf Wunsch auch die Vermittlung sogenannter Silbernetzfreund*innen. Diese rufen dann regelmäßig an und sollen damit zu einem Schritt aus der Isolation beitragen. Auch an Feiertagen ist die Rufnummer erreichbar.
Weiterlesen Der Verein Silbernetz e.V.,, über dessen Einsatz gegen Einsamkeit im Alter wir bereits mehrfach berichtet haben, bietet nun auch eine Hotline für Menschen mit Parkinson an. Da hohe Temperaturen die Symptome der Erkrankung verstärken können und der Sommer bevorsteht, macht Silbernetz gezielt auf das Parkinson-HilfeTelefon aufmerksam. Wie die bekannte Silbernetz-Hotline (0800 4 70 80 90) ist auch dieses Angebot kostenfrei, anonym und vertraulich. Menschen mit Parkinson können dort anrufen, wenn sie über Ängste, Sorgen und Herausforderungen im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung sprechen möchten. Darüber hinaus erhalten sie Unterstützung bei Fragen zu Beruf, Familie oder Freizeitgestaltung. Die Mitarbeitenden hören zu, beraten und übernehmen bei Bedarf auch kleinere Rechercheaufträge. Das Parkinson-HilfeTelefon ist ein Projekt der Jens-Hibbe-Stiftung. Sie wurde nach dem Unternehmer Jens Hibbe benannt, der bereits Anfang 50 verstarb. Sein langjähriger Freund Helge-Werner Benke gründete die Stiftung auf Wunsch von Hibbes Mutter, die selbst an Parkinson erkrankt war. Um Betroffene besser unterstützen zu können, ging die Stiftung eine Partnerschaft mit Silbernetz e. V. ein. Ein Grund dafür ist, dass Menschen mit Parkinson häufig auch von Einsamkeit betroffen sind. Unter der Nummer 030 544 533 0 600 ist das Parkinson-HilfeTelefon montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.
Weiterlesen Das Silbertelefon ist ein Angebot des Silbernetzes und anonym, vertraulich und kostenlos. Ältere Menschen können dort auch jetzt schon täglich von 8 bis 22 Uhr anrufen, wenn sie sich einsam fühlen oder sich jemanden für ein Gespräch oder zum Austausch wünschen. Da gerade über die Feiertage zum Jahresende viele Personen von Einsamkeit betroffen sind, weitet das Silbertelefon das Angebot im Rahmen des Feiertagstelefons bereits zum achten Mal aus und ist zwischen Heiligabend und Neujahr rund um die Uhr ohne zeitliche Begrenzung erreichbar. Im vergangenen Jahr sind knapp 5000 Anrufe bei dem Feiertagstelefon eingegangen, was verdeutlicht, wie wichtig das Angebot ist und wie gut es genutzt wird. Neben den 15 Hauptamtlichen, die beim Feiertagstelefon am Hörer sitzen, sind rund 70 Ehrenamtliche dabei, die ein offenes Ohr für Sie haben. Die Nummer des Feiertags- bzw. Silbertelefons lautet 0800 4 70 80 90. Weitere Informationen zum Silbernetz finden Sie auf deren Homepage. Neben dem Silbertelefon ist beispielsweise auch die Deutsche Telefonseelsorge für alle Ratsuchenden immer rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar.
Weiterlesen Auch im zurückliegenden Kalenderjahr 2023 ist die Nachfrage nach dem „einfach mal reden“-Angebot – wie der Verein selbst vom Silbertelefon spricht – weiter gestiegen. Laut Vereinsangaben sind im letzten Jahr über 155.000 Anrufe eingegangen, rund 3.000 mehr als im Vorjahr. Zum ersten Mal wählten knapp 6.000 Menschen aus ganz Deutschland die Hotline. Zu den Bundesländern mit den meisten Anrufer*innen zählt Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung des bevölkerungsstärksten Bundeslandes fördert das Angebot seit Jahresbeginn mit Mitteln aus dem Landesförderplan „Alter und Pflege“. Bei der Förderung geht es um die Gewinnung und Betreuung von Ehrenamtlichen und um Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein hat dazu eine entsprechende Stelle ausgeschrieben. „Umbruchsituationen wie der Eintritt der Pflegebedürftigkeit, das Versterben der Partnerin oder des Partners führen dazu, dass häufig niemand mehr zum Reden da ist. Mit dem Silbertelefon tritt Silbernetz Einsamkeit und sozialer Isolation entschieden entgegen – daher freue ich mich sehr, dass wir das Angebot fördern“, erklärte Sozialminister Karl-Josef Laumann zu dieser Entscheidung. Die Informationen entstammen einer Pressemitteilung von Silbernetz e.V.
Einsamkeit und Feiertage – Übersicht über Angebote
19. Dezember 2023Weiterlesen Über den Verein Silbernetz e.V. haben wir schon einige Male berichtet und den Verein in unserer Reihe „Beispielsweise…“ vorgestellt. Zentrales Element der Angebote von Silbernetz ist das „Silbertelefon“, die kostenfreie Telefonhotline für ältere Menschen mit Einsamkeitsgefühlen oder jenen, die einfach jemanden zum Reden brauchen. Das sonst zwischen 22 und 8 Uhr unbesetzte Telefon wird wie in den vergangenen Jahren zum „Feiertagstelefon“ ausgeweitet. Ab Heiligabend um 8 Uhr erreichen Sie bis Neujahr um 22 Uhr rund um die Uhr jemanden unter 0800 4 70 80 90. Das Angebot ist anonym, vertraulich und kostenfrei. Im Unterschied zum Silbertelefon ist die TelefonSeelsorge nicht auf eine bestimmte Alters- oder Zielgruppe beschränkt. Unter den Nummern 0800 / 111 0 111 , 0800 / 111 0 222 oder 116 123 finden alle Ratsuchenden auch an den Feiertagen 24 Stunden am Tag ein offenes Ohr. Kein Telefonangebot, sondern eine Möglichkeit des (digitalen) Zusammenseins: Der Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. bietet auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier über die Plattform Zoom an. Auch dieser Verein war schon in unserer „Beispielsweise…“-Rubrik dabei. Die Veranstaltung findet am 25.12.2023 um 15 Uhr statt, die Zugangsdaten erhalten Sie per Anfrage über den Verein. Geplant sind Kurzgeschichten, Rätsel, Musik, Spiele und vieles mehr. Hier gelangen Sie zur Internetseite von Wege aus der Einsamkeit. Die Plattform nebenan.de bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen, Helfen, Verabreden von Nachbar*innen. Für die Feiertage hat die kostenlose digitale Plattform die Aktion „Weihnachten nebenan“ gestartet, in deren Rahmen Aktionen in der Nachbarschaft geplant werden können. Auch Online-Beiträge zum Thema Einsamkeit und Tipps dagegen finden Sie auf der Seite. Mehr dazu gibt es hier. Zur vollständigen Übersicht über Angebote gegen Einsamkeit gelangen Sie auf der Seite des Kompetenznetz Einsamkeit. Silbernetz-Feiertagstelefon
TelefonSeelsorge
Zoom-Weihnachtsfeier am 25.12.2023
Weihnachten nebenan







