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In unserer fortlaufenden Reihe Beispielsweise... Gute Ideen für ein besseres Leben im Alter stellen wir Ihnen den Verein "Wege aus der Einsamkeit" vor. Sie lesen in diesem Beitrag mehr zu der Arbeit des Vereins und einem fortlaufenden Projekt zur Nutzung digitaler Medien. Außerdem können Sie Einblick in die Erfahrungen der Projektinitiator/innen nehmen.

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Der Beitrag teilte sich in eben drei Bereiche. Zunächst können Sie einige Informationen zum Verein sowie die verfolgten Strategien und Methoden erhalten. Im zweiten Teil wird die Aktion "Wir versilbern das Netz" genauer vorgestellt. Drittens können Leser/innen, die sich für die Umsetzung eines ähnlichen Projektes interessieren, Erfahrungen und Tipps der Initiator/innen nachlesen.


Verein "Wege aus der Einsamkeit"

Die Initiator/innen und Vorstandsvorsitzenden Dagmar Hirche und Jan Kurz wollen die Schattenseiten des Alterns und Alt-Seins in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken. Der eingetragene Verein "Wege aus der Einsamkeit" (kurz Wade e.V.) will die Sicht auf das Alter positiver gestalten. Zugleich versteht sich der Verein auch als Ansprechpartner für die Medien und als Forum für Betroffene, Engagierte und Interessierte.

Übergeordnetes Ziel von Wege aus der Einsamkeit e. V. ist es, dass sich alte wie junge Menschen in Deutschland auf eine lange Lebenszeit freuen können und die Möglichkeit haben, ihr Leben dauerhaft selbstbestimmt zu gestalten. Altersbilder befinden sich im Umbruch – allerdings nicht schnell genug. Gesellschaftliche Bilder hinken den biologischen Entwicklungen hinterher. Statt starrem Denken in den Kategorien Alt und Jung soll das Lebensgefühl jedes/jeder Einzelnen in den Vordergrund gerückt werden. Wade e.V. engagiert sich für ein lebenswertes Leben im Alter durch:

  • Unterstützung von Initiativen, die alten Menschen zugutekommen.
  • Bundesweite Zusammenarbeit mit erfahrenen Organisationen, die es sich zum Ziel gemacht haben, alte Menschen zu unterstützen oder Not im Alter vorzubeugen.
  • Bilden einer starken Gemeinschaft aus Förderern und Mitgliedern.
  • Bieten eines Forums für Betroffene, Interessierte und engagierte Menschen, die sich zu allen Aspekten des Alters informieren oder austauschen möchten.

Um die Selbständigkeit und soziale Inklusion der Senior/innen zu fördern, unterstützt der Verein Initiativen, die alten Menschen, ihren Angehörigen und Pflegenden zugutekommen. Daneben initiiert der Verein eigene Projekte und Wettbewerbe, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Aspekte des Alterns zu wecken und dieses Thema im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Folgende Punkte fassen das Selbstverständnis des Vereins zusammen:

  • Glaube an die positiven Aspekte des Alters, ohne die Ängste und Gefahren des Alt-Seins zu beschönigen.
  • Ernstnehmen der alten Menschen und ihrer Angehörigen sowie gezieltes Eingehen auf ihre Bedürfnisse in Gegenwart und Zukunft.
  • Alter ist ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Brisanz. Die Vereinsmitglieder wollen bewusst hinschauen und den demographischen Wandel als Herausforderung verstehen.
  • Es gebe keine Zeit zum Abwarten, da es bereits eine Vielzahl erfolgversprechender und innovativer Projekte gibt.
  • Überzeugung, dass Alter eine Zukunft hat und es viele „Wege aus der Einsamkeit“ gibt.

Die Projekte des Wade e.V. finanzieren sich durch den Erlös von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und durch das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen, Kooperationspartner/innen und Fürsprecher/innen. Wade e.V. ...

  • wurde  2007 gegründet.
  • setzt sich bundesweit für die Verbesserung der Lebensumstände alter Menschen und ihre Stellung in der Gesellschaft ein.
  • hat sich vorgenommen, positive Projekte rund um das Alter bekannter zu machen und nutzt dazu die sozialen Netzwerke Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest.
  • will dem Alter ein positiveres Gesicht verschaffen.
  • will dem Alter Mut machen, mitzumachen.
  • unterstützt bundesweit Konzepte, die sich mit Themen rund ums Altern beschäftigen.
  • schreibt bundesweit Wettbewerbe zum Thema Alter aus, um so Ideen und Projekte bekannt zu machen und zu unterstützen.
  • will das Alter verstärkt mit in die digitale Welt nehmen.
  • bietet verschiedene Gesprächsrunden an, mehr dazu im zweiten Abschnitt dieses Beitrages.
  • ist die Vernetzung von Vereinen, Projektträgern und Aktiven untereinander, die sich mit dem Thema Alter auseinandersetzen, wichtig.
  • hat den Leitsatz: "Ein langes Leben soll Glück sein, keine Last!"
  • setzt sich für ein Miteinander der Generationen ein.

Die Vereinsvorsitzende Dagmar Hirche erhielt die 2011 den Preis "Goldenes Bild der Frau", der Verein gewann 2015 den Smart Hero Award für das Projekt „Wir versilbern das Netz“. 2016 kam der Verein unter die Finalisten bei der Google Impact Challenge und erhielt den Marie Simon Pflegepreis.


Aktion „Wir versilbern das Netz“

Vereinsmitglieder des Wade e.V. stellen sich die Frage, wie Menschen ab 65 Lebensjahren mitgenommen werden, die nicht im Netz sind und dies auch zukünftig nicht sein werden oder/und wollen.

Es gibt eine große Anzahl von älteren Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mit der digitalen Welt vernetzt sind. Diese Menschen werden noch viele Jahre Teil der Gesellschaft sein. Mitglieder des Wade e.V. befürchten, dass - wenn keine Lösung gefunden wird - immer mehr Informationen, Hilfestellungen und Wissenswertes verloren gehen. Es findet eine immer größere Isolation statt, dies kann dazu führen, dass diese Menschen ihre eigenen vier Wände früher verlassen müssen als gewünscht. Neben dem entstehenden wirtschaftlichen Schaden geht auch Generationsverständnis verloren, da ältere Menschen nicht mehr im direkten Umfeld leben.

Anwendungen - auch Applikationen (Apps) genannt - wie Smarthome und EHealth können durch Unkenntnis nicht genutzt werden obwohl diese eine große Hilfe im Alter bedeuten können. Auch für Menschen die auf dem Land mit abnehmender Nahversorgung leben - also Ärzte nicht mehr in der Nähe sind oder Bankfilialen schließen - können Internet-Anwendungen sehr hilfreich sein. Verlieren Menschen durch Krankheit oder Alter an Mobilität, können Sie sich durch die Nutzung des Internets die Welt nach Hause holen.

Aber auch Hörbücher ermöglichen es, trotz Nachlassen der Sehfähigkeit Freude an Büchern zu haben. Von den Vereinsmitgliedern werden viele Nutzungsmöglichkeiten als selbstverständlich wahrgenommen, sie sehen es daher als ihre Aufgabe an, ältere Menschen mit in diese Welt zu nehmen.

Als Lösungsweg bietet der Verein seit Ende 2014 kostenfreie Gesprächsrunden an:

  • „Wir versilbern das Netz. Das 1x1 der Smartphones und Tablets für Menschen 65+“
  • „Versilberer Cafés“
  • neu ist das Angebot „1x1 des OnlineBankings für Menschen 65+“ in Kooperation mit der Hamburger Sparkasse (Haspa)

Frau Hirche erklärt den Ablauf der Gesprächsrunden so: "Für erste Schritte braucht es immer ein wenig Mut, den wollen wir Menschen 65+ geben. In kleinen Gesprächsrunden mit maximal sechs Personen tauchen wir mit ihnen zusammen in die, für sie neue Welt der Smartphone und/oder  Tablets ein. Erst gibt es ca. eine Stunde Theorie, in der wir viele Begriffe erklären und dann werden an eigenen oder Geräten, die wir zur Verfügung stellen, geübt. WLAN-Anmeldungen werden geübt, die Homepages der Bahn und vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) werden aufgerufen, Verbindungen gesucht sowie je nach Wünschen üben wir andere praktischen Anwendungen. Die einzige Teilnahmebedingung ist, dass die Teilnehmer/innen 65 Jahre oder älter sein müssen."

Zur Annahme des Angebotes führt Frau Hirche aus: "Das Interesse an den Gesprächsrunden ist riesig und wir haben in 2,5 Jahren mit knapp 1.000 Senior/innen zwischen 66 und 94 Jahren erste Schritte gewagt, viele Teilnehmer/innen wünschen sich weitere Gesprächsrunden."

In den Versilberer Cafés treffen sich Senior/innen offline mit ihren Smartphones oder Tablets, üben sowie unterstützen sich gegenseitig. Der Verein bietet Begleitung bei dem Café an. Diese neue Form muss aber noch vom Verein und den Senior/innen geübt werden. Frau Hirche berichtet von humorvollen Runden, auch beim Anwendungswissen sind große Fortschritte zu beobachten.

Bei großer Nachfrage werden auch Seniorenwohnanlagen besucht und Bewohner/innen vor Ort geschult. Dazu berichtet Frau Hirche: "Auch dort regen wir an, regelmäßige Stammtische anzubieten, damit sich die Bewohner/innen beim Umgang mit den Smartphones/Tablets austauschen. Toll wäre es wenn Pflegeheime einige ihrer Aktivitäten auch online anbieten, sodass auch Bewohner/innen mitmachen können, die ihr Zimmer zwar nicht mehr verlassen, aber ein Tablet benutzen können. Holland wäre ein Beispiel, dort wird es bereits oft umgesetzt."

Zielgruppe für die Angebote sind Menschen 65+, die lernen wollen, mit dem Tablet oder Smartphone umzugehen, um so an vielen Aktivitäten und Kommunikation teilnehmen zu können. Aber auch, um die Technik - die sich im Smarthome und EHealth Bereich entwickelt und bald massentauglich sein wird - nutzen zu können.

Die Zielgruppe wird vor allem durch Presseberichte angesprochen. Es gibt sehr gute Erfahrungen mit den Wochenblättern und regionalen Zeitungen. Zweitens werden Senior/innen auf Straßenfesten, regionalen Messen und Seniorentagen erreicht. Drittens werden Verantwortliche in Seniorenwohnanlagen oder Pflegeeinrichtungen kontaktiert. Häufiger werden auch Erstkontakte über die Weiterempfehlung von Teilnehmer/innen aufgebaut.

Die Hürde für eine Teilnahme ist sehr klein: Interessierte rufen an, geben ihren Vor-und Nachnamen, die Telefonnummer, den Stadtteil, ihr Alter und ob sie ein Gerät besitzen an. Sobald Gruppen von sechs Teilnehmer/innen zusammengestellt wurden, werden die Interessierten telefonisch informiert und eingeladen. Die Gesprächsrunde soll in dem jeweiligen Stadtteil der Teilnehmer/innen umgesetzt werden, damit die Anfahrt nicht zu weit ist.

In Zukunft werden, je nach Nachfrage, weitere 1x1 Themen rund um die Smartphones/Tablets für Menschen 65+ angeboten werden. Als wichtig wird angesehen, dass es bundesweit Angebote in diesem Bereich gibt. Auch liegt es den Initiator/innen sehr am Herzen, dass mehr Apps für ältere Menschen entwickelt werden und diese auch von älteren Menschen genutzt werden können.


Erfahrungen bei der Projektumsetzung - Hinweise für Mitstreiter/innen

Die Initiator/innen des Vereins geben gern ihr Wissen an andere Vereine weiter, da der Bedarf in Hamburg und bundesweit nicht allein gedeckt werden kann. In Hamburg wird bereits mit vier Vereinen zusammengearbeitet. Wade e.V. leiht ihre Geräte an die anderen Vereine aus, damit auch dort die Gesprächsrunden angeboten werden können. Im Jahr 2017 soll Projekt nach Berlin und Lübeck transferiert werden.

Frau Hirche berichtet von ihren Erfahrungen im Pilotprojekt:

"Wir mussten lernen, dass wir wirklich mit den einfachsten Begriffen beginnen mussten, die ersten Teilnehmer haben uns entsprechend geschult. Auch Schulung der Handhabung muss ganz langsam erfolgen. Wir bieten nicht Gesprächsrunden für Anfänger an, da sich die meisten Senior/innen mit viel Wissen noch als Anfänger bezeichnen. Daher der Name "1x1", das lässt keine Interpretation zu.

Für die Theorie müssen den Teilnehmer/innen zum Nachlesen Kopien ausgehändigt werden. Die Erklärungen müssen langsam und deutlich erfolgen, wir richten uns nach dem Schwächsten. Die Teilnehmer/innen trauen sich zum Mitmachen weil sie wissen, keiner ist jünger als 65 Jahre, diese Bedingung weichen wir daher auch nicht auf. Heute würden wir sogar von 70+ sprechen, da ca. 80 Prozent der Teilnehmer/innen zwischen 72 und 87 Jahre alt sind. Ganz wenige sind jünger als 70, einige über 90 Jahre alt. 90 Prozent der Teilnehmer/innen sind weiblich. Vom Erfahrungsstand haben viele vor dem Angebot noch nie eine Homepage aufgerufen.

Wichtig ist es, Geräte zum Üben vorliegen zu haben. Wir machen keinen Trennung zwischen den verschiedenen Betriebssystemen (IOS, Android, Windows) und Typen. Jeder kann mit seinem Gerät üben und wir helfen. Windows mussten wir z.B. auch erst erobern. Wir haben Geräte mit verschiedenen Betriebssystemen vorliegen. Als Zaubergerät haben wir den Tablet/Smartphone-Stift entdeckt. Mittlerweile haben wir viele vorrätig und verkaufen diese. Am Anfang hatten wir nur Übungsstifte und fast alle wollten diese kaufen.

Ganz wichtig ist, dass die Runden Spaß und Mut machen. Die Gruppengröße sollten nie höher als sieben Personen sein, meist liegt die Anzahl bei sechs Personen. Weiterhin ist die Kostenfreiheit wichtig, da auch ältere Menschen mit sehr wenig Geld zu uns kommen sollen, meist haben sie ein Gerät geschenkt bekommen. WLAN erklären wir sehr ausführlich, da es auch was mit Kosten zu tun hat."

Bei der Projektumsetzung hatten die Initiator/innen folgende Hürden zu nehmen:

  • Das Erreichen der  Zielgruppe: Dafür wird die Presse benötigt, um keine kostenpflichtigen Anzeigen schalten zu müssen.
  • Die riesige Nachfrage kann nicht durch einen Verein erfüllt werden.
  • In Seniorenwohnanlagen und anderen Einrichtungen fehlt oft WLAN. Auch die Bereitschaft der Leitung, den Bewohner/innen eine Schulung zu ermöglichen, wird häufig vermisst.
  • Wenig finanzielle Unterstützung durch die Wirtschaft.
  • In Hamburg zeigte der Senat kein Interesse an der Arbeit des Vereins.
  • Die Forderung nach freiem WLAN in Einrichtungen und Seniorenwohnanlagen wird nicht politisch unterstützt.
  • Ehrenamtliche zu finden, da die Schulungen von 10 Uhr bis 13 Uhr stattfinden. Es wird sehr viel Wissen vermittelt, die Teilnehmer/innen sind oft hochaltrig und können den Inhalt vormittags viel besser aufnehmen.

Zurzeit bietet Wade e.V. so viele Termine wie möglich zusammen mit anderen Vereinen an (Freunde alter Menschen e.V., die Medienboten e.V., Kirche, Fischerhaus, Stiftung Ohlendorff’sche Villa). Berlin und Lübeck wollen 2017 mit dem gleichen Projekt starten, Wade e.V. wird die Schulung der ehrenamtlichen Trainer/innen vor Ort vornehmen. Hilfreich wäre es, wenn ein Unternehmen das Projekt finanziell unterstützt.

Filme von den Runden finden Sie auf der Plattform YouTube. Weitere Informationen bietet die Homepage des Vereins.

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Der Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ organisiert den 10. Wettbewerb unter dem Titel „Zuhause hat Zukunft“. Mit bis zu 2.000 Euro Preisgeldern sollen Projekte ausgezeichnet werden, die Senior/innen ein möglichst langes Leben in Eigenständigkeit ermöglichen.

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Aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen wünschen sich die meisten Älteren. „Sie wollen möglichst lange im vertrauten und gewohnten Umfeld wohnen bleiben, darum ist es so wichtig, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen“, heißt es in einem Flyer des Vereins, der hier ebenso wie die Teilnahmebedingungen heruntergeladen werden kann. Auf der Internetseite findet sich ebenfalls ein Bewerbungsformular. Bewerben können sich Organisationen, Stiftungen oder gemeinnützige Vereine, die Projekte durchführen, die sich mit der Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen befassen. „Jedes Projekt zu diesem Thema ist willkommen — ganz gleich, ob aus den Bereichen Kunst, Bildung, Technik, Ernährung, Wohnen, Digitalisierung oder andere hier nicht aufgeführten Bereichen“, so der Verein weiter.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30.04.2020. Dotiert ist der 1.Platz mit 2.000 Euro, doch auch für den 2. und 3.Platz soll es finanzielle Unterstützungen geben. 2019 wurde der Wettbewerb ausgesetzt, die Gewinner/innen aus 2018 können Sie sich hier ansehen.

Der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ setzt sich für gute Lebensumstände älterer Menschen ein. Mehr Hintergründe zu den Zielen des Vereins finden Sie beispielsweise hier.

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Mit dem Wettbewerb soll das Leben von SeniorInnen zu Hause in die Öffentlichkeit getragen werden. Den Bedürfnissen von älteren Menschen soll mehr Gehör verschafft und die oft entmutigenden Lebensverhältnisse durch die Förderung geeigneter Projekte verändert werden.

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Es können unterschiedliche Ideen oder Projekte bis zum 15.04.2016 eingereicht werden. Durch sie soll das Leben im Alter freundlicher, fröhlicher und gemeinschaftlicher gestalten werden und die Möglichkeit geschaffen werden, möglichst lange im eigenen Wohnraum zu leben. Die Preisgelder betragen je 500, 1500 und 3000 Euro.

Der Wettbewerb wird zum siebten Mal vom Hamburger Verein "Wege aus der Einsamkeit" organisiert. Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformular, weitere Informationen für BewerberInnen und die Mitglieder der Jury finden Sie online.

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Zusammen mit der Deutschen Presseagentur (dpa) hat der Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“ eine neue Videoreihe veröffentlicht, in der es um Aufklärung über Falschmeldungen und Betrug im Internet geht.

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Auf der Videoplattform Youtube ist die neue, dreiteilige Videoreihe „Sicher surfen im Netz“ zu sehen, die in diesem kurzen Teaser vorgestellt wird:

https://www.youtube.com/watch?v=nIYafnp2jas

Dagmar Hirche, Vorsitzende von „Wege aus der Einsamkeit“, spricht in drei Videos mit Jan Ludwig, Faktenchecker der dpa, insbesondere über sogenannte „Fake News“ (Falschmeldungen). Woran erkenne ich Fake News? Wie recherchiere ich am besten? – das sind Fragen, um die sich die Gespräche drehen.

Insbesondere in der Corona-Pandemie habe es eine Reihe gefährlicher „Fake News“ gegeben, weshalb Jan Ludwig diese Phase im Interview als „Blütezeit der Falschinformationen“ betitelt. „Die Corona-Pandemie hat uns gerade am Anfang alle verunsichert. Und das ist ein sehr fruchtbarer Boden, auf den dann solche Falschinformationen fallen können“, beschreibt der Faktenchecker in der ersten Folge der Reihe:

https://www.youtube.com/watch?v=twpW0XaQjT0

Einer seiner Tipps, wenn beispielsweise ein auffälliges Zitat einer Person zugeschrieben wird: Geben Sie den Namen und das der Person zugeordnete Zitat in Stichworten erneut in Ihren Web-Browser ein und ergänzen Sie es unter Umständen mit dem Begriff „Faktencheck“. Diese erweiterte Recherche sollte dann dabei helfen, herauszufinden, ob die Meldung bzw. das Zitat stimmen könnte oder nicht.

Mehr zum Verein „Wege aus der Einsamkeit“ finden Sie auch auf unserem Portal.

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Durch die „Volunteer Awards“ (übersetzt etwa Ehrenamtspreis) sollen Menschen ausgezeichnet werden, die sich freiwillig in besonderer Weise für die Gesellschaft engagieren. Zu den Finalist*innen, aus denen am 4. September 2021 die Gewinner*innen bekannt gegeben werden, zählt auch die 1. Vorsitzende vom Verein „Wege aus der Einsamkeit e.V.“.

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Neben dem Deutschen Engagementpreis, der auch durch das Bundesfamilienministerium gefördert wird, gibt es eine Reihe weiterer Auszeichnungen und Preise, die engagierte Menschen in den Mittelpunkt stellen. So auch bei den Volunteer Awards. „Sie helfen alten Menschen durch die Coronakrise, retten bedrohte Tierarten oder spenden Wärme für Menschen ohne Obdach“, heißt es auf der Internetseite der „Awards“. „Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig für unsere Gesellschaft. Diese besonderen Menschen verdienen besondere Anerkennung!“.

Eine Jury entscheidet über die Gewinner*innen in sechs Kategorien, die auf der Internetseite aufgelistet sind. Darunter die Kategorien „Social Innovater“ („Ein Mensch, der mit neuen Ideen und sozialen Innovationen große Wirkung für die Gesellschaft erzielt“) oder „Volunteer for Future“ („Ein Mensch, der sich in besonderer Weise für unseren Planeten und unsere Natur engagiert“). In der Kategorie „Digital Hero“ wird zudem eine Person ausgezeichnet, die „sich in der digitalen Welt auf besondere Weise und mit großer Wirkung engagiert.“ In allen Kategorien gibt es drei nominierte Finalist*innen, aus denen jeweils eine Person durch die Jury ausgewählt wird.

Unter dem Stichwort „Digital Hero“ gehört auch Dagmar Hirche zu den Nominierten. Sie ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins „Wege aus der Einsamkeit e.V.“, über den wir auch auf diesem Portal häufiger berichtet hatten. Zuletzt insbesondere über den Einsatz des Vereins, ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Medien auch in Pandemiezeiten weiterhin zu unterstützen. „Sie [Dagmar Hirche] setzt sich unermüdlich für das Recht auf digitale Teilhabe von Senior:innen ein“, heißt es in der Beschreibung, mit der sie von ihrem Team für den Preis vorgeschlagen wurde.

„Mit ihrer kompetenten, geduldigen und humorvollen Art und Weise gibt sie seit Jahren analog und seit Corona auch digital u.a. kostenfreie Schulungen für praktisches Wissen rund um Smartphone, Tablet und das Internet“, so weiter in der Begründung für ihre Nominierung. Die weiteren Finalist*innen und ihr Engagement aus den verschiedenen Kategorien werden dort ebenfalls vorgestellt.

Abgesehen von den Jury-Entscheidungen läuft seit dem 23. August auch die Abstimmung zum Publikumspreis („Volunteer of the Year 2021“), die mit der Preisverleihung am 4. September endet. Neben einem Preisgeld von 2.000 Euro für den oder die Gewinner*in des Publikumspreises als Förderung des Engagements erhalten die Gewinner*innen der Einzelkategorien unter anderem ein Video über die eigene Organisation sowie ein Gruppencoaching zum Thema Online-Teambuilding.

Die Verleihung der Auszeichnungen findet am 4. September in Berlin statt und soll als Livestream auch im Internet übertragen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite, auf der Sie sich auch für den Newsletter anmelden können.

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Unter dem Motto „Wir versilbern das Netz“ setzt sich der Verein Wege aus der Einsamkeit seit Jahren dafür ein, älteren Menschen den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern – aufgrund der Pandemie derzeit nur noch digital. In einem aktuellen ZDF-Fernsehbeitrag veranschaulichen einige Senior*innen, welche Möglichkeiten digitale Video-Plattformen wie „Zoom“ auch für Ältere darstellen können.

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„Allein sein in einer Pandemie, in der jede menschliche Nähe plötzlich gefährlich wird, das ist hart. Und besonders ältere Menschen merken das gerade jeden Tag“, leitet der Fernsehmoderator Christian Sievers in der ZDF-Sendung „Wir und das Virus“ am 25. März 2021 in einen Beitrag ein, der eine Möglichkeit präsentiert, Einsamkeit in der Pandemie entgegenzuwirken: Digitale Treffen und Veranstaltungen mit Hilfe von Videoplattformen wie „Zoom“.

Zu Gast in der Sendung war Dagmar Hirche, die Vorsitzende des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“, der solche Treffen organisiert und älteren Menschen hilft, mit entsprechenden digitalen Mitteln umzugehen. „Wir haben Veranstaltungen von Sitz-Tanz über Sitz-Yoga, wir schulen digital den Umgang mit Smartphone und Tablets, das Thalia-Theater ist zu Besuch bei uns…“, zählt die Vereinsvorsitzende in der Sendung beispielhaft auf, was digital möglich ist.

Neben Dagmar Hirche waren jedoch auch eine ganze Reihe der teilnehmenden Senior*innen zwischen 65 und 87 Jahren in der Sendung dabei – und das auf besondere Art und Weise: Sie waren digital aus ihren Wohnzimmern zugeschaltet. Gemeinsam haben sie eine mit einem Tanzlehrer online einstudierte Tanz-Choreografie im Sitzen vorgeführt.

Die Treffen im Rahmen des Projekts „Wir versilbern das Netz“, die seit rund sieben Jahren stattfinden, mussten im Frühjahr vergangenen Jahres aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form stattfinden. Seitdem habe es laut Hirche bereits 260 Zoom-Veranstaltungen mit insgesamt über 7.000 Gästen gegeben.

In dem Fernsehbeitrag wird allerdings auch kurz thematisiert, dass es immer noch Senior*inneneinrichtungen gebe, in denen keine Internetverbindung zur Verfügung gestellt werde oder dieses beispielsweise nur in Gemeinschaftsräumen verfügbar sei. Damit gibt es für eine Gruppe von Senior*innen mangels technischer Voraussetzungen schon eine große Hürde, entsprechende Angebote überhaupt wahrnehmen zu können.

Dagmar Hirche weist allerdings auch darauf hin, dass es zusätzlich zu den Problemen in den Einrichtungen auch arme Menschen gibt, die kein Internet hätten, weil sie es sich nicht leisten können. Grundsätzlich fordert die Vorsitzende von Wege aus der Einsamkeit daher: „In jeder Wohnung, wo Menschen leben, in jedem Raum, muss es eine Grundversorgung mit digitaler Teilhabe gebe.“

Den gesamten Beitrag können Sie direkt hier anschauen:

[embed]https://youtu.be/feC2XYF9NQ8[/embed]

Mehr zu dem Verein und seinen Aktivitäten finden Sie auf der Internetseite von Wege aus der Einsamkeit e.V.

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Auch in diesem Jahr soll wieder der „Goldene Internetpreis“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) verliehen werden. Bewerbungen von Projekten und Angeboten, die sich für die digitale Befähigung von Senior*innen einsetzen, können noch bis Mitte März eingereicht werden.

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Wie auch in den letzten Jahren will die BAGSO wieder Menschen, Initiativen, Vereine oder Kommunen auszeichnen, die einen Beitrag dazu leisten, älteren Menschen die digitale Welt näher bringen. Ausgelobt wird der Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Schirmherr ist in diesem Jahr der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

„Wie wichtig Unterstützung und Aufklärungsarbeit für ältere Menschen in der digitalen Welt sind, haben eindrücklich die vergangenen Monate der Corona-Pandemie gezeigt“, heißt es auf der Internetseite der BAGSO zu der diesjährigen Preisausschreibung. „Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich engagiert, um die Digitalisierung insbesondere auch für ältere Menschen verständlich und zugänglich zu machen. Der Goldene Internetpreis möchte dieses Engagement nachhaltig würdigen und unterstützen.“

Bewerbungen werden bis zum 15. März 2021 entgegengenommen. Die Gewinner*innen sollen dann beim 13. Seniorentag in Hannover am 24. November 2021 ausgezeichnet werden.

Der Goldene Internetpreis wird seit 2012 jährlich vergeben. In diesem Jahr sind für die Auszeichnung neben der BAGSO auch Deutschland sicher im Netz e.V. in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, Wege aus der Einsamkeit e.V., Deutsche Telekom und SAP verantwortlich.

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Am 2. Dezember hat das Bundesfamilienministerium zu einer Online-Veranstaltung im Rahmen des in diesem Jahr erschienenen Achten Altersberichts unter dem Titel „Ältere Menschen in der Pandemie – Digitale Technologien als Chance?!" eingeladen. Wir haben hier einige der Argumente und Vorschläge als Einblick zusammengefasst.

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Im August dieses Jahres ist der Achte Altersbericht der Bundesregierung veröffentlicht worden. Der Achte Altersbericht widmet sich der überwiegend der technischen Entwicklung und trägt den Titel „Ältere Menschen und Digitalisierung“. Bereits am 5. November hatte das zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) zu einer Auftaktveranstaltung zu Bericht eingeladen. Der eigentliche Bericht der Sachverständigenkommission, der von der Bundesregierung nur noch um eigene Stellungnahmen zu den Ergebnissen ergänzt worden ist, wurde bereits im Januar vorgelegt. Damit konnten die Entwicklungen der Corona-Pandemie noch nicht mit in die Analyse einbezogen werden.

Die am 2. Dezember organisierte Online-Veranstaltung des BMFSFJ sollte diese Diskussion nun nachholen. Dabei haben Mitglieder der Sachverständigenkommission gemeinsam mit der Vorsitzenden des Vereins „Wege aus der Einsamkeit e.V.“, Dagmar Hirche, und Janina Stiel von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) diskutiert. Die anderthalbstündige Veranstaltung widmet sich im ersten Teil der aktuellen entstanden (digitalen) Bedarfe älterer Menschen in der Corona-Pandemie, im zweiten Teil geht es dann vor allem um Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technologien im Alter.

Einleitend hat der Vorsitzende der Achten Altersberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse von der Universität Heidelberg, auf den Altersbericht Bezug genommen und in die Ergebnisse eingeführt. Er wies darauf hin, dass der Bericht bereits Aspekte, die in der aktuellen Diskussion häufiger eine Rolle spielen, aufgegriffen hatte. So habe man sich mit der Frage nach der Bedeutung der Digitalisierung in Bezug zur sozialen Teilhabe (1.), zur Kommunikation (2.), bei Dienstleistungen (3.), Assistenz bei Mobilität und im Wohnraum (4.), Verbesserung der medizinischen Versorgung (5.) und im Pflegeberich (6.) beschäftigt.

Ein konkretes Beispiel, wie digitale Unterstützung im Alltag Älterer aussehen könnte, hatte der Psychologe und Alternsforscher Prof. Dr. Hans-Werner Wahl in einem Wortbeitrag verdeutlicht: „Da kommt die Altenpflegerin mit dem Tablet zu einer Bettledrigen Person und sagt: ‚Liebe Frau Schmidt, schauen Sie, hier sind Ihre Tochter und Ihr Enkel und wollen mit Ihnen reden (…). Sie haben auch ein paar tolle Fotos vorbereitet, die sie Ihnen zeigen wollen. Und wenn wir schon dabei sind – wenn  Sie fertig sind komme ich nochmal und zeige Ihnen, dass Sie vielleicht auch noch Lust haben Doppelkopf zu spielen mit den Anderen (…).“

Konkrete Unterstützung bietet auch der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ an. Dagmar Hirse skizzierte in ihrem Redebeitrag die Arbeit des Vereins in Bezug zur digitalen Unterstützung. Insgesamt habe Wege aus der Einsamkeit bereits 7.000 Menschen im Umgang mit entsprechenden Geräten unterstützt. Auch digital finde immer mehr Hilfe statt: Treffen über die Kommunikationsplattform Zoom gehörten ebenso dazu wie kleine Erklärvideos zur Smartphone-Nutzung.

Das Problem liege insgesamt nicht bei den älteren Menschen, die die Technologien nicht nutzten, sondern vielmehr an zu wenig Angeboten. Ein häufiger Fehler dürfe nach Auffassung der Vereinsvorsitzenden nicht gemacht werden: „Man traut älteren Menschen viel zu wenig zu, man reduziert sie immer auf das, was sie nicht können.“ Weitere Vorschläge von Dagmar Hirse zur besseren Unterstützung Älterer sind beispielsweise entsprechende Sendungen in den dritten Programmen oder Hilfestellungen in Ortsämtern.

„Was uns fehlt ist (…) eine bundesweite Strategie und Strukturen“, stellt Janina Stiel von der BAGSO in einem Redebeitrag fest. Zu oft verlasse man sich auf freiwillig Engagierte und das Ehrenamt. „Es gibt natürlich auch Hauptamtliche in den Volkshochschulen, in Mehrgenerationenhäusern, aber das ist zu wenig für die Älteren, die auf der Suche sind“, so Stiel weiter. Sie wiederholte in der Debatte auch die BAGSO-Forderung nach einem „Digitalpakt Alter".

Es sei richtig, die Kommunen bei digitalen Unterstützungsangeboten zu stärken, „aber (…) wir brauchen noch einen anderen Akteur, den wir ansprechen, und das ist die Bauwirtschaft“, merkt Dr. Sibylle Meyer vom SIBIS-Institut in Berlin an. Die Immobilien müssten so ausgestattet sein, dass die Möglichkeiten überhaupt erst zu nutzen seien.

An der Online-Veranstaltung haben laut Moderatorin über 500 Menschen live teilgenommen. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann noch bis einschließlich 26. Dezember 2020 angesehen werden. Dort ist auch der Chatverlauf des Live-Chats zur Veranstaltung nachzulesen.

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Der Verein "Wege aus der Einsamkeit e.V." hat auf der Videoplattform YouTube eine neue Videoreihe begonnen, um Senior*innen mit kurzen Erklärvideos zu zeigen, wie Smartphones genutzt werden können.

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Auf dem neuen YouTube-Kanal des Vereins Wege aus der Einsamkeit e.V. finden Sie seit einigen Monaten kurze Videobeiträge, die Funktionen eines Smartphones in leicht verständlicher Weise erklären. Unter dem Motto „Wir versilbern das Netz. Digitale Teilhabe im Alter“ stellt Vereinsgründerin Dagmar Hirche Smartphone-Möglichkeiten wie den Kurznachrichtendienst WhatsApp oder die Corona-Warn-App vor. In der kürzlich erschienen 11. Folge ist die App der Deutschen Bahn Thema des Erklärvideos. Dabei werden die Apps und Funktionen jeweils sowohl für iPhones (Smartphones von Apple) als auch für Android-Smartphones (Betriebssystem anderer Anbieter) in den Videos separat vorgestellt.

Mittlerweile hat der YouTube-Kanal über 1.000 Abonennt*innen. Ein Abonnement auf YouTube benachrichtigt Sie über neue Videos des abonnierten Kanals und ist nicht mit Kosten verbunden. Einen kurzen Ankündigungs-Film zu der Videoreihe können Sie direkt hier anschauen.

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=Fn1F3FiDB-g;feature=youtu.be[/embed]

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Seit 2012 wird der "Goldene Internetpreis" von einem Bündnis aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft ausgeschrieben. Bis zum 31.08.2019 können sich Initiativen, die sich für die aktive und sichere Nutzung von digitalen Möglichkeiten im Alltag älterer Menschen engagieren, bewerben. Die Preise werden in drei Kategorien vergeben:

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  1. Senior/innen, die als Internetlots/innen für Gleichaltrige aktiv sind,
  2. generationsübergreifende Projekte und
  3. vorbildlich vernetzte Gemeinden, Kommunen und Quartiere.

Die Preise haben insgesamt einen Wert über 10.000 Euro. Die Gewinner/innen werden von einer Fachjury ausgewählt und zur Preisverleihung im Herbst eingeladen. Interessierte können sich auf der Website www.goldener-internetpreis.de selbst bewerben oder auch andere nominieren. Die Bewerbungsfrist endet am 31.08.2019.

Folgende Organisationen stehen hinter dem diesjährigen Preis:

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO),
  • Deutschland sicher im Netz e.V. in Kooperation mit Wege aus der Einsamkeit e.V.,
  • Deutsche Telekom
  • Google Deutschland
  • SAP Deutschland

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