Logo DISW


Das diesjährige Altenparlament trat mit vielen Forderungen und Anregungen im Kieler Landeshaus an die Landespolitik heran. Mit Nachdruck warben die Deligierten für ein stärkeres, generationenübergreifendes Miteinander in der Gesellschaft. 

Weiterlesen

Die 84 Delegierten des 27. Altenparlaments aus seniorenaktiven Verbänden und Organisationen verabschiedeten rund 50 Anträge. Als ein wesentliches Element zur Förderung des Miteinanders forderten die Delegierten mehr Umsicht beim Wohnungsbau – bezahlbar, barrierefrei, mit Anschluss zur täglichen Versorgung und nicht zuletzt mit breitem Raum für Kontaktmöglichkeiten, um einer Isolation im Alter entgegenzuwirken. Dies hatte bereits der Sozialpsychiater Prof. Klaus Dörner in einem einleitenden Vortrag angesprochen. Seinem Ruf nach „Gemeinwohl“-Projekten entspricht so auch die Forderung des Altenparlaments nach „Mehrfunktionshäusern“. Landtag und Landesregierung wurden zudem aufgefordert, einen „Preis für vorbildliche, soziale und finanzierbare Wohnraumversorgung“ auszuschreiben.

Weitere Themenbereiche waren der ÖPNV, Gesundheit und Ehrenamt. So erging unter anderem erneut die Forderung an die Politik, die freiwillige Abgabe des Führerscheins mit einem kostenfreien, „auf Zeit begrenzten Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr“ zu honorieren.Ferner verlangten die Senioren, die wohnortnahe medizinische Versorgung zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. In diesem Zusammenhang wurden ausdrücklich die Hospize einbezogen. Und: Das Plenum sprach sich für die Einrichtung einer „Landesstiftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement“ aus.

Weitere Informationen: Altenparlament Schleswig-Holstein

Schließen


Am 17. September 2015 fand die dritte Schulung für kommunale Seniorenbeiräte statt. Die Schulungsmaterialien stehen unten zum Download bereit.

Weiterlesen

Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein hatte diesmal nach Bad Schwartau eingeladen. Neben der Vermittlung von Grundlagen in der Seniorenbeiratsarbeit hatte das Aufbaumodul am Nachmittag das Schwerpunktthema Wohnformen im Alter.

Es geht um eine Förderung der fachlichen Kompetenz des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Seniorenvertretungen durch Wissensvermittlung und einen intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. In einem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess der Mitglieder von Seniorenbeiräten in den Städten, Gemeinden und Kreisen Schleswig-Holsteins, der Vorstandsmitglieder des Landesseniorenrates, dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft sowie weiterer Dozenten werden die Schulungsinhalte erarbeitet und für die spezifischen Interessen der Teilnehmenden vertieft. Als Gastreferentin für das Aufbaumodul zum Thema Wohnen im Alter konnte Irene Fuhrmann der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter in Schleswig-Holstein (KIWA) gewonnen werden.

Weitere Informationen: Präsentation zum Grundmodul Handout zum Grundmodul Präsentation zum Aufbaumodul "Wohnformen im Alter"

Schließen


Seit fast fünf Jahren fördert das Sozialministerium Schleswig-Holstein zusammen mit dem Spitzenverband der Pflegekassen das Kompetenzzentrum Demenz der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V.. Das Kompetenzzentrum hat den Auftrag, die Versorgungsstrukturen des Landes für Menschen mit Demenz und deren Angehörige auszuweiten, zu verbessern und qualitätsgesichert zu erhalten.

Weiterlesen

Mit einer kleinen Informations- und Festveranstaltung möchte das Kompetenzzentrum Demenz am 01.10. im Landeshaus Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. Die zentralen Projekte und Publikationen werden durch das Kompetenzzentrum und seine Kooperationspartner in Vorträgen und an Ständen vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine schriftliche Anmeldung bis zum 24.09. ist allerdings erforderlich.

Kontakt:

Kompetenzzentrum Demenz Alter Kirchenweg 33-41, 22844 Norderstedt Tel. 040/60926 421, Fax 040/308 57 986 Email: info@demenz-sh.de

Schließen


Wichtige Voraussetzungen für eine aktive und gesundheitsfördernde Lebensgestaltung sind entsprechende Angebote für Seniorinnen und Senioren auf kommunaler Ebene. Die BAGSO führt das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ durch. Sie können sich an den Onlinebefragungen zum Projekt beteiligen.

Weiterlesen

Das Angebot zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf kommunaler Ebene kann durch moderierte Prozesse unter Beteiligung möglichst vieler Akteure in der Seniorenarbeit deutlich verbessert werden.

In Online-Befragungen ermittelt die BAGSO, ob a) Fachkräfte in den Kommunalverwaltungen von Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie b) Akteure in der Seniorenarbeit (z.B. in Wohlfahrtsverbänden, Seniorenbüros und -beiräten) auf der Basis der Gegebenheiten vor Ort entsprechende partizipative Prozesse in Eigenregie umsetzen können und welche Unterstützung sie ggf. für sinnvoll erachten.

In einer weiteren Befragung ermittelt die BAGSO, ob Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheits-, Demografie- oder tangierenden Berufen Interesse haben, Kommunen in einem partizipativen Prozess zur Gesundheitsförderung im Alter zu unterstützen bzw. welchen konkreten Bedarf sie ggf. an fachlichen oder methodischen Zusatzqualifikationen haben.

Eine Teilnahme an den Befragungen ist bis zum 9. Oktober 2015 möglich.

Es sind alle o.g. Zielgruppen eingeladen, sich an den Online-Befragungen zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

Schließen


Moderater Sport und Bewegung sind bekanntlich die beste Medizin, um Verschleißerscheinungen, die sich mit zunehmendem Alter am Bewegungsapparat bemerkbar machen können, entgegenzuwirken. Der Landessportverband Schleswig-Holstein lädt alle Interessierten am 22. September 2015 zu einem Vortrag von Dr. Sönke Sönnichsen aus dem Orthopaedicum Kiel ein.

Weiterlesen

Während dieses Vortrages erhalten Sie Informationen über Osteoporose, Arthrose, Abnahme der Muskelkraft und Sturzgefährdung sowie über die Möglichkeiten der Prävention durch Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichende Vitamin D - Versorgung. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit für Diskussionen und Fragestellungen.

Zeit und Ort: Am 22. September 2015, 18.00-20.00 Uhr im „Haus des Sports“, Hans-Hansen Saal, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel Zielgruppe : Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen und Verbänden sowie weitere Interessierte. Die Teilnahme ist kostenlos! Es wird um Anmeldung gebeten unter folgender E-Mail Adresse: brigitte.roos@lsv-sh.de , Brigitte Roos, Referentin für Seniorensport Landessportverband Schleswig-Holstein e.V. www.lsv-sh.de

Schließen


Der Landesseniorenrat in Schleswig-Holstein hatte zu einer weiteren Schulung für kommunale Seniorenbeiräte geladen. Die Schulung am 18. Juni 2015 gliederte sich in ein Grundmodul zur Vermittlung von Grundlagen in der Seniorenbeiratsarbeit und ein Aufbaumodul mit dem Thema Pressearbeit. Die Schulungsmaterialien stehen unten zum Download bereit.

Weiterlesen

Gemeinsames Ziel aller Seniorenbeiräte in Schleswig-Holstein ist, die Gesellschaft und ihre Zukunft im Interesse der älteren Generation mitzugestalten. Eine erfolgreiche politische Partizipation im o.g. Sinne erfordert neben wertvollen Erfahrungen auch Qualifikationen unterschiedlichster Art. Ziel muss es sein, die kommunalen Seniorenbeiräte in den Städten, Gemeinden und Kreisen in Schleswig-Holstein dahingehend zu unterstützen, sich zu immer qualifizierteren Interessenvertretungen auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln.

Es geht um eine Förderung der fachlichen Kompetenz des ehrenamtlichen Engagements im Rahmen von Seniorenvertretungen durch Wissensvermittlung und einen intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander. In einem gemeinsamen Lehr- und Lernprozess der Mitglieder von Seniorenbeiräten in den Städten, Gemeinden und Kreisen Schleswig-Holsteins, der Vorstandsmitglieder des Landesseniorenrates, dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft sowie weiterer Dozenten werden die Schulungsinhalte erarbeitet und für die spezifischen Interessen der Teilnehmenden vertieft. Als externe Dozentin konnte für das Aufbaumodul zum Thema Pressearbeit Iris Guhl-Lengeling gewonnen werden.

Weitere Informationen: Präsentation zum Grund- und Aufbaumodul Handout zum Grundmodul

Schließen


Der Landessportverband Schleswig-Holstein unterstützt über das Projekt „AKTIV 50 PLUS“ landesweit Aktionen und Veranstaltungen finanziell, die den Seniorensport über den regulären Übungsbetrieb hinaus aktivieren und fördern.

Weiterlesen

Damit sollen inhaltlich neue Angebote für ältere Menschen etabliert werden (z. B. gesundheitsorientierte, sportartenübergreifende oder altersübergreifende Angebote, Trendsportarten), sowie aktiver Beitrag zur Mitgliedergewinnung geleistet werden und die Vernetzung mit anderen Partnern vorangetrieben werden. Sportvereine sind aufgerufen, von dieser Fördermöglichkeit Gebrauch zu machen, denn der Seniorensport gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Weitere Informationen: Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.

Schließen


Der Bundeswettbewerb „Gesund älter werden in der Kommune“ ist gestartet. Bundesweit sind Kommunen aufgerufen, bis zum 24. September 2015 Projekte, Maßnahmen und Ideen zum Wettbewerbsthema Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen einzureichen.

Weiterlesen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankversicherung e.V. (PKV) und den kommunalen Spitzenverbänden verfolgt mit dem Bundeswettbewerb das Ziel, hervorragende kommunale Aktivitäten im Bereich der Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen zu identifizieren, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auszuzeichnen. Die Wettbewerbsprojekte werden mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro prämiert.

Der Wettbewerb und die damit einhergehende Würdigung der kommunalen Strategien zur Gesundheitsförderung älterer Menschen sind ein wichtiger Baustein des bundesweiten BZgA-Programms „Älter werden in Balance“. Mit dem demografischen Wandel wird die Zahl der älteren Menschen stark zunehmen - eine Gesundheitsförderung bis ins hohe Alter wird daher immer wichtiger, um beispielsweise Pflegebedürftigkeit vorzubeugen. Mit einem Präventionsengagement soll älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes und mobiles Leben ermöglicht werden. Der Blick auf die kommunale Ebene ist dabei besonders wichtig, weil es sich hier um das konkrete Lebensumfeld handelt.

Für den Wettbewerb werden Aktivitäten und Maßnahmen aus allen Bereichen der Bewegungs- und Mobilitätsförderung älterer Menschen gesucht. Hierzu zählen u.a.:

  • kommunale Konzepte zur Bewegung- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen
  • Maßnahmen und Angebote alltagsbezogener Bewegungs- und Mobilitätssteigerung älterer Menschen
  • Bewegungsräume/Bewegungsparcours in Stadtvierteln und Grünanlagen
  • barrierefreie und bewegungsförderliche Gestaltung des öffentlichen Raums
  • wohnortnahe Infrastrukturen
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs
  • (Weiter-)Entwicklung und Ausbau von Mobilitätshilfediensten
  • Stärkung der Gesundheits- und Bewegungskompetenz sowie des Wissens um die gesundheitliche Bedeutung körperlicher
  • Aktivität bei älteren Menschen
  • Unterstützung von Akteuren in der Kommune bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Bewegungs- und
  • Mobilitätsförderung älterer Menschen

Eingeladen sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter können nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt. Anmeldeunterlagen stehen unter www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de zur Verfügung.

Der Wettbewerb findet seinen Abschluss mit einer Preisverleihung im März 2016 in Berlin.

Schließen


Am 20. Mai 2015 gründete sich der Runde Tisch "Gutes Leben mit Demenz auf Sylt". Damit wollen die Initiatoren die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Beratungs- und Begleitstrukturen für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen auf der Insel Sylt vorantreiben sowie die Öffentlichkeit für das Thema Demenz sensibilisieren.

Weiterlesen

Über 20 Personen aus Vereinen, Initiativen, Verbänden, der Gemeinde Sylt, dem Amt Landschaft Sylt und dem Kreis Nordfriesland waren zum Gründungstreffen des Runden Tischs "Gutes Leben mit Demenz auf Sylt" eingeladen, um über Beratungs-, Unterstützungs- und Dienstleistungsangebote für Menschen mit Demenz auf Sylt zu beraten sowie die Vernetzung der Akteure und der Angebote vor Ort voranzutreiben. Gleichzeitig wurde eine Akzeptanz- und Informationskampagne angestoßen, um öffentlich auf das Thema Demenz sowie mögliche frühzeitige Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Die Initiative und Leitung des Runden Tisches geht von Heinrich Jensen, Berufsbetreuer, Marco Oliver Pohl der Lebenshilfe Sylt, Angelika Lies der Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland sowie Prof. Dr. Andreas Lager, Prof. Dr. Mary Schmoecker und Fabian Frei vom Deutschen Institut für Sozialwirtschaft aus.

Begleitet wird der Runde Tisch durch ein Projekt des DISW zur Entwicklung eines Handlungskonzeptes für Menschen mit dementieller Erkrankung und deren Angehörigen, gefördert durch das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA).

Das Thema ist für Sylt relevant, da aufgrund der demografischen Veränderungen (weniger Nachwuchs bei steigender Lebenserwartung) mit einem wachsenden Anteil von Menschen mit Demenz an der Gesamtbevölkerung zu rechnen ist.

Das Alter gilt als entscheidender Risikofaktor für eine Demenzerkrankung. Nach dem 65. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich an. Weniger als drei Prozent der Erkrankungen treten unterhalb dieser Altersgrenze auf.

Momentan sind auf der Insel Sylt rund 4.900 Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahre alt. Im Jahr 2030 werden es aktuellen Berechnungen zufolge etwa 5.200 Personen sein. Für das Gemeindegebiet Sylt kann auf Basis der vorhandenen Datenlage eine Hochrechnung von Demenzerkrankungen erfolgen. Demnach sind im Moment rund 350 Menschen von den verschiedenen Formen der Demenz betroffen – im Jahr 2030 werden es Berechnungen zufolge über 400 Personen sein.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage beim Deutschen Institut für Sozialwirtschaft.

Schließen


Die Zeitschrift "forum" ist das Mitteilungsblatt des Landesseniorenrates Schleswig-Holstein e.V.. Ausgabe 1/2015 widmet sich erstmals den hochsensiblen Themen Sterben, Hospize und Palliativversorgung.

Weiterlesen

Daneben finden weitere Informationen über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe aus der Seniorenpolitik und Seniorenbeiratsarbeit in Schleswig-Holstein platz.

Exemplare der "forum" können auf Anfrage an die Geschäftsstelle des Landesseniorenrats Schleswig-Holstein e.V. bestellt werden. Gleichzeitig werden die aktuellen Ausgaben auf der Internetseite des Landesseniorenrates Schleswig-Hosltein zeitnah zum Download bereitgestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landesseniorenrates.

Schließen