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19. Juni 2018

Ernährung im Alter und bei Pflege

Etwa jede zwölfte der über 60jährigen Personen in Deutschland leidet an einer Mangelernährung – das heißt, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit den lebensnotwendigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, die er für einen gesunden Stoffwechsel bedarf. Ursache können nicht nur körperliche Beeinträchtigungen wie Schluckbeschwerden oder Appetitlosigkeit sein, sondern auch fehlendes Wissen über Ernährung oder kognitive Erkrankungen wie Demenz. Doch wie ernährt man sich eigentlich altersgerecht? Welche Folgen kann eine Mangelernährung für die Betroffenen haben und wie können Angehörige und Pflegende helfen?

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Dazu berichtet die Ostthüringer Zeitung und wirft unter anderem die obigen Fragen über die wenig diskutierte – wohl aber fast jede zehnte ältere Person in Deutschland treffende – Angelegenheit auf. Während das Universitätsklinikum Jena zwar in dem Artikel zu einem „Pflegeabend“ einlädt, an dem sich informiert und ausgetauscht werden kann, sind solche Veranstaltungen für Interessierte zum Teil nur schwer zu erreichen.

So hat alternativ das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) kürzlich einen ausführlichen Ratgeber zum Thema „Essen und Trinken bei pflegebedürftigen Menschen“ veröffentlicht – diesen finden sie in voller Länge hier.

Darin gibt es nicht nur informative Kapitel wie „Gut zu wissen“, sondern auch Praxistipps zum Thema Flüssigkeitsmangel und Appetitanregung. Außerdem enthält der Ratgeber verschiedene Kontakte zu Anlaufstellen für Unterstützung und Hilfe und beantwortet Fragen wie „Wann ist ärztlicher Rat gefragt?“ und „Wo gibt es Hilfsmittel zur Pflege?“.

Essen und Trinken seien ein Leben lang hochbedeutsam für Körper und Seele, so das ZQP. Deswegen sei gesunde Ernährung bis ins hohe Alter wichtig für das Wohlbefinden. Die übersichtliche und leicht verständliche Gestaltung des Ratgebers mit vielen praktischen Tipps und Informationen sollen besonders Angehörige im Pflegealltag unterstützen.

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