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3. März 2017

Interkulturelle Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

Die Ausbildung des Robert Bosch Krankenhauses sollen Menschen absolvieren, die aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder dem Iran geflohen sind bzw. an einer interkulturellen Zusammenarbeit interessiert sind.

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Durch die Ausbildung erhalten die Teilnehmer/innen die staatliche Anerkennung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in sowie das Zertifikat „Interkulturelle Pflegeausbildung“. Mehr zu der Ausbildung finden Sie auf den Internetseiten des Robert Bosch Krankenhauses.

Ein Auszug aus der Ausbildungsbeschreibung: „Unter dem Motto mit- und voneinander lernen erfolgt die Ausbildung zusammen mit Bewerbern, die sich insbesondere für die arabische Kultur interessieren und eine ausgewiesene interkulturelle Kompetenz erwerben wollen.“ Der Inhalt des interkulturellen Zusatzangebotes wurde unter Berücksichtigung von „fachsprachlichen Bezügen – arabisch/deutsch für beide Zielgruppen“ zusammengestellt. Fraglich bleibt

  • warum im sprachlichen und kulturellen Kontext nur auf den Irak und Syrien, nicht aber auf Afghanistan (Amtssprachen Paschto, Dari/Persisch) und den Iran (Amtssprache Farsi/Persisch) eingegangen wurde sowie
  • warum der Fokus bezüglich Migration auf den Aspekt Flucht gelegt wurde.

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