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5. November 2013

Förderung rechtlicher Vorsorge in Schleswig-Holstein

Momentan sind in Schleswig-Holstein über 50.000 Menschen aufgrund Alters, Krankheit oder Behinderung auf die Hilfe einer rechtlichen Betreuung angewiesen. Diese Hilfe wird etwa zur Hälfte von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern geleistet. Die schleswig-holsteinischen Betreuungsvereine leisten auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit. Das Justizministerium hat die finanzielle Unterstützung zum 1. Oktober 2013 vom Sozialministerium übernommen. Es ist geplant, die bisherige Förderung ab 2014 aufzustocken.

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Justizministerin Anke Spoorendonk hat am 4. November anlässlich der Auftaktveranstaltung des Projektes zur „Förderung rechtlicher Vorsorge in Schleswig-Holstein“ die Wichtigkeit von ehrenamtlicher Betreuung und Vorsorgevollmachten betont. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Projekt „Förderung rechtlicher Vorsorge in Schleswig-Holstein“, das der Ausbildung sogenannter Vorsorgelotsen dient. Dabei werden ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger geschult, um in der Folge – unterstützt durch den örtlichen Betreuungsverein – über Vorsorgevollmachten zu informieren. Das Land fördert das Projekt „Förderung rechtlicher Vorsorge in Schleswig-Holstein“ mit Investitionsmitteln in Höhe von 86.000,- Euro. Schleswig-Holstein liegt 2013 bei den neu eingetragenen Vorsorgevollmachten bezogen auf die Einwohnerzahl der Länder bundesweit an zweiter Stelle: Der Bundesschnitt liegt bei 40 Vorsorgevollmachten pro 10.000 Einwohner, in Schleswig-Holstein sind es 71 Vorsorgevollmachten.

Weitere Informationen unter:

www.schleswig-holstein.de/MJKE/DE/Justiz/DasIstIhrRecht/DasIstIhrRecht_node.html

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