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26. März 2021

Gesundheitsförderung: Ältere Menschen erreichen, aber wie?

Kommunale Gesundheitsförderung erreicht ältere Menschen mit besonderen Bedarfen oft nicht. Um dabei zu unterstützen, neue Zugangswege zu schaffen, hat das Projekt „Im Alter IN FORM“ eine Arbeitshilfe für die Senior*innenarbeit veröffentlicht.

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„Im Alter IN FORM – Potenziale in Kommunen fördern“ heißt das Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), welches die neue Arbeitshilfe herausgegeben hat. Das Projekt ist Teil von „IN FORM“, einer bundesweiten Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.

Die Gesundheitsförderung in den Kommunen versucht stets, möglichst viele Menschen zu erreichen und für entsprechende Angebote zu gewinnen. Gerade bei den Älteren funktioniere das allerdings nicht immer gut: „Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass es in manchen Kommunen nicht immer einfach ist, die verschiedenen Zielgruppen älterer Menschen zu erreichen und sie zur Teilnahme an Angeboten zur Gesundheitsförderung zu motivieren“, heißt es auf der Seite von „Im Alter IN FORM“ zu der Publikation.

„Oftmals fühlen sich ältere Menschen durch schriftliche Einladungen, Flyer oder Veröffentlichungen, die über Angebote zur Gesundheitsförderung informieren, nicht angesprochen oder sie können die Angebote aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen oder individuellen Hemmschwellen nicht wahrnehmen.“ Daher wird in der zweiteiligen Arbeitshilfe auf wichtige Aspekte beim Zugang zu älteren Menschen hingewiesen.

Zu beachten seien dabei unter anderem die unterschiedlichen und vielfältigen Lebenssituationen älterer Menschen, verständliche und motivierende Ankündigung zu Angeboten oder die gemeinsame Gestaltung der Angebote zusammen mit der Zielgruppe. Hilfreich sei es auch, mögliche Hemmschwellen im Vorfeld zu erkennen und zu überwinden.

Konkretisiert werden diese Punkte im ersten Teil der Arbeitshilfe mit dem Titel „Brücken bauen und Türen öffnen“. „Angebote niedrigschwellig gestalten“ heißt der zweite Teil, hier geht es weniger um die Frage, wie Senior*innen erreicht werden können, im Mittelpunkt stehen Aspekte möglichst barrierefreier Angebote.

Beide Teile richten sich an die Gesundheitsförderung und Senior*innenarbeit und sind unter diesem Link abrufbar.

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