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Allgemein

Um die zeitgemäße und differenzierte Wahrnehmung des gesellschaftlichen Bildes älterer Generationen zu fördern und auf die wertvolle, lebenserfahrene Leistungsfähigkeit, Engagement und Kreativität vieler Senior_innen in einer zukunftsfähigen Gesellschaft bei Einbeziehung aller Generationen hinzuweisen, wurde am 18.11.2014 der Deutsche Alterspreis 2014 der Robert Bosch Stiftung von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Manuela Schwesig verliehen. Die drei kreativsten Ideen im und für das Alter wurden mit insgesamt 120.00€ dotiert. In diesem Zuge wurde auch der Otto Mühlschlegel Preis für besondere Verdienste um das Alter an den Bonner Senior Experten Service (SES) verliehen.

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Die drei Projekte sind Beispiele dafür, wie ein Engagement von und für ältere Menschen auch in Zukunft aussehen kann und Potentiale gentuzt werden. So erhielt die „Werkstatt der Generationen“ an der Integrativen Montessori Schule München den ersten Preis mit 60.000€ (klicken Sie bitte jeweils auf den Namen der Projekte für mehr Informationen). Jeweils 30.000€ gingen an Gunda Krauss aus München mit ihrem Projekt „Route 76“ und das Ausstellungskonzept „Hey Alter…!“ des Lehmbruck Museums in Duisburg.

Mehr Informationen zum Deutschen Altenpreis 2014 erhalten Sie auch auf der Internetseite der Robert Bosch Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit hat das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg ein Internetportal zum Thema Sucht im Alter veröffentlicht.

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Ausgangspunkt ist die fehlende Präsenz des Themas in den verschiedenen im Feld tätigen Einrichtungen, weder gibt es etablierte Umgangsweisen, noch haben sich Suchthilfeeinrichtungen auf das Thema Sucht im Alter ausreichend spezialisiert.

Das Portal richtet sich an Betroffene, Interessierte und Fachkräfte, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten oder in Einrichtungen für ältere Menschen Arbeiten. In dem Portal finden sich umfassende Informationen zum Themenkomplex, wie Statistiken und Erkenntnisse, desweiteren Literaturhinweise und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit suchterkrankten älteren Menschen. Weiterhin bietet es eine eigene Kategorie zu Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sucht- und Pflegeeinrichtungen, bis hin zur Vorstellung von Modellprojekten die sich der Problematik angenommen haben.

Hier gelangen Sie zum Portal „Sucht im Alter“

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Im Juni dieses Jahres hat das Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein, zusammen mit dem St. Elisabeth Krankenhaus Eutin neue Zahlen zur Prävalenz - das ist die Zahl Erkrankter zu einem bestimmten Zeitpunkt - von dementiellen Erkrankungen in Schleswig-Holstein veröffentlicht. Grundlage der Erhebung waren die zuletzt 2011 erschienen Zensusdaten. Auf Basis dieser Daten und der Fortschreibung der Bevölkerungszahlen Schleswig-Holsteins wurden die neuen Daten für die Stadt- und Landkreise hochgerechnet. Die Berechnung erfolgte auf Grundlage von Daten von Alzheimer Europe.

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Zum Stichtag, dem 31.12.1013 wird in Schleswig-Holstein von 53.500 Betroffenen Personen ausgegangen. Die Zahlen zeigen eine hohe Altersassoziierung, denn es ist äußerst selten, dass Menschen vor dem 65. Lebensjahr betroffen sind. Weiterhin ist das Bild von Demenz weiblich, denn 66% der erkrankten Personen sind Frauen. Zum Teil lässt sich diese statistische Signifikanz durch eine höhere Lebenserwartung von Frauen erklären, zum anderen aber dadurch, dass Frauen ein höheres Risiko haben an einer Demenz zu erkranken.

Auf der Internetseite des Kompetenzzentrums Demenz können Sie sich über die weiteren Erkenntnisse der Erhebung und das Krankheitsbild informieren. Unten stehend finden Sie entsprechende Verlinkungen:

 

Hier gelangen Sie zur Demenzkarte 2014 Schleswig-Holstein

Hier gelangen Sie zur Internetseite des Kompetenzzentrums Demenz

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Gemeinsam haben die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einen  Flyer zum Thema „Pseudodemenz“ entwickelt. Häufig fällt die Abgrenzung zwischen Depression und Demenz bei beginnender Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche im Alter zunächst schwer. Der Flyer macht auf diese Problematik aufmerksam und bietet Informationen dazu, wo Betroffene sich Hilfe holen können.

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Klicken Sie hier, um den Flyer aufzurufen.

Weitere detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie u.a. auf der Internetseite der BPtK. 

Informationen rund um das Thema Depression finden Sie auf der Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Die BAGSO stellt auf ihrer Internetseite weitere allgemeine Informationen zum Thema Gesundheit zur Verfügung.

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Im Turm des Rathauses der Stadt Kiel lagern etwa 2 Millionen Fotos, Negative und Glasplatten, eine erstaunliche Fülle an Materialien die es zu sortieren und Katalogisieren gilt.

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Bereits seit fünf Jahren sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs damit beschäftigt die Negative des Fotografen und Bildreporters Friedrich Magnussen (1914-1987) zu digitalisieren. Einige Fotos stellen die Verantwortlichen jedoch vor Rätsel, denn oftmals ist nicht nachzuvollziehen wo die Fotos aufgenommen wurden und welche konkreten Ereignisse abgebildet sind.
Aus diesem Grund setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs nun auf die Mithilfe der Bevölkerung. Auf der Internetseite www.kiel.de wurden zunächst 50 Bilder veröffentlicht, bei deren Verortung Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind mitzuhelfen. Wer die Geschichte hinter einem der Bilder kennt, kann unter Angabe der entsprechenden Signatur eine E-Mail an „raetselbilder-stadtarchiv@kiel.de“ schicken und somit helfen die Rätsel um die Fotos zu lüften.

Hier gelangen Sie zum Aufruf auf www.kiel.de

Hier können Sie sich die Bilder ansehen

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Viele Pflegefachkräfte und pflegende Angehörige sind unzufrieden mit dem bürokratischen Aufwand der Pflegedokumentation. Um eine Vereinfachung der Dokumentation voranzubringen hat das Bundeministerium für Gesundheit ein Projekt zum Abbau der Bürokratie in der Pflegedokumentation finanziell unterstützt.

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Ziel war es mehrere Vorschläge zum Abbau der Bürokratie zu finden. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Strukturkonzept für die Pflegedokumentation im ambulanten und stationären Bereich entwickelt, auf dessen Basis Modellbögen zur Dokumentation entwickelt wurden. Insgesamt testeten 26 stationäre Pflegeeinrichtungen und 31 ambulante Pflegedienste diese Bögen. Der Fokus lag dabei vor allem auf Praxistauglichkeit. Das Projekt wird als erfolgreich bewertet, da es gelang den Dokumentationsaufwand erheblich zu reduzieren.
Weitere Schritte zur Umsetzung und Implementierung der Erfahrungen mit dem Projekt sind derzeit mit den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigten für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit geplant.
Alle Ergebnisse des Projektes sind in dem Abschlussbericht „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ (der Link befindet sich im unteren Abschnitt dieses Artikels) zu finden.

Weiterführende Informationen:

Abschlussbericht „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“

Artikel des Bundesministeriums für Gesundheit

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Alzheimer ist mit rund 1,2 Millionen Patienten eine Volkskrankheit. Dementsprechend groß ist auch die Sorge der Deutschen, selbst im Alter von der Alzheimer-Krankheit betroffen zu sein.

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Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) fürchtet fast die Hälfte aller Deutschen (45%) eine solche Erkrankung. Dabei ist die Sorge bei Frauen deutlich größer (51%) als bei Männern (39%). Die Sorge nimmt auch zu, wenn es in der Familie (66%) oder im Bekanntenkreis (58%) einen Alzheimer-Patienten gibt.

Das größte Alzheimer-Risiko ist bekanntlich das Alter. Folgerichtig nimmt auch die Sorge vor der Erkrankung mit steigendem Alter zu. Während sich nicht einmal jeder Fünfte der 16 bis 29-Jährigen (18%) um seine Gedächtnisleistung im Alter Gedanken macht, sind es bei den 50 bis 59-Jährigen schon mehr als die Hälfte (54%). Noch präsenter wird das Thema bei den 60 bis 69-Jährigen (62%) und bei den
über 70-Jährigen, wo sich rund sieben von zehn Befragten Sorgen machen (71%), an Alzheimer zu erkranken.

Quelle dieser Informationen: Repräsentativen Umfrage der Alzheimer Forschung Initiative e.V. hervor, durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach bei 1.507 Personen ab 16 Jahren.

Weitere Informationen: www.alzheimer-forschung.de

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Die demografiepolitischen Diskussionen richten den Fokus bisher überwiegend auf die Alterung der Gesellschaft. Mit einer Repräsentativbefragung der 20- bis 34-Jährigen Bevölkerung durch das Institut für Demoskopie Allensbach werden im Auftrag des Bundesfamilienministeriums die zukünftigen Seniorengenerationen in den Blick genommen.

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Die Befragung ergab, dass der demografische Wandel den jungen Erwachsenen keineswegs fremd ist - mehr als die Hälfte beschäftigt sich mit dem Thema. Mehr als jeder dritte junge Mensch investiert in private Altersvorsorge, es besteht eine enge Bindung an die Familie und zwei Drittel gehen von einer gegenseitigen Verantwortung der Generationen aus.

Junge Menschen sehen allerdings steigende Belastungen auf sich zukommen: 88 Prozent erwarten eine längere Lebensarbeitszeit, 83 Prozent gehen davon aus, dass sie privat mehr für das Alter vorsorgen müssen. Hingegen erwarten nur 23 Prozent bessere Berufsaussichten für junge Leute und 19 Prozent einen Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Weitere Informationen: www.bmfsfj.de

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Die Entwicklungen eines Demenzplans für Schleswig-Holstein schreiten voran. Nach der Auftaktveranstaltung "Mitdenken, mitgestalten – Demenzplan Schleswig-Holstein" am 31. Oktober 2013, fand am 29. Januar 2014 ein Runder Tisch mit geladenen Experten statt. Die Erstellung des Demenzplans soll nun ausgeschrieben werden.

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Weitere Informationen: www.demenz-sh.de

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Die neue Broschüre "Gesund älter werden" weist auf gute Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheit älterer Menschen hin.

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Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) unterstützt damit als Mitglied des Kooperationsverbundes die Umsetzung des Gesundheitsziels „Gesund älter werden“, das Ziele und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Anpassung der Versorgungsstrukturen an die Bedürfnisse älterer Menschen empfiehlt.

Die Broschüre kann ksotenfrei bestellt werden.
Weiter Informationen: www.bagso.de

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www.seniorenpolitik-aktuell.de
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