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Alltägliches Leben

Zu den 17. Kieler Alzheimer Tagen Anfang September 2014 bieten die 'AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege Kiel' und die 'Alzheimer Gesellschaft Kiel e.V.' ein interessantes Programm an: Neben zwei musikalischen Veranstaltungen gibt es Vorträge und Gespräche  (z.B. zum Thema 'Wohn- und Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz' sowie ein Seminar zum Thema 'Vom Nachgeben und vom Ton angeben in der Begleitung von Menschen mit Demenz'.

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Den Flyer mit dem Programm, Orts- und Kontaktangaben (teilweise wird um eine Anmeldung gebeten) finden Sie hier.

Für weitere Fragen wenden Sie sich  telefonisch an die 'AWO Beratungsstelle Demenz und Pflege' unter der Telefonnummer:
0431 - 77570-44.

Weitere Termine und Angebote der Beratungsstelle rund um das Thema Demenz finden Sie hier.

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Am 30. Oktober 2014 findet der 6. Norddeutsche Wohn-Pflege-Tag in Lübeck statt. Übergeordnetes Thema ist “Wohnvielfalt im Alter - Gemeinsam geht was! Im Quartier zum WIR“. Inhaltlich wird es, mit besonderem Augenmerk auf den Quartieransatz, vor allem um innovative Wohnmöglichkeiten im Alter, auch im Falle von Pflege- und Betreuungsbedarf gehen.

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Weiterhin werden folgende Fragestellungen behandelt:
„Wie wollen ältere Menschen wohnen?
„Wie kann sie aussehen, die Wohnvielfalt im Alter?“
„Welche Rolle spielen dabei altersgerechte Assistenzsysteme, und welche Rolle Wohnformen wie Wohn-Pflege-Gemeinschaften?“
„Wie kann es gelingen, dass Wohn-und Versorgungsformen integrative Bestandteile einer generationenfreundlichen Quartiersentwicklung werden?“

Veranstaltet wird der Fachtag gemeinsam von der Hamburger Koordinationsstelle für Wohn-Pflege-Gemeinschaften, dem Kompetenzzentrum Demenz und der Koordinationsstelle für innovative Wohn- und Pflegeformen im Alter (KIWA).

Weitere Informationen auf einen Blick:
- Veranstaltungsort: Media Docks, Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck
- Beginn/ Ende: 09:30-17:00 Uhr
- Anmeldung bis zum 06.10.2014, über den Anmeldebogen
- Teilnahmegebühr (inkl. Mittagessen, Pausenimbiss und Getränken): 95€/ 45€ für Studierende, Auszubildende und Senioren (Nachweis erforderlich)

Weitere Informationen:

Internetseite der Veranstalter

Anmeldung

Programmflyer

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Aus einer neuen Veröffentlichung des Statistikamtes Nord geht hervor, dass in Schleswig-Holstein im Jahr 2013 rund 8% mehr ältere Menschen im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich auf eine Grundsicherung für laufende Lebensführung angewiesen waren.

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Hierbei handelt es sich um die höchste Zahl seit Einführung der Statistik 2003. Gegenüber dem Jahr 2008 ist die Zahl um insgesamt 24% gestiegen.

Bei der Erhebung wurden alle Menschen ab einem Alter von 64 Jahren erfasst. Insgesamt erhielten 18 889 Menschen Grundsicherungsleistungen für die laufende Lebensführung. 63% der betroffenen Menschen waren Frauen, 14% lebten zum Zeitpunkt der Erhebung in Wohneinrichtungen. 78% erhielten Grundsicherung als Ergänzung zur Altersrente. Von diesen 78% erhielten zuvor 29% Arbeitslosengeld II (nach SGB II) und 18% Sozialhilfe (nach SGB XII).

Die hier dargestellten Zahlen belegen vorherrschende Tendenzen eines steigenden Risikos von Altersarmut.

Hier geht es zur Drucksache „Statistik informiert Nr. 116/2014

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Die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP, Piraten und den Abgeordneten des SSW haben am 20.06.14 einen Antrag zur inklusiven Arbeitsmarktpolitik in den Landtag Schleswig-Holstein eingebracht.

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Darin bat der Landtag die Landesregierung darum eine berufliche Tätigkeit und die Sicherung des Lebensunterhalts, als zentrale Aspekte einer zufriedenstellenden und selbstbestimmten Lebensführung anzuerkennen. Konkret bedeutet dies, dass mehr Bemühungen unternommen werden sollen Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, insbesondere Menschen mit Behinderung. Für diesen Zweck wurden einige Maßnahmen wie die Entwicklung eines landesspezifischen Konzepts für Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt oder die Einführung eines „Budgets für Arbeit“ vorgeschlagen.

Der Ausgang dieses Antrags bleibt zuweilen spannend.

Weiterführende Informationen:
Artikel auf www.alle-inklusive.de
Antrag der Fraktionen an die Landesregierung

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Auf der Fachtagung "Wohnen im Alter - Unterstützung durch das Land - eigenständig und betreut in der eigenen Wohnung" des Innenministeriums Schleswig-Holsteins am 26.06.2014 in Kiel wurden die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes „Kommunale Wohnberatung – Wohnlotsen Schleswig-Holstein“ sowie dazugehörige Modellprojekte, Leitfäden und Netzwerke vorgestellt.

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Wohnungsmarktprognosen für das Jahr 2025 sowie Bevölkerungsvorausberechnungen lassen auf eine Zunahme der Anzahl älterer Menschen bei einem Rückgang der jüngeren Bevölkerungsgruppen in Schleswig-Holstein schließen. Um den notwendigen Anpassungen der (sozialen) Wohnungsmarktpolitk sowie einer zukunftsfähigen Stadt- und Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gerecht zu werden, wurde 2011 vom Innenministerium das genannte Forschungsprojekt und die Erprobung unterschiedlicher Ansätze in der Praxis gestartet. In diesem Rahmen werden u.a. fachlich qualifizierte Wohnungsberatungsstellen aufgebaut und in Betrieb genommen. Ebenso sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, baulich-technische Anpassung von Wohnraum für alten- und altersgerechtes, betreutes und barrierefreies Wohnen zu realisieren. Ziel ist es, Strategien und konkrete Fördermöglichkeiten für Kommunen, soziale Träger, Eigentümer und Wohnungsunternehmen zu entwickeln, um die soziale Wohnraumversorgung, bedarfsgerechte und gut betreute Wohnformen bis ins hohe Alter in angestammten Quartieren zu gewährleisten und damit ein aktives und sicheres Leben zu ermöglichen.

Auf der Tagung wurden weiter der Leitfaden, Rückblicke und Ausblicke der verschiedenen Modellprojekte zur kommunalen Wohnberatung 'Wohnlotsen' in Lübeck, Flensburg und dem Kreis Nordfriesland, das Gemeinschaftsprojekt 'Das Wohnhaus' in Kiel sowie die Quartiersmaßnahme und Wohnanlage' Gustav-Schatz-Hof' in Kiel-Gaarden vorgestellt. Neben Förderungs- und Finanzierungmöglichkeiten wurde eine Studie zur Standardsetzung für barrierefreie Wohnungen und assistierte bzw. betreute Wohnformen als auch die Zwischenergebnisse eines Modellvorhabens zur Quartiersentwicklung in Kiel zur altersgerechten Anpassung der Stadtteile Ellerbek und Wellingdorf der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. präsentiert.

Für mehr Informationen zur Fachtagung, Kontaktmöglichkeiten und Dokumentationen der Ergebnisse einzelner Projekte besuchen Sie auch die Internetseite des Innenministeriums.

Um mehr Informationen zum konkreten Modellprojekt 'Kommunale Wohnberatung - Wohnlotsen Schleswig-Holstein' zu erhalten, klicken Sie bitte hier.

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Menschen die Krank- oder Pflegebedürftig sind möchten qualitativ gute Unterstützung erfahren. Um diese Menschen bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Versorgung zu unterstützen, hat die Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen ein neuartiges Internetportal entwickelt.

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Die weisse Liste unterstützt Patienten, Pflegebedürftige und Angehörige die bei der Suche und Planung geeigneter ärztlicher Versorgung, einem Krankenhaus oder dabei die richtige Pflegeleistung zu finden. Um diese Menschen mit den notwendigen Informationen zu versorgen, gibt es die Möglichkeit über eine Suchfunktion Angebote zu finden oder einen Pflegeplan zu erstellen. Dabei funktioniert das System nicht nur wie ein Adressbuch, sondern bietet umfassende Informationen zu den einzelnen Themen, begleitet beispielsweise bei der Pflegeplanung und stellt Informationen über Entfernung und Qualität der Leistungen bereit.

Weiterführende Informationen:
Internetportal weisse Liste

Partnerorganisationen des Projektes

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Der Gedanke im Alter ein einsames Leben zu führen bedrückt viele Menschen. Doch ebenfalls fürchten sich viele davor kein selbstbestimmtes Leben mehr führen zu können. Senioren Wohngemeinschaften können hier neue Perspektiven eröffnen.

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Das Leben in Wohngemeinschaften kann jedoch auch mit vielen Risiken verbunden sein. Risiken die viele im dritten Lebensabschnitt nicht mehr bereit sind einzugehen. Ältere Menschen treten deshalb bevorzugt Wohnprojekten oder Genossenschaften bei. Aus diesem Grund engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (Arge-SH) unter anderem für gemeinschaftliche und für förderungswürdig anerkannte Wohnprojekte in Schleswig-Holstein.

Erfahren Sie hier mehr über die Arge-SH: www.arge-sh.de

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Aus einer kleinen Anfrage des Abgeordneten Heiner Garg (FDP) an die Landesregierung Schleswig-Holstein zum Thema "Entwicklung der Altersstruktur von Bediensteten und Häftlingen in den Justizvollzugsanstalten in Schleswig-Holstein" geht hervor, dass das Thema altersgerechten Umbaus der Justiz Vollzugsanstalten im Land seit einiger Zeit mit geplant wird.

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In den JVAs Lübeck und Neumünster wurden bereits bauliche Verändeungen zur Barrierefreihet durchgeführt ebenso gibt es  Freizeitangebote die speziell für ältere Häftlinge angeboten werden. Ursächlich für den Perspektivwandel sind die in einer alternden Gesellschaft steigenden Zahlen älterer Insassen und die sich damit verändernden Ansprüche an die Ausstattung. Es bleibt zu erwähnen, dass Insassen der JVAs Itzehoe, Kiel und Flensburg derzeit noch nicht von altersgerechten Umbaumaßnahmen profitieren konnten.

Lesen Sie hier die Artikel:

www.shz.de

www.ln-online.de

Hier kommen Sie zu der kleinen Anfrage an die Landesregierung:

Drucksache 18/1700

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Ältere Menschen sind eine große Nutzergruppe des Nahverkehrs. Viele fühlen sich aber während der Busfahrt unwohl. Sie haben Angst bei starkem Bremsen zu stürzen oder fühlen sich unsicher beim Ein- und Aussteigen.

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Die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) haben in enger Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung und dem Beirat für Seniorinnen und Senioren der Landeshauptstadt eine Plakatkampagne für mehr Rücksichtnahme in den KVG-Bussen entwickelt. Die Zielgruppe sind vor allem junge Menschen, die motiviert werden sollen, älteren Menschen Hilfe anzubieten.

Die Botschaft der Plakate hat eine humorvolle Ansprache, denn Hilfsbereitschaft soll nicht eingefordert werden, sondern freiwillig kommen. Zu den abgebildeten Seniorinnen und Senioren gehören auch zwei jüngere Personen: eine schwangere, Frau mit Kinderwagen und ein junger Mann im Rollstuhl. Auch diese Fahrgäste brauchen ab und zu Unterstützung und freuen sich, wenn ihnen Hilfe angeboten wird.

Weitere Informationen:

www.kvg-kiel.de

www.seniorenbeirat-kiel.de

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Das Weportal "Einfach Teilhaben" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bietet neben umfassenden Informationen für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen auch Informationen für Ältere Menschen.

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In der Rubrik "Alter" werden Informationen zu den Themenbereichen Arbeiten im Alter, Rente und Ruhestand, Rechtliche Betreuung, Wohnen im Alter, Mobilität sowie soziale Leistungen gebündelt.

Weitere Informationen: www.einfach-teilhaben.de

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www.seniorenpolitik-aktuell.de
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