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Alltägliches Leben

Technische Innovationen und moderne Medien helfen auch und gerade im hohen Alter, selbständig zu leben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und im Bedarfsfall die notwendige Unterstützung zu erhalten. Über den aktuellen Stand hilfreicher Techniken informiert der Wegweiser „Neue Medien und technische Hilfen im Alltag“.

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Er gibt einen Überblick in verschieden Möglichkeiten der technischen Unterstützung für ältere Menschen im häuslichen Umfeld. Die Broschüre kann bei der Universität Siegen bestellt werden.

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Im Rahmen des neuen Programms „Anlaufstellen für ältere Menschen" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit über 300 Projekte ausgewählt, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter fördern. Darunter finden sich auch 10 Projekte aus Schleswig-Holstein.

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Die einzelnen Projekte sind der Projektliste zu entnehmen: Download der Liste

Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen so bereits bestehende Strukturen vor Ort, im Quartier. Im Hilfemix organisiert, leisten sie einen wertvollen Beitrag bei der Alltagsbewältigung. Zudem werden Kommunen gefördert, die fachübergreifende Handlungskonzepte rund um das Wohnen im Alter erstellen.

Insgesamt sind mehr als 500 Interessensbekundungen eingegangen. Das verdeutlicht den enormen Bedarf nach der Weiterentwicklung wohnortnaher Angebote und passgenauer Hilfen. Unter dem Leitbild der Sorgenden Gemeinschaften soll ein möglichst flächendeckendes Netz von organisierter Hilfe und Unterstützung im Wohnumfeld aufgebaut und somit die Demografiestrategie der Bundesregierung mit Leben gefüllt werden. Der Bund stellt dafür rund sieben Millionen Euro bis 2017 bereit.

Weitere Informationen: www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

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Immer mehr Rentner in Hamburg und Schleswig-Holstein müssen sich im Alter etwas dazuverdienen. Nach Informationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord) ist das durchschnittliche Renteneintrittsalter gestiegen. Die Zahl der Minijobber im Alter ab 70 Jahren in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern verdoppelte sich sogar seit 2003.

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Die Wochenarbeitszeit aller Vollzeitbeschäftigten hat sich bundesweit seit 1991 um eine halbe Stunde erhöht. Nur vier von zehn Arbeitnehmern gehen aber davon aus, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen überhaupt bis zur Rente arbeiten können.

Ende 2012 hatten 15 441 Menschen in Schleswig-Holstein in dieser Altersklasse einen Minijob. Die Zahl der geringfügig Entlohnten (Minijobber) in der Altergruppe ab 65 Jahren llag in Schleswig-Holstein Ende 2012 bei 31.260.

52 Prozent der Beschäftigten erklärten in repräsentativen Befragungen des DGB, sie müssen „sehr häufig“ oder „oft“ gehetzt arbeiten. 63 Prozent gaben an, dass sie seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten müssen. Nur 42 Prozent der Beschäftigten in Deutschland gehen davon aus, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zur Rente arbeiten können. Dagegen vermuten 47 Prozent, dass sie es wahrscheinlich nicht bis zum Rentenalter schaffen.

Weitere Informationen:  DGB-Nord

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Der Wohnungsmarkt ist auf die steigende Zahl älterer Menschen nicht vorbereitet. Es fehlt an barrierearmen Wohnungen. Ebenso an kleinen Wohnflächen. Darüber hinaus bietet ein seniorengerechter Wohnungsmarkt die Chance, die enorm wachsenden Kosten im Bereich der Pflege wirkungsvoll zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Wohnen 65plus“, des Pestel-Instituts.

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Die Studie zum Senioren-Wohnen hat das Verbändebündnis „Wohnen 65plus“ in Auftrag gegeben. Dazu gehören: der Deutsche Mieterbund (DMB), der Sozialverband VdK Deutschland, der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB).

Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland nahezu 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein – über 40 Prozent mehr als heute. Damit sei bundesweit ein enorm wachsender Bedarf an Senioren-Wohnungen verbunden.

„Mit der starken Zunahme Älterer wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen rasant wachsen“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Bereits 2035 werde es 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung werde damit von derzeit rund 2,9 Prozent auf dann 4,5 Prozent steigen. Für das Jahr 2050 erwarten die Wissenschaftler sogar mehr als vier Millionen Pflegebedürftige. Jeder Achtzehnte, der in Deutschland lebt, wird dann auf Pflege angewiesen sein. Die Ausgaben im Pflegebereich werden explodieren: 2035 erwartet das Pestel-Institut knapp 33 Milliarden Euro an Kosten bei der Pflegeversicherung – ein Plus von 50 Prozent gegenüber heute. Die Hilfe zur Pflege als staatliche Sozialleitung werde dann sogar um das Fünffache auf 18 Milliarden Euro steigen. Insgesamt wird die Pflege im Jahr 2035 rund 25,4 Milliarden Euro mehr kosten als heute, rechnen die Wissenschaftler vor.

Ein Teil dieser Ausgaben ließe sich vermeiden. Voraussetzung sei allerdings ein seniorengerechter Wohnungsmarkt. Entscheidendes Kriterium dabei:  Barrierefreie Wohnungen, die eine ambulante Pflege zu Hause ermöglichen. Denn für die Mehrkosten der stationären gegenüber der ambulanten Pflege kann, so das Pestel-Institut, von rund 7.200 Euro pro Jahr ausgegangen werden. Dagegen koste der Umbau zur barrierearmen Wohnung durchschnittlich 15.600 Euro.

Weitere Informationen:

Studie "Wohnen 65plus"

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Der Seniorenbeirat Flensburg hat in einer aktuellen Veröffentlichung Empfehlungen für eine Bauausführung, die selbstbestimmtes Weiterwohnen auch im Alter oder nach Eintreten von Behinderungen ermöglicht, zusammen gestellt. Da unter heutigen Lebensbedingungen jeder und jede sehr alt werden oder auch von einem Tag zum anderen, z.B. durch einen Unfall, behindert sein kann, ist es eine kostengünstige sinnvolle Vorsorge, um ggf. weiterhin selbstbestimmt in der gewohnten Umgebung wohnen zu können.

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Der Seniorenbeirat ist ein selbständiges, parteilich unabhängiges Gremium. Der Beirat wird überall dort aktiv, wo es generationenübergreifend um Teilhabe und bessere Lebensbedingungen geht. Seine Mitglieder arbeiten außerdem gerne mit, wo man sich in Flensburg mit dem Zusammenleben der Generationen und anderen Belangen von Seniorinnen und Senioren befasst.

Download: Empfehlungen "Richtig bauen für jede Lebensphase"

Weitere Informationen: Seniorenbeirat Stadt Flensburg

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Auch 2013 ruft die BAGSO mit ihren Partnern Deutschland sicher im Netz e.V., Stiftung Digitale Chancen und Google unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Inneren wieder zur Teilnahme am Wettbewerb „Wir zeigen es Euch - Die schönen Seiten des Internets!“ auf.

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Gesucht werden Beiträge in zwei Kategorien:

1. Erfahrungen im und um das Internets von älteren Internetnutzerinnen und -nutzern

2. Schulungsmaterialien und -methoden von Multiplikatoren für Einsteiger und Fortgeschrittene

Ihre Aktivitäten können Sie bis zum 15. September 2013 als Film-, Audio-, Bild, Web- oder Textdatei einreichen. Jeder, der mindestens 60 Jahre alt ist, kann mitmachen. Besonders kreative Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro. Zu der Preisverleihung am 28. November 2013 in Berlin werden alle Preisträger eingeladen.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter:

www.bagso.de

oder

www.sicher-im-netz.de

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Immer mehr ältere Menschen nutzen das Internet. Dennoch haben 40% der 60- bis 69-Jährigen und 74% der über 70-Jährigen das Netz noch nicht für sich entdeckt. Diejenigen, die das Internet nutzen, können es sich oft nicht mehr aus ihrem Alltag wegdenken, die anderen stehen dem Internet, das sie selbst nicht kennen, sehr skeptisch gegenüber. Hier will der Wettbewerb „Wir zeigen es Euch – Die schönen Seiten des Internets“ eine Brücke bauen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), Deutschland sicher im Netz e.V., die Stiftung Digitale Chancen und Google rufen ältere Menschen auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Mitmachen können alle Menschen über 60 Jahre, die anderen Senioren gern aufzeigen, welche Chancen das Internet für sie bietet. Dabei können Fragen aufgegriffen werden wie: Was begeistert mich am Internet und wo setze ich es sinnvoll ein? Wie nutze ich verschiedene Internetdienste und -angebote?
Zudem wird der IT-Trainer des Jahres prämiert. Viele Senioren geben ihr Wissen an Gleichaltrige weiter und motivieren sie, sich mit dem Internet auseinander zu setzen und die Scheu zu verlieren. Diese Aktiven sind aufgerufen, ihre Methoden und Materialien zu beschreiben.
Egal ob mailen, einkaufen, chatten, video-telefonieren, Websites erstellen, Routen planen oder sich einfach informieren – alle Aktivitäten können bis zum
15. September 2013 als Film-, Audio-, Bild, Web- oder Textbeitrag eingereicht werden. Besonders kreative Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 5.000 Euro. Zudem laden die Initiatoren die IT-Trainerinnen und Trainer zu einem Workshop ein, um gemeinsam mit Experten und Autoren Schulungs- und Informationsmaterialien nach eigenem Bedarf weiterzuentwickeln.
Die Preisverleihung findet am 28. November 2013 in Berlin statt. Zu dieser Veranstaltung sind alle Preisträger eingeladen.

Weitere Informationen zu „Wir zeigen es Euch – Die schönen Seiten des Internets“ gibt es auch unter:

www.sicher-im-netz.de

www.bagso.de

www.digitale-chancen.de

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Die Dokumentation der Regionalkonferenz „Weiter wie gewohnt? Wohnen im Alter“, die am 26. September 2012 in Lübeck stattfand, ermöglicht einen Überblick über alle Vorträge und Themen der Veranstaltung.

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Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde das Thema Gesundheit und Wohnen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und Akteure aus unterschiedlichen Handlungsfeldern angesprochen. Ziel dieser Veranstaltung war es, über verschiedene Wohnformen im Alter zu informieren und vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Dokumentation der Regionalkonferenz „Weiter wie gewohnt? Wohnen im Alter“

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Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der digitale Graben in unserer Gesellschaft langsam schließt. In diesem Jahr sind in den bisher wenig erreichten Bevölkerungsgruppen deutliche Zuwächse bei der Internet- und der Breitbandnutzung zu sehen: Erfreulich ist die Entwicklung bei der Internetnutzung der älteren Nutzerinnen und Nutzer: Die 50- bis über 70-Jährigen verzeichnen Zuwächse zwischen 2,0 und 3,3 Prozentpunkten.

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Das sind die zentralen Ergebnisse des aktuellen (N)ONLINER Atlas, der im Rahmen des D21-Digital-Index 2013 von der Initiative D21 herausgegeben wurde.

Weitere Informationen: (N)ONLINER Atlas 2013

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Der Kreis Nordfriesland sucht Menschen, die sich zu ehrenamtlichen Wohnberatern weiterbilden möchten. Wohnberater beraten Privatleute zu Themen wie dem barrierefreien Bau oder Umbau von Wohnungen und Häusern. Auch Möglichkeiten der energetischen Sanierung, alternative Wohnformen und Finanzierungsaspekte kommen in den Beratungen zur Sprache. Insbesondere bei drohender oder bereits eingetretener Pflegebedürftigkeit freuen Betroffene sich über den Besuch eines Wohnberaters.

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Gesucht werden Männer und Frauen, die sich in diesem Gebiet engagieren möchten. Hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich sind Kenntnisse und Erfahrungen etwa im sozialpsychiatrischen Dienst, der Behindertenberatung, in der Energieberatung oder dem Handwerk.

Die Schulung ist Bestandteil des Modellvorhabens »Wohnberatung in Stadt und Land - Generationenwechsel gestalten, Bestände entwickeln, mit Fläche sparsam umgehen« und wird vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Die Ausbildung ist kostenfrei und als Bildungsurlaub anerkannt.

An insgesamt sechs Tagen von Juni bis September 2013 werden die wesentlichen Kenntnisse vermittelt, die die Teilnehmer in die Lage versetzen, eine Erstinformation durchzuführen und, sofern erforderlich, an weiterführende Experten weiterzuvermitteln. Schulungsort ist die Nordsee-Akademie in Leck.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 24. Mai 2013 unter Tel. 04841 67-548 anzumelden.

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www.seniorenpolitik-aktuell.de
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