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Alltägliches Leben

Viele ältere Menschen nutzen das Internet zur Aufrechterhaltung sozialer Kontakte, für Informationen zum aktuellen Zeitgeschehen oder zum Plaudern in Internetforen. Gerade für Bewohner mit kleinem Geldbeutel kann dieser Anspruch auf Lebensqualität spürbare Kosten verursachen, wenn sie sich ihren Internetzugang über einen privaten Telefonanschluss oder einen zusätzlichen Internetstick buchen müssen.

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Seit Anfang September 2013 stellt die städtische SeniorInnenEinrichtung Heiligen-Geist-Hospital ihren Bewohnern einen kostenlosen Internetzugang im gesamten Gebäudekomplex zur Verfügung. Dieser neue kostenlose Service ist nur möglich, weil die Stiftung Heiligen-Geist-Hospital sich dazu bereit erklärt hat, die Kosten für die gesamte Hardwareinstallation zu übernehmen.

Weitere Informationen: www.heiligen-geist-hospital.de

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Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat gemeinsam mit dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) die Studie „Vielfalt statt Gleichwertigkeit. Was Bevölkerungsrückgang für die Versorgung ländlicher Regionen bedeutet“ veröffentlicht.

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Auf dem Land treibt der demografische Wandel die Kosten für Energie, Abwasser, Straßen, Bildung und ärztliche Versorgung in die Höhe. Die Studie versucht Wege aufzuzeigen, wie sich Regionen an den Bevölkerungsschwund anpassen können, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.  Die Forschungsarbeit basiert auf einer Workshop-Reihe, die zwischen 2011 und 2013 am IASS zum Thema „Bevölkerungsrückgang und Infrastrukturen“ stattgefunden hat. Auf 76 Seiten werden die Themen Energie, Wasser und Abwasser, Mobilität und Soziale Infrastrukturen näher behandelt. Beispielhaft sei hier das Thema Wasserversorgung herausgegriffen.

Weitere Informationen: www.berlin-institut.org

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Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen über Leistungen der Grundsicherung veröffentlicht. Allein in Schleswig-Holstein erhielten am Jahresende 2012 17.433 Menschen über 65 Jahren Sozialhilfe.

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Bundesweit bezogen am Jahresende 2012 in Deutsch­land knapp 465.000 Per­sonen über 65 Jahre Leis­tung­en der Grund­sicherung im Alter nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Die Zahl der Hilfebezieher stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 %.

Auf die Grundsicherung im Alter sind insbesondere westdeutsche Frauen angewiesen: Am Jahresende 2012 bezogen in Westdeutschland 33 von 1 000 Frauen über 65 Jahre und 25 von 1 000 Männern dieses Alters Leistungen der Grundsicherung. In den neuen Ländern einschließlich Berlin waren es entsprechend 21 von 1.000 Frauen und 18 von 1.000 Männern.

Weitere Informationen: Statistische Bundesamt

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Auf Starthilfe50.de finden sich kostenfreie Beispielfilme, die Ihnen im Computeralltag eine große Hilfe sein werden.Nach eigenen Angaben hat Startihilfe50 zum Ziel, einen Beitrag zu leisten und allen Bevölkerungsgruppen eine Anlaufstelle zu bieten, um das Arbeiten mit PC und dem World Wide Web erlernen zu können, sodass die Möglichkeiten des Internet und des Computers für jeden greifbar werden. Weitere Informationen: www.starthilfe50.de

In diesem Jahr werden täglich wechselnde Themen mit unterschiedlichen Partnern aufgegriffen. Die BAGSO bündelt die Aktivitäten und und will sie gemeinsam mit den Mitwirkenden in die breite Öffentlichkeit tragen. Sie möchte mit der InternetWoche aufzeigen, wie sich Ältere im Netz bewegen, welche Chancen sie sehen und wie sie mit Technik- und Sicherheitsfragen umgehen. Darüber hinaus sollen so die Älteren, die noch nicht im Netz sind, ermutigt werden, das Internet kennenzulernen. Weitere Informationen zu den täglichen Themen finden Sie auf der Homepage der BAGSO und in der Themenübersicht.

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Nach dem erfolgreichen Start der Kampagne 2012 möchte die BAGSO auch 2013 die Älteren zu Wort kommen lassen und auf die Bedeutung und die Vielfältigkeit des Internets aufmerksam machen.Der Startschuss der BAGSO-InternetWoche 2013 ist der Internationale Internettag am 29. Oktober. In diesem Jahr werden täglich wechselnde Themen mit unterschiedlichen Partnern aufgegriffen.

Weitere Informationen: BAGSO-Internetwoche

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Die Koordinationsstelle für innovative Wohn-Pflegeformen im Alter (KIWA) hat neue Räumlichkeiten im Sozialministerium Schleswig-Holstein bezogen. Die KIWA-Arbeit wird in einer dritten Förderperiode von 2013-2017 fortgeschrieben, in der das Land die Arbeit der KIWA mit rund 400.000 Euro fördert. Ziel der vom Forum Pflegegesellschaft Schleswig-Holstein getragenen Koordinationsstelle ist es, neue Wohnformen bekannt zu machen und schon im Aufbau zu unterstützen.

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Die KIWA bündelt Informationen und führt Ressourcen der verschiedenen Akteure im Handlungsfeld innovativer Wohn- und Pflegeformen zusammen. Das Angebot richtet sich an Akteure in Schleswig-Holstein, die Interesse an neuen Wohn-Pflegeformen für Menschen mit Pflegebedarf haben. Das können Multiplikatoren wie die landesweiten Pflegestützpunkte sowie Sozialdienste in Krankenhäusern etc. sein oder direkt an der Umsetzung interessierte Akteure. KIWA versteht sich als Ansprechpartner für Betroffene, Angehörige oder Berufsbetreuer die nach alternativen Wohnformen suchen, Multiplikatoren oder Akteure aus der Pflegewirtschaft, die dem Bedarf nach Wohn-Pflege-Gemeinschaften in ihrer Region entsprechen wollen, Wohnungsunternehmen, Stiftungen, Heimträger oder Kommunen, die ein neues Angebot für pflegebedürftige ältere Menschen planen.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und veränderter Lebenskonzepte ist die Entwicklung neuer Wohn- und Pflegeformen erklärtes Ziel der Landesregierung. Ambulant betreute Wohn- und Hausgemeinschaften sind dabei ein wichtiges Element.

Derzeit existieren in Schleswig-Holstein 42 der Koordinationsstelle bekannte ambulante Haus- und Wohngemeinschaften für ältere Menschen mit Pflegebedarf. Nach KIWA-Einschätzung sind 21 weitere Projekte aktuell in Planung.

Kontakt zum KIWA-Büro
Irene Fuhrmann: 0431 / 988 - 5463
Anja Heinrich: 0431 / 988 -7491

Mail: kiwa-team@gmx.de

Das Büro befindet sich im Gebäude des
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung
Adolf-Westphal-Str. 4
24143 Kiel

Weitere Informationen im Netz: www.kiwa-sh.de

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Die Fachkonferenz der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Gemeinden in Schleswig-Holstein fand unter dem Titel „Gutes Leben im Alter auf dem Lande – Wie kann aktives Altern in der Kommune gelingen?“ am 2. Oktober 2013 im Landeshaus statt. Der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag (SHGT) und das Sozialministerium Schleswig-Holstein haben eingeladen, um über Möglichkeiten und Aktivitäten des Landes und der Kommunen im Hinblick auf die demografische Entwicklung und ein aktives Altern zu diskutieren.

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Ein gutes Leben im Alter muss der zunehmenden Vielfalt von Lebensentwürfen entsprechen und die spezifischen Kompetenzen jedes einzelnen Menschen zur freien Gestaltung seines Lebens fördern. Im Sinne eines solchen neuen Altersbildes haben rund 120 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an dieser Konferenz teilgenommen und sich über aktuelle Informationen, Konzepte und Aktivitäten auf Landes und Gemeindeebene in Schleswig-Holstein ausgetauscht.

Sozialministerin Kristin Alheit eröffnete gemeinsam mit Jörg Bülow, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages, die Konferenz. Die Referenten der Konferenz kamen unter anderem aus den Kommunen selbst, vom Landesseniorenrat, der Bertelsmann-Stiftung oder dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft. Auf dem Programm standen Praxisbeispiele und Themen wie Wohnortnahe Sozialinfrastrukturplanung, Politische und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen, Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen, Bürgernetzwerke in Schleswig-Holstein, das Internetportal seniorenpolitik-aktuell sowie Beispiele aus seniorengerechten Kommunen im ländliche Raum. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ informierten die Beteiligten zu ihren Projekten.


 

Beiträge der Konferenz:

Beitrag Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein
Beitrag Workshops für Kommunen
Beitrag SeniorTrainerin Jungend Mentoring
Beitrag Seniorenpolitik-aktuell
Medieninformation Sozialministerium Schleswig-Holstein


 

Weitere Informationen zur Konferenz und den Vorgestellten Projekten:

Programm der Fachkonferenz
Grußwort der Sozialministerin von Schleswig-Holstein
Grußwort des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages
Informationen zu Bürgernetzwerke für Schleswig-Holstein
Informationen zum Internetportal seniorenpolitik-aktuell
Aus der Praxis für die Praxis: Seniorengerechte Kommunen im ländlichen Raum
Informationen zum ehrenamtlichen Jugend-Mentoring
Informationen zum Programm „seniorTrainerin Landesnetzwerk Schleswig-Holstein“
Deutlich erhöhter Anteil älterer Menschen in Schleswig-Holstein

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Die Sicherung und der Erhalt der Mobilität in den ländlichen Räumen ist ein grundlegendes Ziel der öffentlichen Daseinsvorsorge. Doch wie können wir dieses Ziel vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit Alterung und Bevölkerungsrückgang, des Wertewandels, leerer öffentlicher Kassen und einem spürbaren Strukturwandel erreichen?

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Das Seminar "Mobilität in ländlichen Räumen - heute und übermorgen" am 22.10.2013 der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. geht diesen und weiteren Fragen nach.

Weitere Informationen entbehmen Sie bitte den Ausschreibungen der Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins:

http://www.alr-sh.de

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Am 30. Oktober 2013 lädt der Seniorenbeirat Flensburg zu einem öffentliches Hearing "Ein Gesamtverkehrsplan für Flensburg!". Zu dieser Anhörung des Seniorenbeirats werden alle Akteure im Flensburger Verkehr eingeladen, jeweils ihre Erwartungen an die Verkehrsplanung und Anforderungen zur Verbesserung der Verkehrsregelungen in Flensburg aus ihrer Sicht vorzubringen.

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Das gilt ebenso – generationenübergreifend! – für alle Menschen, die sich in unserer Stadt im Verkehr bewegen, sei es zu Fuß, per Rad, mit Bus und Bahn oder im eigenen Fahrzeug. Geplant ist, dass die genannten "Akteure" sowohl "vor dem Tisch" ihre Vorstellungen darlegen können, als auch gleichsam "hinter dem Tisch" die Beiträge der aktiven VerkehrsteilnehmerInnen sowie der Fahrgäste anhören und zur Kenntnis nehmen.

In einem engen Zeitplan werden die Themengruppen (s. S. 2) für jeweils ca. 50 Min. aufgerufen. Dazu werden allen angemeldeten TeilnehmerInnen "Vorbereitende Überlegungen" zu den "Grundsätzen" und Fragen vorgelegt, die sich in unserer Vorbereitungsarbeit ergeben haben. Kurze vorbereitete Beiträge (höchstens 5 Min) müssen vorher angemeldet werden und sollen zur Erleichterung der Protokollführung (mit Namen und Kontaktadresse für Nachfragen) schriftlich/in Stichworten hinterlassen werden. In der jeweils verbleibenden Zeit können unangemeldete/spontane Beiträge aus dem Publikum zugelassen werden.
Ort: Rathaus Flensburg, Europaraum, 30.10.2013, 09:00 – ca. 18:00 Uhr

Anforderung der Unterlagen möglichst per E-mail bis spätestens 10.10.2013 an den Seniorenbeirat: ekkehard-k@foni.net.

Anmeldung von Beiträgen zu einzelnen Themen bis spätestens 23.10.2013.

 

Weitere Informationen:
Arbeitsheft für die Anhörung des Seniorenbeirats am 30.10.2013
Seniorenbeirat Flensburg

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Jeder Mensch muss sich im Verlauf seines Lebens damit beschäftigen, wie er sein Leben gestalten möchte, wenn er älter wird und sich möglicherweise eine Hilfs- und Pflegebedürftigkeit einstellt. Welche Möglichkeiten gibt es, um ein Wohnen im Alter möglichst angenehm und selbstbestimmt gestalten zu können? Umfangreiche Informationen dazu bietet der kostenfrei verfügbare Ratgeber Seniorengerechtes Wohnen.

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Hier werden den Betroffenen sogenannte Wohnformen nach Typen angeboten. Das heißt, dass an Hand unterschiedlicher Kriterien die passenden Wohnformen bestimmt werden können:

1. Der Grad der gewünschten Selbstständigkeit und Hilfsbedürfigkeit: inwieweit ist der Wunsch nach Selbstständigkeit gegeben und ist dieser Mensch körperlich und psychisch auch in der Lage dazu?

2. Der Grad der sozialen Kontakthäufigkeit und -fähigkeit: wie groß ist der Wunsch des Betroffenen nach Kontakten in seiner näheren Umgebung, möchte dieser Mensch in einer Gemeinschaft oder lieber für sich leben?

3. Die Kostenfrage: kann sich der Senior die gewünschte Wohnform finanziell gesehen überhaupt leisten oder muss eine kostengünstigere Alternative gefunden werden?

Mehr dazu im Ratgeber Seniorengerechtes Wohnen auf www.amiato.de.

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www.seniorenpolitik-aktuell.de
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