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Angebote & Aktivitäten

Am 27. Mai und am 1. Juni 2021 fanden zwei Online-Seminare der Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz statt, die sich mit der Öffentlichkeitsarbeit in sogenannten Sozialen Medien für Netzwerke beschäftigt haben. Die Dokumentation der Veranstaltungen ist nun verfügbar.

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„Wie können Netzwerke Social Media im Bereich ihrer Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich nutzen?“, „Wie funktionieren die verschiedenen Social Media Plattformen und welche Inhalte eignen sich für die einzelnen Kanäle?“ – unter anderem mit diesen Fragen haben sich die beiden Seminare befasst, die Ende Mai und Anfang Juni online stattgefunden haben. Organisiert wurden die Online-Veranstaltungen von der „Netzwerkstelle Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ in Kooperation mit der Kommunikationsagentur „neues handeln“.

Ziel der Treffen war es unter anderem, Ideen und Impulse für die Nutzung von „social media“ für die Netzwerkarbeit in lokalen Allianzen zu erlangen und einen Eindruck zu bekommen, wie ein entsprechender Internetauftritt aussehen könnte. Dazu wurden die Online-Netzwerke zunächst vorgestellt und ihre Möglichkeiten und Grenzen sowie Hauptnutzer*innen nach Altersgruppen erläutert, bevor die Teilnehmenden selbst in Gruppen „erste Planungsschritte für den Aufbau einer eigenen Social Media-Präsenz umgesetzt“ haben.

Die Dokumentation der Veranstaltungen ist nun online abrufbar. Dort findet sich neben einer kurzen Veranstaltungsbeschreibung auch die Präsentation zum Herunterladen. Auch ein ausführlicher Leitfaden zum Thema kann dort gefunden werden. Dieser wurde ebenfalls im Juni von der Netzwerkstelle Lokale Allianzen gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herausgegeben.

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Die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein hat im Mai dieses Jahres mit ihrem Beratungsmobil Demenz ein neues Angebot geschaffen, das in Zusammenarbeit mit den bestehenden Hilfsangeboten auch an abgelegeneren Orten berät.

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In Schleswig-Holstein leben über 62.000 Menschen mit Demenz. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz zu erkranken. Am 12. Juli findet in Husum die Eröffnung der ersten Erweiterung des Beratungsangebots statt. Der Bus wird ab dann auch einmal monatlich speziell für die dänische Minderheit im Kreis Nordfriesland unterwegs sein.

Etwa 50.000 Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit in Schleswig-Holstein zählen zur dänischen Minderheit. Die dänische Minderheit bezeichnet sich auch als „dänische Südschleswiger“ (danske sydslesvigere) oder kurz als „Südschleswiger“ (sydlesvigere) und lebt vor allem in Flensburg, Schleswig, den Kreisen Nordfriesland, Schleswig-Flensburg sowie in Teilen des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

„Da sich auch in anderen Zusammenhängen immer wieder herausstellt, dass Begegnung in der Muttersprache besonders hilfreich sein kann, möchten wir mit der mobilen Beratung auch ein dänisch sprachiges Angebot zur Verfügung stellen. Mit dem dänischen Gesundheitsdienst haben wir einen engagierten Kooperationspartner gefunden, der die Community kennt und die Beratung in Muttersprache anbieten kann.“, beschreibt Anne Brandt vom Kompetenzzentrum Demenz die Vorteile des neuen Angebots.

Zur Beratung können alle Angehörigen der dänischen Minderheit kommen, die Fragen und Anliegen zu den Themen Vergesslichkeit und Demenz haben. Ziel ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins zu verbessern.

Die Beratung ist kostenfrei und ist darauf ausgerichtet, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen psychosozial und wohnortnah zu begleiten. Um einen Termin im Beratungsmobil zu vereinbaren, gibt es die Möglichkeiten unter der Rufnummer 0461 570 580 beim Dänischen Gesundheitsdienst einen festen Termin zu machen oder direkt an den Bus zu kommen.

Zur Eröffnung am 12.07.21 um 14 Uhr im Husumhus in Husum, werden aufgrund der aktuellen Corona Situation, neben den aktiven Akteur*innen, nur wenige geladene Gäste vor Ort sein. Lars Harms vom südschleswigschen Wählerverband, Corinna Mohr vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, Ralf Labinsky, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein und Sabrina Macht vom dänischen Gesundheitsdienst in Südschleswig werden dem Beratungsmobil Grußworte auf den Weg mitgeben.

Die Beratung in dänischer Sprache wird im Anschluss einmal monatlich, jeweils am zweiten Montag des Monats in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im Kreis Nordfriesland stattfinden:

  • Im August / September: Heinrichstr. 23, 25917 Leck
  • Im Oktober / November: Lehmkuhlenweg 9, 25856 Hattstedt
  • Im Dezember / Januar 2022: Uffe-Skolen Herzog-Philipp-Allee 3a, 25832 Tönning

Genauere Informationen zu den Standorten und Terminen und in dänischer Sprache werden auf der Homepage bereitgestellt oder können beim Dänischen Gesundheitsdienst unter 0461 / 570 580 abgerufen werden.

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Aufgrund der Corona-Pandemie hat das Kompetenzzentrum ihre regelmäßigen Fortbildungen nur noch digital anbieten können. Seit dem 15. Mai werden die Veranstaltungen nun auch wieder vor Ort statt.

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Bis Mitte Mai wurden die Fortbildungen des Kompetenzzentrums Demenz Pandemie-bedingt online durchgeführt. „Das war für unser Team eine ganz neue Erfahrung und die positive Resonanz zeigt uns, dass wir zukünftig auch die digitalen Angebote ausbauen werden, aber nun sind wir froh, unsere Fortbildungen aus dem Jahresprogramm sowie Inhouse-Schulungen wieder im direkten Kontakt mit den Menschen durchführen zu können. Zumal einige spannende Themen anstehen, die die gemeinsame Atmosphäre brauchen“, so Projektleiter Swen Staack.

„Natur und Garten – Türen öffnen zu Menschen mit Demenz“ heißt beispielsweise eine Fortbildung, die am 7. Juni im Haus am Klostergarten in Preetz stattfinden wird. Zusammen mit dem Kompetenzzentrum Demenz hat die Pflegeeinrichtung einen Muster-Sinnesgarten für Menschen mit Demenz angelegt. Die Fortbildung kostet 100 Euro pro Teilnehmer*in, ehrenamtlich engagierte können für 75 Euro teilnehmen.

Am 16. Juni geht es um das Thema „Demenzen, Delir und wahnhafte Erkrankungen – erkennen und adäquat reagieren“. Bei der Präsenzfortbildung, die in Plön stattfindet, wird ein Facharzt für Nervenheilkunde über organisch bedingten psychischen Stress sensibilisieren und Empfehlungen für die Betreuung und Begleitung von Betroffenen geben. Die Veranstaltung kostet regulär 65 Euro, für ehrenamtlich Engagierte 45 Euro.

Das gesamte Jahresprogramm mit weiteren Veranstaltungen für 2021 finden Sie hier. Anmeldungen für die jeweiligen Fortbildungen sind unter diesem Link möglich. Der Hygiene-Plan für die Veranstaltungen ist ebenfalls online abrufbar.

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Nach Schätzungen des niedersächsischen Sozialministeriums gibt es in Deutschland bis zu 1,8 Millionen LSBTIQ-Senior*innen über 60 Jahren. Diese erfahren sowohl gesamtgesellschaftlich als auch in Alten- und Pflegeeinrichtungen Diskriminierung.

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Gerade in der Altenpflege werden ihre Bedürfnisse nicht immer berücksichtigt.  So können zum Beispiel  97% der stationären Einrichtungen keine Qualitätsstandards zum Umgang mit gleichgeschlechtlichen Lebenswelten vorweisen.

Um solche Qualitätsstandards zu schaffen und einen Anreiz zu schaffen, diese umzusetzen, wurde das Lebensort Vielfalt® - Qualitätssiegel geschaffen. Dies ist eine Auszeichnung für stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, welche die Integration sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in ihrer Organisation und in ihrem Pflegekonzept berücksichtigen.

Stationäre und ambulante Einrichtungen, die das Qualitätssiegel erhalten möchten, unterziehen sich zunächst mittels der Beantwortung von Fragen einem „Diversity Check“. Hier wird analysiert, in wie weit die jeweilige Einrichtung bisher LSBTIQ-freundlich ist. Fünf Bereiche werde dabei überprüft: Unternehmenspolitik und Kommunikation, Personalmanagement, Transparenz und Sicherheit, Pflege und Gesundheit und Wohn- und Lebenswelten.

Die Ergebnisse werden dann an die Vergabestelle des Siegels, die  Schwulenberatung Berlin, gesendet. Sie liefern die Grundlage für eine dann folgende kostenlose persönliche Beratung zu LSBTIQ-kultursensibler Pflege. Je nach Ausgangsituation werden verschiedenen Maßnahmen durchgeführt, um die Situation für LSBTIQ in der Einrichtung zu optimieren.

Wenn alle notwendigen Qualifizierungsschritte erfolgt sind, kann eine Begutachtung erfolgen. Sind mindestens 80% der Kriterien erfüllt, wird das Qualitätssiegel (für drei Jahre) vergeben. Dieter Schmidt von der Schwulenberatung Berlin, Mitinitiator des Siegels, erzählt in einem Interview, wie auch in vermeintlich zunächst nebensächlichen Bereichen in Pflegeeinrichtungen auf Diversität geachtet werden kann:

„Im Diversity-Check geht es  aber auch um andere Dinge, wie etwa die Gestaltung des Aufnahmegesprächs: Frage ich nach Ehemann oder Ehefrau – oder frage ich nach der wichtigsten Bezugsperson im Leben? Gibt es eine gendersensible Sprache? Oder gibt es in der Bibliothek Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen?“

‍Die Vorteile eines solchen Siegels bestehen unter anderem in einer verbesserten Zielgruppenorientierung (LSBTIQ-Personen werden angesprochen), einer Verbesserung für die Personalgewinnung und -bindung sowie in der kostenlosen Beratung und professionellen Begleitung durch die Schwulenberatung Berlin. Auch profitieren Pflegekräfte die darin gestärkt werden, mit den Anforderungen einer LSBTIQ-kultursensiblen Pflege umzugehen.

Insgesamt, so Dieter Schmidt von der Schwulenberatung Berlin, profitieren von einer Diversitätssensiblen Pflege alle. Grundsätzlich sei es wichtig, den individuellen und seine Lebensgeschichte in den Mittelpunkt zu stellen: „Ich sage das immer gern so: Es geht nicht um die berühmte „Extrawurst“, die speziell für uns gebraten werden möge. Da wir – als LSBTI* - bisher noch  so wenig  besonders im Alter und in der Pflege sichtbar sind, bringen wir dies natürlich als einen Schwerpunkt mit ein.  Aber ganz generell ist es in der Pflege wichtig, den individuellen Menschen zu sehen und das, was ihn oder sie in ihrem Leben geprägt hat, was ihm oder ihr wichtig ist.“

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Mit mittlerweile 26 Folgen informiert ein Podcast (Radiosendungen auf Abruf im Internet) seit 2019 über die verschiedensten Themen in Bezug zu Demenz. Nun ist auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Mitherausgeberin des Podcasts.

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Monatlich erscheint eine neue Folge des Demenz-Podcast, der Informationen rund um das Thema Demenz für Zu- und Angehörige aufbereitet. Jede Folge hat etwa eine Länge von 30 Minuten. Der Podcast ist auf gängigen Plattformen wie Spotify oder in der Podcast-App auf Apple-Geräten kostenlos hörbar, kann aber auch über die Internetseite des Podcasts abgespielt werden.

Gestartet wurde das Projekt von der Hörfunkautorin Christine Schön, die nun die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) als Partnerin an ihrer Seite hat. Das berichtet die DAlzG im Mai in einer Pressemitteilung. „Wir freuen uns, dass die Deutsche Alzheimer Gesellschaft künftig als Herausgeberin mitwirken wird. Dieser schon bewährte Podcast bereitet viele Themen rund um das Thema Demenz mit Kompetenz und Empathie auf“, wird die Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Sabine Jansen, in der Mitteilung zitiert.

"Als ich vor einigen Jahren den Demenz-Podcast konzipierte, hoffte ich, damit möglichst viele Menschen zu erreichen und auf starke Partner an meiner Seite“, so die Redakteurin des Podcasts, Christine Schön. „Beides ist wahr geworden: Die Rückmeldungen der Hörerinnen und Hörer berühren mich sehr und dass nun eine so wichtige Institution wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Mitherausgeberin ist, erfüllt mich mit Stolz und Freude."

Die Themen der bisher erschienenen Folgen lauten beispielsweise „Sexualität und Demenz“ (Folge 8), „Sinn und Sinnlichkeit: Tipps für Sinnlichkeit im Alltag“ (Folge 10) oder „Demenz und Krankenhaus“ (Folge 18). In der aktuellen Folge vom 1. Mai geht es um das Thema „Musik und Demenz“, welchem sich auch eine Folge des ÄrzteTag-Podcasts gewidmet hat.

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Der BIVA-Pflegeschutzbund startet Mitte April eine neue Vortragsreihe unter dem Titel „Pflegebedürftig – was nun?“. Den Auftakt der Online-Reihe macht ein Vortrag zum selbstbestimmten Vorsorgen in Bezug auf Vollmachten und Verfügungen.

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„Vollmachten & Verfügungen – Wie kann ich selbstbestimmt vorsorgen?“ ist der Titel der Veranstaltung, zu der der Pflegeschutzbund für den 15. April 2021 einlädt. Der rund 45-minütige Vortrag, der um 17 Uhr beginnen soll, stellt den Beginn der neuen Veranstaltungsreihe dar. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie finden alle Veranstaltungen online über die Videoplattform „Zoom“ statt.

Über diesen Link können Sie sich für die erste Veranstaltung anmelden. Erhoben wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro für BIVA-Mitglieder bzw. 10 Euro für Nicht-Mitglieder.

Weitere Vorträge der neuen Reihe sind „Wie plant man die Versorgung zu Hause?“ am 31. Mai oder „Meine Rechte als Pflegeheimbewohner“ am 5. Juli. Eine Übersicht über die jeweiligen Themen und Daten finden Sie hier.

Bei dem BIVA-Pflegeschutzbund handelt es sich um einen Verein, der sich bundesweit für die Rechte und Interessen von pflegebedürftigen Menschen einsetzt. Der Verein beschreibt sich auf seiner Internetseite selbst als „die einzige bundesweite Interessenvertretung für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und für von Pflege Betroffene“. Der Name BIVA steht als Abkürzung dabei für „Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen“.

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Die Kompaktkurse Demenz der „Initiative Demenz Partner“ gibt es nun auch online als zeit- und ortsunabhängiges Webtraining.

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2016 wurde die Initiative Demenz Partner durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ins Leben gerufen. Ziel der Initiative war und ist unter anderem die Aufklärung über Krankheitsbilder von Demenz und Tipps für den Umgang mit Betroffenen durch kostenlose, 90-minütige „Kompaktkurse“. Nach der Teilnahme wird man als „Demenz Partner*in“ ausgezeichnet. „Demenz braucht dich“ lautet daher der Slogan der Initiative.

Die bundesweiten Kursangebote sind nun auch als Webtraining verfügbar. Damit können Interessierte jederzeit von Zuhause aus an einem Training teilnehmen. Zu den Inhalten gehören laut Beschreibung auf der Internetseite der Initiative Informationen darüber, „was Demenzerkrankungen sind, welche Einschränkungen mit der Erkrankung einhergehen und wie sich das Leben der Erkrankten und ihrer Familie verändert.“

Außerdem erhalte man „Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz“ und lerne „Wege kennen, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen.“

Kostenlos anmelden oder registrieren können Sie sich über diesen Link. Weitere Informationen zum Thema Demenz und den Umgang damit finden Sie hier.

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Nach Erkenntnissen des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) sei das Einsamkeitsempfinden älterer Menschen während der Corona-Pandemie gestiegen. Das Thema Einsamkeit betreffe laut Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) zwar alle Menschen, bei Älteren werde das jedoch zu oft nicht ernst genommen.

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Im Rahmen der Langzeitstudie des Deutschen Alterssurveys (DEAS) hat das Deutsche Zentrum für Altersfragen vergangenen Sommer Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen auf Menschen zwischen 46 und 90 Jahren untersucht.

Über einzelne Erkenntnisse (Auswirkungen auf die sportliche Aktivität und psychische Belastungen von Menschen mit Pflegeaufgaben) haben wir bereits berichtet. Laut der Studie sei allerdings auch das Einsamkeitsempfinden älterer Menschen gestiegen. Im Sommer 2020 fühlten sich demnach knapp 14 Prozent und damit 1,5-mal  so viele Menschen über 45 Jahren einsam wie in den Vorjahren. Das erhöhte Einsamkeitsempfinden sei unabhängig von Geschlecht, Bildungsgrad oder mittlerem und hohen Alter feststellbar.

In einer Stellungnahme greift die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, das Thema auf: „Einsamkeit ist gerade in Pandemie-Zeiten zu einem Thema geworden. Das gilt für alle. Aber gerade ältere Menschen, die unter Einsamkeit leiden, werden oft nicht gesehen“, mahnt die Ministerin.

Eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten im Rahmen der Pandemie hätten die Situation verschärft.  „Deshalb ist es so wichtig, dass jeder von uns aufmerksam bleibt und ältere Menschen zum Beispiel in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis nicht vergisst“, so die SPD-Politikerin weiter. Gleichzeitig weist Giffey auf Unterstützungsangebote hin: „Es gibt Telefonnummern, digitale Treffen sowie Hausbesuche in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. Daneben gibt es zahlreiche Programme, die sich an Seniorinnen und Senioren richten. Niemand soll alleine sein.“

Beispiele für entsprechende Angebote finden Sie im unteren Teil der hier zitierten Stellungnahme.

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In Reinbek, einer Stadt im südlichen Schleswig-Holstein, hat der örtliche Turn- und Sportverein ein Angebot entwickelt, welches aufgrund der Corona-Pandemie weggefallene Sportangeboten in Senior*innenheimen kompensieren könnte: Gymnastik am Fenster.

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Der TSV Reinbek kommt mittlerweile zweimal pro Woche zu einem nahegelegenen Senior*innenheim, um draußen Gymnastik-Übungen durchzuführen, die interessierte Bewohner*innen dann mit genügend Abstand an ihren Zimmerfenstern nachmachen können. Im Zuge der Corona-Pandemie sind viele Sportkurse eingestellt worden, andere finden nur noch im Internet statt, was für viele eine unüberwindbare Hürde darstellt.

Um auch Menschen, die das Internet nicht nutzen können oder wollen, entsprechende Sportangebote zu ermöglichen, hat der TSV Reinbek reagiert: „Das Angebot ist aus Corona erwachsen. Es ist für alle, die wir mit Livestreams und Videos nicht erreichen, wie zum Beispiel Menschen in einem Altersheim“, wird der Leiter des Vereins, Uwe Schneider, in einem NDR-Beitrag zu dem Projekt zitiert.

Das Angebot findet immer Dienstags und Donnerstags statt. Zu Beginn sei der Resonanz nicht so groß gewesen, da die Bewohner*innen noch nicht wussten, um was für ein Projekt es sich dabei handelt. Mittlerweile sei das Gymnastikprogramm allerdings zu einem wichtigen Termin geworden, berichtet die Übungsleiterin Babette Rackwitz-Hilke vom TSV Reinbek in dem NDR-Artikel. „Sport und Bewegung bewirkt ja auch etwas im Körper, Glückshormone werden freigesetzt. Und das ist unser Ziel: Spaß haben und sich wieder sehen“, so die Übungsleiterin weiter.

Mit der Frage, wie sich die körperliche Aktivität im Zuge der Pandemie verändert hat, hat sich auch das Deutsche Zentrum für Altersfragen beschäftigt. Zu dem entsprechenden Artikel gelangen Sie hier.

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Seit über 25 Jahren organisiert der Bund Deutscher Amateur-Theater (BDAT) das Europäische Senior*innentheater-Forum für Aktive im Bereich des Senior*innentheaters. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird das Programm im Mai online durchgeführt.

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Das 31. Europäische Senior*innentheater-Forum wird vom 17. bis zum 19. Mai diesen Jahres online über die Videoplattform „Zoom“ stattfinden. Die Veranstaltung, die von den Organisator*innen auf der Internetseite des BDAT als „Qualifizierungsprogramm und Dialogplattform“ für Spielleiter*innen und weitere Aktive im Bereich des Senior*innentheaters beschrieben wird, besteht dieses Mal aus einem zeitlich etwas kürzeren Rahmen und beinhaltet drei Workshops mit den Titeln:

  • Tanz mit Pascal Sangl
  • Perspektivwechsel mit Hülya Karci
  • Zeitgenössisches Theater mit Christopher Hustert

„Mit interessanten Kursen unter der Leitung von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten bieten wir Ihnen als Spielerinnen und Spielern oder in der Spielleitung Aktiven Möglichkeiten zur Fortbildung sowie die Gelegenheit, Informationen und Erfahrungen mit Seniorentheater-Interessierten auch aus angrenzenden europäischen Ländern auszutauschen“, wird das Senior*innentheater-Forum auf der Internetseite weiter beschrieben.

Dort finden Sie auch weitere Informationen rund um den Ablauf und die Anmeldung. Für BDAT-Mitglieder liegt der Teilnahme-Betrag bei 15 Euro für einen Kurs (zwei für 20 Euro), für Nicht-Mitglieder werden 20 Euro verlangt (zwei Kurse für 30 Euro). Die Anmeldefrist geht noch bis zum 03. Mai.

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