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Neue Medien

Beim Verein Rubicon, der unter anderem lesbische, schwule und queere Menschen berät und unterstützt, ist ein Buch erschienen, in dem zahlreiche Gespräche mit älteren Lesben und Schwulen zu ihrer Situation in der Corona-Pandemie abgedruckt sind. Das Buch steht im Internet kostenlos zur Verfügung.

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Vera Ruhrus ist die Autorin des neuen Buches, das unter dem Titel „Das ist alles unsere Lebenszeit. Ältere Lesben und Schwule in der Corona-Krise“ erschienen ist. Auf knapp 100 Seiten sind darin Interviews mit neun älteren Lesben und Schwulen zu finden, die zwischen August und Dezember 2020 geführt worden sind. Der jüngste Interviewpartner ist zum Zeitpunkt des Gesprächs 55 Jahre alt, die älteste 82 Jahre.

„Ältere Lesben und Schwule, häufig alleinlebend, finden in ihren Freundeskreisen Geborgenheit. Durch die Kontaktbeschränkungen drohen vertraute Netzwerke wegzubrechen“, heißt es in der Einleitung der Publikation. „Mit der ‚zweiten Welle‘ verschärfte sich die Situation. Aus Furcht vor Covid-19 haben sich Ältere sehr zurückgezogen.“

Dabei zeige sich gerade jetzt, wie wichtig entsprechende Netzwerke und funktionierende Strukturen seien. „In den wenigen Städten, in denen es eine geförderte lesbisch-schwule Senior*innenarbeit gibt, stehen Ansprechpartner*innen bereit. Sie bieten digitale Treffen an, arrangieren 'talks & walks' im Freien, telefonieren regelmäßig mit denjenigen, die keine Mails, WhatsApps und Videotools nutzen können oder wollen“, heißt es weiter.

Das Buch steht Ihnen unter diesem Link kostenfrei zur Verfügung.

Ein Ziel des Vereins Rubicon, der seinen Sitz in Köln hat, ist es auch, entsprechende Vernetzungen zu schaffen und zu fördern. Weitere Informationen zu dem Verein finden Sie hier.

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Der BIVA-Pflegeschutzbund startet Mitte April eine neue Vortragsreihe unter dem Titel „Pflegebedürftig – was nun?“. Den Auftakt der Online-Reihe macht ein Vortrag zum selbstbestimmten Vorsorgen in Bezug auf Vollmachten und Verfügungen.

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„Vollmachten & Verfügungen – Wie kann ich selbstbestimmt vorsorgen?“ ist der Titel der Veranstaltung, zu der der Pflegeschutzbund für den 15. April 2021 einlädt. Der rund 45-minütige Vortrag, der um 17 Uhr beginnen soll, stellt den Beginn der neuen Veranstaltungsreihe dar. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie finden alle Veranstaltungen online über die Videoplattform „Zoom“ statt.

Über diesen Link können Sie sich für die erste Veranstaltung anmelden. Erhoben wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 5 Euro für BIVA-Mitglieder bzw. 10 Euro für Nicht-Mitglieder.

Weitere Vorträge der neuen Reihe sind „Wie plant man die Versorgung zu Hause?“ am 31. Mai oder „Meine Rechte als Pflegeheimbewohner“ am 5. Juli. Eine Übersicht über die jeweiligen Themen und Daten finden Sie hier.

Bei dem BIVA-Pflegeschutzbund handelt es sich um einen Verein, der sich bundesweit für die Rechte und Interessen von pflegebedürftigen Menschen einsetzt. Der Verein beschreibt sich auf seiner Internetseite selbst als „die einzige bundesweite Interessenvertretung für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und für von Pflege Betroffene“. Der Name BIVA steht als Abkürzung dabei für „Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen“.

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Die Kompaktkurse Demenz der „Initiative Demenz Partner“ gibt es nun auch online als zeit- und ortsunabhängiges Webtraining.

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2016 wurde die Initiative Demenz Partner durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ins Leben gerufen. Ziel der Initiative war und ist unter anderem die Aufklärung über Krankheitsbilder von Demenz und Tipps für den Umgang mit Betroffenen durch kostenlose, 90-minütige „Kompaktkurse“. Nach der Teilnahme wird man als „Demenz Partner*in“ ausgezeichnet. „Demenz braucht dich“ lautet daher der Slogan der Initiative.

Die bundesweiten Kursangebote sind nun auch als Webtraining verfügbar. Damit können Interessierte jederzeit von Zuhause aus an einem Training teilnehmen. Zu den Inhalten gehören laut Beschreibung auf der Internetseite der Initiative Informationen darüber, „was Demenzerkrankungen sind, welche Einschränkungen mit der Erkrankung einhergehen und wie sich das Leben der Erkrankten und ihrer Familie verändert.“

Außerdem erhalte man „Tipps und Hinweise zum Umgang und zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz“ und lerne „Wege kennen, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen.“

Kostenlos anmelden oder registrieren können Sie sich über diesen Link. Weitere Informationen zum Thema Demenz und den Umgang damit finden Sie hier.

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Unter dem Motto „Wir versilbern das Netz“ setzt sich der Verein Wege aus der Einsamkeit seit Jahren dafür ein, älteren Menschen den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern – aufgrund der Pandemie derzeit nur noch digital. In einem aktuellen ZDF-Fernsehbeitrag veranschaulichen einige Senior*innen, welche Möglichkeiten digitale Video-Plattformen wie „Zoom“ auch für Ältere darstellen können.

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„Allein sein in einer Pandemie, in der jede menschliche Nähe plötzlich gefährlich wird, das ist hart. Und besonders ältere Menschen merken das gerade jeden Tag“, leitet der Fernsehmoderator Christian Sievers in der ZDF-Sendung „Wir und das Virus“ am 25. März 2021 in einen Beitrag ein, der eine Möglichkeit präsentiert, Einsamkeit in der Pandemie entgegenzuwirken: Digitale Treffen und Veranstaltungen mit Hilfe von Videoplattformen wie „Zoom“.

Zu Gast in der Sendung war Dagmar Hirche, die Vorsitzende des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“, der solche Treffen organisiert und älteren Menschen hilft, mit entsprechenden digitalen Mitteln umzugehen. „Wir haben Veranstaltungen von Sitz-Tanz über Sitz-Yoga, wir schulen digital den Umgang mit Smartphone und Tablets, das Thalia-Theater ist zu Besuch bei uns…“, zählt die Vereinsvorsitzende in der Sendung beispielhaft auf, was digital möglich ist.

Neben Dagmar Hirche waren jedoch auch eine ganze Reihe der teilnehmenden Senior*innen zwischen 65 und 87 Jahren in der Sendung dabei – und das auf besondere Art und Weise: Sie waren digital aus ihren Wohnzimmern zugeschaltet. Gemeinsam haben sie eine mit einem Tanzlehrer online einstudierte Tanz-Choreografie im Sitzen vorgeführt.

Die Treffen im Rahmen des Projekts „Wir versilbern das Netz“, die seit rund sieben Jahren stattfinden, mussten im Frühjahr vergangenen Jahres aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form stattfinden. Seitdem habe es laut Hirche bereits 260 Zoom-Veranstaltungen mit insgesamt über 7.000 Gästen gegeben.

In dem Fernsehbeitrag wird allerdings auch kurz thematisiert, dass es immer noch Senior*inneneinrichtungen gebe, in denen keine Internetverbindung zur Verfügung gestellt werde oder dieses beispielsweise nur in Gemeinschaftsräumen verfügbar sei. Damit gibt es für eine Gruppe von Senior*innen mangels technischer Voraussetzungen schon eine große Hürde, entsprechende Angebote überhaupt wahrnehmen zu können.

Dagmar Hirche weist allerdings auch darauf hin, dass es zusätzlich zu den Problemen in den Einrichtungen auch arme Menschen gibt, die kein Internet hätten, weil sie es sich nicht leisten können. Grundsätzlich fordert die Vorsitzende von Wege aus der Einsamkeit daher: „In jeder Wohnung, wo Menschen leben, in jedem Raum, muss es eine Grundversorgung mit digitaler Teilhabe gebe.“

Den gesamten Beitrag können Sie direkt hier anschauen:

[embed]https://youtu.be/feC2XYF9NQ8[/embed]

Mehr zu dem Verein und seinen Aktivitäten finden Sie auf der Internetseite von Wege aus der Einsamkeit e.V.

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Kontakte halten, Termine buchen, Fotos bearbeiten – das alles sind Beispiele für Möglichkeiten der Neuen Medien. Mit dem Projekt „Digital-Tandem“ sollen Senior*innen von Studierenden, Auszubildenden oder jungen Erwachsenen beim Erlernen dieser Funktionen unterstützt werden.

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Mit Hilfe von „Digital-Tandems“ haben Senior*innen die Möglichkeit, jüngere Menschen, für die der Zugang zu digitalen Angeboten der heutigen Zeit generationsbedingt selbstverständlicher ist, als Lernpartner*innen an der Seite zu haben. Durch das Projekt, welches unter anderem vom „Digital-Kompass“ organisiert wird, soll so generationenübergreifendes Lernen ermöglicht werden.

Für interessierte Senior*innen gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Projekt zu arbeiten: Entweder als Kursteilnehmer*in oder als Selbstlernende*r.  Bei der zweiten Variante bekommen die Teilnehmer*innen eine „Digital-Tüte“ mit Lerninhalten, die sie sich selbstständig aneignen können. Um Gelerntes zu wiederholen und/oder zu unterstützen, werden Tandempartner*innen vermittelt. „Diese*r hilft bei schwierigen Fragen weiter und dabei neu Gelerntes am Computer, Smartphone oder Tablet zu üben“, wird auf der Internetseite des Projekts erläutert. „Das kann z. B. ein gemeinsames Videotelefonat sein oder die Nutzung von WhatsApp.“

Auf der Internetseite können Sie sich Interesse direkt anmelden – entweder als Kursteilnehmer*in oder als Selbstlerner*in. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos. Studierende, Auszubildende oder junge Erwachsene können sich ebenfalls dort als ehrenamtliche Lernpartner*innen melden und bekommen, sofern gewünscht oder beruflich benötigt, eine entsprechende Bescheinigung für ihre Teilnahme.

Auch nach der Corona-Pandemie soll das Projekt weitergeführt werden. Dazu findet eine wissenschaftliche Begleitung der Universität Vechta statt, um Erkenntnisse über die Umsetzung des Projekts sammeln zu können: „Die Einschätzungen und Erfahrungen der Tandempartner*innen helfen uns, dieses Projekt für zukünftige Interessierte zu verbessern“, heißt es weiter auf der Projektseite.

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Eine Reihe von Verbänden und Organisationen haben sich zu dem Bündnis „Digital für alle“ zusammengeschlossen. Insbesondere Menschen mit einem höheren Lebensalter sind teilweise noch nicht „online“ aktiv. Das Bündnis fordert, den Erwerb digitaler Kompetenzen für alle zu ermöglichen.

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„Unser Ziel ist es, digitale Teilhabe für alle zu fördern“, heißt es in einem gemeinsamen Appell des Bündnisses. „Wir sind der Überzeugung: Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel erfolgreich gestalten.“ Daher haben sich insgesamt 27 Organisationen zusammengetan, um für die gemeinsamen Ziele einzutreten.

Neben Sozial- und Wohlfahrtsverbänden wie der Diakonie, der Caritas oder der AWO gehören unter anderem die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), ver.di oder der Deutsche Kulturrat zu den Bündnispartner*innen. Insbesondere vier Ziele formuliert der Zusammenschluss der Verbände und Organisationen im Hinblick auf die Digitalisiserung:

  • Digitale Spaltung überwinden
  • Digitale Kompetenzen in den Fokus rücken
  • Digitales Engagement stärken
  • Digitalisierung überall erlebbar machen

Die jeweiligen Punkte werden in dem mehrseitigen Appell ausführlich erläutert.

Über das Bündnis berichteten wir auf diesem Portal bereits vor etwa einem Jahr, da der Zusammenschluss der genannten Organisationen dort den bundesweit ersten „Digitaltag 2020“ ins Leben gerufen hatte. Nun – am 18. Juni 2021 ­– steht der Digitaltag 2021 bevor.

Mit dem jährlichen Aktionstag will die Initiative die Themen rund um Digitalisierung in die Öffentlichkeit tragen: „Gemeinsam wollen wir Einblicke geben, Digitalisierung erlebbar und damit verständlich machen. Bei der Organisation der Veranstaltungen und Aktivitäten können sich alle Interessierten einbringen – ob Privatperson, Verein, Betrieb, Unternehmen oder öffentliche Akteurinnen und Akteure.“ Eine Anmeldung ist über die Internetseite des Digitaltags möglich.

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Die Verbraucherzentrale informiert auf ihrer Internetseite über verschiedene Aspekte der Ernährung. Das Online-Angebot richtet sich insbesondere an Senior*innen.

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In einer Gemeinschaftsaktion haben die Verbraucherzentralen in Deutschland ihre Internetseiten um die Rubrik „Ernährung für Senioren“ ergänzt. Dort werden verschiedene Fragen rund um das Thema Ernährung aufgegriffen und Hinweise gegeben, die bei der richtigen Ernährung oder dem Einkaufen helfen können. Mit einem Klick auf die jeweiligen Themen-Kacheln finden Senior*innen, an die sich das Angebot richtet, einen ausführlicheren Beitrag mit diversen Tipps.

Informiert wird beispielsweise über den Online-Einkauf von Lebensmitteln und worauf bei einer Bestellung über das Internet zu achten ist. So sei es auch Online-Händlern gesetzlich vorgeschrieben, ausreichend über die angebotenen Lebensmittel zu informieren (z.B. Zutatenliste, Alkoholgehalt, Nettofüllmenge etc.). Um die Seriosität von Online-Händlern zu überprüfen, könne man zum Beispiel darauf achten, ob neben ausreichenden Kontaktdaten (nicht nur eine Postfachnummer) auch eine Registrierungsnummer der zuständigen Kontrollbehörde zu finden ist.

Ein weiteres Thema, über das die Verbraucherzentralen im Rahmen des Angebots berät, ist der Zusammenhang zwischen Lebensmitteln und der Einnahme von Medikamenten. Erklärt wird, wie bestimmte Lebensmittel die Wirkung von Tabletten oder Tropfen beeinträchtigen können.

Auch über „Einkaufsfallen im Supermarkt“ berichten die Verbraucherzentralen. Hingewiesen wird dabei zum Beispiel auf die bestimmte Platzierung von Lebensmitteln oder die Ausleuchtung, die Verbraucher*innen dazu animieren soll, mehr zu kaufen als geplant.

Auch vor Kund*innenkarten, die mittlerweile fast jede Supermarkt-Kette anbietet, wird gewarnt: „Kundenkarten versprechen Prämien und Rabatte. Dabei sind die Vergünstigungen oft marginal im Vergleich zum Einkaufswert. Zudem hinterlässt jeder Einkauf nachvollziehbare Datenspuren. Auch neuere Smartphone-Apps, die mit Rabatten locken, bergen Risiken“, heißt es in dem entsprechenden Beitrag.

Hier finden Sie weitere auf seniorenpolitik-aktuell erschienene Beiträge über Angebote, Projekte oder Stellungnahmen der Verbraucherzentralen.

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„Smart Surfer – Fit im digitalen Alltag“ ist ein Online-Bildungsangebot der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. In mehreren Modulen soll die Lernhilfe Menschen ab 50 Jahren im „digitalen Alltag“ zur Seite stehen.

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Insgesamt neun Module zu den Themen Kommunikation, Unterhaltung, Datensicherheit, Verbraucherschutz und Ethik im Internet umfasst das kostenlose Online-Bildungsangebot der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Die Übersicht über das Projekt und die einzelnen Module finden Sie unter diesem Link. Dort können die jeweiligen Themen angeklickt werden. Jedes Modul umfasst inklusive Glossar rund 40 Seiten.

„Wer nicht schon mit digitalen Medien aufgewachsen ist, tut sich im Umgang damit oft schwerer als die jüngere Generation“, schreibt die Verbraucherzentrale zu der Lernhilfe, die sich insbesondere an die Generation „50 plus“ richte. In das Projekt sei das Fachwissen von Expert*innen der Verbraucherzentrale, der Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und der Clearingstelle Medienkompetenz der Katholischen Hochschule Mainz eingeflossen.

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Auch in diesem Jahr soll wieder der „Goldene Internetpreis“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) verliehen werden. Bewerbungen von Projekten und Angeboten, die sich für die digitale Befähigung von Senior*innen einsetzen, können noch bis Mitte März eingereicht werden.

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Wie auch in den letzten Jahren will die BAGSO wieder Menschen, Initiativen, Vereine oder Kommunen auszeichnen, die einen Beitrag dazu leisten, älteren Menschen die digitale Welt näher bringen. Ausgelobt wird der Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Schirmherr ist in diesem Jahr der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

„Wie wichtig Unterstützung und Aufklärungsarbeit für ältere Menschen in der digitalen Welt sind, haben eindrücklich die vergangenen Monate der Corona-Pandemie gezeigt“, heißt es auf der Internetseite der BAGSO zu der diesjährigen Preisausschreibung. „Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich engagiert, um die Digitalisierung insbesondere auch für ältere Menschen verständlich und zugänglich zu machen. Der Goldene Internetpreis möchte dieses Engagement nachhaltig würdigen und unterstützen.“

Bewerbungen werden bis zum 15. März 2021 entgegengenommen. Die Gewinner*innen sollen dann beim 13. Seniorentag in Hannover am 24. November 2021 ausgezeichnet werden.

Der Goldene Internetpreis wird seit 2012 jährlich vergeben. In diesem Jahr sind für die Auszeichnung neben der BAGSO auch Deutschland sicher im Netz e.V. in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, Wege aus der Einsamkeit e.V., Deutsche Telekom und SAP verantwortlich.

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Im April soll eine bundesweite Smartphone-App starten, mit der Notrufe gesendet werden könne. Die App richte sich im Besonderen an Hörbeeinträchtigte.

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Wie mehrere Nachrichtendienste im Januar berichten, habe das nordrhein-westfälische Innenministerium angekündigt, dass die geplante bundesweite Notruf-App im April an den Start gehen solle. Nordrhein-Westfalen hatte die Projektführung für alle Bundesländer übernommen.

Mit der neuen Anwendung sollen Notrufe (112 oder 110) abgesetzt werden können. Beim Öffnen der App werde man zunächst gefragt, ob man die Feuerwehr oder die Polizei benötige. Diese Frage könne man dann per Knopfdruck beantworten. Anschließend würden weitere Fragen folgen, die auch bei einem telefonischen Notruf gestellt werden würden.

Damit soll die Smartphone-Anwendung insbesondere für Menschen mit Hör- und/ oder Sprachbeeinträchtigungen eine hilfreiche Alternative zu bislang üblichen telefonischen Notrufen darstellen. Durch die Ortungs-Funktion des jeweiligen Smartphones solle die zuständige Leitstelle über den Ort des Notrufes direkt informiert werden.

Laut Medienberichten gehe die App nun in die Phase der Praxis-Tests über, bevor die Anwendung dann ab April verfügbar sein soll. Die Bundesländer hatten sich bereits 2019 auf die Entwicklung einer entsprechenden bundesweiten Notruf-App verständigt.

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