Logo DISW

Anfang November veranstaltete die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einen Fachtag unter dem Titel „Gemeinsam lernen: analog und digital“. Die Veranstaltung wurde gefilmt und ist nun im Internet zugänglich.

Weiterlesen

Am 06.11.2019 hatte die BAGSO nach Bonn eingeladen, um über die Themen Lernen und Digitalisierung zu diskutieren. Die knapp sechsstündige Fachtagung ist nun im Videoformat auf der Plattform YouTube zu sehen (hier geht es zum Mitschnitt). Organisiert wurde die Veranstaltung von der BAGSO-Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“, die sich auf der Tagung auch vorstellten. Auch der Achte Altersbericht der Bundesregierung war Thema des Fachtags. Das vollständige Programm, mit dem die BAGSO zu der Veranstaltung eingeladen hatte, finden Sie hier.

Die BAGSO selbst schreibt zu der Tagung auf ihrer Internetseite: „Die Fachtagung bot die Möglichkeit, das Thema Digitalisierung und Bildung im Alter näher zu beleuchten und vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen folgenden Fragen nachzugehen: Wie können Ältere sich leichter an Lern- und Bildungsangeboten beteiligen? Welche Möglichkeiten hält die Digitalisierung der Lebenswelten bereit und wie können damit verbundene Herausforderungen als Potenziale genutzt werden?“.

Schließen


Im Rahmen der Woche der Demenz (16.-22. September 2019) hat die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ein neues Informationsportal zum Thema im Internet vorgestellt.

Weiterlesen

www.netzwerkstelle-demenz.de ist der Name des neuen Informationsportals, welches seit September online verfügbar ist. Die Seite „bietet allen, die sich vor Ort zum Thema Demenz engagieren, gute Praxisbeispiele, Materialien und weiterführende Links zu verschiedenen Themen. Erstmals werden Angebote und Ansprechpartner für lokale Demenznetzwerke auf Bundesebene und in den 16 Bundesländern auf einer Website gebündelt“, schreibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation (BAGSO) in einer Pressemitteilung. Die „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ist als Netzwerkstelle bei der BAGSO angesiedelt. Gefördert wird diese durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auf der neuen Internetseite finden Sie auch Hinweise auf bevorstehende Veranstaltungen zum Thema Demenz, auch ein Newsletter kann dort kostenlos abonniert werden.

Schließen


„Senioren für Senioren“ ist der Name des regelmäßigen Internet-Treffs der Stadt Heide, den der Seniorenbeirat der Stadt ins Leben gerufen hatte. Das Angebot soll Senior/innen dabei unterstützen, die Möglichkeiten des Internets kennenzulernen.

Weiterlesen

Das Internet-Café für Seniorinnen und Senioren ist ein Angebot des Seniorenbeirats Heide, älteren Menschen mit einfachen PC-Kenntnissen beim Kennenlernen und Nutzen des Internets zu unterstützen. Es findet immer mittwochs von 15:30 bis 17:30 Uhr in der Klaus-Groth-Schule in Heide statt. Zu dem Projekt gibt es auch eine Internetseite, auf der beispielsweise Hinweise für Senior/innen zur Internetnutzung zu finden sind. Dort finden Sie auch Kontaktangaben für Auskunft zum Internet-Treff.

Weitere Veranstaltungen oder aktuelle Informationen rund um den Seniorenbeirat in Heide finden Sie auf deren Internetseite. Öffentliche Sitzungen des Beirats finden an den 3.Dienstagen im Monat im Bürgerhaus statt. Zusätzlich dazu gibt es dort auch am 1.Montag des Monats eine offene Sprechstunde zwischen 10 Uhr und 11 Uhr.

Schließen


Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) hat ein neues Programm (App) für Smartphones (moderne Mobiltelefone) präsentiert, das Angehörigen von Menschen mit Demenz bei der Alltagsgestaltung helfen soll.

Weiterlesen

Im September hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft eine neue Handy-App zum Thema Demenz veröffentlicht. Unter dem Namen „Alzheimer & You“ ist das Programm ab sofort kostenlos im App Store (Apple-Telefone) und Play Store (Android-Telefone) herunterladbar. Die App enthält Tipps zur Alltagsgestaltung von Demenzkranken, die in verschiedene Kategorien wie Freizeit, Ernährung oder Mobilität unterteilt sind. „Aus vielen Gesprächen mit Angehörigen von Menschen mit Demenz wissen wir, dass diese immer wieder auf der Suche nach sinnvollen Beschäftigungen und Ideen für kleine Abwechslungen im Pflegealltag sind“, wird Sabine Jansen, DAlzG-Geschäftsführerin, auf der Internetseite der Gesellschaft zitiert. „Mit unseren digitalen Tipps erhalten sie regelmäßig neue Anregungen und bleiben gemeinsam aktiv.“  Es ist auch möglich, selber Tipps einzureichen, die dann möglicherweise in dem Programm aufgenommen werden.

Der Trend zur Nutzung digitaler Anwendungen mache sich auch im Bereich der Selbsthilfe zunehmend bemerkbar, „Angebote für Angehörige von Menschen mit Demenz sind bisher aber kaum vorhanden. Mit unserer App bieten wir Anregungen zur Alltagsgestaltung für alle, die sich um Menschen mit einer Demenzerkrankung kümmern“, erläutert Sabine Jensen weiter. Neben Tipps für den Alltag beinhaltet die App auch ein kleines Quiz zum Thema Demenz und die wichtigsten Informationen zu der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Entwickelt wurde die Idee durch zwei Schülerinnen aus Baden-Württemberg, die mit dem Vorschlag 2016 den Wettbewerb „Alzheimer & YOU – Zeig deinen Erfindergeist!“ gewonnen hatten. Weitere Meldungen zum Thema Demenz finden Sie hier.

Schließen


Wie jedes Jahr startet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Internetwoche am Tag des Internets (29.10.2019). Im Rahmen der Woche will die BAGSO auf verschiedene Angebote und Möglichkeiten aufmerksam machen und Senior/innen dazu motivieren, dass Internet zu nutzen.

Weiterlesen

Die Internetwoche der BAGSO startet am 29.10.2019 und endet am 6.11.2019 mit einer Fachtagung in Bonn. Für die einzelnen Tage hat die BAGSO Thementage geplant, die auf bestimmte Schwerpunkte des Online Lernens hinweisen sollen. Folgende Thementage und Veranstaltungen nennt die BAGSO im Internet:

Thementag 1 am 30.10.2019 „Online Lernen: Spielend lernen“. Es können Angebote rund ums spielerische Lernen gemacht werden. Sei es mit der Wii, am PC oder am Smartphone, sei es Solitär oder Sudoku oder ein komplexes Strategiespiel, wie es viele Jugendliche spielen.

Thementag 2 am 31.10.2019 "Online Lernen: Digital bewegt". Es gibt Bewegungs- und Sportangebote z.B. von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder dem Deutschen Olympischen Sportbund. Greifen Sie diese auf und integrieren Sie sie in Ihr Treffen. Bieten Sie eine Wanderung oder einen Stadtrundgang unter Zuhilfenahme von Google-Maps oder Geocaching an.

Thementag 3 am 4.11.2019 "Online Lernen: Bildung im Netz". Versuchen Sie sich an einem Webinarangebot, oder streamen Sie Ihr Treffen auf Youtube und lassen Sie andere teilhaben. Erstellen Sie Lernaufgaben oder Materialien und machen Sie sie online bekannt.

Thementag 4 am 5.11.2019 „Online Lernen: Engagement digital stärken“. Zeigen Sie, wie Sie sich in Ihrem Verein, in Ihrer Gruppe vernetzen. Führen Sie ein Treffen als Videokonferenz durch (z.B. mit Skype). Erzählen Sie uns, wie Sie Ihr Engagement durch Onlineaktivitäten nach vorne bringen oder was Sie damit schon erreicht haben (Online-Engagement).

Fachtagung "Gemeinsam lernen: analog und digital"
Zum Abschluss der Internetwoche richtet die BAGSO die Fachtagung „Gemeinsam lernen: analog und digital“aus. Die Fachtagung findet am 6. November 2019 in Bonn statt. Die Tagesveranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Anbieter*innen von Kursen oder Treffpunkten rund um das Thema Senior/innen und Internet können sich auch auf der Internetseite melden. Damit können sie ihre Projekte vorstellen und selber Teil der Internetwoche werden. Laut Zahlen aus 2018 sind rund die Hälfte der über 65-jährigen im Internet aktiv.

Schließen


Unter dem Titel „Ältere Menschen und Digitalisierung – Please Mind the Gap!“ lädt die Fachhochschule Kiel zu einer zweitägigen Fachtagung im September ein.

Weiterlesen

„Die Digitalisierung bringt die Menschen näher zusammen. Eigentlich. Denn in Deutschland zählt ein Großteil aller Senior*innen ab 60 Jahren zu den sogenannten Offliner*innen, denjenigen also, die keinen Zugang zum Internet besitzen. Sie gehören zu einer Gesellschaftsgruppe, die digital überholt, sogar ausgeschlossen wird“, schreibt die Fachhochschule Kiel. Daher organisiert sie mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung eine zweitägige Fachveranstaltung. Angeboten werden Vorträge wie „Wie viel Digitales brauchen alte Menschen für ihre soziale Teilhabe?“ oder „Perspektiven für ältere Menschen in der kommunalen Digitalisierung“. Neben Vorträgen sind auch Workshops und Diskussionen geplant. Die Tagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte, die mit Älteren arbeiten (z.B. Sozialarbeiter/innen), die interessierte Öffentlichkeit ist aber ebenso eingeladen.

Die Einladung inklusive Programm kann hier heruntergeladen werden. Zum Anmeldeformular (online) gelangen Sie hier.

Schließen


Künftig soll es in allen öffentlichen Bibliotheken in Schleswig-Holstein sogenannte Medienboxen geben, die Bücher, CDs oder ähnliches zum Thema Demenz enthalten. Diese können in den Bibliotheken angefragt und ausgeliehen werden.

Weiterlesen

Seit über 6 Jahren kooperiert das Kompetenzzentrum Demenz mit der schleswig-holsteinischen Büchereizentrale. Aus dieser Zusammenarbeit sind nun unter anderem sogenannte Medienboxen für die Begleitung von Menschen mit Demenz entstanden. In diesen Boxen sollen Medien verschiedenster Art zum Thema Demenz enthalten sein, die sich Pflegekräfte, Sozialarbeiter/innen, ehrenamtlich Tätige oder Angehörige von Demenzerkrankten ausleihen können. Die Spanne der angebotenen Medien soll von Fachliteratur bis hin zu Alltagsratgebern führen. „Das Thema Demenz ist uns eine Herzensangelegenheit. Betroffene sowie ihre Begleiter/innen gehören zu einer wichtigen Zielgruppe für Bibliotheken und wir freuen uns schon auf unsere neuen Projekte in diesem Bereich, insbesondere im Zuge der Digitalisierung.“, wird Susanne Luther-Feddersen von der Büchereizentrale Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung zitiert. In den über 14 verschiedenen Boxen sind neben Büchern auch Spiele oder CDs enthalten. Die Boxen sollen auch das neue „Impulskartenset Demenz“ des Kompetenzzentrums enthalten, welches Angehörigen dabei helfen soll, sich erstmals dem Thema Demenz zu nähern. Mehr zu dem Kartenset, welches auch gesondert bestellt werden kann, finden Sie hier.

Angefragt und ausgeliehen werden können die Boxen in den öffentlichen Bibliotheken in Schleswig-Holstein. Die entsprechende Box wird dann von der Büchereizentrale an die entsprechende Bibliothek geliefert. Weitere Informationen zu den Medienboxen können Sie der Internetseite der Büchereizentrale Schleswig-Holstein entnehmen. Mehr Artikel zum Kompetenzzentrum Demenz finden Sie hier.

Schließen


Auch 2020 wird wieder der Deutsche Generationenfilmpreis verliehen, der jüngere und ältere Filmemacher/innen sowie Mehr-Generationen-Teams auszeichnet. Bis Januar 2020 läuft die Bewerbungsfrist.

Weiterlesen

Filmemacher/innen bis 25 Jahre und ab 50 Jahre können sich mit ihren Filmen und Videos bewerben. Möglich sind dabei frei gewählte Themen in der Allgemeinen Kategorie oder Filme und Videos zum Jahresthema 2020. „Auf den Straßen, in den Köpfen“ ist der Titel, es soll dabei um die Rolle von Bürgerbewegungen gehen. Aktuell beispielsweise die Bewegung „Fridays for Future“ (Freitags für die Zukunft), bei der vor allem junge Menschen in vielen Städten freitags auf die Straße gehen. „Das, was die Menschen gesellschaftlich und politisch bewegt, was ihre Hoffnungen und Forderungen sind und waren – das alles und vieles mehr lässt sich beim Jahresthema ‚Auf den Straßen, in den Köpfen‘ anpacken“, heißt es auf der Internetseite des Deutschen Generationenfilmpreises. „Mit seinem Jahresthema ‚Auf den Straßen, in den Köpfen‘ bietet der diesjährige Deutsche Generationenfilmpreis ein besonderes Forum für Filme, die von gesellschaftlichen Bewegungen in der Vergangenheit und Gegenwart handeln und persönliche Geschichten erzählen. In Form einer Dokumentation oder Reportage, als Zeitzeugenfilm, Spielfilm oder Experimentalvideo“, steht dort weiter zur Teilnahme https://www.deutscher-generationenfilmpreis.de/wettbewerb_mitmachen.html . Die Filmlänge dürfe 15 Minuten allerdings nicht überschreiten.

Eingereicht werden können Filme und Videos vom 31.08.2019 bis zum 15.Januar 2020. Aktuelle Meldungen des Generationenpreises finden sie auch auf der offiziellen Facebook-Seite.

Schließen


Einmal im Jahr zeichnet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) Einrichtungen, Initiativen oder Projekte aus, die sich in besonderer Weise für ältere Menschen einsetzen. Für den sogenannten GERAS-Preis 2019 können bis August Bewerbungen eingereicht werden.

Weiterlesen

Im letzten Jahr stand die Verleihung des GERAS-Preises unter dem Motto „Leben mit Tieren“, in diesem Jahr ist Kunst und Kultur das Thema des Preises. In den Ausschreibungsinformationen schreibt die BAGSO: „Mit dem GERAS-Preis 2019 möchte die BAGSO Pflegeeinrichtungen und Initiativen auszeichnen, die mit außergewöhnlichen Angeboten im Bereich Kunst und Kultur neue Wege gehen. Mit dem Wettbewerb will sie gute Beispiele auszeichnen, um sie bundesweit bekannter zu machen und weitere Einrichtungen und Institutionen zur Nachahmung anzuregen.“ Gewonnen werden kann neben einer bundesweiten Bekanntmachung allerdings auch noch ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Einrichtungen und Projekte können sich entweder selber bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Frist zur Einreichung der Bewerbungen ist der 16.August 2019. Genauere Informationen zum diesjährigen Motto oder den Bewerbungsabläufen können Sie der oben verlinkten Ausschreibung entnehmen. Hier finden Sie einen Überblick über weitere auf seniorenpolitik-aktuell erschienene Artikel zum GERAS-Preis der BAGSO.

Schließen


Seit Jahren fordern Verbraucherverbände die Einführung einer Lebensmittelampel, die unter anderem vor hohen Fett- und Zuckergehalten warnen soll. Nach jahrelanger Debatte will Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) nun die Verbraucher/innen fragen – und erfährt gleichzeitig Negativschlagzeilen durch ein Nestlé-Video.

Weiterlesen

Tagelang war in deutschen Medien und – insbesondere – im Internet das Video von Julia Klöckner mit dem deutschen Nestlé-Chef Marc-Aurel Boersch häufig und brisant diskutiert worden. Klöckner hatte das Video auf dem offiziellen Twitter-Account des Ministeriums hochgeladen und bedankt sich darin beim Deutschland-Chef des Konzerns, dass dieser die Reduktionsstrategie der Ministerin freiwillig unterstütze. Jahrelang hatte sich die Agrar- und Ernährungsministerin gegen eine Lebensmittelampel zur Kennzeichnung ungesunder Lebensmittel ausgesprochen – gegen die Forderungen vieler Verbraucherschutz-Organisationen. Daher setzte sie bei der Reduzierung von Fett- und Zuckergehalt in Lebensmitteln auf die Freiwilligkeit der Konzerne. Dass sie sich dann ausgerechnet bei dem häufig in der Kritik stehenden Konzern Nestlé für eine Reduzierung des Zuckers von 10 % bedankte, löste gerade im Internet viel Kritik aus. Für Ursula Schulte, ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sei das „grenzwertig – es grenzt an Werbung“.

Auch die Organisation foodwatch gab Konzernen wie Nestlé und Coca-Cola bereits im letzten Jahr in einer Pressemitteilung eine Mitschuld an der Ausbreitung von Fettleibigkeit. „Nestlé, Coca-Cola & Co. präsentieren sich gerne als Wohltäter und Weltverbesserer. Doch in Wahrheit machen sie mit ihren Produkten Millionen von Menschen fett und krank und verursachen gigantische gesellschaftliche Folgekosten“, wird Thilo Bode, Geschäftsführer von foodwatch International, dort zitiert. Auch im Hinblick auf Lobbyismus steht Nestlè immer wieder in der Kritik. Doch nicht nur große Konzerne wie Nestlé seien alleine das Problem: „Geflirtet wird schon viel früher, dort nämlich, wo Nahrungsmittel oder die Rohstoffe ihren Ursprung haben: in der Landwirtschaft. Sie ist europaweit durchdrungen von einem undurchsichtigen Geflecht aus Bauernvertretern, die nicht selten auch als Abgeordnete in Parlamenten sitzen und zugleich eng mit Düngemittel- und Saatgutherstellern, den Landtechnikproduzenten oder eben auch der Lebensmittelindustrie verbandelt sind.“ So lautete das Fazit aus der Süddeutschen Zeitung über den Videoskandal.

Nach jahrelangen Diskussionen um eine Lebensmittelampel könnte Julia Klöckner jetzt allerdings doch den Weg frei gemacht haben. Wie unter anderem die Welt berichtet, will die Ministerin noch im Sommer die Verbraucher/innen zu einer Handvoll verschiedener Kennzeichnungssysteme befragen um herauszufinden, welches dann umgesetzt werden soll. Am bekanntesten dürfte der sogenannte „Nutri-Score“ sein, was zum Beispiel die Hamburger Verbraucherzentrale fordert und auf ihrer Internetseite erklärt. Dabei handelt es sich um ein fünfstufiges, farbiges Ampelsystem zur Nährwertkennzeichnung. Wie und wann die Verbraucher/innen genau zu verschiedenen Systemen befragt werden sollen, ist noch unklar. Ebenfalls fraglich bleibt, wie schnell eine Einführung nach so einer Befragung wirklich vollzogen werden würde.

Über weitere Entwicklungen einer möglichen Lebensmittelampel informieren wir Sie auf diesem Portal.

Schließen


Diese Seite verwendet Cookies gemäß unserer Impressum und Datenschutz.