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Zivilgesellschaft

Als Beitrag für das Europäische Jahr 2012 „Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ führten das Sozialministerium Schleswig-Holstein und der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein am 17. und 18. September 2012 eine zentrale Veranstaltung für den norddeutschen und nordeuropäischen Raum durch. Nun liegt die Dokumentation zu diesem Kongress vor.

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Inhaltliche Schwerpunkte waren die Themen Teilhabe älterer Menschen am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft durch freiwillige Tätigkeiten, Verhinderung sozialer Ausgrenzung sowie Nutzung der Potentiale aller Generationen.

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Die Perspektiven von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 stehen im Fokus des Projekts der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) "Generation Erfahrung – Chance 50plus". Durch den demografischen Wandel steht die Personalentwicklung vieler Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Eine aktive Gestaltung der letzten fünf bis zehn Berufsjahre trägt dazu bei, den Übergang in die nachberufliche Zeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sinnvoll zu gestalten. Die BaS bietet mit diesem Projekt Vorträge, Workshops und Beratung für kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Sozialwirtschaft an. Hierfür werden in Seniorenbüros aus ganz Deutschland Multiplikatoren ausgebildet.

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Mit „Generation Erfahrung - Chance 50plus“ geht die BaS völlig neue Wege. Die im Rahmen des Projektes qualifizierten Seniorenbüros beraten kleine und mittelständische Unternehmen, Stadtverwaltungen und soziale Organisationen bei der Bewältigung des demografischen Wandels. Generation Erfahrung- Chance50PLUS wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln der Generali - Zukunftsfonds finanziell gefördert. 2013 sollen weitere Seniorenbüros und Initiativen qualifiziert werden.

Am 13. November 2012 fand bei der Europäischen Kommission in Brüssel die feierliche Verleihung der Preise des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen statt. Bei der Veranstaltung wurden inspirierende Menschen und Initiativen gewürdigt, die wesentliche Beiträge zum aktiven Altern und zur Solidarität zwischen den Generationen leisten.
Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung wurden Preise in den folgenden sieben Kategorien vergeben: Social Entrepreneurs, Arbeitsplätze für jedes Alter, Für altersgerechte Umgebungen, generations@school, Lebensgeschichten-Wettbewerb sowie schriftliche und audiovisuelle Berichterstattung. Insgesamt wurden mehr als 1300 interessante und vielfältige Beiträge aus ganz Europa eingereicht.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. BaS hat den dritten Preis in der Kategorie „Arbeitsplätze für jedes Alter“ gewonnen. Die Urkunde wurde von László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration an die Geschäftsführerin der BaS, Gabriella Hinn übergeben.

Weitere Informationen: www.generation-erfahrung.org

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Das "Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance" widmet sich den Herausforderungen und Chancen, die durch den demografischen Wandel entstehen. Welche Lösungen und Ansätze Wissenschaft und Forschung zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels beitragen können und die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern über diese Beiträge werden im Fokus des Wissenschaftsjahres stehen.

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Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. Es ist uns ein besonderes Anliegen, Sie über Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung zum demografischen Wandel zu informieren sowie mit Ihnen darüber zu diskutieren und Ihre Anregungen aufzunehmen. Der Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft ist ein Hauptanliegen des Wissenschaftsjahres. Im Fokus stehen dabei drei Handlungsfelder, die für die Gestaltung unserer Zukunft entscheidend sind:

  • Wir werden älter – Wie bleiben wir aktiv und selbstbestimmt?
  • Wir werden weniger – Wie können wir unseren Wohlstand sichern?
  • Wir werden vielfältiger – Wie gestalten wir das neue Miteinander?

Im demografischen Wandel wird die Bevölkerung weniger, älter und kulturell vielfältiger. Dies bringt enorme Herausforderungen mit sich. Die gesellschaftliche Entwicklung lässt sich durchaus beeinflussen – zum Beispiel durch mehr Familien- und Seniorenfreundlichkeit oder eine aktive Zuwanderungspolitik und gezielte Förderung von jungen Menschen, um den zukünftigen Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht zu werden. Auch der Ausbau der Weiterbildung in jeder Altersstufe oder die Entwicklung von Innovationen, die älteren Menschen ein selbstständiges Leben ermöglichen, schaffen Gestaltungsspielräume.

Geplant sind in 2013 zahlreiche Veranstaltungen, Projekten und Ideen. Eine Wanderausstellung wird durch Deutschland reisen, im Februar findet in Berlin der Bürgergipfel zum demografischen Wandel statt, die "MS Wissenschaft", ein Ausstellungsschiff wird ab Mai in zahlreichen deutschen Städten halt machen. Zudem wird es Dialogveranstaltungen und Wettbewerbe geben. Eine Forschungsbörse vermittelt darüber hinaus Kontakte zwischen Wissenschaftlern und lokalen Initiativen.

Weitere Informationen unter www.demografische-chance.de

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Im Frühjahr 2011 wurde ein zweiteiliger Zukunftsdialog vom Bundeskanzleramt initiiert. Der erste Teil, der „Expertendialog“, war ein Zukunftsdialog mit unabhängigen, überparteilichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, der zweite ein Zukunftsdialog mit Bürgerinnen und Bürgern, der „Bürgerdialog“.

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Unter der Überschrift „Dialog über Deutschlands Zukunft“ wurden drei Themenfelder diskutiert, die in den kommenden zehn Jahren hohe Relevanz für Deutschlands Zukunft haben. Unter anderem war das Zusammenleben der Generationen ein zentrales Thema. Ziel des Dialogs war es, konkrete Handlungsvorschläge für die Politik auf Bundesebene in politisch relevanten Handlungsfeldern zu erhalten.

Weitere Informationen:
Dialog über Deutschlands Zukunft - Ergebnisbericht des Expertendialogs der Bundeskanzlerin 2011/2012

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Am 10. Dezember 2012 findet die Abschlussveranstaltung zum EU-Jahr für Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 statt. Im Zentrum der Tagung stehen Bilanz und Ausblick aus Sicht der 45 vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekte, der Zivilgesellschaft, der europäischen Ebene und der Bundesregierung.

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Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik sowie Interessenvertretungen werden ihr Fazit ziehen und Herausforderungen für die Zukunft benennen.

Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012 – Bilanz und Ausblick, 10. Dezember 2012, dbb Forum Berlin

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Mit dem Projekt “Zivilgesellschaft in Zahlen” (ZiviZ) soll eine umfangreiche Datenbank aus zahlreichen Bereichen der Zivilgesellschaft geschaffen, erforscht und in ihrer Eigenständigkeit dargestellt werden.

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So werden eür Deutschland zuverlässige Daten zur Zivilgesellschaft angestrebt. Damit möchte die Bertelsmann Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Fritz Thyssen Stiftung gemeinsam die Datenlage zur organisierten Zivilgesellschaft verbessern, um damit Akteuren aus Politik und Wissenschaft, Führungskräften des Dritten Sektors und der breiten Öffentlichkeit regelmäßig aktuelle Zahlen zu liefern.

Zivilgesellschaft in Zahlen

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Die erste Ausgabe des neu gestalteten Infoletters, beschäftigt sich mit dem Thema „Alter, Engagement, Partizipation“. Damit soll der Diskurs im “Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen” gefördert werden. [Spoiler]Neben einem Interview mit Dr. Gerhard Naegele, Professor für soziale Gerontologie an der TU Dortmund, thematischen Artikeln sowie praktischen Engagementbeispielen enthält der Infoletter Neuigkeiten rund um die Woche des bürgerschaftlichen Engagements und Aktuelles aus der Engagementförderung. Mehr dazu: www.engagement-macht-stark.de[/spoiler]

www.seniorenpolitik-aktuell.de
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