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Aktiv Sein

Sexualität sei heutzutage kein Tabu-Thema mehr. Anders sei dies jedoch Schlaganfällen, die das Liebesleben stark beeinflussen können. Eine neue Broschüre der Schlaganfall-Hilfe widmet sich nun diesem „Tabu-Thema“.

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Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat einen neuen Ratgeber veröffentlicht, der die Fragen aufgreife, die sich auch Menschen mit Behinderungen und ihre Partner*innen stellen. „Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Er ist ein tiefer Einschnitt in das Leben und den Alltag der Betroffenen, mit teils schwerwiegenden Folgen für die Sexualität“, heißt es in der Vorstellung der Publikation. „Lähmungen, Funktionsstörungen und psychische Veränderungen beeinflussen das Liebesleben.“

Autorin der 44-seitigen Broschüre ist die Ergotherapeutin und Sexualberaterin Lisa Spreitzer, die sich im Rahmen ihrer Recherche mit vielen Expert*innen und Betroffenen ausgetauscht habe. Der Ratgeber richtet sich an Betroffene, Partner*innen und Angehörige und beinhalte alltagspraktische Tipps, wissenschaftliche Fakten zum Thema sowie Erfahrungsberichte und Produktbeschreibungen.

In einem rund 5-minütigen Videointerview skizziert die Autorin die Hintergründe, die zur Entstehung der Broschüre geführt haben. Das Interview können Sie sich direkt hier anschauen:

[embed]https://youtu.be/-JgufqdPfAk[/embed]

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden.

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Das Programm „Gesund & aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat einen digitalen Adventskalender mit Alltagstipps gestartet. Auch das Bundesfamilienministerium hat wieder einen Quiz-Adventskalender vorbereitet.

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„Gesund & aktiv im Advent“ ist der Name des digitalen Adventskalenders, den das BZgA-Programm „Gesund & aktiv älter werden“ für die Adventszeit vorbereitet hat. Jeden Tag bis zum 24. Dezember wird dabei ein neues Türchen geöffnet, welches Tipps und Ideen für ein gesundes älter werden präsentiert. „Besonders in diesem Jahr ist es wichtig, dass Sie körperlich und geistig in Bewegung bleiben und Ihr Immunsystem stärken. Dafür halten wir hinter jeder Tür eine Idee für den jeweiligen Tag bereit“, schreibt die BZgA zu dem Kalender. Zu den Anregungen gehören Bewegungsübungen, Rezepte oder Gedichte.

Zu dem Adventskalender „Gesund & aktiv im Advent“ gelangen Sie hier.

Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat wie in den vergangenen Jahren wieder einen digitalen Adventskalender im Rahmen des Programms „Altersbilder“ vorbereitet. Hinter jeder Tür befindet sich eine Quiz-Frage. Antworten können per Mail versendet werden, zu gewinnen gibt es aktuelle Bücher, Hörbücher oder DVD’s gewinnen.

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Der Bundesrat hat am 09.10.2020 einer Verordnung zugestimmt, die den rechtlichen Rahmen für die freiwillige Nutzung des Nährwertlogos „Nutri-Score“ für Lebensmittelhersteller setzt. Damit ist der Weg für das Kennzeichnungssystem frei.

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Bei dem sogenannten Nutri-Score handelt es sich um ein fünfstufiges Ampelsystem, welches von A (dunkelgrün und empfehlenswert) bis E (rot und nicht zu empfehlen) die Gesundheit von Nahrungsmitteln anzeigen soll. Das aus Frankreich stammende Kennzeichnungssystem soll dabei auf der Verpackung von Fertigprodukten zu finden sein und Verbraucher*innen damit bei einer Kaufentscheidung unterstützen.  In die Bewertung der Produkte fließen neben eher gesundheitsschädlichen Zucker- und Fettwerten auch gesunde Bestandteile wie Ballaststoffe und Eiweiße mit ein.

In einer Verbraucher*innen-Befragung des Bundesernährungsministeriums hatte sich der Nutri-Score bereits 2019 gegen andere Kennzeichnungssysteme durchgesetzt, wodurch sich das Ministerium für den Nutri-Score aussprach. Mit der Zustimmung des Bundesrates am 09.10.2020 ist ein Inkrafttreten der Verordnung nun möglich, was für November zu erwarten ist.

Die Bundesregierung hatte in der Vorlage nur eine freiwillige Verwendung des Ampelsystems für Hersteller vorgeschlagen, eine verpflichtende Norm nur für Deutschland widerspreche geltendem EU-Recht. Verbraucherschützer*innen drängen daher immer wieder darauf, dass die Bundesregierung sich in Europa für eine verbindliche Kennzeichnungspflicht stark mache. Im Ärzteblatt wird Klaus Müller, Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, mit einer ähnlichen Empfehlung zitiert: „Deutlich besser wäre es, Nutri-Score europaweit einheitlich und verbindlich einzuführen.“

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Für eine gesunde Ernährung im Alter fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft „Vernetzungsstellen für Seniorenernährung“ in den einzelnen Bundesländern. Bereits in sechs Ländern wurden entsprechende Institutionen eingerichtet.

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84 Prozent der 70 bis 80-jährigen Männer und 74 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe seien übergewichtig, beschreibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf seiner Internetseite. Außerdem sei im Jahr 2050 jede*r Dritte über 60 Jahre alt. Anlässlich dieser Zahlen habe Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Ernährungsinitiative für Senior*innen gestartet, die jetzt in den Ländern umgesetzt werden soll.

Gefördert werden sollen für die nächsten fünf Jahre sogenannte Vernetzungsstellen, die es im KiTa- und Schulbereich bereits flächendeckend gebe. Auch für eine gesunde Ernährung von Senior*innen sollen solche oder vergleichbare Institutionen nun geschaffen werden. „Die Vernetzungsstellen bieten Beratung, vermitteln Wissen und vernetzen die Akteure“, heißt es in der Pressemitteilung. Schwerpunkt ihrer Arbeit sei „die Verbesserung

  • der Ernährungskompetenzen von Seniorinnen und Senioren, pflegenden Angehörigen und Verantwortlichen für die Verpflegung älterer Menschen in häuslicher Umgebung
  • der Qualität der Verpflegungsangebote in Senioreneinrichtungen und von mobilen Menüdiensten sowie
  • der Verpflegungssituation von Seniorinnen und Senioren, die sich zu Hause oder in ambulanten Wohngemeinschaften selbst versorgen oder dort von Angehörigen betreut werden“.

Bereits in sechs Bundesländern sind Vernetzungsstellen eingerichtet worden. Darunter die neu dazugekommenen Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

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Das Projekt „Im Alter IN FORM“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) stellt mit einer neuen Online-Mediathek übersichtlich Themen zusammen, die zu einem gesunden älter werden beitragen können.

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In der „Im Alter IN FORM“-Mediathek werden durch die BAGSO z.B. Broschüren, Videos und Audiobeiträge zu gesundheitsrelevanten Themen zur Verfügung stellt. Diese sind in die Themenbereiche Ernährung, Bewegung, Gesundheitsförderung und Allgemeines unterteilt. Zu den vier Themenbereichen finden Sie jeweils Unterbegriffe, auf die Sie klicken können, um dann die Sammlung von passenden Medien einzusehen. Neben digitalen Angeboten sind auch Links zu analogen Medien eingestellt, die dann bestellt werden können.

Unterhalb der vier Themenbereiche finden Sie auch Praxisbeispiele und Praxisfragen. Zu den dort beantworteten Fragen gehören beispielsweise „Warum ist Gesundheitsförderung im Alter sinnvoll?“ oder „Warum sollten Kommunen Angebote für ältere Menschen zur Förderung der ausgewogenen Ernährung und Bewegung etablieren?“. Über diesen Link gelangen Sie auch direkt zu den Fragen.

IN FORM ist eine Initiative zur Förderung von gesundem Ernährungs- und Bewegungsverhalten, die 2008 durch das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ins Leben gerufen wurde. In einem kurzen Videobeitrag des Ernährungsministeriums erhalten Sie Einblicke in das Projekt.

[embed]https://www.youtube.com/watch?v=ISqZE9Hnw_Q[/embed]

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat das Projekt „Im Alter IN FORM  im Rahmen dieser Initiative um altersspezifische Themen erweitert.

Weitere Beiträge über das gesundheitsfördernde BAGSO-Projekt finden Sie hier.

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In diesem Bereich der Internet·seite finden Sie Informationen zum Thema Gesundheit. Sie können auch zwischen 3 Haupt·themen wählen:

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Ernährung

Hier finden Sie Informationen zu gesunder Ernährung im Alter.

Zum Beispiel Informationen zu:

  • gesunden Lebensmitteln.
  • Tipps für eine gesunde Ernährung.

Medizinische Versorgung

Hier finden Sie verschiedene Informationen zu medizinischer Versorgung im Alter.

Zum Beispiel Informationen zu:

  • neuen Gesetzen.
  • Ärzten.

Sport

Hier finden Sie verschiedene Informationen zu Sport im Alter.

Zum Beispiel Informationen zu:

  • Schulungen und Projekten zum Thema Sport.
  • Gesundheit im Alter durch Sport.

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Nachdem Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Verbraucher/innen-Befragung zur Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln durchführen ließ, steht das Ergebnis nun fest: Der Nutri-Score sei am besten angekommen.

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Ende September gab Bundesministerin Klöckner das Ergebnis der Verbraucher/innen-Befragung bekannt. In dieser wurden insgesamt über 1.600 Personen in Deutschland dazu befragt, welche Form der Nährwertkennzeichnung am übersichtlichsten und verständlichsten war. Zur Auswahl standen vier Modelle: Der Nutri-Score aus Frankreich, den auch Belgien und Spanien empfehlen, ein Vorschlag des Max-Rubner-Instituts (MRI), das Keyhole-System der skandinavischen Länder und ein Modell der Lebensmittelindustrie. Mit 57% sprach sich die Mehrheit der Befragten für den Nutri-Score aus – einem fünfstufigen Ampelsystem von A (grün) bis E (rot). Weit abgeschlagen war der Vorschlag der Industrie mit nur 4%.

In der Befragung ging es auch darum, welches der Nährwertkennzeichnungen dazu beitragen, sich für das gesündere Produkt zu entscheiden. Dazu wurden jeweils vier Pizzapackungen mit den jeweiligen Kennzeichnungs-Logos markiert. Beim Nutri-Score gelang es 70% der Teilnehmenden, die gesündere Alternative zu identifizieren. Auch hier ist das MRI-Modell mit 60% auf Platz zwei. Das Modell der Industrie hingegen brachte es nur auf 20% der Personen, die durch die Kennzeichnung das gesündeste Produkt fanden.

Klöckner wolle noch in diesem Monat einen Verordnungsentwurf vorlegen, der den Nutri-Score offiziell empfiehlt. Dieser Entwurf müsse dann noch von Kabinett und Bundesrat abgesegnet werden. Verbände und Verbraucherschützer/innen kritisieren, dass die Kennzeichnung nicht verpflichtend sein wird. Die Unternehmen können sich also trotz geplanter rechtlicher Grundlage nur auf freiwilliger Basis dazu entscheiden, den Nutri-Score zu verwenden. Luise Molling von der Verbraucherorganisation foodwatch forderte in der tagesschau den Einsatz für ein verpflichtendes Kennzeichnungs-System: "Frau Klöckner muss sich nun auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass der Nutri-Score zum verpflichtenden Nährwertkennzeichnungssymbol in Europa wird."

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Bei "GrandExpertS" handelt es sich um ein internationales Projekt, bei dem ältere Menschen dabei gefördert werden, Lehrmaterialien zu erstellen und mit anderen zu teilen.

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„Digitale Kompetenzen werden in unserer heutigen Gesellschaft immer wichtiger und tragen zu einem aktiven Altern bei. Sie fördern ein selbstbestimmteres Leben und unterstützen bei der aktiven Teilnahme an der Gesellschaft“, heißt es auf der Internetseite des Projekts. Um dieses „aktive Altern“ zu unterstützen, sollen durch GrandExpertS Senior/innen darin gefördert werden, ihr eigenes Wissen in einem speziellen Bereich (z.B. über den gelernten Beruf) als Lehrmaterial im Online-Format anderen zugänglich zu machen. Das Projekt findet im Rahmen von „Erasmus+“ statt, einem Bildungsprogramm der Europäischen Union.

Das von der EU-Kommission und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt startete im September 2017 und wurde von dem Institut für Lern-Innovation (ILI) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ins Leben gerufen.

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ist an GrandExpertS beteiligt. GrandExpertS wird zur Zeit in fünf europäischen Ländern durchgeführt: Bulgarien, Deutschland, Irland, den Niederlanden und Polen. Aktuell stellten vier Senior/innen ihre Ergebnisse in Dublin (Irland) vor.

Darüber berichtet die BAGSO: „Der Bürgermeister von Dublin besuchte die GrandExpertS-Veranstaltung, die am 11. Juli 2019 auf dem Gelände der Universität in Dublin stattfand. Er zeigte sich sehr angetan von den Ideen vier irischer älterer Expertinnen bei der  Entwicklung eigener eLearning-Lernmodule für Senioren.“ Aktuelle Informationen rund um das Projekt finden Sie regelmäßig auf der Seite der BAGSO. Den Projektflyer von GrandExpertS können Sie hier ansehen.

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Seit Jahren hält die Debatte darüber an, ob und in welcher Form ungesunde Lebensmittel für Verbraucher/innen sichtbar gekennzeichnet werden sollen. Eine Befragung der Verbraucher/innen ist gestartet und soll nun entscheiden, welches Nährwertlogo kommt.

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Vergangenen Monat berichteten wir im Zuge des Skandals um das Nestlé-Video mit Ministerin Julia Klöckner (CDU) bereits über die Pläne, nach jahrelanger Diskussion nun ein Nährwertlogo einführen zu wollen. Die angekündigte Befragung von Verbraucher/innen durch das Bundesernährungsministeriums zu der Art der Kennzeichnung hat nun begonnen und soll im September zu einem Ergebnis führen. Dabei werden einer Gruppe von 1.600 Personen verschiedene Formen der Kennzeichnung vorgelegt, die insbesondere auf Verständlichkeit geprüft werden sollen. Es handelt sich um Logos, die Angaben zu Fett, Zucker oder Salzgehalt besser veranschaulichen sollen, um Verbraucher/innen besser über ungesunde Lebensmittel informieren zu können. Das bekannteste System dürfte der aus Frankreich stammende „Nutri-Score“ sein, einem fünfstufigen Ampelsystem, dass auch wichtige Nährwerte wie Proteine oder Ballaststoffe in die Bewertung einfließen lässt. Für dieses System machen sich Verbraucherschutzorganisationen stark, da es sich um eine übersichtliche und leicht verständliche Darstellung handelt.

Das Resultat der Verbraucherbefragung sei für Ernährungsministerin Klöckner maßgeblich. Sie wolle dann einen entsprechenden Verordnungsentwurf vorlegen, der eines der Kennzeichnungsformen empfehle.

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