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Sport

Immer mehr Städte bieten für Senior/innen einen Tausch an: den Führerschein gegen eine Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Grund für das Angebot sei die ansteigende Statistik an Unfällen, bei denen Senior/innen im vergangenen Jahr beteiligt gewesen seien. Dabei seien die Unfallursachen meist altersbedingt, denn bei manchen Älteren könnten Einschränkungen des Seh- und Hörvermögens, der Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit und der Beweglichkeit die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

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Gertraud Weiner, eine 81-Jährige Dame aus Konstanz, war die dreitausendste Seniorin, die das Tauschangebot in Anspruch genommen hat. Obwohl sie lebenslang unfallfrei blieb entschloss sich die Seniorin ihren Führerschein abzugeben: In einer brenzligen Situation am Steuer könne sie nicht mehr schnell genug reagieren, beurteilte Weiner selbst. Das Nutzen des ÖPNV stellt für sie also eine sichere und praktische Alternative zum eigenen Auto dar: Dies sei aber im ländlichen Gebiet, wo die öffentliche Verkehrsanbindung oft weniger regelmäßig und ausgebreitet ist, problematischer.

Auch in städtischen Gebieten ist der öffentliche Nahverkehr häufig nicht ausreichend, wie unser Symbolbild zeigt.

In solchen Fällen könnte ein Fahrsicherheitstraining oder Fahr-Fitness-Check, wie sie vom ADAC und der Verkehrswacht angeboten werden, sinnvoll sein. So könnten Teilnehmer/innen ihre eigene Fahrtüchtigkeit realistisch einzuschätzen lernen und bei deutlichen Sicherheitsdefiziten darauf hingewiesen werden. Das Anliegen sei, die Älteren dabei zu unterstützen, so lange wie möglich mobil zu bleiben, so Birgit Faigle (Geschäftsführerin des Landesseniorenrates Baden-Württemberg).

Mangelnde Fahrtüchtigkeit gezielt bei älteren Menschen zu vermuten, kann auch als Altersdiskriminierung ausgelegt werden, da dieser Fokus nur aufgrund des Alters, nicht aufgrund von tatsächlichen Befunden, gelegt wird. Auch könnten vergleichbare Angebote für Menschen aller Altersklassen gemacht werden, weil auch diese Verminderung von Fähigkeiten bei sich feststellen könnten. Als Maßnahme, um die Sicherheit im Verkehr tatsächlich zu verbessern, könnten z.B. regelmäßige Fahrprüfungen für alle Inhaber/innen von Führerscheinen gefordert werden. Auch eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs könnte eine wirksame Maßnahme darstellen.

Einige weitere Details finden Sie in dem Artikel der Südwest Presse Online.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) weist auf eine Studie zur Gesundheitskompetenz der Universität Bielefeld hin. Eine Kernaussage der Studie ist, dass niedrige Gesundheitskompetenz mit subjektiven Gesundheitszustand sowie Ernährungs- und Bewegungsverhalten zusammenhängen.

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Die Ergebnisse der Studie erläuterte Prof. Dr. Doris Schaeffer der Universität Bielefeld in Dortmund zur Jahrestagung der BAGSO. Ursula Horzetzky, Referatsleiterin Ernährungsprävention und Ernährungsinformation beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), verwies außerdem auf die Relevanz der Ernährung zur Prävention auch ernährungsbedingter Erkrankungen. Allen Menschen solle lebenslang eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden; Das BMEL ziele auf die verbesserte Qualität von Gemeinschaftsverpflegung um älteren Menschen in Pflege genussvolle und ausgewogene Ernährung zugänglich zu machen.

Im Rahmen eines World Cafés wurden von mehr als 230 Teilnehmenden - aus den Handlungsfeldern der Seniorenarbeit, aus BAGSO-Mitgliedsverbänden und der Wissenschaft - Ideen und Rahmenbedingungen erörtert, entwickelt und diskutiert. Zentrale Themen waren die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene in den Handlungsfeldern Ernährung, Bewegung sowie Gesundheitskompetenz. Weiterhin wichtig sei, wie man besondere Zielgruppen älterer Menschen, zum Beispiel sehr zurückgezogen lebende Senior/innen, erreichen könne.

Die Fachtagung wurde vom BMEL im Rahmen von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, gefördert.

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Am 15. und 16.09.2017 werden die Lübecker Geriatrietage im Fortbildungszentrum der DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V. vom Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck unter dem Motto "Bewegtes Alter" ausgerichtet. Demnach liegen die thematischen Schwerpunkte auf der Sportwissenschaft sowie in Bezug auf die Bewegung auf Gerontologie, Medizin, Therapie und sozialen Gesichtspunkten.

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Die interdisziplinäre Betrachtung des Themas steht dabei im Vordergrund. Entsprechend besteht die Zielgruppe der Lübecker Geriatrietage aus den Berufsgruppen, deren Klient/innen ältere Menschen sind. Die Themen konzentrieren sich nicht auf die motorische Bewegung im engeren Sinne. Folglich geht es auch um Fahreignung, die persönliche Sicht auf das Alter, Möglichkeiten der Entwicklung im Alter und um neue Gesetzesänderungen. Dazu werden Vorträge mit Raum für Austausch und Workshops angeboten, welchen von einem abendlichen Zusammenkommen abgerundet werden.

Ausführlichere Informationen zu den Themen, dem Veranstalter und der Zielgruppe sowie ergänzende Hinweise zum Ort, zu den Kosten sowie zu den Anmeldefristen finden Sie auf der Homepage. Zudem stehen Ihnen dort ein Flyer sowie das Anmeldeformular als PDF zur Verfügung. Außerdem können Sie dort das Programm der Lübecker Geriatrietage einsehen.

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat ihr kostenfreies Schulungsangebot in den Themenfeldern Ernährung, Bewegung sowie Mund- und Zahngesundheit in der Seniorenarbeit erweitert.

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Die Schulungen, die die BAGSO in Kooperation mit interessierten Partner/innen – wie z.B. Seniorenabteilungen der Kommunen, Freie Wohlfahrtspflege, Mehrgenerationenhäusern - jeweils vor Ort durchführt, richten sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit bzw. an Fachkräfte in der ambulanten und der stationären Pflege. Weitere Informationen können Sie auch dem Beitrag Kostenfreie Schulungen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen sowie dem Beitrag Schulungsangebote "Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern entnehmen.

Bei den eintägigen Schulungen erhalten die Teilnehmenden wichtige Informationen zu einer gesunden Lebensweise im Alter und Tipps zur Motivierung älterer Menschen. Die Schulungsangebote berücksichtigen die vielfältigen Aufgabenfelder der Akteur/innen und beinhalten unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Spezielle Schulungen für die Arbeit mit Menschen mit Demenz und zum Themenbereich „Mittagstische planen und initiieren“ wurden neu entwickelt.

Träger und Organisationen, die eine Schulung durchführen möchten, finden ausführliche Informationen zu den Inhalten, zur Organisation und Dauer der Veranstaltung auf der Projektseite der BAGSO.

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Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erfolgreich erprobten Maßnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und mehr Bewegung älterer Menschen sollten jetzt verstärkt in die Fläche gebracht werden.

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„Das unterstützen wir“, stellte Bundesminister Christian Schmidt im Rahmen einer BAGSO-Fachtagung zum Thema „Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am 9. März 2017 in Berlin fest.

Uwe Lübking, Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sagte: „Entscheidend ist der Wille und die klare Zielformulierung für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor Ort. Gleichermaßen wichtig ist die fachübergreifende Zusammenarbeit.“

Der Vorsitzende der BAGSO, Franz Müntefering, verwies auf den vor wenigen Monaten veröffentlichten Siebten Altenbericht, in dem die Herausforderungen und Aufgaben für die Kommunen deutlich beschrieben seien. „Aber auch die Vereine und Verbände, die sich für die Interessen älterer Menschen einsetzen, sind gefordert, sich für Veränderungen zu engagieren und sie mitzugestalten“, so der frühere Bundesminister.

Prof. Ursula Lehr, stellvertretende Vorsitzende der BAGSO, stellte heraus, dass älteren Menschen soziale und gesundheitsfördernde Angebote zur Erhaltung ihrer Selbstständigkeit im Alter verstärkt angeboten werden sollten. Hierzu eigneten sich z.B. Mittagstische, die die BAGSO unter dem Slogan „Mit Rädern zum Essen“ unterstützt.

„Der Fehl- und Mangelernährung im Alter muss deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, sie sind Ursache vieler gesundheitlicher Probleme“, erläuterte Prof. Ulrike Arens-Azevedo, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Vier Anbieter von Mittagstischen diskutierten mit den 140 Teilnehmenden über ihre Erfahrungen. Einig waren sich die Anbieter neuer Mittagstische: Die persönliche Ansprache der älteren Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Die regionale Fachtagung „Im Alter in Form – Potenziale in Kommunen aktivieren“ findet am 10.05.2017 in Neumünster statt. Die Tagung richtet sich an Verantwortungsträger/innen in der Arbeit mit älteren Menschen, Fachreferent/innen auf kommunaler Ebene, Akteure in der Seniorenarbeit, Dienstleister/innen für Ältere und Fachkräfte im Gesundheitswesen.

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Veranstalterin ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Auf der Fachtagung sollen unter anderem folgende Fragen geklärt werden:

  • Warum sollten sich Verantwortliche in Kommunen und Akteure in der Seniorenarbeit sowie Dienstleister/innen für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens älterer Menschen einsetzen?
  • Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Gesundheitsförderung älterer Menschen auf kommunaler Ebene voranzubringen?
  • Wie kann man Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Angeboten motivieren?

Ort: Holstenhallen Restaurant, Justus-von-Liebig-Straße 2-4, 24537 Neumünster.

Zeit: 10.05.2017, 9 bis 16 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung per Fax oder Post an die BAGSO. Weitere Informationen und das Programm finden Sie online.

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Durch das Alltagstrainingsprogramm soll Menschen ab 60 Lebensjahren, die zur Zeit wenig körperlich aktiv sind, Bewegungsmöglichkeiten im Alltag gezeigt werden. Das Programm wird ab dem nächsten Jahr in interessierten Sportvereinen angeboten werden, bis dahin können sich auch KursleiterInnen ausbilden lassen.

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Das Alltagstrainingsprogramm (ATP) soll zwölf Kurseinheiten umfassen. Mehr zu dem ATP erfahren Sie auf dieser Seite. Die Voraussetzungen für eine Weiterbildung zur ATP-ÜbungsleiterIn, entsprechende AnsprachpartnerInnen und Termine, auch in Trappenkamp und Pinneberg, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Turner-Bundes.

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) widmete sich in einem Projekt der Vorstandsarbeit in Sportvereinen. Es fällt den regionalen Vereinsvorständen laut DOSB zunehmend schwieriger, NachfolgerInnen für ihre Arbeit zu finden. In dem Projekt wurden nun Maßnahmen gesammelt, die diese Aufgabe attraktiver machen sollen.

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Dazu wurde auf die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Sportvereinen und Sportverbänden gesetzt. Diese erprobten bundesweit verschiedene Modelle und stellten diese auf einer Abschlusstagung vor.

Zentrale Ergebnisse sind z.B., dass bei der Ehrenamtsförderung Kooperationen und Vernetzung hilfreich sind; die Methoden auf den jeweiligen Verein abgestimmt sein sollten; eine spezifische und direkte Ansprache potentieller Ehrenamtlicher notwendig ist und dass der Spaß im Ehrenamt nicht vergessen werden sollte.

Mehr zum Projektverlauf, zu Ergebnissen und Praxishilfen für die Umsetzung der Vorstandsarbeit finden Sie auf den Seiten des Projektes.

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Mit dem Projekt "Im Alter in Form - Potenziale in Kommunen aktivieren" bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) kostenfrei durchgeführte Schulungen zur Förderung gesünderer Lebenstile an. Diese richten sich, je nach gewähltem Angebot, an LeiterInnen von Seniorengruppen, SeniorenbegleiterInnen sowie an Fachkräfte aus den Bereichen Ernährung, Hauswirtschaft, (Alten-)Pflege und sozialer Betreuung.

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Die BAGSO unterstützt die Initiative "In Form", welche sich für gesündere Ernährung und mehr Bewegung einsetzt. Mit den Schulungen sollen die entsprechenden Schulungsangebote kostenfrei zugänglich gemacht werden. Dafür ist die BAGSO auf Kooperation von Trägern angewiesen.

Die Basisschulungen richten sich an Aktive im Begleit- oder Besuchsservice älterer Menschen, Intensivschulungen sind für LeiterInnen von Gruppen älterer Menschen gedacht. In der "In Form MitMachBox in der Praxis"  werden LeiterInnen von Gruppen älterer Menschen geschult, in den Weiterbildungsschulungen Fachkräfte in der ambulanten und stationären Altenpflege. Die Weiterbildungsschulungen sind für gewerbliche Träger kostenpflichtig.

Die BAGSO stellt dabei Schulungskonzept und DozentInnen, im Organisatorischen sind die verantwortlichen Träger gefragt.

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Wichtige Voraussetzungen für eine aktive und gesundheitsfördernde Lebensgestaltung sind entsprechende Angebote für Seniorinnen und Senioren auf kommunaler Ebene. Die BAGSO führt das Projekt „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ durch. Sie können sich an den Onlinebefragungen zum Projekt beteiligen.

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Das Angebot zur Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf kommunaler Ebene kann durch moderierte Prozesse unter Beteiligung möglichst vieler Akteure in der Seniorenarbeit deutlich verbessert werden.

In Online-Befragungen ermittelt die BAGSO, ob
a) Fachkräfte in den Kommunalverwaltungen von Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie
b) Akteure in der Seniorenarbeit (z.B. in Wohlfahrtsverbänden, Seniorenbüros und -beiräten)
auf der Basis der Gegebenheiten vor Ort entsprechende partizipative Prozesse in Eigenregie umsetzen können und welche Unterstützung sie ggf. für sinnvoll erachten.

In einer weiteren Befragung ermittelt die BAGSO, ob Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheits-, Demografie- oder tangierenden Berufen Interesse haben, Kommunen in einem partizipativen Prozess zur Gesundheitsförderung im Alter zu unterstützen bzw. welchen konkreten Bedarf sie ggf. an fachlichen oder methodischen Zusatzqualifikationen haben.

Eine Teilnahme an den Befragungen ist bis zum 9. Oktober 2015 möglich.

Es sind alle o.g. Zielgruppen eingeladen, sich an den Online-Befragungen zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage.

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