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2. September 2018

Demenz: Schulungsmaterialien für den Personennahverkehr

Wie soll ein/e Busfahrer/in reagieren, wenn jemand im Bus sitzen bleibt und nicht mehr weiß, wo er aussteigen muss? Wie reagieren, wenn das falsche Ticket vorgezeigt wird? Wie lässt sich überhaupt erkennen, dass eine Demenzerkrankung vorliegt? Diese Fragen sollen durch Schulungsmaterialien der Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft beantwortet werden.

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Die Materialien wurden in Zusammenarbeit mit Betroffenen, Vertretern der Berufsgruppen und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) entwickelt.

In Deutschland leben aktuell 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Viele von ihnen sind bereits zu Beginn der Erkrankung auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, da beispielsweise das Autofahren nicht mehr möglich ist. Die Nutzung des ÖPNV kann dazu beitragen, die gewünschte Mobilität und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten. Menschen mit Demenz sind dabei auf Unterstützung und Verständnis in ihrem Umfeld angewiesen.

Eine wichtige Voraussetzung, dass dies auch bei der Nutzung von Bus und Bahn gelingt, ist ein verständnisvolles Fahr- und Servicepersonal.

Mehr zu dem Schulungsmaterial erfahren Sie von der Initiative Demenz Partner.

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