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17. August 2018

Erfülltes Leben im Alter?

Die Politik für ältere Menschen müsse darauf ausgerichtet sein, ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen – davon sei die Bundesregierung überzeugt: Bis ins hohe Alter solle es möglich sein, ein erfülltes Leben zu führen.

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Der Siebte Altenbericht des Bundeskabinetts, gebildet aus dem Bericht der unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung, will zeigen, wie man solche Bedingungen gewährleisten könne. Die Expertenkommission wählte dafür das Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“. Dazu nimmt das Bundesfamilienministerium Stellung: Ein eigenständiges Leben, das Überwinden von Ungleichheiten und soziale Teilhabe müssten ermöglicht und gefördert werden, damit Menschen würdevoll altern könnten. Dafür müssten die Rahmenbedingungen stimmen: Das kommunale und lokale Umfeld, die Infrastruktur und das soziale Netzwerk würden die Lebensqualität, besonders für Senior/innen, maßgeblich beeinflussen. Vor allem gesundheitliche und pflegerische Versorgung sowie Wohnmöglichkeiten würden dabei eine große Rolle spielen.

Altenhilfestrukturen müssten demzufolge also geplant, auf- und ausgebaut werden, während laut Bundesregierung bereits „zahlreiche wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen“ auf dem Weg gebracht worden sein. Dazu hat auch die Expertenkommission Vorschläge und Empfehlungen entwickelt, welche nun im größeren Zusammenhang diskutiert würden.

Der in jeder Legislaturperiode erscheinende Altenbericht wird seit 1994 dem Deutschen Bundestag und -rat vorgelegt, „zur kontinuierlichen Unterstützung altenpolitischen Entscheidungsprozesse“. Eine Übersicht der bereits vorgelegten Bericht finden sie hier.

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