Logo DISW

Seite

Technische Assistenzsysteme zur Unterstützung selbständiger Lebensführung werden von älteren Menschen gut akzeptiert. Das ergaben Auswertungen der vergangenen 3 Jahre des rheinland-pfälzischen Projekts "Sicherheit und Unterstützung für Senioren durch Integration von Technik und Dienstleistung" (SUSI TD).

Weiterlesen

Wie lässt sich moderne Sensortechnologie und eine präventiv ausgerichtete Pflegeberatung für alleinlebende Senioren zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit erfolgreich verknüpfen? Dieser Frage ging SUSI TD nach. Gemeinsam mit zwei Fraunhofer-Instituten führte das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) dieses Projekt in rund 20 Seniorenhaushalten in der Region Trier durch. Eingebunden waren örtliche Pflegestützpunkte. Der Abschlussbericht wurde jetzt an Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) überreicht.

In den Seniorenhaushalten wurden Ambient- Assisted-Living-Technologien (AAL) in Form von Bewegungssensoren zur Aktivitäten- und Hilflosigkeitserkennung installiert. Ferner wurde den teilnehmenden SeniorInnen ein PC mit altersgerechtem Touchscreen zur Verfügung gestellt, über den sie miteinander und mit den BeraterInnen per Videotelefonie kommunizieren konnten.

Eine Seniorin des Projektes sagte dazu: "Die Beratung, das ist der eigentliche Faktor. Wenn was ist, nimmt man direkt Kontakt mit dem Berater auf."  Der Einsatz von moderner Technik in Kombination mit Beratung vermittelte den älteren Menschen das Gefühl, nicht am Rande der Gesellschaft zu stehen.

Ein Flyer liefert noch einige Informationen zum Projekt, der Abschlussbericht ist noch nicht freigegeben. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie online.

Schließen


In den vergangen zwei Monaten wurden in Schleswig-Holstein und Hamburg die jährlichen Ehrenamtsforen durchgeführt. Das Ehrenamtnetzwerk Schleswig-Holstein hat dazu eine Zusammenfassung der Ergebnisse hochgeladen.

Weiterlesen

Die Foren fanden im Februar und März 2015 in 10 Städten statt. Es trafen ehrenamtlich tätige BürgerInnen auf VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Medien, um gemeinsam dem Ehrenamt neue Impulse zu geben. Als kleine Übersicht sehen Sie hier die Themen der einzelnen Veranstaltungen:

Hamburg: Zentrale Auftaktveranstaltung Norddeutschland

Neumünster: feierliche Auftaktveranstaltung zur Einführung der Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein

Rendsburg: Die Zukunft braucht uns alle. Chancen des Demographischen Wandels

Schleswig: Ehrenamt - gut gemacht!

Bad Bramstedt: Noch immer mit einem Bein im Gefängnis? Aktuelle Rechtsfragen in der Vereins- und Jugendarbeit

Itzehoe: Neues Willkommen - Steinburg öffnet sich für Flüchtlinge

Pinneberg: Wie gewinnt man Mitstreiter?

Nortorf: Vielfalt des Ehrenamtes

Lübeck: Keywork - ein mögliches Modell für bürgerschaftliches Engagement?

Kiel: Verein neu denken - Eine Denkwerkstatt zur Zukunftsfähigkeit von Vereinen

Ablauf und Ergebnisse der sehr unterschiedlichen Veranstaltungen können Sie online nachlesen.

Schließen


Der paritätische Wohlfahrtsverband und das Landesministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung laden zu der Veranstaltung "Gut zusammen leben in Schleswig-Holstein - Die Chancen des demografischen Wandels" ein.

Weiterlesen

Es soll diskutiert werden, wie BürgerInnen, Organisationen und EntscheidungsträgerInnen gemeinsam Mitwirkungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten entwickeln, organisieren und unterstützen können. Der demografische Wandel soll dabei Rückenwind für alle Menschen sein, die sich auf den Weg machen, um die Zukunft in unserem Land lebenswert zu gestalten.

Als Referenten sind Prof. Dr. Opaschowski und Dr. Rott eingeladen.

Wo: Tagungszentrum Hohes Arsenal, Arsenalstraße 2 - 10, 24768 Rendsburg

Wann: 04.06.2015, 13:00 - 18:00 (Buffet bis 20:00)

Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos

Anmeldung bis zum 22.05.15, weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie auf der Einladung.

Schließen


Der Landesseniorenrat Schleswig-Holstein unterstützt mit einem neuen Leitfaden die Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten. Diese Arbeitshilfe gibt wichtige Hilfestellung anhand einer praxisnahen Beschreibung der Gründungsphase in 7 Schritten.

Weiterlesen

In Schleswig-Holstein gibt es längst nicht in jeder Gemeinde und in jedem Kreis einen Seniorenbeirat, obwohl die Gemeindeordnung die Möglichkeit dazu eröffnet. Daher setzen wir uns dafür ein, dass flächendeckend die Akzeptanz von Seniorenvertretungen steigt.

Seniorenbeiräte vertreten nicht nur die Interessen und Belange älterer Bürgerinnen und Bürger in ihrer Kommune, sie setzen sich auch für eine hohe Lebensqualität älterer Menschen ein, die letztlich allen zugutekommt. Seniorenpolitik bedeutet, sich für ein selbstbestimmtes, aktives und engagiertes Älterwerden in sozialer Sicherheit und in praktizierter Solidarität mit allen Generationen einzusetzen. Das geht aus der "Hamburger Erklärung" der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hervor.

Die Teilhabe älterer Menschen kommt dem Einzelnen, aber auch der gesamten Gesellschaft zugute. Damit leisten Seniorenbeiräte einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und ohne Benachteiligung zusammen leben und teilhaben können.

Auf dem Flyer des Seniorenbeirates werden alle 7 Schritte stichwortartig erklärt.

Der ausführliche Leitfaden zur Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten inklusive eines Grußwortes der Sozialministerin Kristin Alheit steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung: Leitfaden zur Gründung von kommunalen Seniorenbeiräten.

Schließen


Die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen können als Thema betrachtet werden, welches jeden Menschen jeder Altersklasse betreffen kann. Behinderungen sollten dabei nicht nur als Zustand einer Person sondern auch aus soziologischer Perspektive betrachtet werden: Menschen werden durch gesellschaftliche Prozesse behindert.

Weiterlesen

So sagt der EU-Abgeordnete Ádám Kósa "Ich zum Beispiel kann nicht hören. Aber ich habe nicht das Gefühl, behindert zu sein. Es sind die Gesellschaft und ihre Strukturen, die mich behindern." Herr Kósa ist Verfasser des Berichtes Mobilität und Inklusion von Menschen mit Behinderung und die europäische Disabilty-Strategie und Mitglied der Arbeitsgruppe Behinderung des EU-Parlaments.

Seniorenpolitik kann und sollte auch für Menschen mit Behinderung eintreten. Dies kann ganz konkret geschehen, z.B. in den Bereichen des altersgerechten Umbauens oder der Stadtteilplanung. Aber auch bei anderen Themen lohnt sich der gedankliche Rückschluss, ob mit den geplanten Tätigkeiten nicht Menschen ausgeschlossen und damit behindert werden.

Wer diesem Grundsatz folgt, tut dies auch im Sinne eines weltweit formulierten Verständnisses. Das Übereinkommen der United Nations über die Rechte von Menschen mit Behinderung haben bereits 154 Staaten ratifiziert.

Alle 50 Artikel der UN-Konvention sind ebenfalls in Gebärdensprache oder leichter Sprache veröffentlicht.

Schließen


Im Beitrag des Deutschlandfunkes (DLF) werden gängie Vorurteile gegenüber älteren ArbeitnehmerInnen widerlegt.

Weiterlesen

In der Sendung vom 23.04.2015 wird auf die genannten Vorurteilen differenziert geantwortet. Als Beispiel nennen wir hier das Vorurteil, dass ältere Beschäftigte weniger kreativ als jüngere seien. Dem wird gegenübergestellt, dass es in Unternehmen vor allem um Innovationsprozesse geht, in denen auf vorhandenes Wissen zurückgegriffen werden muss. Den MitarbeiterInnen in den Unternehmen wird empfohlen, sich die Unterschiedlichkeit der Erfahrungen und Biographien zu Nutze zu machen.

Der Beitrag des DLF kann online nachgehört oder heruntergeladen werden.

Schließen


Die schleswig-holsteinischen Freiwilligenagenturen gründen mit Hilfe des Landes eine Landesgemeinschaft (lagfa). Sitz der neuen lagfa wird das nettekieler Ehrenamtsbüro in Kiel.

Weiterlesen

Das Ehrenamtsbüro nettekieler hat bereits vorher Freiwilligenagenturen zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Diese Aufgabe kann nun mit finanzieller Unterstützung des Landes erfüllt werden, Ziele sind stärkere Vernetzung, Interessenbündelung und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch. Rund 35 Freiwilligenagenturen unterschiedlichster Trägerschaft, Rechtsform und Struktur, engagieren sich in den verschiedenen Städten, Kreisen oder Regionen Schleswig-Holsteins. Trotz aller Unterschiede gibt es häufig ähnliche Arbeitsbereiche wie die Geflüchtetenhilfe, der Bildungsbereich oder das junge Engagement.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) wurde 1999 von lokalen Freiwilligenagenturen gegründet. Inzwischen sind 172 Freiwilligenagenturen Mitglied. In Landesarbeitsgemeinschaften (lagfas) sind die Freiwilligenagenturen in ihren jeweiligen Bundesländern organisiert. Über den Länderbeirat der bagfa vernetzen sich die lagfas untereinander und diskutieren strategische und politische Fragestellungen.

Schließen


Auf dem Fachtag sollen die ambulant betreuten Wohn-Pflege-Gemeinschaften Hamburgs auf den Prüfstand gestellt werden.

Weiterlesen

Dafür wird auf die mehr als 10jährige Erfahrung mit den Gemeinschaften in Hamburg zurückgegriffen, die Entwicklung der Projekte kann ausgewertet werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Hamburger Koordinationsstelle.

Wo: Elisabeth Alten- und Pflegeheim, Kleiner Schäferkamp 43, 20357 Hamburg

Wann: Donnerstag, 02.07.15, 9:00 - 16:30

Kosten: 95 € incl. Mittagessen und Pausengetränken. Ermäßigter Beitrag: 25 € für pflegende Angehörige, freiwillig engagierte Personen, ehrenamtliche VertreterInnen von Senioren- und Selbsthilfeorganisationen

Verbindliche Anmeldung bis zum 16.06.15. Anmeldeinformationen finden Sie auf dem Flyer.

Schließen


Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat ein Interview mit Dr. Heidrun M. Thaiss veröffentlicht. Hauptthema ist die Vermittlung von Gesundheitskompetenz, ohne ältere Menschen zu bevormunden.

Weiterlesen

Dr. Thaiss ist seit dem 1.2.15 Leiterin der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Manche werden Sie vielleicht noch als Verantwortliche der Leitstelle Prävention und Gesundheitsförderung Schleswig-Holsteins kennen. Sie wurde gefragt, welchen Stellenwert Prävention und Gesundheit bei älteren Menschen in Deutschland haben und was die BZgA unternehmen kann, um den Präventionsgedanken zu stärken.

Das gesamte Interview können Sie online nachlesen.

Außerdem hat die BAGSO anlässlich Ihres anstehenden Seniorentages einen Newsletter mit dem Schwerpunkt Gesundheit herausgegeben.

Schließen


Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert die Aktionswoche, außerdem steht sie unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck.

Weiterlesen

Die Aktionswoche findet zum elften Mal vom 11.09. bis 20.09.2015 statt. Im neu gestalteten Engagement-Kalender können Organisationen und Initiativen ihre Projekte für die Aktionswoche eintragen.

Auf der Homepage finden Sie weitere Informationen.

Schließen