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Sozialministerin Kristin Alheit hat am 8. Januar 2014 den Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis im Kieler Landeshaus überreicht. Nominiert waren 10 Projekte, davon wurden drei ausgezeichnet. Die Projekte zeigen, mit welchem hohen Engagement Pflege und Betreuung älterer Menschen in Schleswig-Holstein stattfindet.

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„Viele Einrichtungen haben sich auf den Weg begeben, Selbstbestimmung, Mitgestaltung, Teilhabe und Qualitätsentwicklung mit Leben zu erfüllen. Die Projekte zeigen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen und Ausbildungsstätten gute Ideen haben und diese auch mit großer Motivation umsetzen“, so Sozialministerin Alheit.

Das Land Schleswig-Holstein verleiht den Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis in Kooperation mit dem Landespflegeausschuss bereits zum zehnten Mal. Mit ihm sollen die vielen Facetten der Pflege gezeigt, ihre gesellschaftliche Bedeutung hervorgehoben und andere zum Nachahmen angeregt werden.

Der 1. Preis von 3.000 Euro geht an die Büchereizentrale Schleswig-Holstein in Flensburg für das Projekt „Picknick im Labyrinth – Medien für die Begleitung von Menschen mit Demenz“. Mit der Entwicklung und Bereitstellung von sog. Medien-Boxen hat die Büchereizentrale Schleswig-Holstein ein neues Angebot geschaffen, womit die berufliche, ehrenamtliche und familiäre Begleitung von Menschen mit einer Demenz in einer bundesweit neuen Form unterstützt wird. Durch den Verleih von sorgfältig ausgewählten Materialien, die speziell auf die Begleitung von Menschen mit Demenz ausgerichtet sind, wie z. B. Vorlese-, Sing-, Spieleangebote, aber auch Weiterbildungs- und Veranstaltungs-angebote sowie Fachliteratur und Praxismaterialien, ein spezielles Erzähltheater, DVD‘s usw., öffnen sich die Büchereien für eine neue Zielgruppe. Sie bauen Kontakte zu den Pflegeeinrichtungen auf und haben das Thema „Demenz“ für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen aufbereitet. Die Büchereizentrale arbeitet hierzu mit dem Kompetenzzent-rum Demenz zusammen. Die zusammengestellten Medien und Materialien sind generationsverbindend ausgewählt. Die Medienboxen werden über das gesamte Netz an Büchereien im ganzen Land angeboten und sind sehr stark nachgefragt. Bereits innerhalb einer Woche nach dem Start des Angebots im Februar 2013 waren alle neun Medienboxen ausgeliehen. Aufgrund der großen Nachfrage sollen weitere 9 Boxen angeschafft werden.

Der 2. Preis über 2.000 Euro geht an die die Seniorenpartner Elisabeth Schulz GmbH & Co KG aus Lütjensee für das Projekt „Biografiearbeit ohne Tabus - Für einen offenen und diskriminierungsfreien Umgang mit Homosexualität im Alter“. Auf das Thema Homosexualität im Alltag von Pflegeeinrichtungen wurde sehr sensibel eingegangen. Homosexualität bei älteren Menschen wird bundesweit immer noch tabuisiert. In dem Projekt werden Vorurteile und Klischees mit dem Ziel thematisiert, eine Atmosphäre zu schaffen, damit Betroffene es wagen, sich zu outen, es aber nicht müssen. Es werden unterschiedliche Probleme thematisiert. In den am Projekt beteiligten Einrichtungen sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert, die Biografie-, Anamnese- und Aufnahmebögen entsprechend angepasst und für die Bewohner das Thema erlebbar gemacht werden, so dass ein diskriminierungsfreies Leben in den Einrichtungen erleichtert wird.

Der 3. Preis über 1.000 Euro geht an die Senioren- und Pflegeeinrichtung Stadtdomizil aus Neumünster für das Projekt „Wohlfühlen von Anfang an! - Damit die Heimübersiedlung nicht zum Fiasko wird“. Mit der Auszeichnung soll vor allem anerkannt werden, dass das Angebot, eine Bewohnerpatenschaft einzurichten, ein Beschluss des Bewohnerbeirates war. Die Mitglieder des Bewohnerbeirates entwickelten auf der Grundlage eigener Erfahrungen in ihrer Einzugsphase eine Idee zur individuellen und bedürfnisorientierten Vorgehensweise beim Einzug in die Einrichtung, um die ersten Begegnungen und Ein-drücke in der neuen Umgebung persönlicher und strukturierter zu gestalten. Der Bewohnerpate steht vom Einzugstag als Begleiter zur Seite und hilft, sich in der Einrichtung zu orientieren, Beziehungen zu den neuen Nachbarn aufzubauen und um soziale Kontakte zu knüpfen sowie sich an der Gestaltung des neuen Lebensumfeldes zu beteiligen. Für den Bewohnerpaten wurde ein auf 4 Wochen angelegter Aufgabenkatalog entwickelt und für diesen Zeitraum mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten versehen. Mit dem Projekt werden mehrere Ziele erreicht: die Eingewöhnung wird erleichtert; die Zusammenarbeit zwischen Bewohnerbeirat und Mitarbeiter intensiviert, weil der Einzug gemeinsam vorbereitet wird; der Bewohnerbeirat ist aktiv an Entscheidungsprozessen beteiligt und erfährt eine hohe Wertschätzung. Die gemeinsame Arbeit fördert das Verständnis füreinander.

Weitere Informationen:

Schleswig-Holsteinischer Altenpflegepreis / Liste der Nominierten

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Im Februar und März 2014 finden in Schleswig-Holstein wieder an verschiedenen Orten die EhrenamtMessen statt. Die Auftaktveranstaltung hierzu wird am 4. Februar 2014 in Kiel sein.

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Die EhrenamtMessen Schleswig-Holstein 2014 werden landesweit im Februar und März 2014 stehen unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Kristin Alheit. In zwölf Kreisen und kreisfreien Städten werden die eintägigen „Märkte des Ehrenamtes“ stattfinden, diesmal unter dem Motto „Ehrenamt macht Freu(n)de!“. Vereine, Organisationen und Initiativen erhalten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren und im persönlichen Gespräch neue ehrenamtlich Tätige zu gewinnen. Den Bürgerinnen und Bürgern bieten die Veranstaltungen die Möglichkeit sich in angenehmer Atmosphäre einen Überblick über die Vielzahl von Engagementmöglichkeiten zu verschaffen, einzelne Organisationen genauer kennenzulernen und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

Landesweite Förderer der EhrenamtMessen Schleswig-Holstein 2014 sind das Diakonische Werk Schleswig-Holstein, das Deutsche Rote Kreuz Schleswig-Holstein und das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes. Örtliche Unternehmen und Verbände unterstützen darüber hinaus die regionalen Projektteams.

Weitere Informationen sowie Termine und Veranstaltungsorte finden Sie unter:

www.ehrenamtmesse.de

www.engagiert-in-sh.de

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Der neue Kalender mit Terminen und  Freizeitangeboten für Ältere Menschen in Kiel von Januar bis März 2014 ist jetzt zu haben. Das Programm „...aktiv und unternehmungslustig...“ bietet, in Verbindung mit dem Seniorenpass, eine bunte Palette von Ausflügen, Veranstaltungen, Feiern und Vorträgen – speziell für die ältere Generation.

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Falls erforderlich, wird entsprechende Unterstützung angeboten, die vielen älteren Menschen die Nutzung eines solchen Angebotes überhaupt erst ermöglicht. Wer nicht mehr mobil genug ist, um eine Veranstaltung allein zu besuchen, muss somit nicht auf kulturelle Angebote, neue Kontakte, Anregungen und Geselligkeit verzichten. Bei der Auswahl der Angebote wird, soweit wie möglich, auf Barrierefreiheit geachtet.

Eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung und gemeinschaftliches Erleben tragen zu einem aktiven Leben im Alter bei. Deshalb stellen die Kommunen in Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit Initiativen, Vereinen und gemeinnützigen Trägern Bildungs- und Freizeitangebote für Seniorinnen und Senioren zusammen.

Weitere Informationen: www.kiel.de/leben/aelterwerden

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Auf dem Portal www.nachbarschaften.seniorenbueros.org finden sich bundesweite Informationen über Nachbarschaftshilfen und soziale Dienstleistungen. Die Informationen beziehen sich auf die Projekte - auch aus Schleswig-Holstein - die im Programm „Soziales Wohnen - Zuhause im Alter“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

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Das Portal ist ein Angebot der programmbegleitenden Geschäftsstelle Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V.. Sie unterstützt den Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten, gibt Einblicke in ihre Arbeitsweisen und dokumentiert erreichte Meilensteine.

Weitere Informationen: www.nachbarschaften.seniorenbueros.org

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In der neuen Bundesregierung ist Manuela Schwesig zuständig für die Senioren in Deutschland. Die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist seit dem 17. Dezember 2013 im Amt. Die BAGSO hat üperprüft, welche inhaltlichen Schwerpunkte die neue Bundesregierung im Bereich der Seniorenpolitik setzten will.

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Dr. Guido Klumpp, Geschäftsführer der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) und die BAGSO-Referentin für Gesundheits- und Pflegepolitik Dr. Claudia Kaiser haben den Koalitionsvertrag auf seine seniorenpolitischen Aussagen hin überprüft und zusammengefasst. Der Beitrag steht als Download zur Verfügung:

Seniorenpolitische Zielsetzungen der neuen Bundesregierung

Weitere Informationen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Das Flensburger Förde-Netzwerk vermittelt eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen im Alltag, um ein selbstbestimmtes und gutes Leben im Alter in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

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Neben der Vermittlung von Unterstützungen im Alltag steht eine umfassende Beratung z.B. zu folgenden Themen im Vordergrund:

- Hilfen/Hilfsmittel für den Alltag
- Wohnraumanpassung für Senioren
- Betreutes Wohnen und Pflegeheime
- Leben mit demenzkranken Angehörigen
- Diagnose Demenz - Lebensperspektiven
- Beurteilung und Untersuchung der Wirksamkeit von Therapien

Weitere Informationen:

www.foerde-netzwerk.de

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Die neue Broschüre "Gesund älter werden" weist auf gute Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheit älterer Menschen hin.

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Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) unterstützt damit als Mitglied des Kooperationsverbundes die Umsetzung des Gesundheitsziels „Gesund älter werden“, das Ziele und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention sowie die Anpassung der Versorgungsstrukturen an die Bedürfnisse älterer Menschen empfiehlt.

Die Broschüre kann ksotenfrei bestellt werden.
Weiter Informationen: www.bagso.de

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Am 3. Dezember 2013 hat die beim Rat für Kriminalitätsverhütung Schleswig-Holstein eingerichtete Arbeitsgruppe "Prävention für Seniorinnen und Senioren" ihre Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

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Die Arbeitsgruppe (AG) hat Flyer bzw. Broschüren zu den Themen
- Sicherheit innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände,
- Sicherheitstipps für Seniorinnen/Senioren (Merkblatt),
- Senioren als Opfer von Straftaten,
- Gewalt in der Pflege,
- Senioren im Internet,
- Verbraucherschutz für Senioren,
- Selbstbestimmte Vorsorge im Alter,
- Sicherheit im Straßenverkehr,
- sowie das Konzeptpapier „Sicherheitsberater für Senioren (SfS)“ erarbeitet.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus verschiedenen Netzwerkpartnern (z.B. AWO PflegeNotTelefon, IKK Nord, Landesseniorenrat, Seniorenbeiräte, Verbraucherzentrale, Sozialministerium, Landesnetzwerk seniorTrainerIn, Staatsanwaltschaft Kiel, Landespolizei, Landesverkehrswacht, Weisser Ring, Rat für Kriminalitätsverhütung/Innenministerium) zusammen.

Um neue Netzwerke zu schaffen bzw. bestehende Netzwerke auszubauen, strebt die Arbeitsgruppe auch eine so genannte „Verlinkung“ im Internet an. Dafür wurde eine Liste mit den verschiedenen Internetadressen der AG-Netzwerkpartner sowie weiterer Ansprechstellen und Informationsquellen zur „Prävention für Seniorinnen und Senioren“ angefertigt. Eine Veröffentlichung ist geplant.

Die Flyer und Broschüren finden Sie unter:

http://www.kriminalpraevention-sh.de

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Im Rahmen des Landesmodellvorhabens "Wohnlotsen in Schleswig-Holstein" ist 2012 in der Hansestadt Lübeck in Kooperation mit dem kommunalen Wohnungsunternehmen, der Grundstücks-Gesellschaft „Trave“ mbH, eine Anlaufstelle und Infrastruktur für eine Wohnberatung eingerichtet worden. Der Fortbestand der Wohnberatung im Jahr 2014 wurde nun durch eine Beteiligung der Träger gesichert.

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In dem Ladenlokal in Lübeck, Kolberger Platz 1 bietet die Grundstücks-Gesellschaft „Trave“ mbh regelmäßige Sprechstunden und eine Ausstellung zu modellhaften Möglichkeiten einer altersgerechten und barrierefreien Wohnungsausstattung an. Die Wohnberatung ist zur Zeit dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet und richtet sich an Mieterinnen und Mieter der „Trave“ ab einem Alter von 60 Jahren und deren Angehörige. Aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels wird daher ein großer Bedarf an seniorengerechten Wohnraum entstehen, der voraussichtlich ab 2020 deutlich spürbar werden wird.

Dieser Herausforderung möchte sich die Hansestadt Lübeck stellen. Bis zum Jahr 2020 wird mit einem Bevölkerungsrückgang von 3 % gerechnet. Parallel wird der Anteil der älteren Bürger ab 65 Jahren auf über ein Drittel im Jahr 2020 ansteigen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Gesamtkonzept „Leben und Wohnen im Alter“ entwickelt, dass Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige und finanzierbare Gestaltung in der Daseinsvorsorge ‚Wohnen’ unter Einbeziehung des Umfeldes ausspricht. Eine dieser Handlungsempfehlungen sieht die Einrichtung einer Wohnberatungsstelle vor.

Im Geschosswohnungsbestand ist die Realisierung des für eine seniorengerechter Modernisierung trotz eingeschränkter finanzieller Beteiligungsmöglichkeiten der meisten Mieter die zentrale Herausforderung. Häufig ist es notwendig, den älteren Mietern zunächst die baulichen und technischen Möglichkeiten zur Anpassung ihrer Wohnung zu eröffnen und die individuell auf die Mieter zukommenden Kosten darzulegen, um ein konkretes Interesse zu wecken.

Weitere Informationen:

Wohnlotsen Schleswig-Holstein
Wohnberatung Lübeck

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Eine neue Studie des Berlin-Instituts beleuchtet, wie sich die Erwerbstätigkeit unter älteren Menschen erhöhen lässt. Alles vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft und daraus abgeleiteten Handlungsmöglichkeiten für die Politik.

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Die Studie "Produktiv im Alter - Länger produktiv im demografischen Wandel" steht zum Download bereit:

www.berlin-institut.org

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