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Am 12.05. fand wieder der jährliche „Tag der Pflege“ statt. Auch in diesem Jahr nahmen eine Reihe von Organisationen und Verbänden den Tag zum Anlass, zur aktuellen Pflegesituation Stellung zu beziehen. Hier finden Sie eine Übersicht.

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Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) dankt in ihrer Stellungnahme zunächst den beruflich Pflegenden, weist aber auch darauf hin, dass 2,5 Millionen Pflegebedürftige von pflegenden Angehörigen in der Häuslichkeit versorgt werden. „Angehörige von Menschen mit Demenz leisten schon in normalen Zeiten unglaublich viel“, wird Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, in dem Papier zitiert. „Sie verdienen unsere Anerkennung ebenso wie beruflich Pflegende, denn ohne sie wäre es gar nicht möglich, alle Pflegebedürftigen zu versorgen.“ Jansen wirbt daher für eine neue „Kultur der Anerkennung“.Auch für den Caritasverband sei der Tag der Pflege eine Gelegenheit, Pflegekräften den Dank auszusprechen. Doch das alleine reiche nicht. „Es braucht nachhaltige Verbesserungen der Rahmenbedingungen, so Caritas-Präsident Peter Neher auf der Internetseite des Verbands. Dazu bedürfe es einer leistungsgerechten Bezahlung, einer besseren Personalausstattung oder einer geringeren Arbeitsverdichtung.In Hamburg hat es am Tag der Pflege eine Demonstration vor der Asklepios-Klinik St.Georg gegeben, um für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern zu streiten. Organisiert wurde die Protestaktion vom Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus. Gemeinsam mit dem Bündnis hat sich auch der Sozialverband Hamburg (SoVD) und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) an der Aktion beteiligt, die es in ähnlicher Form auch in anderen Städten gegeben hat. „Denn nicht erst unter Corona-Bedingungen arbeiten viele Pflegekräfte, Therapeuten und Ärztinnen am Limit“, heißt es in einer Begründung des SoVD Hamburg. Eindrücke von der Kundgebung hat der KDA in einem auf YouTube veröffentlichten Video zusammengestellt:[embed]https://www.youtube.com/watch?time_continue=19&v=oMPNIPn3Xe8&feature=emb_logo[/embed]Ein Auszug aus den im letzten Jahr erschienenen Stellungnahmen zum Tag der Pflege 2019 finden Sie hier .

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Anlässlich der Überlegungen, ältere Bevölkerungsgruppen bei einigen Lockerungen der Corona-Maßnahmen auszunehmen und diese weiter zu isolieren, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Mitte Mai ein Positionspapier veröffentlicht. Senior/innen generell anders zu behandeln sei altersdiskriminierend.

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In den letzten Wochen hat die Diskussion über eine Aufhebung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie weiter zugenommen, erste Lockerungen sind von Bund und Ländern bereits umgesetzt. Immer wieder hat es in der Debatte auch Vorschläge gegeben, Menschen über 60 Jahren aufgrund des höheren Risikos von weiteren Lockerungen auszunehmen.Solche Überlegungen seien deutlich zu kritisieren und entschieden zurückzuweisen, äußerte sich dazu der DGB Mitte Mai in einem Positionspapier. Es sei altersdiskriminierend und gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt von jüngeren und älteren Menschen. Auch würden solche Kriterien der realen differenzierten Gefährdungslage nicht gerecht werden. „Auch in Zeiten von Corona gilt, dass alle Menschen das gleiche Recht auf Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben haben. Einschränkungen sind insoweit, auch nach Infektionsschutzgesetz, nur angemessen für (potentiell) Infizierte, aber nicht für altersabgegrenzte Personengruppen, die nicht erkrankt sind“, so der DGB weiter.Auch im Hinblick auf die hohe Anzahl an Erwerbstätigen über 60 seien die Vorstöße unwirtschaftlich. „Überlegungen zu Sonderregelungen für Ältere vernachlässigen auf jeden Fall, dass die aktuelle Grenze für den Renteneintritt bei 65 Jahren und 9 Monaten liegt. So stellen über 60 Jährige einen relevanten Teil der Belegschaften in Betrieben und Verwaltungen“, betont der Gewerkschaftsbund. Auch in gesellschaftlich relevanten ehrenamtlichen Tätigkeiten gebe es viele Ältere, die man durch spezifische Einschränkungen von ihrem Engagement abhalten würde.Das vollständige Positionspapier unter dem Titel „Corona-Krise und Senior/innen“ können Sie hier herunterladen.

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Im August startet die Workshopreihe „KulturKompetenz+“ mit dem Programm für das zweite Halbjahr. Bei dem nun online gestellten Programm geht es insbesondere um Praxiswissen für die Kulturelle Bildung im Alter.

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Die Workshop- und Webinar-Reihe (Online-Angebote) „KulturKompetenz+“ hat das Programm für das zweite Halbjahr 2020 online gestellt. Organisiert wird die Fortbildungsreihe von „kubia“ (Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter).Auf der Kubia-Internetseite wird das Programm beschrieben: „In unseren Workshops und Webinaren aus den Sparten Kunst, Musik, Medien, Literatur, Theater und Tanz profitieren Sie von der Expertise erfahrener Dozentinnen und Dozenten. Auf der Grundlage von aktuellem Praxiswissen erhalten Sie Know-how und neue Ideen zur Umsetzung qualitätvoller Kulturangebote. Sie bekommen Handwerkszeug für Ihren Berufsalltag und Tipps zur Umsetzung von innovativen Projekten.“Für die Workshops liegen die Teilnahmegebühren bei 25 Euro, die Webinare sollen umsonst angeboten werden.Das Programm, welches ab August startet, finden Sie in Form eines Flyers unter diesem Link. An den Webinaren kann man über das Internet von Zuhause aus teilnehmen. Die Angebote richten sich an Tätige in der „Kultur-, Alten- und Sozialarbeit, Lehrende in der kulturellen Erwachsenenbildung sowie an Künstlerinnen und Künstler“.Nähere Informationen wie Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Internetseite des Kompetenzzentrums.

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Auch wenn die erfasste Kriminalitätsrate während der Corona-Maßnahmen zum Beispiel wegen Grenzschließungen oder vermehrten Kontrollen insgesamt zurückging, gibt es immer wieder Meldungen über Betrugsfälle, in denen die ungewohnte Situation ausgenutzt wurde.  Die Polizei klärt mit einem Portal über die neuen Maschen der Betrüger/innen auf.

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Auf dem Internetportal „Polizei-Beratung.de“ gibt die Polizei Hinweise zur Kriminalitätsprävention. Im Zuge der Corona-Pandemie samt (gesundheits-)politischer Maßnahmen habe es allerdings eine Reihe neuer Betrugsmethoden gegeben. „Betrug am Telefon und an der Haustür zum Beispiel sind weiterhin hoch im Kurs“, schreibt die Polizei auf dem Portal, auf dem es nun einen eigenen Corona-Bereich gibt. Zuvor hatte es immer wieder Medienberichte über Betrüger/innen gegeben, die sich an der Haustür beispielsweise als Mitarbeiter/innen des Gesundheitsamtes ausgegeben hätten.„Die Täter bringen altbekannte Maschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und nutzen die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung für ihre Zwecke schamlos aus“, erklärt die Polizei. "Mit diesem neuen Inhaltsbereich auf der bundesweiten Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention wollen wir die Bevölkerung gezielt aufklären und zugleich Möglichkeiten zum Selbstschutz aufzeigen. Als Polizei warnen wir damit nicht nur vor den neuen Vorgehensweisen der Kriminellen, sondern gehen auch gegen die zusätzliche Verunsicherung der Menschen durch Falschmeldungen vor, die vor allem über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet werden", so Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes auf der Internetseite.Die Polizei empfiehlt auf dem Portal im Zuge der Corona-Pandemie folgende Sicherheitsmaßnahmen:
  • "Achten Sie auf Informationen offizieller Stellen und lassen Sie sich nicht durch Nachrichten verunsichern, die massenweise über soziale Netzwerke oder Nachrichtendienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind: Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt oder Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
  • Nehmen Sie die jeweils aktuellen geltenden Bestimmungen (wie Kontaktverbote) ernst. Diese dienen Ihrem und dem Schutz anderer. Zudem müssen Sie bei Verstößen auch mit Bußgeldern rechnen.
  • Fragen Sie auch bei offiziellen Stellen genau nach, wenn sich Personen als Mitarbeitende dieser ausgeben. Vor allem wenn diese Personen Sie zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests auffordern.
  • Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Daten im Internet und im realen Leben. Geben Sie keine Informationen zu Ihren finanziellen Verhältnissen oder sensible Daten preis.
  • Halten Sie telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen und Ihrer Nachbarschaft: Erkundigen Sie sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen.
  • Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110. Auch Ihre örtliche Polizeidienststelle steht Ihnen jederzeit zur Verfügung."

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Im Mai hat die Jury des Deutschen Amateurtheaterpreises „amarena“ vier Inszenierungen ausgezeichnet. Unter den Preisträger/innen ist auch ein Tanzensemble in der Kategorie „Senior*innentheater“.

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In den vier Kategorien „Schauspiel“, „Kinder- und/oder Jugendtheater“, „Senior*innentheater“ und „Inszenierung im ländlichen Raum“ hat die Jury des amarena-Preises jeweils eine Inszenierung gewürdigt, die exemplarisch für die besondere Qualität des Amateurtheaters stünden. Die Kategorie „Senior*innentheater“ gewann dabei das Altentanztheater Ensemble „Zartbitter“ aus Ludwigsburg mit der Inszenierung „Jetzt machen wir erstmal nichts. Und dann warten wir ab.“Das Stück, welches sich mit dem Thema „Warten“ auseinandersetzt, besteht aus zwölf Darsteller/innen im Alter zwischen 60 und 78 Jahren. „Der persönliche Zugang, insbesondere die intensiven Einblicke in die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema werden von der Spielleitung behutsam gerahmt“, erklärt die Jury ihre Wahl auf der Internetseite des Amateurtheaterpreises. „Hohe Spielfreude und die sehr pointierte Musikauswahl hieven diese Inszenierung nicht zuletzt auf ein hohes künstlerisches Niveau, das beispielhaft für ein Engagement im Senior*innentheater sein sollte“, heißt es dort weiter.Geehrt werden sollen alle Preisträger/innen bei einem Online-Festival vom 10. bis zum 13.09.2020. Dabei wird ein fünftes Projekt ausgezeichnet, welches jedoch durch die Zuschauer/innen gewählt werden soll. Die Preisgelder des Deutschen Amateurtheaterpreises belaufen sich auf insgesamt 10.000 Euro.

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Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, hat anlässlich der Corona-Pandemie einen aktualisierten 5-Punkte-Plan vorgelegt, um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern.

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Die Corona-Pandemie mache deutlich, wie systemrelevant die Pflegeberufe sind, argumentiert der Pflegebevollmächtigte Westerfellhaus in einem aktuellen Positionspapier. Daher habe die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode schon einiges getan, um die Berufe weiter zu stärken. Dazu zählt er neben aktuellen „Corona-Gesetzen“ auch die Konzertierte Aktion Pflege aus dem vergangenen Jahr.„Pflegekräfte brauchen jedoch auch darüber hinaus optimale Arbeitsbedingungen und faire Gehälter, um gute Arbeit zu leisten – wie die Beschäftigten in jeder anderen Branche“, so Westerfellhaus weiter. Der Pflegebeauftragte hat daher ein aktualisiertes 5-Punkte-Programm in Anlehnung an die Konzertierte Aktion Pflege veröffentlicht, mit denen Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert werden sollen.Andreas Westerfellhaus stellt in dem Positionspapier unter dem Titel „Mehr PflegeKRAFT 2.0“ folgende Forderungen auf:
  • „Attraktive Löhne und zeitgemäße Arbeitszeitmodelle müssen in einem Tarifvertrag geregelt werden, der auf die gesamte Langzeitpflegebranche erstreckt werden kann. Das heißt auch: die Refinanzierung von Tariflöhnen muss Realität werden.
  • Pflegekräfte brauchen individuell passende Arbeitszeitmodelle und verlässlich ausreichende Erholungsphasen. Bedarfsgerechte Personalbemessung und -ausstattung sind dazu der Schlüssel.
  • Die Möglichkeiten der Digitalisierung müssen endlich auch in der Pflege nutzbar gemacht werden. Vordringlich müssen eine einheitliche elektronische Abrechnung sowie eine digitale Anwendung für die Verordnung und Genehmigung häuslicher Krankenpflege umgesetzt werden.
  • Die Versorgung der Zukunft wird nur mit einem guten Qualifikationsmix und interprofessioneller Zusammenarbeit gelingen. Dazu müssen heilkundliche Aufgaben gezielt und dauerhaft auf Pflegefachkräfte übertragen und diese gleichzeitig stärker von einfachen pflegerischen Verrichtungen und pflegefernen Hilfstätigkeiten entlastet werden.
  • Pflegekammern müssen in allen Bundesländern als Ansprechpartner für Fortbildung, Standesrecht und fachliche Standards gegründet werden. Die Bundespflegekammer muss im Gemeinsamen Bundesausschuss, der Gematik und anderen Selbstverwaltungsgremien sitzen und die Politik in allen pflegeberuflichen Fragen beraten.“
Die Zusammenfassung der Forderungen finden Sie auf der Internetseite des Pflegebevollmächtigten. Dort steht auch das Positionspapier mit ausführlicheren Beschreibungen der Forderungen und eine dazugehörige Pressemitteilung zum Herunterladen zur Verfügung.

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Seit Jahrzehnten engagiert sich der Verein „Freunde alter Menschen“ dafür, Einsamkeit im Alter zu überwinden. Wie der Verein auf die Corona-Pandemie reagiert oder was es mit dem aktuellen Projekt „Generation Nachbarschaft“ in Hamburg auf sich hat, erklärt uns Simone Sukstorf vom Verein in einem Gespräch.

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Der Verein „Freunde alter Menschen“ hat 1991 in Berlin den ersten Standort eröffnet, mittlerweile gibt es nicht nur mehrere Büros in Berlin, auch Hamburg, Köln und Frankfurt sind als Standorte dazu gekommen. Ziel des Vereins ist es, Einsamkeit im Alter zu überwinden. Dabei geht es vor allem um Menschen über 75 Jahre, bei denen das Alleinsein häufiger eine große Rolle spiele. Als ein Mittel, um der sozialen Isolation entgegenzuwirken, organisiert und vermittelt „Freunde alter Menschen“ Besuchspartnerschaften und Veranstaltungen.Dabei gibt es rund 500 Freiwillige, die regelmäßig und möglichst nachhaltig den Kontakt zu einer oder mehreren Älteren pflegen und sich austauschen. „Das sind oft Menschen am Beginn ihres Berufslebens, die sich bei uns engagieren, weil sie vielleicht auch den Kontakt zu ihren Großeltern gerne gepflegt haben und vermissen“, erklärt uns Simone Sukstorf von „Freunde alter Menschen“. Betreut werden derzeit etwa 700 ältere Menschen, die in der derzeitigen Pandemie durch die COVID-19-Erkrankung jedoch als Risikogruppe gelten. Das hat Auswirkungen auf die Besuche, die aus Sicherheitsgründen so zurzeit nicht stattfinden können.„Für viele waren die regelmäßigen Besuche der Ehrenamtlichen oft der einzige soziale Kontakt. Dass auch das gerade wegfällt, trifft diese Menschen besonders hart. Das versuchen wir aber so gut es geht durch Telefonate und 14-tägliche Mutmachbriefe zu kompensieren“, so Sukstorf weiter. Die 6-seitigen Briefe sind aus Texten, Bildern, Gedichten, Rezepten und so weiter zusammengesetzt. „Die Briefe kamen sehr gut an, die Rückmeldungen waren durchweg positiv“, erklärt Simone Sukstorf. Außerdem wurden Blumensträußen und Leckereien an Ostern verteilt, ein Telefonquiz befindet sich gerade im Aufbau.In Hamburg hat der Verein ein Projekt mit dem Titel „Generation Nachbarschaft“ ins Leben gerufen, in dem Ehrenamtliche noch niedrigschwelliger aktiv sein können. Bei dem Projekt geht es darum, „nachbarschaftliche generationsübergreifende Beziehungen aufzubauen“, wie es auf der Internetseite des Projekts heißt. „Wer kennt denn heutzutage in der Großstadt noch wirklich seine Nachbarn?“, bedauert Simone Sukstorf. „Die Älteren sagen oft, früher sei alles gemeinschaftlicher gewesen und auch die Jüngeren wünschen sich immer öfter einen stärkeren Austausch und Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Nachbarschaftliche Kontakte können auch eine Grundlage dafür sein, Einsamkeit im Alter vorzubeugen.“ Dafür will „Generation Nachbarschaft“ eine Plattform bieten, über die sich jüngere und ältere Menschen melden können.  Gerade jetzt gebe es einen großen Zulauf von Freiwilligen.Auch Einkaufshilfen habe man angeboten, hier sei die Nachfrage aber bislang eher gering gewesen. Grundsätzlich sei bei allen Projekten und Angeboten in der Krise aber auch wichtig, dass diese eine nachhaltige Wirkung haben. „Es gibt viele Angebote in der Corona-Pandemie, doch was ist davon nachhaltig? Unser Anspruch ist es, nachhaltig auch über die Krise hinaus Strukturen zu schaffen, um der Einsamkeit alter Menschen dauerhaft vorzubeugen“, so die Vereinsaktive abschließend.Kontaktmöglichkeiten und weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Vereins „Freunde alter Menschen e.V.“ oder auf der Seite des Projekts „Generation Nachbarschaft“ . Eine Übersicht über Beiträge zum Thema Einsamkeit im Alter, die auf seniorenpolitik-aktuell bisher erschienen sind, finden Sie über diesen Link .

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Der schleswig-holsteinische Landtag hat in seiner Sitzung am 08.05.2020 dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren gedacht. Für Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) ergeben sich aus dem Tag der Befreiung auch Leitlinien für die Gegenwart.

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Der 8. Mai 1945 gilt mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa, welcher mehr als 55 Millionen Menschen weltweit das Leben gekostet hatte. "Dieser Tag war und ist ein 'Tag der Befreiung', daran gibt es nicht den leisesten Zweifel", so Landtagspräsident Klaus Schlie in seiner Eröffnungsrede. „Er verpflichtet uns auf die Grundwerte unserer Verfassung, allen voran der Menschenwürde, die immer und allen Menschen gegenüber unverrückbare Richtlinie unseres Handelns sein muss“.Auch im Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Rahmen der Corona-Pandemie gebe der 8. Mai Leitlinien: „Solidarität und Mitmenschlichkeit, der Schutz aller Menschen in unserer Gesellschaft, der Optimismus und der Wille, gemeinsam auch größte Herausforderungen zu meistern – das alles sind allgemeingültige Lehren, die vor allem wir Deutsche aus dem 8. Mai 1945 gezogen haben und die uns auch heute, am 8. Mai 2020, Leitlinien für unser Handeln sein müssen.“ Im Anschluss an die Worte des Landtagspräsidenten gab es eine Schweigeminute im Parlament. Die ganze Rede können Sie als Video über den Landtagsserver abrufen. Eine Zusammenfassung finden Sie auch in Artikel-Form auf der Internetseite des Landtags .Auch für Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ergibt sich aus dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus ein Auftrag: "Mir ist es wichtig, am 8. Mai daran zu erinnern, auf welchem moralischen Fundament unser politisches Handeln aufbaut. Dass wir eine Identität mit Geschichte haben, die uns auch heute noch verpflichtet“, wird Günther in einer Meldung auf der Seite des Landes zitiert.

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Seit März gelten aufgrund der Covid-19-Pandemie Besuchsverbote in Pflegeheimen und andere Einschränkungen, die sich auf die Arbeit der Beiräte in stationären Einrichtungen auswirken. Der BIVA Pflegeschutzbund hat dazu eine kleine Artikelserie unter dem Titel „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ gestartet.

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Bislang sind zwei Teile der aktuellen Reihe „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ erschienen, die die Bundesinteressenvertretung Alter und pflegebetroffene Menschen (kurz: BIVA Pflegeschutzbund) veröffentlicht hat. „Auch und gerade in diesen Zeiten ist der Beirat als Bewohnervertretung gefragt, um bei der Gestaltung des Lebens in der Einrichtung mitzuwirken“, heißt es in dem zweiten Artikel auch im Hinblick auf die ersten Lockerungen der strikten Besuchsverbote.Das wichtigste für die Beiratsarbeit in diesen Zeiten sei grundsätzlich, dass die Beiräte die jeweiligen Regelungen ihrer Bundesländer kennen, die sich derzeit schnell ändern können.  Die geltenden Maßnahmen definieren auch den Rahmen und die Möglichkeiten, die die Beiräte haben. Hier bietet die BIVA auch Hilfe an und informiert auf ihrer Internetseite über Änderungen. Außerdem können Sie sich in den E-Mail-Newsletter des Pflegeschutzbundes eintragen, der für aktuelle Informationen zur Corona-Situation eingerichtet wurde.Im Rahmen der (gesetzlichen) Möglichkeiten sollte die Beiratsarbeit auf Empfehlung des BIVA Pflegeschutzbundes auch in dieser Phase fortgesetzt werden. „In dieser neuen Situation können und sollten Sie sich einbringen. Das ergibt sich aus Ihren vom Gesetz übertragenen Mitwirkungsaufgaben. Dabei geht es auch um die Übersicht, ob Pflege und Betreuung qualitativ angemessen gewährleistet sind, aber vor allem um Ideen, die Situation für alle leichter zu machen“, heißt es dazu im Artikel. So könne beispielsweise überlegt werden, inwieweit Geschenke abgegeben werden können, ob es Balkone gibt, über die man sich zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden kann oder wie mit Bewohner/innen verfahren werden kann, die keine digitalen Hilfsmittel zur Verfügung haben. Beispiele zeigen, dass es geht: „Mitglieder berichten uns von Gottesdiensten und Konzerten von ehrenamtlich engagierten Künstlern via Hausanlage, ‚Frischluft-Programmen‘ mit Betreuungskräften, gemeinsamem Singen über die Balkone etc. Solange die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.“Den ersten Artikel der Serie „Beiratsarbeit in Zeiten von Corona“ finden Sie hier . Kürzlich berichteten wir auch über Anregungen der BIVA, wie Regeln für Heimbeiräte aufgestellt werden könnten. Zu dem Artikel gelangen Sie hier .

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Das Kompetenzzentrum Demenz hat für Schleswig-Holstein einen neuen Online-Wegweiser bereit gestellt, auf dem Hilfsangebote für Menschen mit Demenz gesammelt sind.

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Menschen in Schleswig-Holstein können nun auf der Internetseite demenzwegweiser-sh Hilfsangebote für Menschen mit Demenz finden. Über die Suchleiste können die Angebote regional eingegrenzt werden. Der Online-Wegweiser ist eine Weiterentwicklung vorheriger Datenbanken zu den Angeboten, die zum Beispiel für bestimmte Regionen bislang nur in gedruckter Version vorlag. Außerdem sind mit der Weiterentwicklung auch neue Gebiete gelistet, zu denen es vorher noch keine vergleichbare Datenbank gegeben hatte. „Ob Informationen zur Pflegeversicherung, zur rechtlichen Betreuung, zu ausgewählten nichtmedikamentösen Therapien, allgemeine Informationen zum Thema Demenz und vor allem einen Leitfaden, anhand dessen Sie nachvollziehen können, wie sie strukturiert vorgehen, wenn der Verdacht auf eine Demenz besteht“ – das alles können Sie nun mit Hilfe des Demenzwegweisers finden.„Menschen, die demenziell erkrankt sind, benötigen die Zuwendung und menschliche Wärme ihrer Angehörigen sowie professionelle Hilfe und Unterstützung. Sie sind auf Hilfe im Alltag angewiesen“, unterstreicht auch Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg (FDP) die Wichtigkeit von entsprechenden Angeboten, die mit dem Wegweiser nun besser gefunden werden sollen. In einem Grußwort zur Online-Schaltung der Seite im März begrüßt Garg den Demenzwegweiser: „Vor allem Menschen in ländlichen Regionen unseres Bundeslandes erhalten so einen schnellen Zugriff auf Informationen und Hilfsangebote.“Das Kompetenzzentrum Demenz ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein. Im nördlichsten Bundesland leben derzeit etwa 60.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung .  Weitere hier erschienene Beiträge zum Thema Demenz finden Sie hier.

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