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Die meisten Menschen mit Demenz werden von ihren Familien versorgt, was für diese oft mit psychischen und physischen Belastungen einhergeht. Die Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz e.V. Selbsthilfe Demenz veranstaltet deshalb vom 31.01. bis 20.03.2024 die Online-Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ für Zu- und Angehörige von Menschen mit Demenz.

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An acht Terminen soll Raum für Information und Austausch geschaffen, um die Angehörigen von Demenzerkrankten zu entlasten. Die Schulungen finden am 31.01., 07.02., 14.02., 21.02., 28.02., 06.03., 13.03. und 20.03.2024 jeweils von 18:30 bis 20:30 Uhr statt. Es werden Themen wie allgemeine und rechtliche Informationen, der Alltag, Pflegeversicherung, Herausforderungen und Entlastungen für Angehörige behandelt.

Das Angebot ist kostenlos. Die Veranstalter bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 24.01.2024. Weitere Informationen auf dem Flyer zur Online-Schulung.

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Seit 2004 findet jährlich die „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ statt, um die Vielfalt und Bedeutung von Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen. Über die Aktivitäten im Rahmen der letzten Engagement-Woche ist nun ein Rückblick erschienen.

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In einer 70-seitigen Broschüre hat das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) als Initiator der Engagement-Wochen einen Rückblick auf die Aktivitäten und Angebote 2023 herausgegeben. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements fand im September statt und stand unter dem Schwerpunktthema „Engagement für Bildung“.

In ganz Deutschland haben laut Organisator*innen Mitwirkende dieses Motto durch rund 16.000 Aktionen mit Leben gefüllt. „Sie alle einte dabei der Wunsch, sich mit ihrer ganzen Leidenschaft und Energie gemeinsam für ihre Mitmenschen und eine lebenswerte Gesellschaft einzubringen“, erklärt Melanie Haas dazu. Sie ist Abteilungsleiterin „Demokratie und Engagement“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Das BMFSFJ fördert die jährliche Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

In der im Dezember veröffentlichen Broschüre zur 19. Engagement-Woche präsentieren Veranstalter*innen verschiedener Regionen ihre Beiträge zur Aktionswoche. Für Schleswig-Holstein finden sich im Bericht zwei Beiträge: Ein Reisebericht der Gruppe „lebendige Inclusion“ zum Bundespräsidenten nach Berlin und der Bericht der Stadt Rendsburg-Eckernförde, die sich mit 15 Veranstaltungen erstmals an der Aktionswoche beteiligte. Der Rückblick soll an die gelungene Woche erinnern und Leser*innen Inspirationen geben.

Die Publikation finden Sie hier.

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Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) hat im Dezember Daten zur Verbreitung von Testaments in der zweiten Lebenshälfte veröffentlicht. Rund ein Drittel der Menschen ab 46 Jahren haben ein Testament aufgesetzt, Unverheiratete deutlich seltener.

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In regelmäßigen Abständen berichten wir auf diesem Portal über Daten des Deutschen Alterssurveys (DEAS), die unter anderem durch das DZA analysiert und aufbereitet werden. Bei dem Alterssurvey handelt es sich um eine repräsentative Quer- und Längsschnittbefragung von Personen in der zweiten Lebenshälfte. Befragt werden seit mehr als zwei Jahrzehnten Menschen zwischen 46 und 90 Jahren. Unser letzter Beitrag dieser Art vom 21. Dezember behandelt das Thema „Lesen im Alter: Steigern Bücher die Lebensqualität?“.

Ebenfalls im Dezember hat das Zentrum für Altersfragen Daten veröffentlicht, wie verbreitet das Aufsetzen von Testaments im Alter ist. Von den Befragten gibt gut ein Drittel (37,3 %) an, ein Testament angelegt zu haben. Auf den ersten Blick erstaunlich: Bei den Unverheirateten liegt die Quote deutlich darunter. Verheiratete Personen gaben mit über 41 % am häufigsten an, ein Testament verfasst zu haben. Bei Personen ohne Partner*innen oder mit nicht verheirateten Partner*innen haben nur rund 27 % entsprechend vorgesorgt. Verwundern mag das zunächst deshalb, da für verheiratete Paare ohne Testament die gesetzliche Erbfolge zum Tragen käme. Diese regeln bereits, welche Besitzanteile an welche Familienmitglieder gehen.

Laut DZA-Veröffentlichung könne ein Grund für die dennoch hohe Testamentquote im sogenannten Berliner Testament liegen, auf das sich verheiratete Paare häufig verständigten. Danach geht das Vermögen abweichend von der gesetzlichen Erbfolge zunächst vollständig in den Besitz der bzw. des überlebenden Partner*in über.

Ulrike Ehrlich, Mitautorin der Studie, betont: „Problematisch könnte es für nicht-verheiratete Paare ohne Testament aussehen. Im Falle des Todes wird die/der noch lebende Partner*in – selbst wenn eine langjährige Partnerschaft bestand – in der gesetzlichen Erbfolge nicht berücksichtigt.“ Daher rät Ehrlich unverheirateten Personen und Paaren, sich stärker als bisher mit der selbstbestimmten Nachlassplanung auseinanderzusetzen. Dabei solle möglichst frühzeitig, beispielsweise über Finanzbildungsprogramme an Schulen, mit der Auseinandersetzung begonnen werden. Berührungsängste mit Themen Tod und Lebensende müssten weiter abgebaut werden, um Sicherheit über selbstbestimmte Vorsorge zu Lebzeiten zu erlangen.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen.

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Mit dem neuen Jahr 2024 gibt einige Veränderungen im Sozialrecht, die unter anderem die gesetzliche Rentenversicherung, Sozialhilfe und die soziale Pflegeversicherung betreffen. Im folgenden Artikel haben wir die relevantesten Neuerungen für Senior*innen zusammengefasst.

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Rentenversicherung

In der gesetzlichen Rentenversicherung wird eine Erhöhung der Erwerbsminderungsrente geplant. Die Höhe der Zuschläge ist abhängig von dem Rentenbeginn.

Sozialhilfe

Ebenso wie das Bürgergeld wurde auch die Sozialhilfe ab Januar 2024 erhöht. Außerdem werden Anpassungen der Einkommensanrechnung in der Sozialhilfe an das Bürgergeld vorgenommen, unter anderem bezogen auf die Anrechnung von Einkommensfreibeträgen für Einkommen aus dem Bundesfreiwilligendienst. Der Bundesfreiwilligendienst hat - im Gegensatz zum früheren Zivildienst - keine Altersgrenze. Für Menschen, die älter als 27 Jahre sind, kann der Freiwilligendienst auf 20 Stunden je Woche reduziert werden.

Pflegeversicherung

Im Rahmen des Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetzes (PUEG) wurde zum 1. Januar 2024 das Pflegegeld für die Versicherten in der sozialen Pflegeversicherung um 5 Prozent erhöht. Auch die Leistungsbeträge für ambulante Sachleistungen, also für häusliche Pflegehilfen durch ambulante Pflege- und Betreuungsdienste, wurden angehoben.

Krankenversicherung

Seit dem 1. Januar muss für gesetzlich Krankenversicherte das E-Rezept anstelle des rosa Rezeptes ausgestellt werden. Dies kann per App, mit der Krankenkassenkarte oder mit einem Papierausdruck eingelöst werden.

Der Krankenkassenzusatzbeitrag steigt ab 2024 auf 1,7 Prozent.

Sozialgesetzbuch XIV

Zudem trat Anfang des Jahres das Sozialgesetzbuch (SGB) XIV in Kraft, welches eine einheitliche Regelung des Sozialen Entschädigungsrechts bzw. Änderungen im Entschädigungsrecht vornimmt. Dies soll sich mehr an den Bedarfen der Opfer von Gewalttaten ausrichten. Darunter werden Terroropfer, Opfer von Kriegsauswirkungen beider Weltkriege, Geschädigte durch Ereignisse im Zusammenhang mit der Ableistung des Zivildienstes und durch Schutzimpfungen Geschädigte und ihre Angehörigen gezählt. Eine Maßnahme ist die Soforthilfe in einer Traumaambulanz. Aus medizinischer Perspektive bewertet das Ärzteblatt die Änderungen im Entschädigungsrecht.

Vor 19 Jahren trat zuletzt ein SGB in Kraft. Dies hatte die fortlaufende Zahl 12 erhalten. Im nun neuesten SGB verzichtete das Arbeitsministerium im Gesetzgebungsprozess auf die Zahl 13. Damit wolle man Rücksicht auf Opfer nehmen, die diese Zahl möglicherweise als Unglückszahl wahrnehmen könnten.


Über diese und weitere Änderungen informiert die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein Samiah El Samadoni ausführlich in einer Pressemitteilung.

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Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung kritisiert, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht inklusiv genug sei. Angesichts der älter werdenden Gesellschaft müsse Barrierefreiheit insgesamt besser mitgedacht werden.

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„Maximal ein Viertel der Arztpraxen in Deutschland ist barrierefrei“, so der Bundesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel, Anfang Januar gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (z.B. hier nachzulesen). „Wir haben, das ist meine Wahrnehmung, weniger als zehn gynäkologische Praxen in ganz Deutschland, die für Frauen im Rollstuhl zugänglich sind.“ Das sei für ein modernes Gesundheitssystem nicht angemessen. Zahlten Menschen mit Behinderung in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit ein, müssten sie auch den gleichen Anspruch auf Arzt- und Terminwahl bekommen wie alle anderen.

In dem Interview mit der Deutschen Presseagentur sprach Dusel zudem über Barrierefreiheit im Kontext des Alterns: „Menschen mit Behinderungen sind im Grunde die Avantgarde einer älter werdenden Gesellschaft, wenn man so will“, wird der Behindertenbeauftragte zitiert. „Wir werden demografisch immer älter. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Laufe des Lebens auch mit zunehmendem Alter eine Behinderung erwirbt, ist relativ groß.“

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Die Bundesregierung hat am 13. Dezember 2023 ein neues Maßnahmenpaket beschlossen, um Einsamkeit zu entgegnen. Mit mehr als 100 Maßnahmen zur „Stärkung des sozialen Zusammenhalts und des gesellschaftlichen Miteinanders“ soll der Einsamkeit in Deutschland begegnet werden.

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Im Strategiepapier der Bundesregierung wird das Thema Einsamkeit als gesamtgesellschaftliches Problem verstanden. Ältere Menschen werden als vulnerable Gruppe genannt. Die Maßnahmen sollen jedoch alle Altersklassen berücksichtigt werden, denn seit der Corona-Pandemie seien auch jüngere Personen verstärkt von Einsamkeit betroffen.

Man müsse das Thema intersektional angehen, um ein besseres Bild von der Verteilung von Einsamkeit in der Gesellschaft zu bekommen. Intersektionalität bedeutet, verschiedene Diskriminierungsmerkmale wie z. B. Alter, Religion, Behinderung, geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung oder zugeschriebene Gruppenzugehörigkeit gemeinsam zu betrachten.

Ein wichtiger Teil des Maßnahmenpakets sei, mehr Wissen um das Thema Einsamkeit in Deutschland zu generieren und bestehende Maßnahmen zu evaluieren. Eine neue Kernmaßnahme ist das sogenannte Einsamkeitsbarometer, mit denen die Verbreitung von Einsamkeit in unterschiedlichen sozialen Gruppen erhoben werden soll. Zudem soll auch Forschung zur Vorbeugung und Linderung von Einsamkeit angeregt werden. Zusätzlich sind öffentliche Aktionen geplant, die gesellschaftliches Zusammenkommen fördern sollen.

In kritischen Beiträgen (wie in diesem Beitrag im Deutschlandfunk) wird an der „neuen“ Einsamkeitsstrategie beklagt, dass sie sich vor allem aus bereits bestehenden Maßnahmen zusammensetze und keine neuen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. Dabei sei das Thema eine enorme gesellschaftliche Herausforderung. In anderen Ländern - wie z. B. in Großbritannien - wird Einsamkeit schon mit einem eigens dafür vorgesehenen Ministerium entgegnet.

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In dieser Artikelreihe „Digitale Hilfen im Alter“ widmen wir uns regionalen und deutschlandweiten Angeboten, die digitales Wissen im Alter vermitteln sollen. In diesem Beitrag haben wir lokale Angebote in Hamburg gesammelt, die Schulungen für Senior*innen anbieten.

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Digital Dabei: Wohnortnahe Digitalschulungen für Senior*innen

Geschulte, ehrenamtliche Digitalmentor*innen unterstützen Ältere persönlich und wohnortnah dabei, sicherer im Umgang mit Ihrem vorhandenen Gerät zu werden. Es sind Gruppenkurse, Eins-zu-Eins-Schulungen, offene Treffs oder auch telefonische Beratung möglich.

In der Regel finden die Schulungen in den Räumlichkeiten des Anbieters statt. In ruhiger und geschützter Atmosphäre werden so die ersten Schritte in die digitale Welt begleitet. Das Angebot richtig sich an digitale Einsteiger*innen mit keinem oder geringem Grundwissen und ist kostenfrei.

Kontakt unter 040 5581-4931 bzw. -4527 oder per E-Mail: digitalmentoren@albertinen.de. Weitere Informationen auf der Webseite von digital dabei.


SILBER & SMART: Kostenlose Schulungen in den Bücherhallen, Zuhause oder Digital

SILBER & SMART-Schulungen richten sich an Menschen 60+, die noch nicht oder wenig digital unterwegs sind. Ziel ist es, ihnen einen einfachen Einstieg in den Umgang mit Tablets, Smartphones und Internet (und damit kulturelle und soziale Teilhabe) zu ermöglichen.

Die kostenlosen Schulungen sind für Anfänger*innen oder Menschen mit Vorkenntnissen und an verschiedenen Standorten der Bücherhallen Hamburg. Außerdem werden auch Besuche zu Hause sowie digitale Treffs angeboten.

Weitere Informationen auf der Webseite der Bücherhallen.

Kontakt und Beratung unter 040 4326 3783.


LAB Hamburg: Diverses Kursangebot zur Nutzung von Smartphone, Tablet und Computer

Der Verein Lange Aktiv Bleiben (LAB) ist nach eigenen Angaben die älteste Senior*innenorganisation in Hamburg und bietet neben Freizeitangeboten und Sprachkursen an verschiedenen Standorten in Hamburg regelmäßige digitale Schulungen an.

Dabei gibt es von Basisangeboten und individueller Beratung zu Smartphone- und Tablet-Nutzung auch spezifischere Kurse wie digitale Bildbearbeitung.

Das Kursangebot finden Sie auf der Webseite des Vereins LAB.

Kontakt unter 040 5577 9380 oder per E-Mail: info@labhamburg.de.

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Die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ hat im September eine Fachtagung zu der Weiterentwicklung und Verstetigung lokaler Demenznetzwerke angeboten. Die Dokumentation der Veranstaltung ist nun online verfügbar.

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Die Fachtagung trug den Titel „Am Ball bleiben und sich weiterentwickeln – Netzwerke auf ihrem Weg der Verstetigung“ und fand am 12. September 2023 in Berlin statt. Über 80 Teilnehmer*innen aus der lokalen Netzwerkarbeit haben sich im Rahmen der Veranstaltung zusammengefunden.

Hier gelangen Sie zur Dokumentation. Neben Programm und Fotos von der Tagung finden Sie auch die Präsentationen, Handouts und Poster der jeweiligen Workshops.

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Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) hat sich anhand von Daten des Deutschen Alterssurveys mit der Frage befasst, welche Zusammenhänge es zwischen dem Bücherlesen in der zweiten Lebenshälfte und der Gesundheit und Lebensqualität gibt. Auch wenn die Kausalität nicht eindeutig ist, schlagen die Studienautor*innen Maßnahmen zur Leseförderung im Alter vor.

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Über 85 % der Viel-Leser*innen in der zweiten Lebenshälfte berichteten von positiven Gefühlen, während der Anteil derjenigen, die nicht lesen, mit 72 bis 79 % deutlich kleiner ist. Auch die eigene Gesundheit wird von den Befragten, die viel lesen, mit 63 % als gut oder sehr gut beschrieben. Das geht aus einer Untersuchung des DZA hervor. Datengrundlage ist das Deutsche Alterssurvey (DEAS) mit Angaben von 46- bis 85-Jährigen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Lesen mit positivem Affekt, einer besseren subjektiven Gesundheit und besseren kognitiven Leistungen einhergeht“, heißt es in der veröffentlichten Studie. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass die Wirkrichtung aus den Daten nicht abgebildet werden konnte. Das heißt: Es könnte auch sein, dass Menschen, denen es gut geht und die sich gesund fühlen, eher zu einem Buch greifen. Mitzudenken sei ebenfalls, dass Höhergebildete ein höheres Gesundheitswissen haben und häufig auch höhere Einkommen haben als weniger Gebildete.

Trotz der Einwände legen die Ergebnisse nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Lesen von Büchern und der Lebensqualität gibt. Das zeigen auch Forschungsergebnisse aus anderen Ländern, auf die die Studienautor*innen verweisen. Daher legt der Bericht Maßnahmen zur Leseförderung in dieser Altersgruppe nahe: „Wenn sich der Befund erhärtet, dass das Lesen von Büchern für die Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte förderlich ist, sollte es Interventionen geben, um Lesen auch in dieser Lebensphase besser zu fördern und zu ermöglichen.“ Denkbar seien hier beispielsweise Bibliotheksangebote, Bücherbusse oder Onlineangebote.

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Die Globale Allianz für die Rechte älterer Menschen (GAROP), ein Netzwerk von über 400 Menschenrechtsorganisationen aus rund 80 Ländern, fordert eine Altenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

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Die Altenrechtskonvention soll die Unsichtbarkeit älterer Personen im internationalen Menschenrechtsrahmen auflösen, damit die Rechte dieser Personengruppe konsequenter geschützt werden.

Für ihre Forderung startete die GAROP eine Petition, die online unterschrieben werden kann. Im Petitionstext wird hervorgehoben, dass viele ältere Menschen nicht in den Genuss ihrer Menschenrechte kommen würden. Mit einer Altenrechtskonvention der Vereinten Nationen würden Staaten dazu verpflichtet werden, die Rechte von Älteren besser zu schützen. So müsste der Zugang zu Gesundheit, Arbeit, finanzieller Sicherheit und einem angemessenen Lebensstandard gesichert werden.

Dabei geht es nicht darum, neue Rechte zu schaffen, sondern festzuhalten, wie die Würde von älteren Menschen im Sinne der bestehenden Menschenrechte geachtet werden kann – ähnlich wie es bereits in den Konventionen für Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung festgehalten ist.

Die Petition wird unterstützt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, die eine Übersetzung des Petitionstexts herausgegeben hat. In einem Publikation der Global Alliance for the Rights of Older People wird ausführlich erklärt, warum eine UN-Altenrechtskonvention notwendig ist.

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