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In der Zeitschrift „Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit“, Ausgabe 2/2017 mit dem Titel „Strategien gegen Altersarmut“ geht es um Altersarmut und betroffene Personengruppen. Genauer werden in den Artikeln folgende Themen vertieft:

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  • die Analyse struktureller Gründe für Altersarmut,
  • die Identifikation von gegenwärtigen und künftigen Risikogruppen,
  • die Diskussion von Reformoptionen für  das Alterssicherungssystem in Deutschland,
  • die Vorstellung von Strategien gegen Altersarmut in Nachbarländern innerhalb Europas und
  • das Aufzeigen von Innovationsansätzen bezüglich der kommunalen Folgen von Altersarmut im Rahmen von Praxisbeispielen.

Die neun Artikel dieser Ausgabe wurden verfasst von:

  • Reinhold Thiede,
  • Ute Klammer,
  • Andreas Wittrahm,
  • Magnus Brosig,
  • Yasmin Fahimi,
  • Uwe Fachinger,
  • Jürgen Ribbert-Elias und Stefanie Glaßmeier,
  • Helmut Ivansits sowie
  • Walter Schmid.

Auf der Homepage „Das Forum des Sozialen“ vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge stehen Ihnen detaillierte Informationen hinsichtlich der Zeitschrift zur Verfügung. Zudem können Sie diese dort käuflich erwerben.

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Zur Armutssituation in Deutschland im Allgemeinen und zur Altersarmut im speziellen sind auf diesem Portal bereits zahlreiche Beiträge erschienen. Die Literaturhinweise der Bibliothek des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) sollen diese Beiträge ergänzen.

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Zunächst können Sie folgende Quellen direkt herunterladen:

Haan, Peter / Stichnoth, Holger / Blömer, Maximilian / Buslei, Hermann / Geyer, Johannes / Krolage, Carla / Müller, Kai-Uwe / Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung / Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) (2017): Entwicklung der Altersarmut bis 2036. Trends, Risikogruppen und Politikszenarien.

Institut für Deutsche Wirtschaft (Hrsg.) (2017): Einkommen von Rentnern steigt, Altersarmut aber auch. In: Die Zeit vom 10.05.2017.

Kochskämper, Susanna / Pimpertz, Jochen / Institut der Deutschen Wirtschaft (Hrsg.) (2017): Die gesetzliche Alterssicherung auf dem Prüfstand. Orientierungen für die aktuelle Reformdiskussion.


Folgende Sammelwerke bzw. Beiträge in Sammelwerken listet die Bibliothek des DZA auf:

Schirra-Weirich, Liane / Wiegelmann, Henrik (Hrsg., 2017): Alter(n) und Teilhabe. Herausforderungen für Individuum und Gesellschaft.

Wicher, Klaus (Hrsg., 2017): Altersarmut: Schicksal ohne Ausweg? Was auf uns zukommt, wenn nichts geändert wird.

Lejeune, Constanze / Romeu Gordo, Laura / Simonson, Julia (2017): Einkommen und Armut in Deutschland. Objektive Einkommenssituation und deren subjektive Bewertung. In: Mahne, Katharina / Wolff, Julia Katharina / Simonson, Julia / Tesch-Römer, Clemens (Hrsg.): Altern im Wandel: zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS), S. 97-110.

Schönig, Werner (2017): Altersarmut im Rentnerparadies. Zur Polarisierung der Teilhabechancen im dritten Alter. In: Schirra-Weirich, Liane / Wiegelmann, Henrik (Hrsg.): Alter(n) und Teilhabe, S. 17-38.


In der Ausgabe 48 (2017) des Archives für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit finden sich folgende Artikel:

  • Brosig, Magnus: Reformoptionen für das deutsche Alterssicherungssystem, S. 40-50.
  • Fahimi, Yasmin: Zielgenaue Prävention von Altersarmut – aktuelle Maßnahmen des BMAS, S. 52-57.
  • Ivansits, Helmut: Armutsprävention im Alter. Das österreichische Alterssicherungssystem im Vergleich, S. 74-83.
  • Ribbert-Elias, Jürgen / Glaßmeier, Stefanie: Das Projekt "Fallmanagement Teilhabe im Alter" für Menschen in Grundsicherung, S. 66-72.
  • Thiede, Reinhold F.: Warum gibt es Altersarmut? Definitionen und Grundprinzipien des deutschen Alterssicherungssystems, S. 4-14.
  • Wittrahm, Andreas: Auskommen mit dem Einkommen. Armut im Alter zwischen Möglichkeiten, Ansprüchen und Bewältigungsformen, S. 28-38.

Diese Artikel befinden sich in der Ausgabe 66 (2017) der Zeitschrift "Soziale Sicherheit":

  • Arbeitskreis Armutsforschung: Erklärung zum Armutsbegriff, S. 151-155.
  • Butterwegge, Christoph: Kritisches zum 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Es fehlt nicht an statistischen Daten, sondern an politischen Taten, S. 137-143.
  • Künkler, Martin: Trotz Wachstum. Kein Rückgang der Armut. Besonders betroffene Gruppen - DGB-Vorschläge zur Armutsbekämpfung, S. 143-148.

In der Ausgabe 39 (2017) der Zeitschrift "Research on aging" sind diese beiden Artikel zum Thema Altersarmut zu finden:

  • Lin, I-Fen / Brown, Susan L. / Hammersmith, Anna M.: Marital biography, social security receipt, and poverty, S. 86-110.
  • Stapleton, David C. / Schimmel Hyde, Jody: Employment suppport for the transition to retirement, S. 249-271.

Diese beiden Aufsätze können in weiteren Fachzeitschriften gefunden werden:

  • Klammer, Ute (2017): Alterssicherung von Frauen revisited - aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven. In: Sozialer Fortschritt, S. 359-375.
  • Loose, Brigitte L. (2017): Aktuelle Befunde zur "Altersarmut" aus der Forschungsförderung des Forschungsnetzwerks Alterssicherung der Deutschen Rentenversicherung Bund. In: RV aktuell, S. 43-49.

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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat Vorschläge und Forderungen zur Altersarmut in einem Heft zusammengefasst. Dieses ist Teil der Kampagne Altersarmut des SoVD.

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Die Forderungen sind auch Reaktion auf die Absenkung des Rentenniveaus sowie Versicherungslücken durch Niedriglohnbeschäftigung, Arbeitslosigkeit, (Solo-)Selbstständigkeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Der SoVD erwartet, dass ohne Reformen Altersarmut zum Massenphänomen wird.

Das komplette Heft kann hier heruntergeladen werden. Auf den Seiten des SoVD finden Sie mehr zur Kampagne Altersarmut.

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Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalens hat gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Schönig das Thema Altersarmut von der wissenschaftlichen Seite betrachtet. Dabei wurde zum einen deutlich, dass Altersarmut kein sogenanntes „Winnerthema“ ist. Man findet zu diesem Thema vergleichsweise wenige wissenschaftliche Forschungen und Veröffentlichungen. Dies gilt aus Sicht Schönigs auch für die Altersforschung.

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Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2013 beispielsweise stößt bislang auf wenig Interesse sowie geringe wissenschaftliche Auseinandersetzung und Resonanz. Die Wissenschaft bleibt bei diesem Thema vorzugweise stumm, denn schließlich, so Schönigs Erklärung, gäbe es ja die Grundsicherung. Neben wenigen engagierten WissenschaftlerInnen melden sich Wohlfahrtsverbände wie unlängst der Paritätische zu Wort.

Armut werde als individuelle Geschichte wahrgenommen, hat aber gesellschaftliche Ursachen. Um Armut zu erfassen, werden unterschiedliche Armutsbegriffe verwandt und unterschiedliche Berechnungen erstellt. Dies führt zu unterschiedlichen Einschätzungen über das Ausmaß von Altersarmut. Die Landesseniorenvertretung NRW hat sich dazu in einer Empfehlung positioniert. Wirklichkeitsnah betrachtet existiere Altersarmut schon heute und wird – wenn die Politik vor allem auf Bundesebene nicht reagiert und Weichen neu stelle – absehbar ein großes, umfängliches Problem.

Die bereits vorhandene Altersarmut im öffentlichen Raum ist für viele noch nicht erkennbar. In anderen Ländern sei dies sichtbarer, beispielsweise lebten in Griechenland viele ältere Menschen quasi auf der Straße. Die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft der ehrenamtlichen politischen Seniorenorganisationen (LAGSO) fordern mehr Forschung zum Thema Altersarmut und die Anerkennung, dass dieses Problems schon heute viele Menschen betrifft. Es gehe um Lösungen für die Zukunft, nicht um Verdrängung.

Auch die Kinder, die heute in beschämend hohem Maße von Armut betroffen sind, stehen laut der LAGSO in höchster Gefahr, die armen alten Menschen von morgen zu werden. Vielleicht mangele es auch manchem wirtschaftlich gut ausgestattetem politisch Verantwortlichen an Vorstellungskraft, was Armut gerade auch im Alter bedeutet. Armutsbekämpfung sollte Zuständigkeit auf höchster Ebene haben, damit unsere Gesellschaft die Chance auf Solidarität behalte und radikalen Kräften einer ihrer wesentlichen Nährböden entzogen werde.

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Das Risiko der Armut für über 65jährige in Deutschland stieg bis 2013 auf 14,3 Prozent. Das macht sich im Alltag von RentnerInnen durch notwendigen Minijob oder Grundsicherung bemerkbar. In der Studie „Altersarmut in Deutschland – Regionale Verteilung und Erklärungsansätze“ der Bertelsmann Stiftung wurde die unterschiedliche Verteilung von Altersarmut untersucht.

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In der Studie werden auch Gründe erforscht und Lösungswege für Kommunen aufgezeigt. Die Studie  wurde von der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit IT.NRW erstellt. Es wurden Daten des Mikrozensus 2013 und des „Wegweiser Kommune“ ausgewertet.

Armut wird in der Studie mit zwei Indikatoren abgebildet. Zum einen gelten als armutsgefährdet laut einer Definition der Europäischen Union Haushalte, deren Einkommen geringer als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte ist. Für einen Haushalt mit einer Person waren dies für 2013 weniger als 892 Euro netto. Zweitens wurde betrachtet, wie viele ältere Menschen auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII angewiesen waren.

Besonders gefährdet von Armut sind laut den Ergebnissen der Studie Frauen, Einpersonenhaushalte, Geringqualifizierte, Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund und Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Regional sind vor allem Bayern, Rheinland-Pfalz und das Saarland von Altersarmut betroffen. Schleswig-Holstein liegt mit 12,2 Prozent etwas unter dem Bundesdurchschnitt von 14,3 Prozent.

In der Studie wird eine bedarfsgerechte Senioren- und Sozialpolitik als notwendig erachtet. Bei städtebaulichen Maßnahmen sollte auf eine soziale Durchmischung in den Quartieren geachtet werden.

Die Studie liegt in einer kostenfreien Kurzfassung und zum Preis von 20 Euro in einer Langfassung vor.

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In der Untersuchung wurden Lebensverläufe und Altersvorsorgebiographien rekonstruiert und analysiert. Durch Typenbildungen soll aufgezeigt werden, wie und wo die Wege in die Altersarmut verlaufen - und durch welche politischen Maßnahmen Altersarmut in Zukunft verhindert werden kann. Die Ergebnisse und sozialpolitischen Vorschläge sind unter dem Titel "Lebenswege in die Altersarmut. Biografische Analysen und sozialpolitische Perspektiven" erschienen.

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Die AutorInnen Antonio Brettschneider und Ute Klammer beschreiben die Studie auf über 400 Seiten in acht Kapiteln:

1 Grundsicherung und Grundsicherungsbedürftigkeit im Alter
2 Biografische Determinanten der Grundsicherungsbedürftigkeit im Alter: Ausgewählte Ergebnisse der Forschung
3 Daten und Methoden
4 Empirische Ergebnisse (I): Risiken und Risikodimensionen
5 Empirische Ergebnisse (II): Zentrale Risikogruppen
6 Grundsicherungsbedürftigkeit im Alter: Gegenwart und Zukunft
7 »Altersarmut« als Gegenstand der aktuellen Alterssicherungspolitik
8 Konsequenzen und Handlungsempfehlungen

Zentrale Ergebnisse und einen Überblick über die Studie haben die AutorInnen in einer Präsentation zusammengefasst.

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Wir berichteten bereits kürzlich über das „Virtuelle und reale Lern- und Kompetenz-Netzwerk älterer Erwachsene“ (ViLE). In Lübeck startete auch das neue Projekt "Unserer Jugend droht die Altersarmut".

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Das Thema Altersarmut ist komplex. Wir veröffentlichten in den letzten Monaten dazu Beiträge über die Zwangsverrentung, steigende Altersarmut trotz Rentenerhöhungen und einen weltweiten Vergleich der Lebenssituation von älteren Menschen.

Das Lübecker Netzwerk nahm sich dem vernachlässigten Thema Altersarmut aus der Perspektive der heutigen Jugend an. Er will damit ein Bewusstsein für das Thema der drohenden Altersarmut wecken: Mit einem durchschnittlichem Einkommen gibt es kaum die Möglichkeit, Rücklagen für das Alter zu bilden. Diese wären aber wegen des sinkenden Rentenanspruches notwendig. Das ViLE-Netzwerk hat einige PolitikerInnen angeschrieben, um zu diesem Thema Stellung zu nehmen und die Antworten anschließend veröffentlicht.

30,8% der Geringqualifizierten über 25 Jahren galten 2014 als armutsgefährdet, mehr als 2005. Weitere Hintergrundinformationen hat das Netzwerk zusammengestellt.

Auf der Seite des Netzwerkes können Sie die Antworten der PolitikerInnen sowie weitere Artikel zu dem Thema abrufen.

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Laut Prognosen der Deutschen Rentenversicherung sollen die Renten zum 1.7.16 um 4 bis 5 Prozent ansteigen. Dies klingt zwar zunächst nach einer guten Nachricht für die RentnerInnen, die Gefahr einer weiter um sich greifenden Altersarmut ist nach Ansicht des VdK auch mit höheren Rentenanpassungen nicht gebannt.

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"Die Neurenten befinden sich seit Jahren im rasanten Sinkflug", erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. Schuld daran ist das absinkende Rentenniveau. Schon heute liegt es bei rund 47,5 Prozent, bis zum Jahr 2030 soll es auf 43 Prozent fallen. Mehr zu den Prognosen können Sie hier nachlesen. "Es muss aber mindestens auf 50 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns angehoben und dort eingefroren werden. Sonst ist auch für einen Durchschnittsverdiener die Einschränkung der Lebensqualität im Alter zu hoch", so Frau Mascher.

Gegen Altersarmut gibt es laut Mascher aber ein weiteres bekanntes Rezept: "Wer als Arbeitnehmer ordentlich verdient, wird auch eine ordentliche Rente bekommen". Der VdK fordert deshalb: "Die Mindestlohn-Kommission muss bei der Überprüfung der Höhe des Mindestlohns perspektivisch sicherstellen, dass Beschäftigte in Vollzeit mit dem Arbeitseinkommen für den Lebensunterhalt sorgen können. Darüber hinaus muss mit dem Mindestlohn eine angemessene Alterssicherung über Grundsicherungsniveau aufgebaut werden können", so Mascher.

Gleichzeitig mahnt der VdK weitere Schritte zur Bekämpfung der Einkommens- und Altersarmut an. "Auch prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie Minijobs sowie Leih- und Zeitarbeit müssen eingedämmt werden. Außerdem brauchen wir mehr Mittel zur Förderung nachhaltiger Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen", betont Mascher.

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Ein Leben lang in ein und demselben Unternehmen tätig sein, das ist heutzutage nur noch wenigen gegönnt. Ein fragmentierter Lebenslauf ist vielmehr soziale Realität geworden. Viele unterschiedliche Arbeitgeber, befristete Arbeitsverträge, Zeiten von Erwerbslosigkeit, prekäre Beschäftigungssituationen und Teilzeitarbeit, so sieht heute die Erwerbsbiografie vieler Menschen aus. Gerade Frauen unterliegen durch solche Erwerbsbedingungen einem hohen Risiko von Altersarmut.

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Die Veranstaltungsreihe „nochmal die Kurve kriegen – Altersarmut vermeiden!“ möchte auf diese Problematik hinweisen. Inhaltlich wird es in der Reihe um relevante Fragestellungen zu diesem Thema gehen: Was ist Altersarmut? Kann man sich davor schützen? Wie kann Altersvorsorge funktionieren? Welche Fragen und Probleme haben Verbraucherinnen und Verbraucher tatsächlich? Gibt es Wege aus der Altersarmut?
Beantwortet werden sollen diese Fragen von verschiedenen Fachpersonen aus dem Arbeitsbereich. Unten stehend finden Sie nähere Informationen, sowie die Termine und Veranstaltungsorte:

Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsreihe

Termine und Veranstaltungsorte:
Jeweils 14:00 – 17:00 Uhr
Kiel: 04.11.2014, RBZ Wirtschaft, Westring 444, 24118 Kiel
Heide: 05.11.2014, Bürgerhaus, Neue Anlage 5, 25746 Heide
Lübeck: 10.11.2014, Hogehus, Koberg 2, 23552 Lübeck
Norderstedt: 12.11.2014, Rathaus, Plenarsaal, Rathausallee 50, 22846 Norderstedt
Flensburg: 13.11.2014, Rathaus Europaraum, Rathausplatz 1, 24937 Flensburg

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Vor kurzem veröffentlichte das Statistikamt Nord neue Zahlen zur Altersarmut. Aus den Zahlen geht hervor, dass knapp 19.000 Menschen, ab einem Alter von über 65 Jahren, in Schleswig-Holstein von Armut betroffen sind. Erschreckend ist, dass fast zwei Drittel der von Altersarmut Betroffenen weiblich sind. Altersarmut ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und wird es auch in Zukunft bleiben.

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Das Soziale Bündnis für Schleswig Holstein, ein Bündnis zur Bekämpfung von Altersarmut, bestehend aus der AWO, dem DGB Nord und dem SoVD (Sozialverband Deutschland) organisiert anlässlich dieser brisanten Thematik den Fachtag „Altersarmut ist weiblich“. Die Tagung soll über Sachverhalte aufklären, eine Plattform zum Austausch schaffen und aufzeigen was gegen Altersarmut, insbesondere in Bezug auf Frauen getan werden kann. Am 24. September 2014 findet die Tagung im Wissenschaftszentrum Kiel statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen entnehmen Sie aus den unteren Abschnitt.

Veranstaltungszeitpunkt:
Mittwoch, 24.09.2014, 10-15 Uhr

Veranstaltungsort:
Wissenschaftszentrum Kiel
Frauenhoferstraße 13
24118 Kiel

Ansprechpartner:
Christian Schulz (Referent für Sozialpolitik des SoVD)
Tel.: 0431 / 98 388 – 70
E-Mail: sozialpolitik@sovd-sh.de

Den Veranstaltungsflyer mit dem Tagesprogramm finden Sie hier

Erfahren Sie hier mehr über das Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein

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