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Die Perspektiven von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 stehen im Fokus des Projekts der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) "Generation Erfahrung – Chance 50plus". Durch den demografischen Wandel steht die Personalentwicklung vieler Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Eine aktive Gestaltung der letzten fünf bis zehn Berufsjahre trägt dazu bei, den Übergang in die nachberufliche Zeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sinnvoll zu gestalten. Die BaS bietet mit diesem Projekt Vorträge, Workshops und Beratung für kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltung und Sozialwirtschaft an. Hierfür werden in Seniorenbüros aus ganz Deutschland Multiplikatoren ausgebildet.

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Mit „Generation Erfahrung - Chance 50plus“ geht die BaS völlig neue Wege. Die im Rahmen des Projektes qualifizierten Seniorenbüros beraten kleine und mittelständische Unternehmen, Stadtverwaltungen und soziale Organisationen bei der Bewältigung des demografischen Wandels. Generation Erfahrung- Chance50PLUS wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln der Generali - Zukunftsfonds finanziell gefördert. 2013 sollen weitere Seniorenbüros und Initiativen qualifiziert werden.

Am 13. November 2012 fand bei der Europäischen Kommission in Brüssel die feierliche Verleihung der Preise des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen statt. Bei der Veranstaltung wurden inspirierende Menschen und Initiativen gewürdigt, die wesentliche Beiträge zum aktiven Altern und zur Solidarität zwischen den Generationen leisten.
Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung wurden Preise in den folgenden sieben Kategorien vergeben: Social Entrepreneurs, Arbeitsplätze für jedes Alter, Für altersgerechte Umgebungen, generations@school, Lebensgeschichten-Wettbewerb sowie schriftliche und audiovisuelle Berichterstattung. Insgesamt wurden mehr als 1300 interessante und vielfältige Beiträge aus ganz Europa eingereicht.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. BaS hat den dritten Preis in der Kategorie „Arbeitsplätze für jedes Alter“ gewonnen. Die Urkunde wurde von László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration an die Geschäftsführerin der BaS, Gabriella Hinn übergeben.

Weitere Informationen: www.generation-erfahrung.org

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In den zurückliegenden zwanzig Jahren hat sich die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen mehr als verdoppelt. Noch im Jahr 1991 lag waren nur 20,8 Prozent der Menschen zwischen 60 und 64 Jahren erwerbstätig, bis 2010 gab es einen Anstieg auf 44,2 Prozent. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg (www.iab.de) hervor. In der Analyse wird der Zusammenhang zwischen den demographisch bedingten Veränderungen der Altersstruktur, der Erwerbsbeteiligung und der Arbeitslosigkeit in Deutschland dargestellt.

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Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen 1991 und 2010 die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um 1,18 Mio. Personen gesunken ist, während die Zahl der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose) um 1,86 Mio. zugenommen hat. Gleichzeitig gab es deutliche Verschiebungen in der Altersstruktur, d.h. 57,9 Prozent aller Erwerbspersonen waren 2010 zwischen 40 und 64 Jahre alt, während deren Anteil 1991 noch bei 43,5 Prozent lag.

Ursächlich für diese Veränderungen sind die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge sowie eine höhere Erwerbsbeteiligung der Älteren. „„Die Arbeitslosenquote ist von 1991 bis 2010 um 2,48 Prozentpunkte gestiegen. Die demografisch bedingte Verschiebung der Altersstruktur hat dieser Entwicklung entgegengewirkt, fiel aber quantitativ kaum ins Gewicht. Unter sonst gleichen Bedingungen läge die Arbeitslosenquote um zusätzliche 0,19 Prozentpunkte höher.

„„Auch die in Zukunft zu erwartende weitere Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung dürfte nur einen geringen Effekt auf die gesamte Arbeitslosenquote haben. Zu spürbaren Effekten auf dem Arbeitsmarkt käme es nur dann, wenn die altersspezifischen Arbeitslosenquoten sinken.

Weitere Informationen:
IAB Kurzbericht 10/2012
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Die mehrtägigen Workshops für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik richten sich an kommunale Entscheider aus Politik und Verwaltung sowie an weitere gesellschaftliche Akteure der kommunalen Seniorenpolitik. Landkreise und kreisfreie Städte können die Workshops ebenso durchführen wie einzelne kreisangehörige Kommunen, Ämter und andere Zusammenschlüsse von Kommunen.

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Zusammen mit der Bertelsmann Stiftung hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung ein Programm konzipiert, das auf die individuellen Bedarfe der Kommunen abgestimmt ist. Im Vordergrund stehen die Vermittlung innovativer und konzeptioneller Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik sowie ein erster Maßnahmenplan. Ziel ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität für alle Menschen vor Ort.

In der Pilotphase wird ab Januar 2012 in fünf Modellkommunen das Konzept für Schleswig-Holstein erprobt. Die Modellkommunen haben unterschiedliche Strukturen und Bedarfslagen. Es sind die Städte: Tornesch im Kreis Pinneberg, Schwentinental im Kreis Plön, Rendsburg im Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg und Norderstedt im Kreis Segeberg. Weitere Kommunen haben ihr Interesse an diesen Workshops bekundet.

Von 2012 bis 2014 wird das MASG jährlich etwa 10 Kommunen in Schleswig-Holstein unterstützen. Das Sozialministerium fördert – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel – Kommunen, die die Workshops durchführen möchten, mit je 2.500 Euro (das ist die Hälfte der Kosten für die Workshops).

Ansprechpartnerin im Ministerium ist Dennis Wegener:
E-mail dennis.wegener(at)sozmi.landsh.de, Tel. 0431 / 988-5653

Weitere Informationen: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Schleswig-Holstein

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Das "Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance" widmet sich den Herausforderungen und Chancen, die durch den demografischen Wandel entstehen. Welche Lösungen und Ansätze Wissenschaft und Forschung zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels beitragen können und die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern über diese Beiträge werden im Fokus des Wissenschaftsjahres stehen.

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Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. Es ist uns ein besonderes Anliegen, Sie über Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung zum demografischen Wandel zu informieren sowie mit Ihnen darüber zu diskutieren und Ihre Anregungen aufzunehmen. Der Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft ist ein Hauptanliegen des Wissenschaftsjahres. Im Fokus stehen dabei drei Handlungsfelder, die für die Gestaltung unserer Zukunft entscheidend sind:

  • Wir werden älter – Wie bleiben wir aktiv und selbstbestimmt?
  • Wir werden weniger – Wie können wir unseren Wohlstand sichern?
  • Wir werden vielfältiger – Wie gestalten wir das neue Miteinander?

Im demografischen Wandel wird die Bevölkerung weniger, älter und kulturell vielfältiger. Dies bringt enorme Herausforderungen mit sich. Die gesellschaftliche Entwicklung lässt sich durchaus beeinflussen – zum Beispiel durch mehr Familien- und Seniorenfreundlichkeit oder eine aktive Zuwanderungspolitik und gezielte Förderung von jungen Menschen, um den zukünftigen Anforderungen in der Arbeitswelt gerecht zu werden. Auch der Ausbau der Weiterbildung in jeder Altersstufe oder die Entwicklung von Innovationen, die älteren Menschen ein selbstständiges Leben ermöglichen, schaffen Gestaltungsspielräume.

Geplant sind in 2013 zahlreiche Veranstaltungen, Projekten und Ideen. Eine Wanderausstellung wird durch Deutschland reisen, im Februar findet in Berlin der Bürgergipfel zum demografischen Wandel statt, die "MS Wissenschaft", ein Ausstellungsschiff wird ab Mai in zahlreichen deutschen Städten halt machen. Zudem wird es Dialogveranstaltungen und Wettbewerbe geben. Eine Forschungsbörse vermittelt darüber hinaus Kontakte zwischen Wissenschaftlern und lokalen Initiativen.

Weitere Informationen unter www.demografische-chance.de

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Beim „Ehrenamtlichen Jugend-Mentoring“ begleiten seniorTrainerinnen und -Trainer Jugendliche in Regional- oder Förderschulen in der Phase der Berufsorientierung. Das Engagement findet im Rahmen unterschiedlicher Angebote statt. Dazu gehören die Begleitung von Schülerfirmen, des Service-Learning (soziale Verantwortung lernen) sowie die Unterstützung mit Instrumenten der Berufsorientierung.

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Eine Schülerfirma ist in erster Linie eine pädagogische Maßnahme, auch wenn tatsächlich ein reales Unternehmen gegründet wird. Hier lernen Jugendliche praxisnah und ganzheitlich, wie ein Betrieb funktioniert. Hier können Jugend-Mentorinnen und – Mentoren teils sogar mit Erfahrungen aus der Führung eines eigenen Unternehmens unterstützen. Beim Schulprojekt Service-Learning engagieren sich Jugendliche in der Regel über ein Schuljahr einmal pro Woche für etwa zwei Stunden ehrenamtlich. Das Engagement wird durch Theorieveranstaltungen untermauert, in denen beispielsweise Aspekte von sozialer Verantwortung und Ethik vermittelt werden.Die Jugend-Mentorinnen und Mentoren können durch ihre lokalen Kontakte unterstützen, zu Vorstellungsgesprächen begleiten, Theoriegrundlagen vermitteln oder bei Problemen helfen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein begleitet das generationenübergreifende Pilotprojekt „Ehrenamtliches Jugend-Mentoring“. Der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein (SGVSH) fördert das Projekt. Die Jugend-Mentorinnen und – Mentoren werden durch das Sozialministerium begleitet und nehmen an Fachtagungen mit Erfahrungsaustausch teil.

Weitere Informationen:

Sozialministerium Schleswig-Holstein

Programm SeniorTrainerIn

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Älteren Menschen den Zugang zum Internet erleichtern und damit ihre Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe stärken ist das Ziel vieler Seniorenbüros und anderer Initiativen. Deshalb wurde mit dem Projekt „Sprechstunde Internet“ ein neues Angebot von Seniorenbüros und anderen Initiativen im Bereich „Engagement 50plus“ initiiert.

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Es geht es darum, Seniorenbüros und ähnliche Initiativen bzw. Einrichtungen dafür zu gewinnen, vor Ort ein sehr niedrigschwelliges Angebot zur Unterstützung älterer Menschen beim Umgang mit PC und Internet zu machen. Bestehende und im Aufbau befindliche Angebote will die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros in einer neuen Initiative mit dem Titel „Sprechstunde Internet“ fördern und zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Das BMFSFJ unterstützt die Arbeit der mitmachenden Einrichtungen durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit auf Bundesebene. Nähere Informationen können Sie dem beigefügten Infoblatt entnehmen.

Weitere Informationen:
Sprechstunde Internet
Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros

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Der Anteil der „Offliner“ unter den Senioren über 60 Jahren ist groß, hier nutzen nur drei von fünf Bundesbürgern das Internet, in der Altersgruppe über 70 sind weniger als ein Drittel online, das ergibt die zwölfte Ausgabe der Studie “(N)ONLINER Atlas” für die über 30.000 Interviews durchgeführt wurden.

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Die Studie bietet einen ausführlichen Blick auf die derzeitigen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Dabei wird aber auch deutlich, dass es einen Zuwachs vor allem aus den Gruppen, in denen das Internet bisher noch kaum genutzt wurde, zu verzeichnen gibt. So kann die Gruppe der ab 70-Jährigen einen Zuwachs von 3,6 Prozentpunkten aufweisen und auch die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen hat sich von 57,3 Prozent im Vorjahr auf 60,4 Prozent Internetnutzer gesteigert.

Weitere Informationen: (N)ONINER Atlas 2012

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Die BAGSO und der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. haben sich der Vermittlung von Kompetenzen zum sicheren Umgang mit dem Internet verschrieben.

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In diesem Zusammenhang erscheint regelmäßig der Internet-Sicherheitsbrief. Dieser soll älteren Menschen Tipps zur IT-Sicherheit geben sowie mit nützlichen Links auf weitere Informationen oder Veranstaltungen hinweisen.

Internet-Sicherheitsbrief
www.sicher-im-netz.de

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In Schleswig-Holstein können Studenten und Senioren zusammen wohnen. „Wohnen für Hilfe – Hand gegen Koje an Land” ist ein Projekt, welches vom Studentenwerk Schleswig-Holstein getragen wird. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ stiftet ab August 2012 Wohnpartnerschaften zwischen Familien, älteren oder behinderten Menschen sowie Studentinnen und Studenten. Das Besondere ist, dass keine oder nur eine geringe Miete gezahlt wird, stattdessen werden Hilfsleistungen erbracht.

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Es gilt die Faustregel: eine Stunde Arbeit im Monat für einen Quadratmeter Wohnraum. Hinzu kommen die anteiligen Nebenkosten wie Heizung und Strom. Die Vermittlung und Betreuung der Wohnpartnerschaft wird durch die Wohnberatungsstelle des Studentenwerks Schleswig-Holstein durchgeführt.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Alle Beteiligten leben in Gemeinschaft, Studenten bekommen preisgünstigen Wohnraum, sammeln viele Erfahrungen. Die Senioren haben die Möglichkeit auch bei Unterstützungsbedarf weiterhin im eigenen Zuhause wohnen zu bleiben. Das Projekt soll zunächst in Kiel starten und dann auf weitere Städte im Schleswig-Holstein ausgeweitet werden.

Weitere Informationen:
Studentenwerk Schleswig-Holstein
Wohnen für Hilfe

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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert in einem Ratgeber über Möglichkeiten, Unterstützungen und praktische Planungshilfen für ein längeres Leben zuhause. Altersgerechter Umbau, Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen machen es möglich, auch dann in der vertrauten Wohnung zu bleiben, wenn man Unterstützung oder Pflege braucht.

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Der Wegweiser des Bundesfamilienministeriums für das Wohnen im Alter beantwortet Fragen, zeigt Möglichkeiten auf und hilft mit praktischen Checklisten bei der Planung: von der Einschätzung der eigenen Wohnwünsche bis zur Entscheidung für den richtigen Pflegedienst.

Wegweiser “Länger zuhause leben”

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