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24. Juli 2026

Vorstellung der ZWAR-Netzwerke + Veranstaltungshinweis

Der Eintritt in den Ruhestand fällt nicht allen Senior*innen leicht, da es sich um eine umfassende Veränderung der Lebensumstände handelt. Wer zum ersten Mal Rente bezieht, muss sich zunächst mit der damit einhergehenden Bürokratie zurechtfinden und leidet möglicherweise auch an psychischen Belastungen, beispielsweise aufgrund von Einsamkeit oder Schwierigkeiten bei der Strukturierung des neuen Alltags.

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Damit Rentner*innen zu Beginn ihres Ruhestands mehr Sicherheit und Orientierung erleben können, sollen die rund 300, überwiegend in Nordrhein-Westfalen aktiven ZWAR-Netzwerke Menschen, die an der Schwelle zum Renteneintritt stehen, zusammenführen. Ende der 1970er Jahre in Dortmund gegründet, sind mittlerweile über 15.000 Menschen in einem solchen Netzwerk tätig. Die Abkürzung ZWAR steht für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“. Das Konzept ist auf Selbstorganisation ausgelegt und soll bewusst möglichst niedrigschwellig gehalten werden.

Die ZWAR-Netzwerke sollen ältere Menschen vor Ort unterstützen und stehen diesbezüglich im Austausch mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft. Dabei bieten sie Projekte zu Themen wie Digitalisierung und Gesundheitsprävention an und beraten sowie coachen Interessierte und Bedürftige, aber auch Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige, zur eigenständigen Partizipation sowie zur Quartiersentwicklung. Langfristiges Ziel ist die Wahrung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die die individuellen Ressourcen berücksichtigt.

ZWAR e. V. richtet regelmäßig abwechslungsreiche und interaktive Veranstaltungen für Senior*innen aus. Die Workshops, Kurse, Diskussionsrunden und Feierlichkeiten sollen primär dem Erleben von Gemeinschaft in einer unterhaltsamen Atmosphäre sowie der Aneignung neuer Kenntnisse und Fähigkeiten dienen. Für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit wurde erst kürzlich eines der ZWAR-Netzwerke mit einem lokalen Ehrenamtspreis ausgezeichnet.

Auch Seminare zur Netzwerkarbeit werden seitens ZWAR e. V. angeboten, die sich sowohl an die Mitglieder selbst als auch an anderweitig Tätige in der Arbeit mit älteren Menschen richten. Der nächste Termin für ein solches Seminar ist der 01. Oktober und findet in Dortmund statt.

Seminarleiterin Ute Schünemann-Flake ist Diplom-Pädagogin, Psychologische Beraterin und Mastercoach und wird von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr den Teilnehmenden zentrale Elemente des ZWAR-Konzepts näherbringen. Dies schließt die Organisation wie auch die Umsetzung von Netzwerktreffen auf kommunaler Ebene ein. Der aus theoretischen und praxisnahen Aspekten bestehende Seminarblock soll die Teilnehmer*innen für die Komplexität der Rolle einer Gruppenleitung entsprechender Netzwerke sensibilisieren.

Noch bis zum 25. September ist eine Anmeldung für 150 Euro Teilnahmegebühr per E-Mail an ut.schuenemann@zwar.org möglich.

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