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Termine & Veranstaltungen

Am 20. Mai plant der Dachverband Lesben und Alter im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 den Workshop „Sichtbarkeit und Teilhabe lesbischer Frauen im Alter“.

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Ausgangspunkt der Diskussion sollen Ergebnisse einer Befragung sein, die im Rahmen eines Masterstudienganges der Katholischen Hochschule Berlin durchgeführt wurde. Es handele sich dabei um eine der wenigen Untersuchungen, die es zur Lebensrealität von älteren lesbischen Frauen gebe. Referiert wird der Workshop von Claudia Bechinie und Franca Wellnitz.

Die Brandenburgischen Frauenwochen, in dessen Rahmen auch der Workshop zu Lesben im Alter stattfindet, sind ein politisches Format, in dem engagierte Frauen verschiedene Veranstaltungen wie Workshops, Ausstellungen, Kino oder Theater organisieren. Mehr als 200 Veranstaltungen sind in dem noch bis Dezember laufenden Projekt in ganz Brandenburg (bzw. online) geplant. Die Auftaktveranstaltung vom 3. März 2022 kann auf der Seite der Frauenwochen als Videomitschnitt weiterhin angesehen werden. Dort finden Sie auch weitere Hinweise zum Programm.

Die Veranstaltung des Dachverbands Lesben und Alter wird am 20. Mai von 18:00 bis 20:00 Uhr online über die Plattform Zoom stattfinden. Anmelden können Sie sich über diesen Link.

Mehr Neuigkeiten über vielfältige sexuelle Identitäten können Sie auf unserem Portal echte-vielfalt.de lesen.

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2018, ein Jahr nachdem sich die politische Initiative „Omas gegen Rechts“ zunächst in Österreich gegründet hatte, haben wir bereits einen Beitrag zu der Gruppe veröffentlicht. Unter dem Titel „Wir werden immer mehr“ geht es Ende April bei einer Veranstaltung in Berlin nun um die Entwicklung der Initiative von Seniorinnen, die sich bundesweit gegen Rassismus engagieren.

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Renate Christians ist aktiv bei den „Omas gegen Rechts“. Bei einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Veranstaltung referiert Christians zu der Initiative und ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahren. „Sie erheben ihre Stimme gegen Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Fremdenhass, Frauenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Minderheiten, wo immer es nötig ist“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung zu der seniorenpolitischen Initiative von Großmüttern. „Damit beweisen die ‚Omas‘, dass man auch im Alter gesellschaftlich aktiv sein und mittun kann, um die demokratische Gesellschaft vor ihren Feinden zu schützen.“

„Wir werden immer mehr…“ ist auch der Titel eines Interviews in der Zeitung Neues Deutschland, dass Karlen Vesper – die die Veranstaltung moderieren wird – mit Renate Christians im Februar geführt hatte. Die „Omas von heute“ würden nicht mehr auf „Kaffekränzchen“ oder die „Kittelschürze“ reduziert werden wollen. „Es sind starke, selbstbewusste, emanzipierte Frauen, die sich bei ‚Omas gegen Rechts‘ organisieren. Uns gibt es inzwischen in über 70 Städten deutschlandweit. Und wir werden immer mehr“, so Christians.

Die Veranstaltung findet am 28. April von 15:00 bis 17:00 Uhr in Berlin (Helle Planke e.V., Kopenhagener Str. 9) statt. Um Anmeldung wird gebeten.

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Ende April findet eine weitere Fortbildung des Kompetenzzentrums Demenz Schleswig-Holstein statt. Beruflich und ehrenamtlich Pflegende sollen dabei Bewegungsideen mit dem Rollator kennenlernen.

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Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir schon zum Jahreswechsel einmal auf das diesjährige Fortbildungsprogramm des Kompetenzzentrum Demenz hingewiesen. Teil des diesjährigen Programms ist auch die am 29. April stattfindende Fortbildung „ROLLATOR-FIT® – Bewegungsideen für mehr Mobilität!“. Wie der Veranstaltungstitel bereits vermuten lässt, steht dabei der Rollator im Mittelpunkt. Er hat sich – anfangs noch verpönt – zu einer wirklichen Unterstützung für viele Senior*innen entwickelt. Das Programm ROLLATOR-FIT® vermittelt Bewegungsideen im Umgang mit der Gehhilfe, mit denen das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Selbstständigkeit der Senior*innen gestärkt werden können.

Zum Inhalt der Fortbildung heißt es im Jahresprogramm: „In Theorie und Praxis stehen deshalb die motorischen Ziele wie Kraft und Ausdauer neben denen der Sturzprophylaxe, Konzentrationsförderung, kognitiver Leistungsfähigkeit sowie die Förderung der Bewegungsgeschicklichkeit mit dem Rollator im Vordergrund.“

Referent der Fortbildung ist Mike Lindner, der das Programm initiiert hat und Mitautor des gleichnamigen Buches ist. Lindner ist zudem Seniorenbeauftragter des Kreissportverbands Neumünster. Veranstaltungsort ist das Café und Bistro „Neue Holländerei“ im schleswig-holsteinischen Meldorf. Für die Fortbildung gibt es für beruflich Pflegende 8 Fortbildungspunkte. Die Teilnahme inkl. Verpflegung kostet 90,00 Euro bzw. 60,00 Euro für ehrenamtlich Engagierte, Anmeldefrist ist der 31.03.2022.

Am gleichen Tag findet darüber hinaus auch in Elmshorn eine Fortbildung des Kompetenzzentrums statt. Diese trägt den Titel „Demenz und Spiritualität“. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen oder Änderungen finden Sie jeweils auf der Internetseite des Kompetenzzentrum Demenz.

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Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Age with rights“ der Global Alliance for the Rights of Older People (GAROP) ist für den 2. März eine Online-Veranstaltung unter dem Titel „Das Recht auf Teilhabe – in jedem Alter“ geplant.

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In der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr diskutieren an diesem Tag unter anderem Dr. Claudia Mahler, unabhängige UN-Expertin für Menschenrechte Älterer, Martin Amberger aus dem Bundesseniorenministerium und Carolina Brauckmann aus dem Vorstand von Lesben und Alter e.V.. Diskutiert werden soll dabei das Thema Altersdiskriminierung und negative Altersbilder mit der Frage, wie diese die Teilhabe im Alter einschränken. Außerdem „werden Wege aufgezeigt, wie das Recht auf Teilhabe Älterer in Deutschland und weltweit stärker geachtet, geschützt und gewährleistet werden kann“, wie es in dem Flyer zur Veranstaltung heißt.

Bei der GAROP-Kampagne handelt es sich um einen Zusammenschluss aus über 390 zivilgesellschaftlichen Organisation, die auf rund 80 Länder verteilt sind. Eine der zentralen Forderungen der „Global Alliance“ ist die Verabschiedung einer UN-Altenrechtskonvention. Zur Internetseite der GAROP gelangen Sie hier.

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ist Teil der internationalen Allianz und veranstaltet und moderiert den Online-Dialog Anfang März. Auch der Geschäftsführer der BAGSO, Dr. Guido Klumpp, wird dem Podium angehören. Die Veranstaltung findet über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt, Informationen zur Anmeldung finden Sie im Flyer.

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Am 24. Juni 2022  ist es wieder so weit, der dritte bundesweite Digitaltag findet statt. Digitalisierung lebe vom Mitmachen, daher rufen die Veranstalter*innen dazu auf, selbst Aktionen für den Tag einzubringen.

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Zum dritten Mal organisiert die Initiative „Digital für alle“ einen Digitaltag, der digitale Teilhabe in der Gesellschaft fördern soll. Angesetzt ist dieser für den 24. Juni 2022. Das organisierende Bündnis besteht aus mehr als 25 Organisationen, darunter auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

„Digitalisierung lebt vom Mitmachen. Deshalb steht der Digitaltag allen offen“, heißt es auf der Internetseite des Digitaltags. In diesem Sinne rufen die Veranstalter*innen dazu auf, eigene Workshops, Beratungsangebote, Tage der offenen Tür oder ähnliche Aktionsformen im Rahmen des Digitaltags anzubieten. Aktionen können entweder an einem Ort in Präsenz (im gesamten Bundesgebiet) oder online stattfinden. Ein Anmeldeformular finden Sie über diesen Link. Dort können auch für Veranstaltungen und Angebote auch bestimmte Zielgruppen (z.B. „Ältere Menschen“) angegeben werden.

Die Nutzungsbedingungen mit einer Beschreibung, welche Aktionsformen zulässig sind, finden Sie hier. Zu einem kurzen Bericht über den vergangenen Digitaltag 2021 gelangen Sie über diesen Link.

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Am 31. März und 1. April 2022 findet wieder die jährliche Frühjahrsakademie des Forum Seniorenarbeit NRW statt. Die zweitägige Online-Veranstaltung soll haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der gemeinwesenorientierten Senior*innenarbeit eine Plattform zum Austausch mit Schwerpunkt auf den Aufbau digitaler Strukturen geben.

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Ursprünglich war die Frühjahrsakademie als Präsenzveranstaltung in Münster geplant, nun wird sie pandemiebedingt wieder online stattfinden müssen. Das Forum Seniorenarbeit NRW schreibt dazu auf der eigenen Internetseite: „Im letzten Jahr wurde die zweitägige Veranstaltung bereits digital durchgeführt und von den Teilnehmer*innen positiv bewertet, sodass wir hoffen, dass auch die diesjährige digitale Frühjahrsakademie eine etwas andere, aber erfolgreiche Veranstaltung wird.“

Die zweitägige Veranstaltung findet dieses Jahr unter dem Titel „Erfahrungen beim Aufbau digitaler Strukturen für ältere Menschen – Welche Formate sind zukunftsfähig und was braucht es?“ statt. Dabei sind eine Reihe von Workshops und Inputs geplant. Vorgestellt werden soll beispielsweise das Seniorennetzwerk „Wir sind Haan“, welches digitale Lern-Tüten und Digitaltandems eingesetzt hat. Ein anderer Workshop ist von dem Forum Seniorenarbeit NRW geplant, die ein eigenes Schulungskonzept entwickelt haben.

Die Frühjahrsakademie insgesamt soll eine Plattform bieten, sich über den Aufbau digitaler Strukturen austauschen zu können. „Ziel ist es, Erlebnisse, gesammelte Erfahrungen und bereits umgesetzte (Projekt-)Ideen weiterzuentwickeln, sodass gemeinsam Einsatzmöglichkeiten und Umsetzungsideen erarbeitet werden, wie Digitalisierung zukünftig auch in der Senior*innenarbeit eine Rolle spielen kann und welche Voraussetzungen es dafür braucht.“

Das Programmheft wird derzeit noch überarbeitet und an die digitale Veranstaltungsform angepasst. Einen Einblick in die geplanten Angebote erlangen Sie dort bereits jetzt. Auf dem laufenden bleiben Sie über die Internetseite des Forum Seniorenarbeit NRW, dort finden Sie auch weiterführende Informationen zur Teilnahme.

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Im Februar veranstaltet das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) einen Online-Workshop zum Thema kultureller Bildungsarbeit in Kommunen. Was es für die Implementierung von kulturgeragogischer Angebote in Kommunen braucht, soll am Beispiel der Stadt Oldenburg untersucht werden.

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„Kulturelle Bildung ist auch im Alter ein Grundrecht. In den meisten Städten und Kommunen ist sie jedoch für Kinder und Jugendliche sowohl qualitativ als auch quantitativ weitaus besser aufgestellt als die Kulturelle Bildung mit Älteren“, heißt es zu dem Workshop in der Veranstaltungsbeschreibung. Der Workshop ist kostenfrei und findet am 16. Februar von 9:00 bis 12:20 Uhr statt. Er richtet insbesondere an Akteurinnen und Akteure in Kulturbüros oder Kulturämtern, die „Wege suchen, Kulturgeragogik mit Älteren zu befördern, weiter zu entwickeln und sie zu einem festen Bestandteil der Kulturarbeit in ihrer Kommune zu machen.“

Schon seit längerem verfolge das Kulturbüro Oldenburg die Etablierung kulturgeragogischer Angebote. So habe es beispielsweise mit Balkon- und Hofkonzerten während der Corona-Pandemie Formate gegeben, die sich verfestigen lassen würden. Am Oldenburger Beispiel soll untersucht werden, was es für eine kommunale kulturelle Bildung Älterer benötigt. In Kleingruppen werden die Teilnehmenden dann auf mögliche Anknüpfungspunkte in ihren Kommunen blicken.

Referentin ist die Kulturgeragogin Christiane Maaß, die im Oldenburger Kulturbüro für Kulturelle Bildung und Teilhabe zuständig ist. Anmeldefrist ist der 07.02.2022.

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Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein bietet kommenden Monat drei verschiedene Online-Fortbildungen rund um das Thema Demenz an. Die Veranstaltungen richten sich neben beruflich Pflegenden auch an ehrenamtlich Engagierte.

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In einem Beitrag im Dezember haben wir bereits über das Jahresprogramm des schleswig-holsteinischen Kompetenzzentrums berichtet. Direkt zu dem Programm gelangen Sie über diesen Link.

Für Februar weisen wir auf folgende Termine hin:

  • Die erste Online-Veranstaltung im Februar heißt „'Mein Fahrrad' - vergnügliche Stunden zum Erinnern und ins Erzählen kommen mit Menschen mit Demenz“ (im Jahresprogramm noch als Präsenzveranstaltung markiert!). Die Fortbildung findet am 08. Februar von 10:00 bis 14:00 Uhr statt. Inhaltlich soll es um eine Zeitreise zur Geschichte des Fahrrads gehen, die in Wohneinrichtungen, Senior*innentreffs oder Betreuungsgruppen für „Licht und Freude für Aktivierungsrunden“ sorgen könnten. „Gemeinsam lernen wir bereits ausgearbeitete, biografieorientierte Erlebnisstunden mit Warming-Up-Geschichten, Bildern und Gedächtnisübungen für Gruppen- und Einzelaktivitäten kennen“, heißt es in der Veranstaltungsbeschreibung im Jahresprogramm. „Mit diesem Leitfaden inkl. Arbeitsmaterial dürfen Sie als Anleitende improvisieren und auch mal den Faden verlieren.“ Die Veranstaltung kostet laut aktueller Pressemitteilung (anders als im Jahresprogramm beschrieben) 35 Euro für ehrenamtlich Engagierte und 55 Euro für beruflich Pflegende oder andere Interessierte.
  • Einen Tag darauf, am 09. Februar, findet die zweite Online-Fortbildung im Februar unter dem Titel „Weckworte I - Menschen für Poesie begeistern“ in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr statt. Die Kosten für die dreistündige Veranstaltung liegen bei 60 Euro bzw. 40 Euro für ehrenamtlich Engagierte. Poesie wirke belebend, wecke Erinnerungen und schaffe kommunikative Brücken. Daher würden bei der Fortbildung Techniken vermittelt werden, „mit denen man die Gedichte interaktiv und aktivierend vortragen kann“, beschreibt das Kompetenzzentrum den Inhalt der Online-Fortbildung. „An konkreten Beispielen lernen die Teilnehmenden die Auswahl der Gedichte nach biographischen Merkmalen und die Anwendung der Texte in bekannten Situationen des Alltags.“
  • Die dritte Online-Fortbildung im kommenden Monat findet am 17. Februar statt. Die Fortbildung mit dem Titel „Barrierefreiheit oder Wohnraumgestaltung für Menschen mit Demenz - ein Widerspruch!?“ findet von 10:00 bis 13:00 Uhr statt und kostet 50 Euro, ehrenamtlich Engagierte zahlen 35 Euro. Bei der Veranstaltung werden Lösungen für „offensichtliche und nicht ganz so leicht erkennbare Barrieren“ in der Wohnung von älteren Menschen erarbeitet.

Anmelden können Sie sich unter der Telefonnummer 040 / 2383044-0 oder unter https://www.demenz-sh.de/. Anmeldedaten werden jeweils kurz vor den Veranstaltungsterminen per E-Mail verschickt.

Das Kompetenzzentrum Demenz ist Projekt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) und bietet neben Fortbildungen auch Beratungen an. Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit ist ebenfalls Teil des Projekts, welches seit 2011 vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und vom Spitzenverband der Pflegekassen gefördert wird. Nach Angaben des Kompetenzzentrums leben in Schleswig-Holstein rund 62.000 Menschen mit einer Demenz.

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Mit der Wanderausstellung „Dialog mit dem Ende“ will die Körber-Stiftung dazu ermutigen, sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen. Mit einer App (Anwendung für Mobiltelefone) werden Interessierte zusätzlich dazu eingeladen, sich Gedanken darüber zu machen, was sie an ihrem letzten Tag tun wollen würden.

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„Der Tod ist das letzte Tabu“, heißt es einleitend auf der Internetseite der Wanderausstellung. „Über das Sterben spricht man nicht in einer Gesellschaft, die immer gesünder und leistungsfähiger werden will.“ Doch das will die Körber-Stiftung in Kooperation mit der Beisheim Stiftung ändern.

Drei Jahre lang haben sich die Dokumentarfilmerin Sylvie Hohlbaum und der Fotograf Steffen Baraniak auf Initiative des Sozialunternehmers Andreas Heinecke auf die Suche nach Menschen gemacht, die sich in ihrer letzten Lebensphase befunden haben. Im Laufe der Recherche haben die Künstler*innen von insgesamt 19 Frauen und Männer – darunter sowohl Hochbetagte als auch junge Schwerkranke – die persönlichen Gedanken, Gefühle und Ängste in Bezug auf den Tod mitgeteilt bekommen.

In der Wanderausstellung werden die dabei entstandenen Fotografien und filmischen Porträts der Protagonist*innen gezeigt. Gefragt worden seien die Gesprächspartner*innen unter anderem, ob sie sich wünschten, ewig zu leben oder wofür sie gerne erinnert werden wollten. „DIALOG MIT DEM ENDE versteht sich als Annäherung und lädt dazu ein, in einen eigenen Dialog mit diesem schwierigen und gleichsam ganz alltäglichen Thema zu treten, das – wie die Geburt – natürliche Bedingung des Lebens ist und die Menschen letztlich vereint“, heißt es auf der Seite der Ausstellung, die 2022 durch Deutschland touren wird.

Bereits 2019 wurde die Ausstellung als Pilotprojekt im Haus im Park der Körber-Stiftung gezeigt. Nun sind eine Reihe von Terminen für dieses Jahr geplant. Derzeit (noch bis Ende Januar) ist die Ausstellung in Trier zu besuchen. Weitere Standorte werden unter anderem München, Regensburg und Halle/Saale sein. Der nördlichste Standort von „Dialog mit Ende“ ist in Braunschweig, dort wird die Wanderausstellung im Juni angeboten.

Neben „Dialog mit Ende“ hat die Körber-Stiftung auch eine Web-App entwickelt, die Nutzer*innen dazu anregen soll, sich „auf spielerische Art und Weise mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen“. „Der letzte Tag“ ist der Name der App, in der Fragen wie „Was wäre, wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre?“, „Was möchte ich noch unternehmen oder erledigen?“ oder „Wen möchte ich treffen?“ dazu einladen, „über das Undenkbare nachzudenken: Den letzten Tag im eigenen Leben.“

Mehr Informationen zur Web-App erhalten Sie hier. Über diesen Link gelangen Sie direkt zu der „Der letzte Tag“-App.

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„Ältere Lernende und die digitale Welt – Fühlen Sie sich schon fit?“ ist der Titel eines Workshops, der im Januar durch das Instituts für Lern-Innovation der Universität Erlangen-Nürnberg digital angeboten wird.

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Verschiedene Projekte und Konzepte zum Online-Lernen sollen bei der Veranstaltung vorgestellt werden. Darunter neben dem internationalen und von der EU-Kommission gefördertem GrandExpertS-Projekt beispielsweise der sogenannte „SenGuide“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Teil des Workshops ist unter anderem ein „Autorentraining“ für das SenGuide-Projekt, um selbst Lerninhalte erstellen zu können.

„Wer über die nötigen Kompetenzen und Werkzeuge verfügt, kann aktiv am gesellschaftlichen (Online-)Leben teilnehmen und dieses mitgestalten“, heißt es in der Ankündigung zur Veranstaltung. „Um älteren Lernenden das zu ermöglichen, stellt das Institut für Lern-Innovation in praktischen Beispielen Konzepte, Besonderheiten und Vorzüge des Online-Lernens für ältere Menschen vor.“  So soll es den Teilnehmenden außerdem möglich sein, selbst auszuprobieren, wie fit sie sich in der digitalen Welt fühlen. Darüber hinaus könne man in das Kursangebot des Instituts für Lern-Innovation hineinschnuppern und Informationen dazu erlangen, wie man sich für diese anmelden kann.

Der digitale Workshop ist am 19. Januar 2022 in der Zeit von 14:00 bis 19:00 Uhr geplant und wird über die Plattform Zoom stattfinden. Eine Anmeldung ist per E-Mail an katrin.christl@ili.fau.de erforderlich. Einen Link und entsprechende Anmeldedaten zur Teilnahme bekommen Sie anschließend zugesandt.

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